…über die Mär des fettfreien Muskelaufbaus.

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Wer möchte das nicht? Muskelmasse aufbauen und dabei den Körperfettgehalt konstant halt, ihn gar senken? Nun, wir alle kennen den Mythos “Fett in Muskelmasse umwandeln” nur zu genüge, der sich in der breiten Bevölkerungsschicht festgesetzt hat und sich – wie eben jene Fettpolster – hartnäckig über Wasser hält. Natürlich ist dies nicht möglich, denn schon allein die physiologischen Vorgänger im menschlichen Körper geben diesen Prozess nicht her. Natürlich können Sportanfänger insbesondere zu Beginn ihres Training gewisse Erfolge nach diesem Prinzip für sich verbuchen, aber auch nur, weil der Körper einen ungekannten, neuen Reiz erfährt.Erst letztens habe ich in einem der Foren wieder die märchenhafte Geschichte eines sogenannten “Hardgainers” gelesen, der alles nur erdenkliche versucht hat, um zuzunehmen. Ja, oft sind diese Leute sogar derart verzweifelt, dass sie sogar in Kauf nehmen, überwiegend Fettmasse zuzunehmen – Hauptsache es tut sich etwas auf der Waage! Doch wie genau läuft das mit dem “Masseaufbau”? Just vor einigen Augenblicken bin ich über einen interessanten, pregnanten Artikel diesbezüglich gestoßen – allerdings in englischer Sprache – den ich für euch flugs einmal ins Deutsche übersetzt habe:

“Frage: Welche Wege eignen sich am besten dazu Gewicht zuzunehmen, abgesehen von Widerstandstraining, das den Körper dazu antreibt das Extra an zugeführten Kalorien in magere Muskelmasse umzuwandeln und nicht als Depotfett zu speichern? Spielt die Nährstoffzufuhr und -zusammensetzung eine wichtige Rolle oder hängt das alles von der genetischen Disposition ab? Und führt eine eiweißlastige Ernährungsweise zu einem höheren Muskelabbau, so wie sie auch zu einem säurehaltigeren PH-Wert im Blut führt?

Antwort: Gary Taubes , et. al. argumentieren damit, dass stark verarbeitete kohlenhydratlastige Lebensmittel zu einer stärkeren Speicherung von Depotfett führen, als über Lebensmittel die reich an Fett und Protein sind. Schenkt man dieser Theorie glauben – und will man gleichzeitig magere Masse aufbauen – so ist man am besten damit beraten das Plus an Kalorien über Nahrung zu decken, die reich an Protein und guten Fetten ist, anstatt sich mit “leeren”, stark verarbeiteten Kalorien zu mästen. (Abgesehen von der Tatsache das so ziemlich jeder besser damit beraten ist stark verarbeitete Kohlenhydrate [Produkte] zu meiden.)

Aber auch Widerstandstraining ist ein entscheidender Faktor. Das Training selbst führt zu einem Abbau von Muskelmasse, was dazu führt, dass ein Plus an Kalorien theoretisch (Anmerk. d. Bloggers: und auch praktisch, wohlgemerkt!) dazu führt, dass die beschädigten Muskeln repariert und überdies hinaus noch vergrößert werden, anstatt dass die Kalorien als Depotfett vom Körper eingespeichert werden. Weitere Faktoren, die in der Einspeicherung von Körperfett eine entscheidende Rolle spielen, sind neben der aktuellen Körperzusammenstetzung das Alter, der Hormonhaushalt und bis zu einem gewissen Grad auch die genetische Voraussetzung.

Und um auf die zweite Frage zurückzukommen: eine eiweißreiche Kost führt nicht zu saurem Blut (…denn das würde schnell zum Tode führen). Dennoch kann es dazu kommen, dass der Körper dadurch vermehrt Kalzium aus den Knochen zieht, um den sauren Effekt durch vermehrtes Nitrogen zu neutralisieren. Das Hauptproblem ist also nicht Muskelabbau, sondern das ausdünnen von Knochensubstanz. Deswegen sollten Menschen, die eine eiweißreiche Ernährung pflegen auch auf eine ausreichende Zufuhr von Kalzium achten.”


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Bildquellen: Justus Bluemer / Ethan Hein

 

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