Pflanzliche Testosteron-Booster: Von Maca, über Tribulus hin zu Ecdysteron

Pflanzliche Testosteron-Booster: Von Maca, über Tribulus hin zu Ecdysteron

1 Kommentar

Wir haben uns bereits mit zahlreichen interessanten Substanzen, u.a. auch einigen “Testosteron-Boostern” auf dem Blog auseinandergesetzt. Wunderkräuter und Wirkstoffe, denen ein testosteronsteigernder Effekt nachgesagt wird, sind für das männliche Geschlechts stets ein interessantes und aktuelles Thema. Warum? Weil Testo teh shit ist, wenn es um die drei M’s im Leben eines Mannes geht: Männlichkeit, Macht & Muskeln.

Freilich, das eine impliziert nicht das andere – und schließt es nicht aus. Aber in einer Zeit, wo die Domäne des Mannes langsam aufweicht und unsere Testosteronspiegel mehr und mehr im Sinkflug inbegriffen sind, [13][14][15][16][17] kann ein bisschen mehr von dem männlichen Sexualhormon nicht schaden, oder?

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Nicht schön: Bedingt durch Life-Style-Faktoren (darunter die steigende Zahl der Diabetesfälle, Übergewicht und das generelle “leichtere Leben” (Dienstleistungsgesellschaft)), ist der Testosteronspiegel der männlichen Generation seit längerer Zeit am Sinken. Die Frage: Wo hat das ein Ende? Mein Therapievorschlag: Eine Eisenkur. (Quelle: Travison et al. (2007))

Das Dumme an den oben besagten Kräutchen, Extrakten und Essenzen ist aber leider die relativ ernüchternde Wirkung, sofern man sich die Mühe macht und einmal hinter die Fassade des Mumbo-Jumbos schaut. Nicht, dass es keine Studien zu dem Thema gäbe, aber die Signifikanz und die Wirkung der Booster kann zu Recht angezweifelt werden. Wir haben auf Aesir Sports bereits einige Blicke in die Thematik geworfen (Stichwort: Burzeldorn aka Tribulus terrestris, DAA & Aromatase-Hemmer), viele der bekannteren Substanzen ausgelassen – zu recht, wie sich zeigt.

Nun, werte Freunde der gepflegten Boosterei, dies holen wir heute nach. Konkret darf man aus der Lektüre folgende Dinge mit nach Hause nehmen:

  • jede der hier erwähnten Substanzen – also Maca, Tribulus terrestris, Eurycoma Longifolia, Horny Goat Weed, Ecdysteron – zeigt in dieser oder jenen Weise einen Effekt, der ihm zu einem testosteronsteigernden Ruf verholfen hat. Ein tatsächlicher Einfluss ist nicht gesichert, kann aber auch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
  • von allen Wirkstoffen, erscheint Suma (Ecdysterone) am vielversprechendsten, sofern man einmal vom DAA absieht. Doch auch wenn sich dies in zukünftigen Folgestudien als Ente erweisen sollte, so kann dieser Wirkstoff noch eine ganze Ecke mehr wenn es um einen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit geht. Aus den zuletzt genannten Gründen ist Ecdysteron eine durchaus attraktive Substanz.
  • außerdem lernt ihr den fundamentalen Unterschied zwischen testosteronsteigernden und testosteron-ähnlichen Effekten. Salopp gesprochen verfügen manche Substanzen zumindest über Art testosteronsteigernde (mimetische) Eigenschaften. Damit lässt sich auch erklären, wieso einige in vivo-Studien (im lebenden Objekt) ernüchternde Ergebnisse zeigen, während in vitro-Experimente (im Reagenzglas) muskelaufbauendes Potenzial konstatieren.

Vorab sei gesagt: Erwartet von den meisten Substanzen nicht besonders viel. Einiges durfte ich bereits testen, anderes blieb mir noch verwehrt. Das Meiste von dem Zeug kann euer Liebesleben in Schwung bringen und die Libido steigern. Das heißt aber nicht dass sich euer Testosteronspiegel dem eines Silberrücken-Gorillas angleicht. ;)

Pflanzliche Testosteron-Booster: Von Maca, über Tribulus hin zu Ecdysteron

Pflanzliche Testosteronbooster: Studien & Gedanken

Aus dem Englischen übersetzt & erweitert von D.N. “Furor Germanicus” M. / copyright by silverhydra.com & Kurtis Frank

Chemical Structure of Testosterone.

Vielfach begehrt: Testosteron. Auf der Suche nach potenziellen Boostern findet man leider auch eine Menge Snakeoils, die zwar die Libido pushen, aber fraglich bleiben. Aesir Sports beleuchtet die populärsten “Testo-Booster” und bringt Licht ins Dunkel. (Photo credit: Wikipedia)

Pflanzliche Testosteronbooster: waten durch ‘ne Menge Scheiss

Vor kurzem ist auf Aesir Sports ein Artikel zu dem natürlichen Testosteronbooster D-Asparaginsäure erschienen, welcher hinblicklich der diskutierten Studienlage sehr vielversprechend erscheint – und das obwohl es noch gar nicht so viele abgesicherte Beweise für seine Wirkung gibt, nämlich nur eine handvoll qualitativ hochwertiger Studien, die genau diesen Sachverhalt, die Testosteronsteigerung, untersucht haben.  Wir wissen zwar sehr viel über die Mechanismen die da im Hintergrund am Werke sind  und es gibt auch eine ganze Tonne an wissenschaftlicher Forschungsliteratur zum Thema (weil DAA seit vielen Jahren als Neuromodulator bekannt ist und das in einer Zeit noch bevor die Leute damit anfingen es zur Steigerung des körpereigenen Testosteronspiegels zu superloaden).

Nachdem wir das also geklärt haben, steht folgende Frage im Raum: Halten die viel beworbenen “Testo-Booster” was sie versprechen?

Es dürfte sich von selbst verstehen, dass man im Zuge eines Rundumblicks nicht auf jede einzelne Substanz so detailliert eingehen kann, wie sie es vielleicht verdient hätten. Für tiefergehende Studien werde ich daher auf die ausführlichen und sehr gut recherchierten Artikel auf Examine.com verweisen. Nichtsdestotrotz werden wir uns aber mit den wichtigsten und nennenswertesten Studien zu jeder Substanz auseinandersetzen und die derzeitige Forschungslage näher beleuchten. Damit sei auch gesagt, dass wir uns in diesem Artikel nicht mit Steroiden beschäftigen werden (bei denen die Wirkung gar nicht zweifelhaft ist), darunter fallen Testosteron und all seine Derivate, also Deca, Tren usw.

Dieser Teilaspekt bleibt dem naturalen Athleten hier erspart. ;)

Die Maca-Wurzel

Die Maca-Knolle. Dit war wohl nüschts. (Bildquelle: Wikipedia.org)

Wenn eingenommen, so scheint die Maca-Wurzel keinen direkten anabolen Effekt zu entfalten. [1] Es wird kein Wort darüber verloren ob es auf indirektem Wege eine solche Wirkung zur Folge hat (z.B. auf einem ähnlichen Weg wie Testosteron und dessen auslösende Rezeptorenwirkung, welche unabhängig vom Testosteron selbst ist – also ganz ähnlich wie beim noch später diskutierten Ecdysteron).

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die erhöhte Libido zu einem besseren Sexualleben führt, was selbst wiederum die körpereigenen Dopamin- und Testosteronspiegel erhöhen könnte.  Dieser Mechanismus wäre aber sowas von indirekt, das er vermutlich – als Testosteron-Booster – vernachlässigbar ist. Wenn man so argumentiert dann könnt ihr auch einem Fremden wahllos auf der Straße mit der Faust auf die Schnauze hauen; die testosteronerhöhende Wirkung wäre vermutlich dieselbe, die aus einer Maca-Supplementation resultieren könnte. Der einzige Unterschied läge darin, dass euch das Maca vielleicht ein wenig Geld sparen würde, da ihr nicht auf der Anklagebank landet und Schmerzensgeld an jemanden abdrücken müsst.

Allerdings gibt es einige vorläufige Untersuchungen, die sehr vielversprechend aussehen wenn man die aerobe Leistungskapazität im Zuge einer Maca-Supplementation erhöhen möchte. Es handelt sich aber um eine einzige Studie und da liegt noch viel Arbeit vor uns. [2]

Zusammengefasst kann man zu Maca sagen, dass es als Libidoverstärker brauchbar ist, allerdings scheint es nicht so, als ob es euch einen Vorteil in Sachen Muskelaufbau bescheren würde.

Tribulus Terrestris

Vielversprechender als Maca, aber aufgrund der diffusen Studienlage nicht ganz klar: Burzeldorn, besser bekannt als Tribulus

Betrachtet man TT unter dem Mikroskop ein wenig genauer, dann stellt man fest, dass es eigentlich aus 6 unterschiedlichen Substanzen besteht. Der primäre und aktive Wirkstoff, den man Protodioscin nennt, zeigt eine testosterongsteigernde Wirkung, wenn man es injiziert (die Studien wurde an Ratten und an Primaten durchgeführt). [3]

Studien, die die Auswirkungen der oralen Zufuhr untersucht haben, sind etwas diffus. Entweder sind die Ergebnisse negativ [4][5] oder durch die Aufnahme weiterer Substanzen (als Supp-Cocktail), von denen wir bereits wissen dass sie den Testosteronspiegel beeinflussen. (DHEA, Androstenedione) verzerrt. [6]

Zusammengefasst lässt sich konkludieren, dass es keine brauchbaren Beweise dafür gibt, dass TT – auf eigene Faust – den Testosteronspiegel beeinflusst. Abseits dessen dürften wir folgendes Schema identifizieren: Ausgehend von diversen fragwürden Beweisen (A) wird ein direkter Sprung zum Marketing (D) getätigt, während in vivo-Untersuchungen (B) und Logik (C) außen vor gelassen werden.

Eurycoma Longifolia Jack

Eurycoma longifolia Jack

Der lange Jack – ist er vielleicht ein Testosteron-Booster? Als Libido-Verstärker sieht es immerhin nicht so schlecht aus… (Bildquelle: adaduitokla)

Auch hier: phänomenale Pille wenn’s um ´ne Latte geht.

Tatsächlich ist Eurycoma Longifolia Jack in der Lage das sexuelle Verlangen und das Volumen der Samenflüssigkeit zu erhöhen. Seine Hauptkomponente, dass 9-hydroxycanthin-6-one ist sogar in der Lage, wenn es injeziert wird, die Zeit bis zur Ejakulation hinauszuzögern. Leider wird es über die Darmwände nicht besonders gut resorbiert, insofern würde der zuletzt genannte Effekt durch den Konsum einer einfachen Pille nicht zu erzielen sein.

Und was ist nun mit dem Testosteron? Nun, es sieht so aus als könnte die Substanz zumindest bei Männern, die Gewisse Probleme bei der Testosteronproduktion (Hypogonadismus) haben, den körpereigenen Spiegel zu erhöhen. [7] Das ist aber auch schon alles.

Wir haben es hier wieder mit dem klassischen Fall zu tun, bei dem ein gewisses Kraut für Geilheit sorgt. Es gibt eine ganze Menge Menschen da draußen, die die gestiegene Libido auf eine höhere Testosteronproduktion zurückführen. Von solchen Effekten ist es nicht weit bis zu der Situation, bei der die Marketing-Dämonen die Zügel in die Hand nehmen und dafür Sorge tragen, das eine weitere Wundersubstanz mit Heilsversprechungen den Markt flutet.

Horny Goat Weed

Horny Goat Weed, u.a. auch bekannt als Elfenblume oder “Epimedium” könnte einen testosteron-ähnlichen Effekt auslösen (Muskelwachstum) ohne dabei wirklich den Testosteronspiegel zu erhöhen. (Bildquelle: Wikipeda)

Das Horny Goat Weed (Geiles Ziegenkraut oder auch “Yin Yang Huo“) stellt, mit Hilfe des darin enthaltenen Icariins, ein probates Mittel im Kampf gegen die erektile Dysfunktion dar. Zwar ist die Beweislage – was die steigernde Fähigkeit des sexuellen Verlangens betrifft – in diesem Fall nicht so stark, aber dies ist durchaus zu erwarten, wenn man bedenkt, dass es sich nur um ein weiteres vermeintliches Wunderkraut handelt.

In Nagetieren, welche irgendeine Art von reproduktiver Störung aufweisen, zeigt die Pflanze testosteronsteigernde Eigenschaften. [8][9] Wenn ihr also ein Mäuserich seid, der just in diesem Augenblick bei einer Partie Schere-Stein-Papier verloren hat, dann könnte dies was für euch sein. Wenn ihr allerdings ein Mann seid, der Erfahrung im Kraftsport hat und trainiert, dann macht ihr lieber erst einmal einen großen Bogen darum.

Und ich sage bewusst “erst einmal,“ weil Horny Goat Weed vielleicht testosteron-ähnliche Effekte hervorrufen könnte. Ähnliche Effekte wie ein Testosteronmimetika. [10] Das heißt ohne den verklausulierten Kauderwelsch, dass es einen ähnlichen Effekt wie Testosteron hervorruft, ohne wirklich den Testosteronspiegel zu verändern. Leider ist die Studienlage zu dieser Substanz – in Ratte wie Mensch – recht karg gesät (jedenfalls wenn es um die Körperrekomposition geht und die letzte, von mir genannte Studie, ist – soweit ich weiß – das einzige Paper, welches auf die testosteron-ähnlichen Effekte der Substanz schaut.)

Ecdysteron

Vorab: Bei der Recherche zu dieser Substanz bin ich tatsächlich überrascht worden. Nicht wegen seiner testosteronsteigernden Eigenschaften, sondern wegen seiner anderen Effekte.

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Ecdysteroide, der Struktur von Testosteron nicht unähnlich, aber im menschlichen Körper doch eine völlig andere Wirkungsweise, kommen üblicherweise in unserem Grünzeug vor. Ein Faktor, der Gemüse u.a. das Prädikat “gesund” verabreicht. Eigentlich handelt es sich bei Ecdysteron um ein Hormon von Insektoiden, doch es erfüllt seine Aufgabe in der Pflante exquisit, nämlich als Insektenschutz vor nicht adaptieren Fressfeinden. Technisch gesehen zählt die Substanz also zu den sogenannten “Phytoalexine.” (Bildquelle: Examine.com)

Bei Ecdysteron handelt es sich um eine sehr gesunde Substanz (welche wir übrigens in größeren Mengen in Pflanzen finden und was auch der Grund dafür sein kann, weshalb Gemüse als derart “gesund” angesehen wird).

Die Substanz scheint einen anti-diabetischen Effekt zu entfalten, sie erhöht die Proteinsynthese-Rate, senkt die Cholesterinspiegel, hilft dabei die Leber vor Giften zu schützen und spült die Nieren ordentlich durch. Ecdysteron hilft sogar gegen Lipidperoxidation und sichert sich somit seinen Platz als Antioxidans.

Aber vermutlich seid ihr nicht hier um euch über diese Dinge zu informieren, sondern wollt vielmehr wissen in welchem Ausmaß Ecdysteron auf Testosteron einwirkt, oder?

Es gibt nur eine einzige Studie, die ich zur in vivo Ecdysteron-Supplementation finden konnte, bei der eine Dosis von rund 200mg während des Trainings verabreicht wurde. In der Gesamtbetrachtung hatte das Ecdysteron keine nennenswerten Effekte auf die Körperkomposition oder die Hormonspiegel. Hier gibt es also keinen Blumentopf zu gewinnen. [11]

Ecdysteron zeigte aber gewisse Effekte bei der Signaltransduktion und scheint auf ähnliche Rezeptoren einzuwirken, wie es auch Testosteron tut – womit wir wieder bei testosteron-ähnlichen Effekten im Körper landen würden, die unabhängig vom eigentlichen Testosteronspiegel aktiv sind. Dies macht Sinn, wenn man die strukturelle Ähnlichkeit von Ecdysteron und Testosteron bedenkt (zugegebenermaßen: die kleinen Unterschiede in Ecdysteron sind ausreichend genug, um größere Veränderungen im Wirkungsmechanismus im menschlichen Körper hervorzurufen; es unterstreicht aber auch die Plausibilität der Aussage, dass trotz dieser Ähnlichkeiten kein Interaktion vorhanden sein kann). Das und… Ecdysteron erhöht auf direktem Wege die Proteinsynthese. [12] Cool story, bro.

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Unerwartet: Todrov et al (2000) zeigten in ihrer Untersuchung einen netten Nebeneffekt von Ecdysteron: es pusht die Proteinsynthese. Selbst wenn die Substanz ihren Ruf als Testosteron-Booster nicht verteidigen kann (was noch nicht klar ist), macht sie diese Eigenschaft zu einem interessanten Wirkstoff im Kraftsport. (Quelle: Todrov et al. (2000))

Daher fällt Ecdysteron vorläufig in die gleiche Kategorie wie Tribulus terrestris und das im Horny Goat Weed enthaltene Icariin. Wir wissen, dass es da gewisse Mechanismen gibt, jedoch mutet die derzeitige Datenlage, insbesondere in Anbetracht von Humanstudien, sehr armselig an. Es könnte also sehr wohl der Fall sein, dass Ecdysteron den Testosteronspiegel positiv beeinflusst, aber hierzu sollte man weitere Studien abwarten, bevor man eine endgültige Aussage trifft.

Wenn es euch unbedingt in den Fingern juckt und ihr nach einem potenziellen Mittel Ausschau haltet, warum dann nicht einfach mit Ecdysteron starten? Gesunde Substanz, sichere Anwendung und die Sache mit der Proteinsynthese ist durchaus sexy genug.

Zusammenfassung

  • Wenn ihr gut aufgepasst habt, dann stellt ihr fest, dass keine der obigen Aussagen wirklich sicherstellt, dass etwas gar nicht wirkt. Wenn überhaupt, dann wollte ich hiermit klarstellen, dass die Mechanismen bis dato nicht verlässlich sind. Das heißt, dass selbst die Maca-Pflanze, die eigentlich keinerlei Beweise zur Annahme liefert, dass sie das Testosteron in irgendeinerweise steigern kann, es durchaus tun könnte. Es gibt immerhin auch keine Studien, wo es sich als komplett sinnlos erwiesen hat. Wir wissen es derzeit einfach nicht besser.
  • Und dann haben wir noch die Wirkstoffe, die offensichtlich keinen direkten Einfluss auf den Testosteronspiegel ausüben, aber eine testosteron-ähnlichen Effekt herbeiführen (wie man die Sache auch dreht und wendet, das Endresultat ist am Ende vermutlich identisch). Dies könnte uns auch dabei helfen die Dissonanz zwischen “in vivo”– Ergebnissen (welche keine Veränderung der Testosteronspiegel zur Folge haben, wenn Tribulus, Icariin & Suma (Ecdysteron) zum Einsatz kommen) jedoch bei “in vitro”-Experimenten plausible testosteron-mimetische Eigenschaften gezeigt werden.
  • Wenn ihr euren Testosteronspiegel wirklich zuverlässig boosten wollt, dann bleibt euch nur der Weg über einen (exogenen) Testosteronzyklus.  Wenn ihr noch nicht im entsprechenden Alter seid oder generell nichts von derartigen Praktiken haltet, dann haltet Ausschau nach D-Asparaginsäure oder (vielleicht) eben jenes hier genannte Ecdysteron. Ihr wollt keine Supplemente in der Richtung? Auch gut, dann sorgt einfach dafür, dass euer Sexualleben  läuft und hebt schweren Shit, während ihr eure Lieblingsmucke dazu hört. Esst genug Protein und genug Fett (insbesondere genug Fett!). Kombiniert das Ganze am besten mit einer hyperkalorischen Diät (kcal-Plus). Letzteres ist für den Muskelaufbau immer eine sichere Wette – man muss es ja nicht übertreiben und dann…kommt der Sex auch mit den Muskeln.

Ich will eigentlich gar keine Empfehlung aussprechen, aber wenn ich mich nach Betrachtung der derzeitigen Faktenlage entscheiden müsste, so würde ich ganz klar zum Ecdysteron tendieren. Ehrlich gesagt hatte ich das Insektenhormon bis dato noch gar nicht auf dem Schirm und ihr wisst ja, was das für AS heisst: Da muss man tiefer buddeln! Ein recht probates Produkt findet sich aus dem Hause PEAK, mit dem ich zwar keine persönlichen Erfahrungen gesammelt habe, aber welches einen generellen guten Ruf in Deutschland genießt (und safe sein dürfte).

Zur After-Hour-Diskussion sind natürlich all jene eingeladen, denen noch einige Fragen zu der Thematik auf der Zunge brennen. ;)


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Bildquelle Titelbild: Wikimedia.org / Forest & Kim Starr; CC Lizenz

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    Der Bericht liest sich wie ein Vergleich der einzelnen Substanzen mit Testosteron, all diesen Substanzen wird jedoch nachgesagt, die körpereigene Testosteronproduktion bis höchstens dem tatsächlichen möglichen Maximum der körpereigenen Produktion zu unterstützen. Hierauf wird aber nicht wirklich eingegangen, was bewirken diese Stoffe denn tatsächlich im Körper, worauf nehmen sie Einfluss?