Ernährungsprobleme und die Crux mit dem Gewichtsmanagement

Ernährungsprobleme und die Crux mit dem Gewichtsmanagement

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Ernährungsprobleme und die Crux mit dem Gewichtsmanagement
aus dem Englischen übersetzt von N. D. „Furor Germanicus“ M. – http://www.elitefts.com/ Jamie Hale

Allgemeine Empfehlungen und leere Phrasen 
Für ein optimales und effektives Programm sollten eine Reihe von Faktoren Berücksichtigung finden:
 
    • Aktivitätslevel
    • Gentyp
    • Primärziele
    • metabolische [d.h. stoffwechselbetreffende] Abnormalitäten,
    • Erfahrungen mit Diäten  
    • die unterschiedlichen Reaktionen auf spezielle Ernährungsgewohnheiten
    • Psychische Aspekte
    • das Maß der Zweckmäßigkeit
    • die offenstehenden Möglichkeiten hinsichtlich der verfügbaren Nahrungsvielfalt
    • div. Diätunterstützende Systeme
Probleme die sich hieraus ergeben?  Diätprogramme sind häufig nicht individuell zugeschnitten und zu allgemein gehalten. Gängige Diätpraktiken sind darauf ausgelegt, dass jene Praktiken, Annahmen und spezifische Empfehlungen nahezu auf jedermann anwendbar sind (sogar unter den Umständen von Hyperaktivität, Krankheit, LowCarb Diäten, Stoffwechselstörungen oder sogar eine erdniedrigte Kalorienaufnahme). Die empfohlene Kalorienzufuhr scheint indes auf jeden zugeschnitten zu sein, bei dem das Gewicht identisch ist (völlig egal ob derjenige einem fordernden Laborantenjob oder schwere, körperlichen Training auf einer täglichen Basis nachgeht, während ein Anderer sich nur minimal bewegt). Eine gängige Praxis in vorgefertigten Programmen.

Die Forschung wirds schon richten: Verlässlichkeit von Pseudowissenschaft und wissenschaftlichen Informationen
 
Verlässliche Erkenntnisse in Sachen Wissenschaft rühren zum größten Teil aus der Primärforschung her (originale Messungen und Dokumentation der Studien von denjenigen, die die Versuche in ihren Laboratorien und im Feld selbst durchführen). Wenn man sich an die Primärforschung heranwagt, so gilt es zuerst einmal den Aufbau der Studie zu berücksichtigen, die Deutung der Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, die Institute und Personen, die an der Arbeit beteiligt sind, genauer zu betrachten und vor allem auch ihre Absichten abzuschätzen (die schlussendlich den Aufbau und das Ergebnis der Primärstudie beeinflussen – welchen Nutzen siehen diese Personen aus dem Ergebnis der Untersuchung?). Abhängig von den Fähigkeiten und Vorurteilen der Reporter und Berichterstatter gestaltet sich dann der Nutzen von sekundären Forschungsergebnissen, der entweder gut oder aber auch schlecht ausfallen kann.
 
Wenn man den Ratschlägen eines Ernährungsexperten folgt,  ist es von immenser Wichtigkeit zu wissen, ob diese Tipps aus dem Primärforschungsbereich stammen oder auf Quellen (sekundärer/tertiärer Art, Zeugen- und Probandenversuchen oder Feldstudien) beruhen. In den meisten Fällen dürfte der Ratschlag nur selten auf einer primären Quelle basieren. Menschen, die sich selbst als Wissenschaftler vermarkten, machen sich nur allzu häufig nicht die Mühe, die Primärliteratur zu untersuchen. Natürlich heißt das im Umkehrschluss nicht automatisch, dass die von ihnen vermittelten Ratschläge falsch sind. Es heißt im Grunde genommen nur, dass diese Experten selbst nicht wissen, ob diese Hinweise richtig oder falsch sind.
 
Die Waage zeigt nach unten:  Gewichtsreduktion als einziger Indikator für Erfolg
 
Gewichtsverluste sind in mannigfaltigen Umständen möglich (dazu gehört der Faktor Fett, Körperprotein, Wasser und Gift, Glykogen und Mineralienspeicher des Körpers). Die Körperzusammensetzung kann von eminenter Wichtigkeit sein für die Gesundheit, die Performance und für das Aussehen. Messungen – zusätzlich zu dem Gewichtsverlust – sind nötig und wichtig.
 

Diätgruppen und Organisationen die ihr „eigenes Essen“ und ihre „eigenen Nahrungsergänzungsmittel“ anpreisen

 
Nahrungsergänzungsmittel, sogenannte „Supplemente“ können durchaus einen positiven Beitrag zur Regulation des Körpergewichts eine Rolle spielen, dennoch sollte man stets bedenken, dass es sich dabei niemals um eine Art Magie handelt, noch sind diese Präperate in irgendeiner weise besser als die effektive Ernährung mit konventionellen Lebensmitteln. (Es gibt keine Beweise dafür, dass Nahrungsergänzungsmittel in irgendeiner Weise besser gestellt wären, als herkömmliche, vollwertige Nahrung). Es heißt nicht umsonst NahrungsERGÄNZUNGSMITTEL – es ist kein Ersatz für das alltägliche Essen.
 
Ich bin kein Feind der Supplementindustrie, aber ich bin durchaus jemand, der Unsinn widerspricht. Manchmal sind Nahrungsergänzungsmittel nützlich, da sie bequemer und billiger sind, als wenn man die gleiche Wirkung mit normaler Ernährung erreichen wollen würde. Sinnvolle Ernährung! Wenn du Nahrungsergänzungsmittel dafür brauchst, dann benutze sie. Bedenke aber stets, dass diese abgepackten Mittelchen niemals nötig sein werden, um wirklich abzunehmen. Eine Firma oder ein Unternehmen, welches daraus aus ist ihr Produkt zu verkaufen, ist nicht daran interessiert dein Gewichtsmanagement und den Zustand deiner Ernährung zu optimieren. Aber sie ist durchaus daran interessiert daran, dass du das Gefühl kriegst, dass ihre Produkte mit einer Art Magie gespickt sind, mit denen deine Ziele schneller erreichbar sind.
 
Im weltweiten Diätkosmos gibt es eine Menge unterschiedlicher Diäten, die zur Reduktion des Körperfettanteils, einem positiven Beitrag zum Aussehen und einem gesünderen Körper führen. Oder um es in anderen Worten auszudrücken: viele Wege führen nach Rom. Das Ding ist lediglich, dass du nicht erfolgreich sein wirst, wenn du nicht in der Lage bist, eine Diät konsequent durchzuführen. Der psychologische Aspekt des Diätens wird häufig übersehen, stellt aber dennoch einen entscheidenden Faktor im Hinblick auf Erfolg und Misserfolg dar. Wähle eine Diät, die du auch einhalten kannst. Wenn du schon mit der Gewissheit an die Diät herangehst, dass dir keine der dort verwendenten Lebensmittel wirklich schmeckt und du schon vor dem eigentlichen Beginn der Diät von Alpträumen diesbezüglich geplagt wirst, dann solltest du vielleicht eine andere Diät auswählen. Wenns nach mir geht, sollten alle Diäten einem bestimmten Rahmen folgen, um ihre Qualität sicherzustellen.
 
Die Schlüsselfaktoren einer qualitativ hochwertigen Diät sollten daher sein:
 
  • Die Kalorienzufuhr (das hängt davon ab ob du bewußt Kalorien zählst oder nicht)
  • Eine ausreichende Nährstoffzufuhr
  • Berücksichtigung individueller Vorlieben und Abneigungen
  • Berücksichtigung der individuellen Stoffwechselsituation
  • Optionale Diätpausen
  • Die Tatsache dass du nicht stets zu 100 % dem Programm folgen musst, um auch nur ein Quäntchen Erfolg zu verzeichnen


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Über den Autor 
 
Jamie Hale ist ein Ernährungscoach,ein Autor, Studiobesitzer und ein Fitness- und Ernährungsexperte.  Er lieferte unter anderem zahlreiche Publikationsbeiträge im Übungs- und Sportbereich (national sowie international). Zusätzlich zählt er bereits mehr als vier Bücher zu seinem Autorenrepertoire. Derzeit arbeitet Jamie an seinem fünften Werk mit dem Titel Protein Essentials:  Was jeder Athlet wissen sollte. Jamie ist Mitglied der World Martial Arts Hall of Fame im Hinblick auf seine anerkannten Leistungen mit Kampfsportlern. Gleichzeitig wird er von vielen Personen dieser Industriebranche als Spezialist in Sachen Agilität und knallharten Trainingsmethoden gehandelt, sowie für seine Fähigkeiten, Bodybuilder für Wettkämpfe so definiert und knochentrocken zu bekommen. Um mehr über Jamie zu erfahren, besuche seine Webseite www.maxcondition.com oder kontaktiere ihm via Telefon unter (859)  737-2753. Jamie steht jederzeit für Seminare und Trainingslager zur Verfügung.

Bildquelle Titelbild: Flickr /Sudhee ; CC Lizenz

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