EHEC: Der eine hat den Dill, der andere die Gurken.

EHEC: Der eine hat den Dill, der andere die Gurken.

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…oder anders ausgedrückt: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. So, oder so ähnlich könnte man nun die Situation der spanischen Landwirte bewerten, denn mittlerweile hat sich der Verdachtsmoment, wonach Gurken als Übelttäter der grassierenden EHEC-Keime in frage kommen, nicht erhärtet.
Gemäß der Deutschen Presseagentur und web.de lautet die Schlagzeile wie folgt:

Die Suche nach dem Corpus-Delicti kann also weitergehen (jüngst wurden schon Tiere als Überträger in den Äther der Verdächtigen gestreut).

“(afp/dpa/sist) – Die Quelle der lebensgefährlichen EHEC-Infektionen in Deutschland liegt wieder völlig im Dunkeln. Spanische Gurken, die zunächst mit den Erkrankungen in Zusammenhang gebracht worden waren, sind nach neuen Laboruntersuchungen nicht der Auslöser.” Quelle: web.de

Man mag nun denken, was man will, aber die ganze Geschichte hinterlässt bei mir als einschlägigen Gemüsekonsumenten einen recht faden Beigeschmack, auch wenn ich mich nicht wirklich drum geschert habe (und leider auch nicht von fallenden Gemüsepreisen profitieren konnte – entweder wurde alles abverkauft oder die Supermärkte teilten meine stoische Haltung, die Preise blieben jedenfalls stabil).
Dementsprechen war es auch eine Genugtuung, meinen geliebten Kommilitionen ihre vergebene Panik vor die Nase zu reiben, die in dem festen Vorhaben bestand, nun jegliches Grünzeug zu meiden. Aber warum sollte man sich auch wundern:
Nachdem ich also die Maul- und Klauenseuche, den Rinderwahnsinn (Wahnsinn!), die Schweinepest, Hühnergrippe (Import aus Fernost :)), den klassischen Dioxin-Skandal (wird gerne wieder aufgewärmt) mit Eiern und Co., sowie zahlreiche Listerienanschläge (Harzer! Oh mein Harzer!) überlebt habe – und nachhaltig gestärkt hervorgekommen bin – konnte mich nun auch diese “Welle” als Fels in der Gemüsebrandung nicht wirklich tangieren.
Ich will natürlich die Gefahr nicht herunterspielen, schließlich gibt und gab es Fälle mit Diagnose EHEC. Folgt man den Ausführungen des Online-Artikels von web.de wurden alleine in der Hansestadt Hamburg, die als zentraler Dreh- und Angelpunkt der Erreger gehandelt wird, rund 569 Fälle gemeldet (oder eben Verdachtsfälle).

Das Hämolytische-urämische Syndrom, oder kurz “HUS”, wurde diagnostiziert UND es gab Tote. Aber wie so oft finden sich unter den Betroffenen meist nur die “üblichen gefährdeten Gruppen” an Personen:

Frauen (insb. Schwangere), Kinder, Senioren oder Menschen mit einschlägiger Vorerkrankung und/oder schwachem Immunsystem

Einen gestandenen Mann haut die EHEC-Welle also vermutlich nicht aus den Latschen, sofern dieser kein waschechter Hypochonder ist oder seinen Allergieausweiß in Panini-Alben Manier üppig befüllt hat und fleissig “sammelt.”
Man muss auch gar nicht darüber reden, wieviel gutes Gemüse stellenweise entsorgt werden musste oder immernoch aus Furcht entsorgt wird. Als angehender Volkswirt habe ich natürlich auch die makroökonomische Perspektive im Visir, aber auch die Mikorökonomische. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn das finanziell ohnehin angeschlagene Spanien nun nach Repressalien schreit.
Die Kampagne, die stellenweise von Deutschland ausging, könnte auch als Rufmord bezeichnet werden, so nicht nachträglich noch irgendwelche Mängel in Viva Espana festgestellt werden.
Soviel dazu. Gemüse darf also weiterhin gekauft und verzehrt werden. Mal sehen, wie die Story weitergeht. Dazu noch ein schöner Kommentar, den ich auf web.de zu dem Artikel entdeckt habe. Dank an jackwastedlife dafür:

“Das Ganze Thema ist einfach nur noch lächerlich. BSE, MKS, Vogelgrippe, Schweinegrippe, Dioxin in den Eiern, EHEC im Gemüse. Was kommt als nächstes? Fischseuche? Bald haben wir alles durch, bleibt dann bloß noch die Frage, mit was die Pharmalobby dann die Panik schürt… Vielleicht wird dann wieder auf Funkmasten rumgehackt, oder Rasenmähermotoren… in spannender Erwartung der nächsten großen Enthüllung futter ich jetzt erstmal meinen Gurkensalat…” Quelle: web.de 

Ach ja, da war ja noch was mit der Pharmalobby, der letzten Grippewelle und essenziellen Impfungen… :) Da kommen wir wieder auf die Gurkentruppe(n) zurück.

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Bildquellen copyright by offthemark.com / flickR.com [ Gurken ; Bild-Schlagzeile ]

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