Meine Cola und ich: Ein paar Fakten zur Vitaminbrause!

Meine Cola und ich: Ein paar Fakten zur Vitaminbrause!

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Aufgepasst, Freunde des gepflegten Softdrinks – wenn ihr schon immer wissen wolltet, was der „herrlich“ süßliche Nektar der (Kapitalismus)-Götter in all seiner sprudelnden Glorie mit eurem Körper anstellt, dann lest unbedingt weiter! 

 
Just in diesem Moment bin ich auf pickmore.com über einen interessanten Artikel gestoßen, der sich genau mit dieser Frage auseinandersetzt. 
 
Und für all jene, die mit der englischen Sprache noch das eine oder andere Problemchen haben, gibts ebenfalls Abhilfe in Form einer ad hoc Übersetzung powered by Furor Germanicus. Und hier kommen sie, die Fakten über „dat schwarze Jold!“

 

Meine Cola und ich: Ein paar Fakten zur Vitaminbrause!

aus dem Englischen übersetzt von N. D. „Furor Germanicus“ M. – Copyright by pickmore.com

Fakten, Fakten, Fakten!
 
Die ersten 10 Minuten: Zehn Teelöffel puren Zuckers bahnen sich ihren Weg in euer System (100 % der täglich empfohlenen Menge). Trotz der überwältigenden Süße müsst ihr euch nicht spontan übergeben – der Phosphorsäure sei Dank, denn die hält den Geschmack in Schach und hilft euch dabei, die Brühe drinzubehalten.
20 Minuten später: Euer Blutzucker geht auf eine Bergfahrt und erreicht seinen Zenit. Als direkte Folge pumpt eure Bauchspeicheldrüse das körpereigene Hormon Insulin in die Blutbahnen. Die Leber reagiert (durch das Insulin) auf den Zuckerflash, indem sie den Zucker in kostbares Hüftgold (Depotfett) umwandelt. (und vom Zucker ist gerade reichlich vorhanden in eurem System). 
 
40 Minuten später: Das in der Coke enthaltene Koffein ist von eurem Körper nun völlig aufgenommen worden. Eure Pupillen weiten sich, der Blutdruck steigt. Konsequenz? Die Leber gibt vermehrt Zucker in euren Blutkreislauf ab. Die Adenosin-Rezeptoren in eurem Gehirn sind ab jetzt blockiert und verhindert jegliche Form der Müdigkeit.
 
45 Minuen später: Der Körper reagiert, in dem er die Dopaminproduktion hochfährt. Ein wohlig-angenehmes Gefühl breitet sich – ausgehend von eurem Gehirn – aus. Rein physiologisch gesehen ist das genau die Art Wirkung, die auch Heroin verursacht.
 

60 Minuten später: Die Phosphorsäure bindet das in den Verdauungsorganen vorhandene Kalzium, Magnesium und Zink an sich und sorgt für einen weiteren Stoffwechselschub. Begleitet wird dieser Prozess von einer abnorm-hohen Dosis Zucker und künstlich zugesetzten Süßstoffen. Das sorgt unter anderem für eine Ausscheidung von Kalzium über die Harnwege. Yikes! 

 
65 Minuten später: The harntreibende Wirkung des Koffeins kommt nun in Spiel. (Ihr verspürt das dringende Bedürfnis euch zu erleichtern). Gleichzeitig sorgt dies dafür, dass etwaiges, im Körper vorhandenes Kalzium, Magnesium und Zink, welches ursprünglich für eure Knochensubstanz vorgesehen war (zusammen mit Salzen, anderen Elektrolyten und Wasser), in das Urinal wandert!
 
70 Minuten später: Langsam klingt die Party in eurem Körper wieder ab. Der Zuckercrash folgt auf dem Fuße (Blutzuckerabfall). Ihr mögt euch benommen, verwirrt und/oder erschöpft fühlen. Desweiteren habt ihr nun auch all die Flüssigkeit, die in der Coke vorhanden war, dem Prozellangott übergeben. Natürlich nicht ohne das kostbare Nass vorher mit nützlichen Mineralien und Spurenelementen anzureichern, die euer Körper hätte gut gebrauchen können. Zum Beispiel um euren Wasserhaushalt zu optimieren oder Knochensubstanz zu erneuern (und eure Zähne, die bestehen auch aus Knochen!).
Gratulation!
 
Soviel zum Artikel – und da es mittlerweile recht spät ist und morgen wieder Uni ansteht, werde ich nun noch genüßlich eine Coke knacken und den Artikel auf mich wirken lassen. Cheers!

 

Bildquelle Titelbild: Flickr / Erwin Bolwidt ; CC Lizenz
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