CrossFit – Part IV: Nutrition & Benchmark WOD

CrossFit – Part IV: Nutrition & Benchmark WOD

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Etwas verspätet, ab sicher nicht too late. Der vierte Teil der CrossFit-Einführungsreihe und dem Fachvokabular, welches ein jedem CrossFitter ein Begriff sein sollte. Die heutige Entführung findet auf das Feld der richtigen Ernährung statt. Wie lautet doch ein gängiges (aber aus dem Kontext entrissenes) Sprichwort?

“Mens sana in corpore sano!” 
“Ein gesunder Geist in einem gesunden Köper” – wer zu einer hohen Leistung im Stande sein will, der darf seiner Maschine auch nicht den nötigen Treibstoff und die erforderliche Bausubstanz vorenthalten. Auf diesem Gebiet streiten sich die Experten (& die BroScientisten). Ist das Training der entscheidende und treibende Faktor für einen gestählten Body, oder ist es doch vielmehr die Ernährung? Und wie hoch sind die jeweiligen Anteile am Gesamtkuchen? 50:50? 75:25? 90:10? Es dürfte mitunter absurd sein, die Problematik in Zahlen fassen zu wollen, da ohne den nötigen Trainingsreiz keine Adaption erfolgt. Aber ohne die Bausteine, kann der Körper auch keine Muskeln synthetisieren. Ah, du wunderbares erste Gesetz der Thermodynamik! 
Alex stellt euch in diesem kurzen Abschnitt zwei gängige Ernährungspraxen vor, die sich im CrossFit etabliert haben.
 
In einem weiteren Themenfeld, den Benchmark WODs, geht es prinzipiell um die Überprüfung der gesteigerten Leistung. Denn seien wir doch mal ehrlich: gut aussehen ist ja super, aber noch besser ist es, wenn hinter der Fassade auch ein Dampfhammer steckt. Was die WODs damit zu tun haben – und was es für welche gibt – wird an dieser Stelle erläutert.
Bald ist die Reise auch zu Ende, wenn mit dem fünften und letzten Teil der Aspekt der “Community” beleuchtet wird – doch bis dahin dauert es noch ein Weilchen. Viel Spaß mit “Part IV – Nutrition & Benchmark WOD!”

Nutrition 

Zur Thematik Nutrition folgt ein Intensivbeitrag über die Zonediet von Barry Sears. Daher fasse ich mich an dieser Stelle relativ kurz. 
 
Auch in der Philosophie des CrossFit spielt die Ernährung eine sehr wichtige Rolle. 50-60% des realisierten Erfolges hängen demnach von der Ernährung ab. Es ist wichtig zu wissen, mit welchen Hormonen der Körper wie, auf welches essen reagiert. Falsches Essen macht einen einfach krank, ein CrossFitter ist stets bemüht “richtig” zu essen, denn aus den ersten beiden Teilen “What is Fitness” und “What is CrossFit wissen wir: Ziel ist es im jungen Alter eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit aufzubauen und diese möglichst lange aufrecht zu erhalten. Dem Prinzip Sickness – Wellness – Fitness ist zu entnehmen, dass jeder der fit werden möchte zuerst gesund sein muss. Demnach ist es nicht verwunderlich, dass die Ernährung einen relativ hohen Stellenwert besitzt. Dennoch wird versucht die Empfehlung möglichst allgemein zu halten. Im CrossFit ist es relativ simpel: Eat meat and veggies, nuts and seed, little starch and NO sugar
 
Durchaus gibt es Prinzipien und Empfehlungen welche im CrossFit favoritisiert werden. Dazu zählen in der CrossFit Szene die Zonediet oder Paleo. (siehe: Paleo Diet for the 21th Century). Da jedoch jeder individuell ist und alle die unterschiedlichsten Ziele haben bietet sich Paleo und/oder ZoneDiet nicht immer an. Da muss sich jeder seinen individuellen Zielen bewusst sein, bewusst werden und dann die auf das Ziel angepasste Strategie fahren. Ein Footballspieler zum Beispiel, welcher in möglichst kürzester Zeit möglichst viel Gewicht rauf packen möchte, für so jemanden ist Paleo bzw. eine strikte Zonediet tendenziell weniger geeignet. 
 

Benchmark WOD 

An so genannte Benchmark WODs lässt sich die Leistungsentwicklung sehr gut verfolgen. Benchmark WODs kann jeder für sich selbst zusammenstellen oder es kann auf die zur Verfügung stehenden zurückgegriffen werden. Diese, welche “offiziell” bekannt sind, werden die Ladys genannt. Jedes WOD trägt den Namen einer Frau. Hier (klick) findet ihr eine Auflistung der bekanntesten Benchmark WODs.

Es bietet sich an diese WODs in regelmäßigen Abständen (bspw. alle 6 Monate) einmal zu machen um einen vergleichbaren Wert zu erhalten. An diesem Wert kann sehr gut die Leistungsentwicklung gemessen werden, welche einem ansonsten nur schwer bewusst ist. Auch hier ist es wichtig: Tagebuch führen! Schreibt die Werte auf. Nicht nur um einen Vergleich ziehen zu können, sondern auch um gegebenenfalls das richtige Scaling vornehmen zu können. Alles in allem sind die Girls nicht ein willkürlich zusammengewürfelter Haufen an Übungen. Sie sind durchdacht zusammengestellt und beanspruchen den vollen Umfang des menschlichen Bewegungsapparats und die dazugehörigen, leistungsunterstützenden Organe und “Zentren.” Demnach kann sicherlich jeder seine eigenen Benchmark WODs zusammenstellen, aber nicht jedes zusammengestellte WOD eignet sich als Benchmark. 

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt: Benchmark WODs eignen sich in ihrem “klassischen” Umfang für Anfänger. Hier der erneute Verweis zum Scaling. Das Scaling ist das A und O. Lieber – auch in Benchmark WODs – im Nachhinein feststellen, dass es abgeschwächt gescaled war, als festzustellen, dass es den kompletten Organismus des Anfänger völlig überfordert hat. 
 
Hero WODs sind ebenfalls Benchmark WODs. Jedoch rate ich an dieser Stelle explizit davon ab, Hero WODs als Anfänger angreifen zu wollen. Diese besitzen nicht um sonst den Namen Hero WOD. Hero WODs sind für gewöhnlich ehemaligen aktiven oder im Dienst gefallener gewidmet. Dabei wird nicht differenziert, ob diese Person Dienst beim Militär, der Feuerwehr, Polizei oder vergleichbaren Einrichtungen abgeleistet hat. 

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Quellen & Referenzen
[A] Mark Bonica: CrossFit. URL: http://www.flickr.com/photos/23119666@N03/ . (abgerufen am 08.07.2012)
 
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