Schnapp’ dir ne Coke – oder lieber doch nicht?

Schnapp’ dir ne Coke – oder lieber doch nicht?

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byrev / Pixabay

Sommer, Sonne, Strand – die heiße Jahreszeit rückt immer näher, die Hitze ist unerträglich und die Sonne steht hoch am Horizont und bruzelt auf dich nieder. Du spürst ein Durstgefühl, doch keine Panik: du hast an die Tiefkühltruhe gedacht, inklusive Grillgut und Getränke. Voller Erwartung greifst du in die wohlige Kälte und als deine Finger die eiskalte Dose ertasten, kannst du es kaum noch erwarten, deine Beute aufzureißen und die Kehle hinunterzustürzen: Coke! Das isset! Oder etwa doch nicht?!

 
Die oben geschilderte Situation dürfte für jedermann mehr oder weniger nachzuvollziehen sein und jeder wird zumindest schonmal den einen oder anderen Schluck dieses schwarzen Goldes probiert haben. Hey, das Cola kein Mineralgetränk und auch nicht gerade kalorienarm ist mittlerweile kein Geheimnis. Das die schwarze Zuckerlimonade nicht einmal gesund ist, dürfte ebenso nachvollziehbar sein. Das weltweit bestbekannteste Getränk der Welt steht nicht nur in dem Ruf, ein Kaliumräuber zu sein. Zucker und Säueringsmittel greifen den Zahnschmelz an und verursachen so Zahnschäden. Mit einem durchschnittlichen pH-Wert von 3 entspricht der Säuerungsgehalt dem von Speiseessig.
 
Schön. Gut. Es muss ja nicht unbedingt die “normale” Coke sein – es gibt schließlich auch noch die Light- und ZERO-Version, oder? Wer “bewußt” gesünder lebt, meidet das Original und spart so zumindest rund 36 Würfel Zucker auf einen Liter. Klingt schon mal nicht schlecht, doch neue Studienerkenntnisse vergählen einem auch noch die letzte Zufluchtsbastion. Gemäß diesem Artikel förderte eine aktuelle, amerikanische Studie des “Journal of Epidemiology” zutage, dass das schwarz-braune Zuckerwasser sich erheblich zum Nachteil auf die männliche Potenz und Spermienqualität auswirkt. 
 
In einem Zeitraum von 4 Jahren untersuchten die Forscher männliche Personen ab 18 Jahren, die im Zuge ihrer Verpflichtung zum Militär einen Eignungstest durchlaufen mussten, die Spermienqualität. Die Wissenschaftler schenkten dabei insbesondere dem Cola- und Kaffeekonsum, also indirekt dem Konfum von Koffein, ihre Aufmerksamkeit. Rund 2.554 Probanden haben an dieser Studie teilgenommen – mit zum Teil interessanten Ergebnissen.
 
Zuerst einmal die positive Nachricht: Kaffeekonsum soll sich nicht so schädlich auf die Potenz auswirken, wie der Konsum von Cola & Co. Wer täglich mehr als einen Liter der braunen Brause zu sich nahm, hatte eine um satte 30 % verringerte Spermienqualität. Allerdings muss man dazu sagen, dass die genaue Ursache bzw. die entsprechende Zutat nicht eindeutig bestimmt werden konnte, die für dieses Ergebnis verantwortlich ist. Mit aller Wahrscheinlichkeit ist aber auch anzunehmen, dass die restlichen Ernährungsgewohnheiten eine essenzielle Rolle dabei spielen, denn wer Cola und Co. rigoros ablehnt, wird in aller Wahrscheinlichkeit auch einen gesünderen Lebensstil fernab von Junk- und Fastfood führen.
 
Es wäre aber durchaus interessant zu erfahren, wie das Ergebnis ausgefallen wäre, wenn man die Studie um den Parameter des “Light”- oder “ZERO”-Getränks erweitert hätte (oder überhaupt erwähnt hätte, ob sich die Ergebnisse nur auf die “Standardversion” der Cola beziehen.). Das macht die Cola freilich nicht besser oder gesünder. Ein weiterer Artikel weißt indessen darauf hin, dass ein exzessiver Cola-Konsum nicht nur Osteoporose begünstigt, sondern obendrein auch für Muskelschwäche und Herzbeschwerden verantwortlich ist.
 

Wie man die Sache auch dreht und wendet: Softgetränke im Allgemeinen und Cola im Speziellen sind gewiss keine gesunden Alternativen zu Säften und purem Wasser – dies sollte jedem Sportler klar sein. Ich selbst trinke hin und wieder auch den einen oder anderen Schluck der Light-Variante (Okay, ich gebs zu: manchmal glauben schon ganze Flaschen dran!) und ich weiß auch, dass viele Kraft- und Ausdauersportler zu dieser Art von Getränk greifen (natürlich immer die Light/ZERO-Version, man lebt ja “vorbildlich” (Achtung Ironie ;)). Es gilt also wie immer: die Dosis macht das Gift. 1-2 Flaschen werden niemanden umbringen, aber wer täglich mehrere Liter von dem Zeug vernichtet, sollte seinen Konsum vielleicht doch noch einmal überdenken.


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