CHEAT-MODE Teil III: In depth Fasting

CHEAT-MODE Teil III: In depth Fasting

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Von Kurtis Frank |

Cheat-Mode. Zwei Level haben wir bereits gecleared und damit die Halbzeit erreicht, bevor wir uns dem Endboss stellen müssen. Während sich die herkömmlichen Videohelden mit Zauberpilzen und Unverwundbarkeitssternen rüsten, muss der wackere Eisenkrieger zu pragmatischeren Mitteln greifen – schließlich haben wir keine Extra- und Bonusleben. Doch mit ein paar wohlüberlegten Kniffen können wir uns zumindest das Leben erleichtern. Der [CHEAT-MODE] ist ein solcher Hack, der darauf abzielt den Körperfettanteil zu minimieren, während gleichzeitig anabole, d.h. muskelaufbauende Maßnahmen ergriffen werden, die euer metabolisches und hormonelles Milieu zu manipulieren versuchen.

Im ersten Teil haben wir das Konzept dargelegt, während wir uns im zweiten Teil mit einer Komponente – dem Carb Back-Loading – beschäftigt haben, welches zu großen Teilen dafür gedacht ist, die anabolen Signale zu realisieren. Der Fettverbrennungsmodus – der „Fast“ – dagegen soll Gegenstand der heutigen Thematik werden, bevor wir uns in einem nächsten Anlauf mit dem gesundheitlichen Aspekt, namentlich die Paleo-Control-Days,“ beschäftigen.

Für das [CHEAT-MODE]-Fasting stand das Lean Gains-Konzept von Martin Berkhan Pate. Neben der grundlegenden Idee erläutern wir im dritten Teil ausführlich, weshalb das Fasten im Kontext des Kraftsportes zu einer anderen Ergebnis kommt, als es nur allzu oft und gerne gepredigt wird. Hier wird auch klar: der Anlauf hat rein gar nichts mit der klassischen „Entschlackungsmethodik“ gemein.

Abschließend werden – neben drei Vorteilen, die das [CHEAT-MODE]-Fasting auf euren Körper ausübt, noch die Modifikationen gegenüber klassisch-rigiden Intermittent Fasting Versionen diskutiert. Darin wird geklärt, welchen Stellenwert Nahrungsergänzungsmittel während dieser Phase einnehmen (z.B. Fatburner, Leucin/BCAAs usw. usf.)

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[CHEAT-MODE] In depth The Fast

aus dem Englischen von N.D. “Furor Germanicus” M / copyright by silverhydra.com & Kurtis Frank

Vorwort

Dem „Fasten“-Segment von [CHEAT-MODE] liegt primär die Denkschule von Martin Berkhan’s Intermittent Fasting-Stil zu Grunde. (Obligatorischer Link), allerdings gibt es ein paar kleinere Modifikationen. So sind beispielsweise diverse Aspekte mehr im Vordergrund als im tpischen IF-Model, wähend einige andere Punkte dagegen weniger Beachtung finden. Die Intention hinter diesem Artikel besteht darin aufzuzeigen wie das IF-Konzept im [CHEAT-MODE] funktioniert und was die wichtigsten Orientierungspunkte daran sind.

Das Grundkonzept

Trivial: das Grundkonzept des „Morgenfastens“ liegt ganz einfach darin, dass man morgens nichts isst. Nachdem man sich also nach einer geruhsamen Nacht aus dem Bett erhebt, werden (in den meisten Fällen) keine Kalorien zugeführt. Das Fasten selbst läuft daher solange bis ihr euch dazu entschließt, es zu brechen – was unter gegebenen Umständen beim [CHEAT-MODE] meist gegen 14-16 Uhr der Fall sein dürfte (das Ganze hängt wiederum davon ab, ob ihr richtige Nahrung vor eurem Workout bevorzugt oder lieber nach der Trainingssession am Abend essen wollt).

Die Begründung

Die gewichtigsten Gründe für das Fasten an einem Trainingstag, fallen üblicherweise in eine dieser Kategorien:

  • Durch den Verzicht auf Kalorien in der ersten Tageshälfte, legt ihr automatisch mehr Wert darauf, eure Energie um das Training herum zu legen.
  • Um den Körperfettanteil zu reduzieren; entweder geht es um das ultimative Ziel der Fettreduktion oder aber darum einen gewissen Pufferraum zu schaffen und damit eine potenzielle Fettzunahme in der Post-Workout-Phase zu minimieren (und das z.B. trotz einer isokalorischen Ernährung)
  • Um ein paar der vielen gesundheitlichen und stoffwechselrelevanten Vorteile abzustauben, die mit dem Fastenz in Verbindung gebracht werden [bessere Glukosetoleranz und Insulinsensivität, mehr Wachstumshormon, Appetitkontrolle usw usf.].

 Zur Verdeutlichung schauen wir uns einmal jeden dieser drei Punkte genauer an.

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1.) Kalorienpartitionierung

Ein Großteil der Leute glaubt entweder an die beliebte „Kalorienaufnahme Vs. Kalorienverbrauch“-Theorie hinsichtlich der Gewichtsreduktion – oder sie glauben eben das genaue Gegenteil davon, also dass die Wahl der Nahrungsmittel der entscheidende Faktor ist und nicht die bloße Anzahl der Kalorien, die konsumiert werden. In den Augen der Letzteren ist das Messen der Kalorienaufnahme folglich obsolet und unnötig wenn es um die Gewichtskontrolle geht. An dieser Stelle sei nur soviel gesagt: Beide Theorien haben ihre Argumente.

Aber begeben wir uns zunächst zurück zur Basis der Biochemie: Klar ist dass der Körper Energie benötigt. Diese kann nun entweder durch entsprechende Nahrungsmittelquellen  (Nahrungskalorien) herrühren oder aus den körpereigenen Energiespeichern (Glykogen, Depotfett, Muskulatur) gedeckt werden. Das Konzept hinter der „basalen metabolischen Rate“ (BMR) basiert darauf, wieviele Kalorien der menschliche Körper benötigt um seinen augenblicklichen Zustand der gespeicherten Energie (Glykogen, Fett, Muskeln) beizubehalten. (d.h. sämtliche Energiebedürfnisse befriedigen ohne zu wenig oder zuviel zuzuführen ; sog. Iso- oder eukalorische Energiezufuhr).

Um das Gewicht [und den augenblicklichen Status Quo] zu erhalten, müsst ihr folglich grob soviel essen, wie sie eurem BMR entspricht. Eine Gewichtszunahme erfordert mehr Kalorien, eine Abnahme dagegen weniger. Das allgemeine Verständnis findet daher selbstverständlich auch im [CHEAT-MODE] Berücksichtigung.

In Anbetracht der Tatsache, wie unmittelbar nach einer Trainingseinheit zugeführte Nährstoffe unmittelbar in Muskulatur und Glykogen verteilt werden [sprich: partitioniert], macht es rein logisch gesehen Sinn, einen Großteil der Kalorien in dem Zeitlimit um das Training herum aufzunehmen. Doch obacht: ohne entsprechende kompensatorische Maßnahmen kann man auch relativ leicht die geschätzte BMR überschreiten.

Das Fasten ist die kompensatorische Maßnahme, denn es erlaubt uns den Overload mit Nährstoffen zu einem bestimmten Zeitpunkt – und stellt damit den Muskelaufbau sicher – ohne dabei die generellen Bedürfnisse zu überschreiten. [ein Punkt, der sich insbesondere bei „guten Essern," die relativ schnell viel Nahrungsenergiezuzuführen können, als vorteilhaft erweist!]

Zusätzlich stehen wir vor der vollendeten Tatsache, dass ein Großteil der Kalorien zu Gunsten der Muskulatur und der Glykogenreserven verteilt wird – was eigentlich nur heisst, dass die Energie weg von den Fettdepots partitioniert wird. Alleine das Essen mit der Orientierung an der BMR sollte so dafür sorgen, dass der Körperfettanteil zu sinken beginnt, auch wenn man zugeben muss, dass die Erfolge im Vergleich zu einer hypokalorischen Ernährung (kcal-Defizit) nicht so berauschend sein werden.

(Vielleicht habt ihr es bereits gemerkt: Innerhalb dieser Untersektion habe ich nur vage Aussagen bezüglich der BMR gemacht (= grob ; geschätzt). Das liegt einfach daran, dass die tatsächliche BMR variabel ist und von vielen einzelnen Faktoren abhängt (z.B. dem thermischen Effekt der Nahrung aka TEF, generelle tägliche Fluktuationen der Hormonspiegel, welche am Energiestoffwechsel beteiligt sind, sowie die sogenannte NEPA-Faktor (non-exercise physical expenditure ; auch als „NEAT“ bezeichnet) usw. usf.)

Es ist von Vorteil, wenn ihr einen groben Schätzwert für eure BMR kennt, aber die Absicht den Bedarf aufs Miligramm genau zu treffen, ist mit der Suche nach der Nadel im Heuhaufen zu vergleichen.

2.) Körperfettreduktion

Wie bereits weiter oben ausgeführt, läuft unser Körper in einer Periode ohne Nahrungszufuhr über die körpereigenen Energiespeicher. Tatsächlich handelt es sich bei den dafür verwendeten Metaboliten [=[=Stoffwechselprodukte]m Glukose (Aminosäuren oder Glykogen –  z.T. also Glukoneogenese) oder über Fettsäuren. Im Prinzip werden beide Signalpfade in einem bestimmten Ausmaß zu jedem erdenklichen Zeitpunkt für die Energiedeckung herangezogen. Unser Ziel besteht daher darin die Energie, die aus den Fetten kommt, zu maximieren.

Vernachlässigt man die direkte Nutzung der Fettsäuren im Energiebereitstellungsprozess, so lässt sich die Aussage tätigen, dass alleine die Verlagerung der Energienutzung über Fett schon dafür sorgt, dass der Verlust von potenzieller Magermasse verringert wird – dies geschieht dadurch, dass der Bedarf an Glukose zu sinken beginnt [u[und damit auch die Glukoneogenese verringert wird]Der Abbau von Muskelsubstanz findet statt, wenn der Körper Glukose benötigt und wenn er nicht in der Lage ist, diesen Bedarf über die Glykogenspeicher zu decken (und auch andere Quellen ausgeschöpft sind, wie z.B. der freie Aminosäurepool im Blut und die Gylcerolgerüst aus Triglyceriden).

Zum Glück: das bloße Durchführen des Fastens kann diese Energieverlagerung herbeiführen. Die Hormone, die im sogenannten „fasted-state“ – im Fastenzustand – dominieren (Glukagon, Kortisol, Adrenalin), sind gleichzeitig für den Abbau von Gewebe zuständig („katabol“), die dabei behilflich sind die Fettsäuren vom Gylcerolgerüst [[„glycerol-backbone"]u trennen und besagte Fettsäuren für den Oxidationsprozess bei der Energiedeckung bereitzustellen. (Dies geschieht entweder durch eine direkte  Beeinflussung oder über indirekte Bestandteile)

Es handelt sich dabei um einen weiteren, wichtigen Weg um die Fettnutzung bei Aktivitäten mit niedriger Intensität [lie[liegen, sitzen, stehen, gehen]partitionieren. Hierzu sollte man wissen, dass die Energienutzung des Körpers einem groben Richtsatz folgt, bei der mit Abnahme der Arbeitsintensität der prozentuale Anteil der Fettenergie zur Bedarfsdeckung ansteigt. Vice versa steigt der Anteil der Glukoseoxidation im Energiemix an, wenn die Intensität steigt [z.B[z.B. intensiver Sport]messen in Form der metabolischen Rate und der akuten Sauerstoffkonsumption).

Simpel formuliert: Das nicht-essen und nicht-schwer-arbeiten, führt dazu, dass der Großteil unseres Energiebedarfs durch die Mobilisierung von Körperfett stattfindet.

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3.) Stoffwechselrelevante Vorteile

Ich bin der Allererste der an dieser Stelle zugeben wird, dass die Trainingstage mit Sicherheit nicht mit dem Hintergedanken der allgemeinen Gesundheitsförderung ausgearbeitet wurden (was durch die Paleo-Control-Days, die speziell auf diesen gesundheitlichen Aspekt abzielen, bewiesen wird). Das heisst aber auch nicht, dass die Trainingstage ungesund sind.

Der „fasted-state“ [Fas[Fastenzustand]lcher primär durch eine Glukagon-Dominanz im Körper  charakterisiert ist, entfaltet eine ganze Reihe von Effekten abseits der angestrebten Verschiebung der Körperkomposition zu einem Besseren – was bereits als „gesund“ gesehen werden kann.

Effect of insulin on glucose uptake and metabo...

Insulin und Glukoseaufnahme mit Hilfe des GLUT-4 – der Glukosetransporter (Photo credit: Wikipedia)

Fakt: Insulin wird in einem Glukagon-dominanten Zustand gesenkt. (Es hilft, wenn man die Relation der beiden Hormone zueinander in Form einer Schaukel visualisiert: Wenn das Eine hochgeht, sinkt das Andere). Ist das Speicherhormon Insulin gesenkt, kann es auch keine entzündlichen Reaktionen im Gewebe auslösen oder verschlimmern – etwas, das Insulin tut, wenn es in exzessiver Weise vorkommt [und[und die Zellen im Körper resistent werden. [2]pan>

Ein weiterer Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, ist die Lipoprotein lipase (kurz: LPL). Bei LPL handelt es sich um ein Enzym, welches in Muskel- und in Fettzellen vorkommt und dessen Aufgabe darin besteht Lipoproteine und Triglyceride zu zerlegen. [LPL[LPL zieht, salopp gesprochen, die Fettsäuren in die Zelle – ähnlich wie die GLUT 4 Glukose in die Zelle befördern]ulin reguliert LPL in Fettgewebe hoch und verhindert dessen Aktivierung bei Muskelzellen. [Was[Was schlecht ist]trär dazu sorgt ein hoher Glukagonspiegel dafür, dass die LPL-Aktivität in den Muskel- und Herzzellen ansteigt, während es gleichzeitig die Aktivierung in den Fettzellen verhindert. [Was[Was gut ist]

Nochmal: LPL kann als der Mechanismus gesehen werden, der dafür sorgt, dass Fettsäuren in die Zelle gelangen. damit sie beispielsweise für die Energiebereitstellung dienen können (Triglyceride selbst können aufgrund ihrer Größe und Struktur nicht durch die Zellmembran diffundieren  – hauptsächlich wegen des Glycerolgerüstes ; (kleinere) Fettsäuren dagegen können es schon). Auch andere Fettkomponenten werden durch die LPL-Aktivität beeinflusst.

Obwohl LPL also dafür sorgen kann, dass beide – die Serum-Triglyceridspiegel und die Lipoprotein-Level – sinken, kann eine Überaktivität dazu führen, dass es zu eine De-Sensivitierung und –Resistenz in den spezifischen Zellen kommt. Damit sinkt aber auch die Potenz und Effektivität dieses Enzyms, daher macht es an dieser Stelle Sinn von einem Zustand [der[der Aktivität]den anderen [den[den der Nicht-Aktivität]wechseln, um die Sensivität des Enzyms aufrecht zu erhalten.

Das Fasten ist gerade in diesem Szenario wünschenswert, weil es einem erlaubt 24/7 gut mit Nährstoffen versorgt zu sein und gleichzeitig die LPL-Aktivität in den Fettzellen cycled. [Wen[Wenn LPL wenig aktiv ist, gelangt weniger Fett in die Fettzellen] umgekehrten Fall, also bei einer De-Sensitivierung in Muskelzellen, resultiert dies – bedingt durch den [per[permanenten]ted-state – üblicherweise im Zelltod via Verhungern, da der Körper z.B. langfristig nicht in den Genuss einer adäquaten Versorgung kommt. (Die Möglichkeit, Insulin-Peaks zu umgehen, ist aber nicht weiter für uns von Belang wenn wir die Prinzipien auf den [CHE[CHEAT-MODE]enden, da es in diesem Konzept zu einem täglichen Inuslinanstieg nach Trainingseinheiten kommt).

Alleine die verringerte Frequenz des Insulinanstiegs sorgt dafür, dass die Insulinsensivität in den Zellen (Fett- und Muskelzellen) ansteigt. Dieser Zustand der erhöhten Insulinsensivität kann – langfristig gedacht – zu einer Reduktion des Fastenglukosespiegels und der Fasteninsulinlevel führen.

Einige weitere Folge-Effekte eines von Glukagon dominierten  Umfelds (und damit einer geringeren Insulinsekretion/-anwesenheit im Körper) ist das herabgesetzte Risiko von Bluthochdruck, eine geringere neurologische Degeneration und eine geringere Gefahr um an Diabetes Mellitus zu erkranken. Die Reduktion von Entzündungen,  die Erhöhung der Lipolyse bei exzessiven Lipoproteinen und die ansteigende Insulinsensitiviät haben weitreichende Effekte im gesamten Körper.

Das Wechselspiel von Glukagon und Insulin in der postprandialen Phase (nach einer Mahlzeit). (Quelle: Wikipedia.de)

Das Wechselspiel von Glukagon und Insulin in der postprandialen Phase (nach einer Mahlzeit). (Quelle: Wikipedia.de)

(Fürs Protokoll: bei den letzten drei Krankheiten handelt es sich um Extrapolationen. Die Verschlimmerung eines Krankheitszustandes durch Bedingung X und die Reduktion bzw. Elimination der Bedingung X, sollten dafür sorgen, dass der ganze Prozess (die Inkubation) verzögert werden sollte, wenn man den Zeitfaktor limitiert mit dem man sich dieser Bedingung X aussetzt. Es gibt auch keinen Grund zu der Annahme, dass es nicht so wäre und es gibt in der Tat sogar eine Menge epidemiologisches Datenmaterial, die diese Theorie stützt – es ist eben nur noch kein wissenschaftlich belegter Fakt).

[CHE[CHEAT-MODE]t – Was macht ihn so einzigartig?

Bei den meisten Variationen des Fastens im [CHE[CHEAT-MODE]delt es sich um Manipulationsversuche der drei oben erwähnten Kategorien, jedoch tangieren sie primär den Fettverlust. Die Erhöhung der metabolischen Rate während des Fastens – und damit die prozentuale Erhöhung der Energie, die durch Fette gedeckt wird – erhöht auch gleichzeitig die absolute Menge an herangezogenem Depotfett, die im Energiemix des Körpers verbrannt wird.

Jedwede Stimulanzie oder thermogenisches Präperat („fat-burning“) mit einem Hauch von Reputation kann diesen Prozess unterstützen. Einige können direkt dabei behilflich sein (z.B. Yohimbine, welches direkt auf die Adrenorezeptoren wirkt) oder aber indirekt über erhöhte Adrenalin- oder cAMP-Spiegel (Hormone und zellulare Marker, die im Zuge ihrer Erhöhung den lokalen Katabolismus [in [in Fettzellen]igern.)

Aus diesen Gründen seien all jene, die diese Stimulanzien vertragen, angehalten diese für ihr Ziel (Körperfettreduktion) mit Bedacht während des Fasts zu nutzen. Simple Dinge wie schwarzer Kaffee oder ein wenig Grüner Tee können hierbei ausreichen, genauso wie – für Fortgeschrittene – ein ECA-Stack in Kombi mit Yohimbine HCl oder L-Tyrosin wahre Wunder wirken kann.

Achtung: Typischerweise reagiert man auf nüchternen Magen in extremeren Ausmaß an sonst übliche Mengen, daher empfiehlt es sich, die Dosis langsam zu erhöhen. Das gilt insbesondere für jene Dinge, die ihr zum ersten Mal verwendet. Stellt sicher, dass eurer Körper die Substanzen handlen kann und sorgt dafür, dass ihr im Falle irgendwelcher abnormaler Stoffwechselzustände und/oder Krankheiten vorher einen Mediziner zu Rate zieht, bevor ihr euch das Zeug reinjubelt.

Welche Aspekte im [CHE[CHEAT-MODE]men im Gegensatz von klassischem IF in abgemilderter Form vor?

Zuerst einmal: [CHE[CHEAT-MODE] nicht derart rigide, wenn es um dieses „no calories“-Ding geht. Worauf wir abzielen, ist ein glukagondominanter Zustand während der Fastenperiode. Aus diesem Grund sind die meisten Dinge, die einen Insulinanstieg verursachen, tabu.

Bei allem Respekt: Denkt immer daran: richtiges Essen ersetzt keine Apotheke.

Bei allem Respekt: Denkt immer daran: richtiges Essen ersetzt keine Apotheke.

Hier kommen Nahrungsfette ins Spiel. Nahrungsfette per se haben nämlich eine sehr geringe (wenn überhaupt) Auswirkung auf den Insulinspiegel. Wenn ihr ein paar Fischölkapseln während der Fasten-Periode einschmeisst, wird euch das nicht aus dem „fasted-state“ (wie er im [CHE[CHEAT-MODE]sichtigt ist) kicken und es wird den Insulinlevel auch nicht signifikant beeinflussen. Dies kann sich als vorteilhaft erweisen, da Fischöl z.B. einen entzündungshemmenden Effekt entfalten und gleichzeitig für fettlösliche Nährstoffe als Transportmatrix dienen kann, die ihr während dieser Phase einnehmen möchtet (z.B. Vitamin D).

Zusätzlich (was etwas im Kontrast zu dem steht, was im oberen Paragraph gesagt wird) ist der strategische Einsatz von BCAAs und/oder Leucin Pulses  erlaubt und das obwohl diese Aminosäuren einen gewissen Einfluss auf den Insulinspiegel nehmen. Einige Leute könnten die Supplementation von Leucin z.B. vorsehen, um den Muskelabbau zu minimieren oder um die Ketogenese zu verlängern (sofern sie in der Lage sind, wieder in die Ketogenese nach einem morgendlichen Post-Workout Binge zu gelangen).

Warum? Das liegt daran, dass der Insulinanstieg in diesem Fall relativ flüchtig ist, wenn man ihn mit dem Effekt bei einer Kohlenhydratzufuhr vergleicht. Das erstere Ergebnis (Aminosäuren) resultiert in einem „monophasischen“ (1 Phase) Insulinanstieg, was auf das auf Vorrat produzierte Insulin, welches in der Pankreas bereitgehalten wird, zurückzuführen ist.  Andere, auf Kohlenhydraten –basierende Komponenten führen dagegen zu einem „biphasischen“ (2 Phasen) Insulinanstieg. Darunter fällt die Ausschüttung des Insulinvorrats (wie im ersten Fall), welcher zusammen mit einem anhaltenden, neu produzierten Insulinausstoß kombiniert wird – die Antwort des Körpers auf einen erhöhten Blutzucker! Klar, ein paar Peaks hier und da werden technisch gesprochen das Fasten unterbrechen, aber auf langer Frist ist die Zeit, die man in einem insulindominanten Zustand verbringt, minimal.

Das Glukagon kann relativ schnell wieder auf einen beinahe regulären Spiegel zurückspringen, sobald das Insulin sich verflüchtigt hat. Ein Großteil der Vorteile, die durch Glukagon hervorgerufen werden, bleiben in Takt. Kortisol kann so für längere Zeit unterdrückt werden, was zwar ein stückweit negative Implikationen auf den Fettverlust hat (da Kortisol die Fähigkeit besitzt, Triglyceride zu zerlegen), doch gibt es in diesem Punkt auch einige Vorteile, wenn es um die Muskelpreservation geht (Kortisol ist gleichfalls das Hormon, welches für die Zerlegung von Aminosäuren zu Glukose verantwortlich ist). Op dieser Trade-Off, den jeder für sich selbst auf individueller Basis entscheiden muss, signifikant oder diskutabel ist, sei dahingestellt.

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[cm_ class="MsoNormal" style="text-align: left;">Abschließende Zusammenfassung

Bei [CHE[CHEAT-MODE]ting handelt es sich um einen festgelegten Zeitraum, in dem man ohne Nahrungszufuhr auskommt. Das Ziel: Die Nutzung des Depotfetts als Energiequelle – entweder für den absoluten Verlust oder um das Post-Workout-Gelage (für Muskelaufbau) zu kompensieren. Die Zielsetzung entscheidet in diesem Fall [via[via Kalorienmenge]pan>

Gleichzeitig unternimmt der [CHE[CHEAT-MODE]t einen Versuch die Kontrolle über bestimmte Komponenten bzw. Strategien zu nutzen, mit denen die totale Menge an Fett, die für Energiezwecke herangezogen wird, zu maximieren. In Kombination mit dem Carb Back-Loading Gelage, ist dieser Ansatz im Stande den Körperfettanteil zu reduzieren und gleichzeitig so anabol wie möglich auf die Muskelmasse zu wirken, so dass ein weiterer Aufbau von Muskulatur in einem 24-stündigen Turnus möglich wird.


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Über Kurtis Frank

Kurtis Frank ist einer der Mitbegründer der unabhängigen Supplement-Review-Plattform  Examine.com und Inhaber des Blogs Silverhydra.com.
Sein Bachelor-Studium schloss Kurtis an der University of Guelph im Fachbereich der Applied Human Nutrition ab. Mittlerweile ist die wissenschaftliche Analyse von Supplementen und Ernährung sein Hauptaufgabengebiet.

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Kurtis Frank ist einer der Mitbegründer der unabhängigen Supplement-Review-Plattform  Examine.com und Inhaber des Blogs Silverhydra.com.

Sein Bachelor-Studium schloss Kurtis an der University of Guelph im Fachbereich der Applied Human Nutrition ab. Mittlerweile ist die wissenschaftliche Analyse von Supplementen und Ernährung sein Hauptaufgabengebiet.


Quellen & Referenzen

Enhanced by ZemantaBildquelle Titelbild: Flickr / Rod-20 ; CC Lizenz

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