Die perfekte Kraftsportküche – Part III

Die perfekte Kraftsportküche – Part III

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Es hat lange gedauert, aber wie es bekanntlich heißt: was lange währt, währt endlich gut. Demzufolge folgt nun auch der dritte Teil der kleinen “Kraftsportküche-Kolumne”, nämlich die “Nice to have”-Kategorie. Hier finden sich Küchenutensilien, die wünschenswert (und gar nicht einmal so teuer sind), aber nicht umbedingt erforderlich sind – eben “nice to have.”

III – Die „Nice-to-have“-Kategorie

Der Wok

Und hier haben wir ihn, den Exoten aus Fernost: der traditionelle Wok! Die meisten werden ihn aus dem chinesischen Restaurant um die Ecke oder aus der Fernsehwerbung kennen. Vielleicht hat der Eine oder Andere von euch in geistiger Umnachtung bereits einmal einen solchen Kauf getätigt mit dem Resultat, dass das gute Stück Zeit seines Lebens einmal in Verwendung war und dann auf Nimmerwiedersehen irgendwo im hintersten Eck eures Küchenschranks verschwunden ist. Ganz, ganz großer Fauxpas! Ein Wok ist so ziemlich die tollste Anschaffung, die man neben dem sagenumwobenden Kontaktgrill tätigen kann. Er ist nicht nur Vielseitig einsetzbar (Dämpfen? Kein Problem! Blanchieren? Ein Klacks! Man kann sogar mit ihm Frittieren!), sondern mittlerweile auch für jedermann erschwinglich. Ein Wok ist in jedemfall eine gute Investition, wenn ihr viel mit Gemüse, aber auch Reisgerichten „arbeitet“.

Dank seiner Form konzentriert sich ein Großteil der Hitze auf das Zentrum in der Mitte, während die Randbereiche, dank der Wölbung des Woks, entsprechend weniger Hitze abbekommen – dies prädestiniert ihn hervorragend zum Verschieben des Gargutes und verhindert so das zu starke anbrennen. Ähnlich wie auch bei der Pfanne empfiehlt es sich hier zu einer Version mit Antihaftbeschichtung zu greifen, die speziell für die westlichen Elektroherde ausgerichtet ist (in Asien wird häufig Gusseisen unter offenem Herdfeuer verwendet).

Fazit: Nette Ergänzung für die Küche: für Vegetarier und Veganer unter den Kraftsportlern meiner Meinung nach ein definitives Muss! Für alle Anderen, die gerne Abwechslung auf dem Ernährungsplan haben möchten, aber auch für Gemüsefreunde und Reisfetischisten, stellt der Wok eine unglaubliche Bereicherung dar.

Der Dampfgarer/Reiskocher

Kennt ihr das auch? Ihr seid total in Eile und wollt noch schnell etwas hochwertiges Essen: Reis mit Hühnchen! Oder sagen wir einfach irgendwas mit Reis! Dummerweise habt ihr vergessen, dass ihr die letzte Portion vorgekochten Reis bereits gestern vertilgt habt. Verdammt! Der 5-Minuten Reis ist auch schon aufgebraucht! Also wird der Topf hervor gekramt und heißes Wasser aufgesetzt. Tja und wie das in all der Hektik nun einmal so ist, vergesst ihr den Reis auf dem Herd oder die Pampe kocht euch über: schönes Schlammassel. Geht das denn nicht einfacher…? Und ob! Seit einiger Zeit halten die Reiskocher im Sortiment der Discounter regen Einzug und werden in vielen bunten Prospekten ebenso stark vermarktet. Was einst in jedem asiatischen Haushalt zum Standardequipment gehörte und in westlichen Küchen eher selten anzutreffen war, ist heute mehr denn je nachgefragt!

Gute Reiskocher sind nicht teuer, haben oft sogar eine nützliche Gar-Funktion (ideal für Gemüse, erhält die Vitamine!) und sorgen dafür, dass ihr nie wieder angebrannten Reis spachteln müsst. Egal welche Sorte, egal welche Garzeit und das beste: man muss nicht einmal Schmiere stehen in der Befürchtung, dass etwas schief läuft. Die meisten Reiskocher sind sogar mit einer Warmhaltefunktion ausgestattet – gut, zugegeben, die kleinen Biester verbrauchen einen guten Batzen Strom, insbesondere, wenn man die Warmhaltefunktion exzessiv in Anspruch nimmt, aber mal ehrlich: noch nie war es so einfach, leckeren Reis unkomplizierter aufzusetzen als mit einem entsprechenden Reiskocher. Und wenn man das Zeug schon sowieso kiloweise in sich hinein schaufelt, dann rentiert sich der Wunderkocher schon nach kürzester Zeit, verlasst euch drauf!

Fazit: Für Reisfreunde ein Muss! Kein angebrannter Reis, keine überkochenden Töpfe und man kann meistens parallel den Dampfgarer dazu nutzen um sein Gemüse auf schonende Art und Weise zuzubereiten. Eine Anschaffung, die sich lohnt.

Der Pinsel/Zerstäuber

Eigentlich müsste ich den Pinsel angesichts des lächerlichen Anschaffungspreises und der Profanität mit bei den Basics aufführen – dennoch habe ich mit der Zeit festgestellt, dass durchaus nur wenige Herren auf die Idee kommen, sich dieses einfachen Mittels zu bedienen. Wovon ich hier eigentlich rede? Und wieso ausgerechnet ein Pinsel? Küche streichen oder wie?! Mitnichten, meine Freunde, mitnichten! Für all diejenigen, die sich der bewußten Ernährung verschrieben haben und sich fettbewußt ernähren wollen (oder einfach für die, die jede Art von Fetten meiden, wie der Teufel das Weihwasser!), stellt die Verwendung eines Pinsels bzw einer Zerstäuberflasche in der Küche eine echte Bereicherung dar, insbesondere beim Braten.

Es ist so einfach wie es klingt: mit dem Pinsel (oder mit dem Zerstäuber) ist es möglich, mit der minimalsten Menge an Fett beim Bratenvorgang auszukommen: einfach den Pinsel kurz ins Öl tauchen und hauchdünn auf der Pfannenoberfläche auftragen – kein Fleisch, dass regelrecht in Fett ertrinkt und auch keine Bratkartoffeln, die sich mit Fett vollsaugen – respektive ständig anbrennen, weil man kein Fett verwenden möchte. Hierzu eignet sich, wie auch oben bereits erwähnt, ein entsprechender Zerstäuber.

Fazit: Angesichts der eher lächerlichen Kosten ist dies ein Muss für jeden, der seinen Fettbedarf nicht unbedingt über das Bratfett seines Steaks decken möchte.

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Bildquelle Titelbild: Flickr / Olga Pavlovsky  ; CC Lizenz

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