Review: RE-ACT „Spicy Cherry“ von Zec Plus Nutrition im Test

Review: RE-ACT „Spicy Cherry“ von Zec Plus Nutrition im Test

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Zec_logoNachdem Freund Simme erst vor kurzem den Pre-Workout Booster Kickdown von Zec+ Nutrition (siehe hier) testen konnte, ist es uns auch gelungen der Post-Workout Formel RE-ACT habhaft zu werden. Dies war natürlich Grund genug um ein mehr als ausführliches Review für das Supplement vorzubereiten, welches in der bekannten schwarz-gift-grünen Aufmachung ausgeliefert wird.

Das interessante an RE-ACT stellen ohne Zweifel die in der Formel vereinten Zutaten dar, die erstaunlicherweise nicht nur all die typischen PWO-Substanzen aufweist, sondern überdies auch einige Komponenten enthält, die man eher einem Pre-Workout Ergänzungsmittel eingestehen würde (darunter das allseits bekannte Beta-Alanin, Citrullin und Arginin).

Wir beleuchten daher nicht nur die Aufmachung des Produktes, ihre Darreichungsform, sondern erläutern auch in kleinstem Detail die darin verwendeten Komponenten. Hält Zec+‘s RE-ACT was es verspricht? Haben wir es hier mit einem idealen Post-Workout-Supplement zu tun, welches seinen Preis rechtfertigt oder sollte der ambitionierte Sportler vielleicht doch eher einen großen Bogen um den Wiederbeleber machen?

Das alles – und noch ein wenig mehr – erfahrt ihr im folgenden RE-ACT-Review. Und sofern ihr schon selbst Erfahrungen zu diesem Produkt sammeln konntet, solltet ihr nicht zögern und unsere Kommentarfunktion bemühen bzw. im entsprechenden Foren-Thread eure Meinung zum Besten geben.

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Review: RE-ACT „Spicy Cherry“ von Zec Plus Nutrition im Test

Steckbrief: “RE-ACT“ von Zec Plus Nutrition; Geschmacksrichtung Spicy Cherry

„Post Workout Shake RE-ACT

Der Post Workout Shake RE-ACT von ZEC+ Nutrition ist, wie der Name schon sagt, ein Supplement zur “Wiederbelebung”. Das ist natürlich etwas überspitzt formuliert, aber RE-ACT ist tatsächlich eine optimale Zusammensetzung für die Verwendung nach schwerem Gewichtstraining oder einer harten Kampfsporteinheit. Somit ist der Post Workout Shake bestens geeignet, den Muskelaufbau auch noch in der Erholungsphase voranzutreiben.

RE-ACT enthält dabei alle wichtigen muskelaufbauenden Stoffe, die nach einem harten Training benötigt werden: Die essentiellen, guten Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, Alpha Liponsäure usw. Creatin und Glutamin in Kombination mit AKG /Alpha-Ketoglutarate.

Ebenso enthält der Post Workout Shake einige insulinogene Inhaltsstoffe, die zusammen mit den Kohlenhydraten für einen maximalen Insulinschub sorgen. Beste Sportnahrung also für ein erfolgreiches Post Workout.

Post Workout Nutrition – der Muskelaufbau danach

Sportler und vor allem Kraftsportler wissen: Insulin ist das anabolste aller Hormone und somit essentiell wichtig zum Muskelaufbau. Die speziell für eine effektive Post Workout Nutrition konzipierte Nahrungsergänzung RE-ACT enthält genau wie KICKDOWN (klick) im Bereich Pre Workout Sportnahrung, keine Dosierungen in Minimengen, sondern beinhaltet alle Wirkstoffe in hochdosierter Form. Wer den RE-ACT-Shake nach dem Training trinkt, benötigt sonst wirklich nichts mehr um optimal zu regenerieren.

Weitere Eigenschaften von RE-ACT

Der RE-ACT Shake reduziert die Cortisol-Bildung nach schwerem Training drastisch und bringt einen damit schnell wieder „runter“. Eine anabole Stoffelwechsellage wird geschaffen und das Muskelwachstum wird auch nach dem Work Out weiter gefördert. Durch die ausgewogene Zusammensetzung kann es aber auch morgens direkt nach dem Aufstehen verzehrt werden, um dort den Körper direkt mit allem zu versorgen was er später benötigen wird.“ – Quelle: Zec Plus

Soviel zu den vollmundig-anmutenden Versprechungen des Herstellers. Doch kann Zec+‘s RE-ACT die ausgewrungene Bodybuilderseele tatsächlich aus dem Reich der Toten wieder zurückholen und für belebende Frische sorgen?

Zeit die Lupe zu zücken und sich das Produkt einmal detaillierter anzusehen!

Verpackung (2 / 2)

1012743_589247611109625_706812951_nGenau wie Kickdown kommt RE-ACT in einer für ZEC+ typischen Sschwarzen Dose mit neongrüner Aufschrift daher. Der einzige Unterschied zum Booster liegt einzig und allein in einer etwas anderen Größenordnung. Die kleine Dose fasst 1800g Pulver und hat einen praktischen Transporthenkel. Wem das noch nicht genug ist: es gibt noch eine XXL-Version mit der doppelten Menge, also 3600g. Die Aufmachung mutet mit den auf dem Label abgedruckten chemische Strukturformeln sehr interessant an und hat auch gleichzeitig ein Easter-Egg verborgen: die funktionelle Gruppe „Zec+“. Humor haben die Jungs also auf jeden Fall bewiesen. Löblich: klare Deklaration, keine geheimnisvollen Mischungen (versteckt in proprietary blends. Dazu wieder alles in deutscher und englischer Sprache.

Da gibt es echt nix zu meckern und so setzt es die volle Punktzahl! 2 von 2 möglichen Punkten für RE-ACT.

Aussehen/Konsistenz (2 / 2)

Das RE-ACT-Pulver ist von der Farbe her ziemlich hell mit einem Orangeton. Beiliegend zum Produkt findet man einen ziemlich großen Messlöffel – so muss das, denn der Scoop wird bei den groß ausfallenden Portionen auch benötigt.

Apropos Portionen: Die Verzehrempfehlung beträgt 120g Pulver in 600ml Wasser für einmal Wiederbeleben. Die Löslichkeit ist super und es entsteht auch kein Bodensatz. Der angemischte Shake färbt sich – nachdem das Pulver aufgelöst ist – (oh große Überraschung!) orange. Wir haben gesucht, aber auch hier nichts zum bemängeln gefunden. Volle Punktzahl mit 2 von 2 möglichen Punkten.

Geruch 

Wie sollte ein Post-Workout-Supp riechen? Klar, nach Labor, denn von Nichts kommt nichts. Aber jetzt einmal Spaß beiseite – da gab es schon weitaus Übleres. Es riecht zwar leicht chemisch jedoch auch – bedingt durch das Aroma – fruchtig-süß.

Der Geruch ist weder unangenehm noch allzu penetrant insofern bewegt sich hier alles noch im verträglichem Rahmen

Geschmack: (6 / 10)

Beim Kickdown habe ich geschrieben, dass der Geschmack nicht so sehr ins Gewicht fällt. Aber bei einem Post-Workout-Supplement sehe ich die Sache wiederum aus einer anderen Perspektive. Warum? Nun, wie wäre es mit folgenden Gründen: Es gilt nun weitaus mehr davon zu trinken, schließlich muss man den Körper rehydrieren und PWO-Supplemente arbeiten generell auch (nicht zuletzt wegen den enthaltenen Kohlenhydraten) mit mehr Pulver. Logischerweise dauert es dann ein wenig länger, bis man seinen Shake leer hat – da will ich nicht würgen müssen oder gar das Verlangen zu Kotzen bekommen. Der zweite Grund folgt eher dem Prinzip Zuckerbrot und Peitsche: Nach dem Training freut man sich auf seine Belohnung, hier darf es für mich auch gerne etwas süßer sein. Verdient ist verdient!

In welche Ecke lässt sich also das Hausprodukt von Zec+ einordnen?

Die mir vorliegende Charge liegt bereits in der geschmacksverbesserten Version vor. Der Vorläufer soll – Gerüchten zu Folge – weniger gut geschmeckt haben (und nebenbei bemerkt nur halb soviel HMB beinhaltet haben). Man scheut also keine Kosten und Mühen ein bestehendes Produkt weiter zu verbessern, nicht nur funktionell sondern auch im Hinblick auf den Geschmack. Der Name „Spicy Cherry“ ist ziemlich gut gewählt, denn so schmeckt es auch!

So macht sich RE-ACT im Shaker. Milchige Flüssigkeit, keine Probleme beim trinken, dank guter Löslichkeit. Dafür ein Lob.

So macht sich RE-ACT im Shaker. Milchige Flüssigkeit, keine Probleme beim trinken, dank guter Löslichkeit. Dafür ein Lob.

Müsste ich den Geschmack von RE-ACT beschreiben, würde ich sagen, dass das Aroma ähnlich rüberkommt, wie bei diesen kleinen Kirschlutschern, die viele von uns wahrscheinlich noch aus der Kindheit kennen. Fügt hierzu noch eine Note Orangenaroma hinzu und ihr habt RE-ACT. Entweder man mag es also oder man wählt die „Augen-zu-und-durch“-Methode. Meine Meinung? Ich find es durchaus akzeptabel.

Im Abgang kommt dann das „Spice“ des Namens durch. Dies lässt sich auf die im Produkt enthaltene Alpha-Liponsäure zurückführen, die von Natur aus sehr scharf und kratzig schmeckt.  Kein Wunder also, dass auch im RE-ACT (welches ja nicht mit der Dosierung geizt) im Abgang etwas scharf rüberkommt. Die Schärfe bleibt aber nicht sehr lange (wie z.B. bei Chili), sondern vergeht ziemlich zügig wieder. Hier kommt es wieder ganz auf die persönliche Präferenz an und ich muss zugeben, dass mich diese Eigenart jetzt nicht besonders gestört hat. Das Gegenteil war eher der Fall, denn irgendwie empfinde ich diese Nuance ansprechend und geschmacklich nicht verkehrt..

Was man noch anmerken muss: RE-ACT ist ziemlich süß. Ich vermute, dass der Zweck der übertriebenen Süße genau darin begründet liegt: Er soll die Schärfe überdecken bzw. zumindest erträglicher zu machen (nicht nur ALA schmeckt bescheiden. Substanzen wie HMB und AKG-Verbindungen stehen auch nicht gerade in dem Ruf Gourmets auf den Plan zu rufen).

Wer jetzt jedoch Bedenken hat, dass es ihm nicht schmecken könnte, der sollte sich vorher eine Probe bestellen und dann sehen, in wiefern er mit den Eigenheiten von RE-ACT klar kommt.

Proteingehalt (2 / 2)

RE-ACT enthält pro Portion satte 48,6 g Eiweiß, welches sich größtenteils aus dem enthaltenen Whey-Isolat und Whey-Konzentrat zusammensetzt (siehe unseren Protein-Guide für eine genaue Definition von Isolat/Konzentrat). Der Wert ist für ein Post-Workout-Supplement mehr als respektabel – auf keinen Fall zu wenig – und dürfte damit auch die Bedürfnisse von etwas schwereren Athleten zufriedenstellend decken. Leichtere Athleten und Anfänger können die Portionsgröße dahingehend gerne variieren und ggf. kleinere Mengen wählen.

Proteinquellen (2 / 2)

Man siehe auf das Etikett und erblicke: Whey-Isolat an erster Stelle, direkt danach das Konzentrat. `nuff said, oder? Man würde sich zwar immer noch detaillierte Angaben wünschen, aber zumindest diese Tatsache dürfte jeden paranoiden Kraftsportler erst einmal beruhigen.

Makronährstoffverteilung (9 / 10) auf 100 ml Getränk sind enthalten:

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Nahezu fettfrei und ein sehr gutes Eiweiß-Kohlenhydrat Verhältnis wie ich finde.

Viele Produkte anderer Firmen in dieser Kategorie haben da wesentlich mehr Kohlenhydrate. Schlussendlich muss ja jeder selbst wissen, wie viele Kohlenhydrate wirklich zielführend sind, dennoch gibt es immer einige Produkte, die stark zu übertreiben drohen, Marke „mehr KH bringt mehr“ dabei gleichzeitig mehr Fett in Kauf genommen, jedoch am Eiweiß gespart wird.

Ist so absolut in Ordnung und nicht überdimensioniert. Und jetzt wird noch genauer draufgesehen! Welche exotischen Substanzen sind drin? Und was „kann“ RE-ACT tatsächlich?

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Inhalt, Verträglichkeit & Nutzen

Inhaltsstoffe (8 / 10)

Das Zutatenlabel liest sich wie folgt:

Zutaten: Maltodextrin, Molkenprotein-Isolat, Molkenprotein, Creatin AKG, Glutamin AKG, Gamma Amino Buttersäure (GABA), Säuerungsmittel: Zitronensäure, L-Leucin (2,1 g), L-Carnitintartrat, L-Isoleucin (1,0 g), L-Valin (1,0 g), Alpha Liponsäure, L-Arginin base, L-Glycin, Inulin, Cinnamon Bark Extrakt, Bittermelonen Extrakt, Garcinia Extrakt, Calcium HMB, Beta Alanin, L-Citrullin, L-Askorbinsäure, Aroma, Magnesiumcitrat, N-Acetyl Cystein, Süßstoff: Sucralose, Zinkcitrat, Farbstoff: Beta Carotin.

Ich werde mich nun der Reihenfolge nach von den mengenmäßig höher dosierten zu den niedriger dosierten Inhaltsstoffen vorkämpfen.

Die ersten 4-5 Inhaltsstoffe sollte man ja eigentlich zu genüge kennen, denn sie bilden die Basis eines jeden Post-Workout-Shakes (sofern man Wert auf Kreatin legt). Deshalb werde ich nur kurz auf die Komponenten eingehen.

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Die extensive Nährwertliste von RE-ACT: Umfassend!

Maltodextrin sorgt für den nötigen Insulinausstoß. Der Wirkungsmechanismus der uns hier begegnet wirkt auf zwei Wegen: zum einen hemmt es die Aktion katabole Hormone (beispielsweise Kortisol und AMPK) und andererseits haben wir den (anabolen) Insulinausstoß selbst. Insulin, eines der anabolsten Hormone des menschlichen Körpers, ist ein Schlüsselspieler wenn es um das Ziel Muskelaufbau geht. Athleten verwenden daher bereits seit vielen Jahren günstige kurzkettige Kohlenhydrate wie Dextrose oder das verträglichere Maltodextrin, also zur Eindämmung des Katabolismus und zur Initiierung der Regeneration: Die Kohlenhydrate füllen die muskulären Glykogenspeicher wieder auf. Je nach Trainingsumfanf und zugeführter Menge reicht das Maltodextrin jedoch nicht unbedingt für eine vollständige Regeneration der Muskelspeicher auf, aber hierfür gibt es dann ja auch das richtige Essen nach dem Training. Die Menge ist allerdingds mit 44,3g pro Portion für ihre Zwecke mehr als ausreichend dosiert.

Das Whey (Milchprotein) sorgt wiederum für die nötige Bausubstanz zum Muskelaufbau. Es enthält u.a. ein Set wichtiger Aminosäuren – beispielsweise das Leucin, welches die Proteinsynthese stimuliert. Creatin sorgt für eine verbesserte Zellhydration und kann mittels Insulin auch besser in die Zellen aufgenommen werden.

Kreatin (genauer: Creatine AKG) verfügt über viel zu viele interessante Eigenschaften, als dass ich jetzt hier jetzt lang und breit darüber alle schreiben könnte. Was man erwähnen sollte: Es zählt neben Whey und Fischöl mit Sicherheit nicht umsonst zu den gängigsten Basics der Supplementierung. Die AKG-Form bietet gegenüber den einfacheren Formen (etwa Monohydrat) den Vorteil, dass es besser vom Körper resorbiert werden kann. Wie im Kickdown-Review bereits beschrieben, wird eine geringere Menge der Substanz benötigt um eine gleichbleibende Wirkung zu erzielen. Der Nachteil? Es schmeckt noch weniger gut als die Standardform. Aber man ergänzt Kreatin ja auch nicht wegen des unglaublich guten Geschmacks.

…und jetzt geht’s los

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Der GABA-Rezeptor in den Nervenzellen bindet eine speziellen Neurotransmitter: die γ-Aminobuttersäure (“Gamma-Aminobuttersäure”), welche auch in RE-ACT zum Einsatz kommt. Der GABA-Rezeptor selbst ist einer der wichtigsten Mechanismen zur Hemmung des ZNS – und damit ein Entspannungsgarant. (Photo credit: Wikipedia)

Zuerst ein paar Takte zur Gamma Aminobuttersäure aka GABA. An dieser Stelle muss ich wirklich zugeben, dass ich diese Substanz noch nie in einem Post-Workout-Supplement gesehen habe – insofern handelt es sich hier um Neuland (haha) für mich, aber man ist ja offen für neue Erfahrungen! GABA ist ein biogenes Amin von Glutaminsäure und fungiert im Körper als Neurotransmitter. Normalerweise kennt man GABA von seiner schlaffördernden Wirkung, daher wird es in Bodybuildingkreisen oft zur Verbesserung des Schlafes eingesetzt (Regeneration, anyone?). Nicht verwunderlich also: Im RE-ACT führt es unter anderem zu ähnlichen Effekten. Klar, man schläft nun nicht gleich ein, aber  man kommt schnell wieder runter. Etwas, dass vor allem dann von Vorteil ist, wenn man sich just vor dem Training die Birne mit Koffein und Co. vollgeknallt hat. Des Weiteren zeigen Untersuchungen, dass GABA dazu in der Lage ist die Wachstumshormonausschüttung zu vervierfachen. [1] Ein nicht zu unterschätzender Punkt, wenn man Muskelaufbau im Sinn hat. Für alle Gehirnsportler unter uns noch der Hinweis, dass GABA anabol auf das Hirngewebe wirkt und damit die kognitive Leistungsfähigkeit steigern vermag. [2]

Kommen wir nun zu einem weiteren potenten Ingrediens, dem Leucin. Auf Aesir-Sports schon 2-3 mal Topic gewesen (z.B. hier & hier) und in CBL-Kreisen fast schon zum Götzen erhoben. Leucin ist eine der verzweigtkettigen Aminosäuren,(BCAA) für den menschlichen Organismus essentiell und bietet einen wesentlichen Vorteil, es stimuliert die Proteinsynthese. [3][4][5][6] Eine brandneue Studie, die auch kürzlich auf SuppVersity vorgestellt wurde, legt nahe, dass Leucin sogar in der Lage ist, den Leptinspiegel zu pushen – also für mehr Sättigung sorgt. [10] Eine feine Sache, vor allem wenn ihr auf Diät seid. Nun könnte man sagen: Okay, hat man in dem vielen Whey nicht schon genug Leucin? Muss man denn echt noch freies Leucin hinzusetzen? Natürlich kann man sich darüber jetzt streiten.

Allerdings bietet freies Leucin den Vorteil, dass es nicht in einem komplexen Protein gebunden ist. Und damit kann es wesentlich schneller resorbiert werden und „seine Hausaufgaben“ machen. Leucin kämpft hier allerdings nicht alleine, denn wie so oft sind seine verzweigtkettigen Kumpanen Isoleucin und Valin mit von der Partie. Alle 3 bilden die so genannten BCAAs und sind auch im RE-ACT im üblichen 2:1:1 Verhältnis vorhanden. Diese Einheit steht für den Kampf gegen den Katabolismus und eine Maximierung der Proteinsynthese. [7][8][9] Denn wie heisst es so schön? „Viel Feind, viel Ehr!“ ;)

Und jetzt kommen wir zu einer Substanz, die in Sportlerkreisen als höchst umstritten und kontrovers diskutiert gilt: L-Carnitin. Carnitin kommt natürlicherweise an der Stelle im Organismus vor, wo langkettige Fettsäuren aus dem Zellinnenraum in die Mitochondrien transportiert werden müssen, um schließlich verbrannt zu werden. Carnitin ist ein wichtiger Bestandteil des Carnitin-Acyltransferase-Systems. Man kann sich dieses Enzymsystem so vorstellen, wie die Einspritzpumpe eines Autos. Im Falle der Fettverbrennung gelangen die langkettigen Fettsäuren nur so in den Ofen und nicht anders. (Für mehr Infos zum Fettstoffwechsel siehe auch unseren Artikel „Fettstoffwechsel & Fettsäuren: Eine Einführung“). Ob hier eine Supplementation notwendig ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Carnitin wird normalerweise ausreichend vom Körper selbst synthetisiert und durch normale Nahrung aufgenommen. Der Bedarf wird allerdings durch aerobe Belastungen erhöht, wobei dann wiederum eine Supplementation sinnvoll ist. Zec Plus setzt hier aber auf Nummer sicher und verpasst der Formula 1,4g pro Portion. Kein Problem, denn Carnitin ist wasserlöslich, ähnlich wie Vitamin C, und ein Überschuss wird ausgeschieden. 11

Nun zum bereits angesprochenen Übeltäter in Sachen Geschmack:  Alpha Liponsäure (ALA) ist ein starkes Antioxidans, welches durch seine Wasser- als auch die Fettlöslichkeit jede Körperzelle erreicht. Weiterhin kann ALA den Fettverlust unterstützen und via GLUT4-Translokation die Glukoseaufnahme in die Muskelzellen – und damit die Regeneration – ankurbeln. [12] Weiterhin wirkt ALA synergistisch mit L-Carnitin. [13] Ein kleinen Nachteil gibt es allerdings schon noch: ALA steigert AMPK und hemmt mTOR. Zu Deutsch heisst das nicht anderes, als das ALA in der Lage ist anabole Signale zu hemmen. Dieser Effekt kann allerdings bereits durch simples Kreatin, welches immerhin auch im Produkt enthalten ist, neutralisiert werden. Ironischerweise fördert ALA dabei sogar die Kreatinaufnahme. [14] Paradox, oder?.

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Wang et al. (2010) konnten in ihrem Rattenversuchsmodell die Effekte einer ALA-Supplementation herausarbeiten: Neben einer gesunkenen Fettmasse wiesen die Versuchstiere (A), die mit ALA behandelt wurden, gegenüber der Kontrollgruppe (B) auch einen Anstieg von Mager- und Knochenmasse auf. Die A-Gruppe profitierte ohnedies von einer besseren Insulinsensitivität. (Bildquelle: Wang et al. (2012))

Auch Arginin und Citrullin hätte ich in einem Post-Workout-Supp nicht vermutet, da es sich hierbei eher um Pre-Workout-Substanzen („Pump“) handelt. Zeit, den Denkapparat einzuschalten und um ein paar Ecken zu denken: Wie bereits im Kickdown-Review erläutert, sorgen diese beiden Aminosäuren für eine Gefäßerweiterung und könnten damit für eine bessere Nährstoffversorgung der Muskelzellen sorgen. [15][16] Ich vermute, dass sich der firmeneigene Miraculix genau das dabei gedacht hat. Andernfalls lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

Die nun folgenden 4 Inhaltsstoffe kann ich unter dem Thema Glukoseverwertung zusammenfassen. Da wären zu nennen: Glycin, Zimtextrakt, Bittermelonenextrakt und Garcinia Extrakt (HCA).

Zunächst zu einer möglicherweise oftmals unterschätzten Aminosäure, Glycin. Bei Glycin handelt es sich um die kleinste Aminosäure ohne weitere Nebenkette. Sie enthält nur ein Kohlenstoffatom, daher ist sie weder links- noch rechtsdrehend. Oh, sorry, da ging der Biochemiker in mir durch. Also, Glycin soll die Aufnahme von schnellen Kohlenhydraten aus dem Darm signifikant verbessern und damit für eine bessere Regeneration sorgen. [19] In einigen Studien konnte gezeigt werden, dass eine Einnahme von Glycin vor dem Schlafengehen sogar die Regeneration im Schlaf verbessern soll und man ausgeruhter aufwacht. [17] Weiterhin scheint Glycin die Reaktionsfähigkeit verbessern. [18] Ich denke von dieser kleinen Aminosäure werden wir in Zukunft noch etwas mehr zu hören bekommen.

Cinnemon Bark Extrakt aka Zimtextrakt brauche ich dem Aesir-Sports-Leser glaube ich nicht noch einmal erklären, dazu haben wir bereits genug Lesestoff. Wer den Text noch nicht gelesen hat, dem empfehle ich dies nachzuholen. Auch Zimt dient als „glucose disposal agent“ und schafft somit Zucker aus dem Blut.

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In einer Untersuchung aus dem Jahr 2003 zeigten Chen und Kollegen – auch hier in einem Rattenversuchsmodell – welchen Effekt der Extrakt der Bittermelone (BM) auf den Glukosestoffwechsel hat. Die Ratten erhielten 6 Wochen vor dem Start der Supplementation entweder eine HighFat (HF) oder eine LowFat (LF) Kost. Die Ergänzung mit Bittermelonen-Extrakt sorgt für eine größere Insulinsensitivität und eine schnellere Glukose-Clearance (AUCglucose in mmol.). (Bildquelle: Chen et al. (2003))

Von Garcinia Extrakt haben wohl die meisten noch nichts gehört. Nicht verwerflich. Bei dieser Substanz handelt es sich um einen natürlichen Pflanzenextrakt der die so genannte Hydroxyzitronensäure, auch HCA genannt, enthält. HCA hat die Eigenschaft die Glukoseverwertung zu steigern, bzw. die Glykogeneinlagerungen zu begünstigen. [23] Weiterhin konnte in einer Rattenstudie die Hemmung eines Enzyms namens ATP Citrate Lysase in der De-novo Lipogenese (also aus der körpereigenen Fettsynthese aus Kohlenhydraten; schlecht) festgestellt werden. Das würde im Endeffekt bedeuten, dass dasHCA verhindert, dass Kohlenhydrate in Fette umgewandelt werden. Der Effekt ist allerdings nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragbar und scheint auch nur in sehr hohen Dosen aktiv zu werden. [24][25]

Könnt ihr noch? Ein paar Sachen hab ich nämlich noch zu erläutern bevor wir zur Wirkung kommen, aber keine Sorge – es ist nicht mehr weit und dann wisst ihr bestens über die Komponenten bescheid. Kommen wir also zum Inulin. Darauf gehe ich auch nur kurz ein. Inulin ist eine Polyfruktose, die als Präbiotikum in der Lage ist die Verdauung zu fördern. Lesefutter dazu findet ihr hier: „Ballaststoffe: Wozu sie gut sind.“

Nun zu einem meiner Lieblingssupplemente. Claciumgenundene β-Hydroxy β-Methylbuttersäure. Hä? Wat dat? Das geläufige Kürzel lautet HMB, welches einigen vielleicht bereits ein Begriff sein dürfte.

HMB ist ein Metabolit der Aminosäure Leucin (siehe oben). HMB ist in der Lage die mTOR-Signalkaskade auszulösen – damit hemmt es den Muskelproteinabbau, unterstützt die Proteinsynthese und damit den Anabolismus (Muskelaufbau). [26][27]  Anders als sein Prekursor stimuliert HMB die Insulinausschüttung nicht, weswegen es gerne bei Ernährungskonzepten wie Intermittent Fasting eingesetzt wird. Weiterhin zeigen Studien dass HMB eine positive Wirkung hinsichtlich des Fettabbaus hervorruft. [28] Das Metabolit hat noch viele, viele weitere positive Eigenschaften, allerdings zu viele um sie in einem Supp-Review derart ausführlich abzuhandeln, wie es das vielleicht eigentlich verdient hätte. Ich verweise hier aber gerne aus SuppVersity, Ergo-Log und Examine.com.

Bereits vorab hatte ich gesagt, dass ich Beta-Alanin – genauso wie das enthaltene Arginin – eher weniger in der Formel vermutet hätte. Weshalb sollte man also PRe-Workout-Ingredenzien in eine Post-Workout-Formula packen? Im Kickdown-Review habe ich geschrieben, dass Beta Alanin den pH-Wert in der Muskelzelle abpuffert und damit vor Übersäuerung schützt. [29] Ich vermute, dass man sich hier ähnliches dabei gedacht hat, um unterstützend auf die Regeneration einzuwirken.

Als nächstes haben wir Askorbinsäure. Was zum…!? Askorbinsäure, oder auch Vitamin C genannt, ist ein essentieller Stoff für den menschlichen Organismus. Das heißt wir gehören zu den wenigen Lebewesen, die es nicht selbst synthetisieren können. Wir sind jedoch für die Funktionalität unseres Stoffwechsels darauf angewiesen, daher müssen wir Vitamin C exogen zuführen (etwa über die Lebensmittel, die wir konsumieren). Soweit so gut, aber nehmen wir nicht genug Vitamin C mit der Nahrung auf? Richtig, allerdings erfüllt es hier ganz andere Zwecke. Askorbinsäure – nach dem Training eingenommen – senkt nachweislich den Kortisolspiegel und beschleunigt damit anabole und regenerative Prozesse im Körper. [30] Dass es hier nicht zur Bedarfsdeckung eingesetzt wird, sollte einem auch spätestens dann auffallen, wenn man sieht, dass 495mg und damit 619% des Tagesbedarfs im RE-ACT sind.

N-Acetyl Cystein ist interessanterweise dazu in der Lage den trainingsinduzierten, oxidativen Stress zu minimieren. Dieser Stoff ist nebenbei bemerkt auch ein Nebenprodukt von Glutathion, welches überdies auch in Wheyprotein zu finden ist und für den Zellschutz verantwortlich ist. [31]

Zwei Stoffe fehlen uns nun noch. Zink und Magnesium. Die Kombi beider Minerale ist eine oft und gerne verwendete Formel im Bodybuilding. Beide Substanzen liegen in RE-ACT in der gut resorbierbaren Zitratform (Zink-Citrat & Magensium-Citrat). Zum Thema Zink verweise ich hier gerne auf unseren großen Zinkartikel und ergänze das Ganze mit einer weiteren Info: Zink ist wichtig, um Insulin im Pankreas (der Bauchspeicheldrüse) zu speichern, welches dann bei bei Bedarf wieder abgegeben werden kann. [32] Dies ist entscheidend und schließt einen wichtigen Kreislauf hin zu der anabolen Wirkung. Magnesium wiederum wird den meisten von euch wohl erstmal für das Vorbeugen von Krämpfen ein Begriff sein – natürlich völlig zu Recht, aber das ist noch nicht alles. Ergänzend dazu möchte ich deshalb noch erwähnen, dass dieses Mineral ein Co-Faktor für über 300 Enzymsysteme im menschlichen Körper darstellt und damit maßgeblich an der Verwertung von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten beteiligt ist. [33] Und auch das ist nur eine von vielen positiven Eigenschaften.

Mit dieser umfassenden Darstellung sind wir auf alle wichtigen Substanzen, die im Endprodukt enthalten sind, mehr als ausführlich eingegangen. Es gibt keine Komponente die fehl am Platz ist oder in ihrer Dosierung zu knapp gehalten wurde. Natürlich muss man stets im Auge behalten, dass hochwertige Komponenten das Produkt verteuern. Könnte man RE-ACT noch weiter aufwerten? Bestimmt. Wäre es dann noch bezahlbar? Vermutlich nicht. Wie wir nachher noch sehen werden, ist der Preis ohnehin schon recht hoch, insofern ging Zec+ einen soliden Kompromiss bei der Auswahl der Zutaten ein. Dazu aber mehr in den nachfolgenden Sektionen.

Verträglichkeit (Laktose etc.)

Wie bei jedem Produkt, welches Milchprodukte (oder dessen Bestandteile) beinhaltet, müssen laktoseintolerante Menschen auch hier etwas Obacht walten lassen. Da aber laut Zutatenliste mehr Whey-Isolat, als Konzentrat eingesetzt wurde, dürfte sich der Laktosegehalt doch in Grenzen halten. Hier nochmal der Verweis auf die Probenpäckchen, um im Zweifelsfall die individuelle Verträglichkeit abzuchecken, bevor man sich einen fetten Bottich eines Supplements zulegt, dass man nicht verträgt.

Wer bestimmte Aminosäuren oder Wheyprotein nicht verträgt, der muss einfach nochmal die Zutatenliste lesen.

Süßkraft

RE-ACT ist ziemlich süß. Dies ist leider auch erforderlich, denn Komponenten wie HMB, ALA, Creatin AKG, Arginin, usw. schmecken einzeln für sich schon sehr bescheiden und haben in ihrer Reinform schon für gehörige Würgereflexe gesorgt. Vermixt in der Formel RE-ACT ist das aber gar nicht mehr so schlimm. Das Bauernopfer muss man hier in Kauf nehmen.

Preis (8 / 10)

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RE-ACT kommt, wie auch sein Pre-Workout Bruder, in der typischen “Zec+ Farbe”: Schwarz & gift-grün.

Die Analyse der Komponenten hat aber bereits gezeigt, dass dort nicht wenige hochwertige Zutaten verbraten wurden, daher habe ich mir mal den Spaß gemacht, den Preis für alle wirkungsrelevanten Inhaltsstoffe heraus zu suchen und pro Portion zusammen zu rechnen. Leider konnte ich für Bittermelonen-Extrakt kein vergleichbares Produkt finden, welches in Deutschland erhältlich ist. Bei allen anderen Zutaten habe ich mit dem billigsten Kilogrammpreis kalkuliert, den ich auf dem deutschen Markt finden konnte.

An dieser Stelle erspare ich euch eine längere Rechenliste (was auch nicht der Sinn und Zweck des Reviews ist) und lasse mit 3,65€ pro Portion einfach das Ergebnis stehen. Man bedenke: Da hat man noch lange keinen Flavour und keinen Süßstoff drini, sodass die Plörre vermutlich ziemlich ekelhaft schmecken würde. Außerdem muss man beachten, dass man die Sachen nicht alle von einem Händler bekommt, sondern – sofern man sich das Ganze selbst zusammenmischen wollen würde – arm bei den Versandkosten der verschiedenen Händler werden würde.

Im Klartext bedeutet das für mich, dass die Inhaltsstoffe ihren Preis rechtfertigen können. Es ist aber eine andere Frage, ob die Komponenten derart harmonieren, dass auch die Wirkung des Produkts ihr Geld wert ist.

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Wirkung (8 / 10)

Wenn sich am Preis die Geister bezüglich des Kaufs eines Supplements scheiden, dann steht und fällt ein Produkt mit der eintretenden Wirkung. Booster wie Kickdown oder Craze (Review to come) kosten viel, aber sie halten was sie versprechen und sind daher ihr Geld wert. Kann man das Gleiche von RE-ACT behaupten?

Alle qualitativ-hochwertigen Inhaltsstoffe würden nichts nutzen, wenn sie die versprochene Wirkung nicht abliefern würden – das ist klar. Was jedem klar sein sollte: Es wesentlich schwieriger die Wirkung eines Post-Workout-Supplements einzuschätzen, als die eines Pre-Workout-Supplements, da die Effekte oft einem „time-lag“ unterliegen und nicht derartig simpel rückführbar sind, wie z.B. die gestiegene Konzentration oder der Fokus bei einem Booster. Schauen wir also mal, was sich da machen lässt.

Bereits vor RE-ACT hatte ich mir in mühevoller Kleinsarbeit eine eigene Suppe zusammengemischt, die eine ähnliche Zusammensetzung wie das hier evaluierte Produkt aufweist. Konkret heißt das:, eine hochmolekulare Kohlenhydratquelle, Wheyprotein, Kreatin, Leucin, HMB, Beta-Alanin, L-Glutamin, Zink, Magnesium sowie ein paar Insulinstabilisatoren, wie Zimtextrakt und Chrom.

Was konnte ich nun bei RE-ACT feststellen?

Trotz der recht großen Portionsgröße von 120g auf 600ml liegt der Shake nicht schwer im Magen und ich hatte auch kein Problem, wenn es eine Stunde später daran ging die PWO-Mahlzeit einzunehmen. Ferner konnte ich auch kein „Insulinloch“ konstatieren, welches viele vielleicht kennen dürften, wenn man mal etwas mehr Zeit zwischen Shake und Essen – etwas wegen einer eiskalten Dusche – lässt . Im Vergleich zu meiner Eigenmischung konnte ich – natürlich alles höchst subjektiv – eine leichte verbesserte Regeneration feststellen. Ich fühlte mich frischer und entspannter. Dies führe ich im Wesentlichen auf die darin enthaltene Alpha Liponsäure und das Glycin zurück. Das GABA spielt da sicherlich auch mit rein – alles Dinge, die ich vorher nicht in Marke „Eigenbau“ drin hatte. Man kommt merklich besser zur Ruhe nach dem Training. Für viele die spät abends trainieren sicher ein schlagender Vorteil.

Zu den antioxidativen Wirkungen kann man wohl auch subjektiv nicht viel sagen. Auf einen derart kurzen Testzeitraum schon gar nicht, also ersparen wir uns das Herumstochern im Trüben an dieser Stelle.

Bei der Punktevergabe gilt im Übrigen dasselbe, wie bei den Inhaltsstoffen: Eine volle Punktzahl kann man schon allein deshalb nicht vergeben, weil man nicht genau abschätzen kann, inwiefern zukünftig noch weitere Verbesserungen auf den Markt kommen. Man hat aber auch stets eine Unsicherheitskomponente und eine gehörige Portion Subjektivität mit drin.

Für ein Post-Workout-Supplement hält RE-ACT einige interessante Neuerungen parat und verlässt somit ausgetretene Pfade, die wir schon von anderen Formeln kennen.

Gesamtnote/Fazit

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Der im Produkt enthaltene Scoop (“dat shovel”) ist auch nötig – eine Portion RE-ACT wird mit bis zu 120g Pulver benannt. Leichtere Athleten können auch weniger vom Produkt nehmen.

Im Gegensatz zum selbst gemixten Shake ist in RE-ACT alles enthalten, was sinnvoll erscheint. Wir haben eine ordentliche Portion Protein (Isolat+Konzentrat+Leucin), die selbst die Bedürfnisse von schweren Brocken erfüllt und die wohldosierte Menge an kurzkettigen Kohlenhydraten (Maltodextrin), die das Kortisol eindämmen und die Regenerationsphase einläuten. Neben einigen Substanzen, die den Zucker aus dem Blut in die Muskelzellen schaffen (Zimt, Glycin, Bitterlemon, Garcinia), enthält das Endprodukt auch einige Spielereien, die vielleicht nicht jedermann auf dem Plan hat. Hierzu zählt das Creatine AKG, das Arginin oder auch das Beta-Alanin. Nichtsdestotrotz sind dies jene Komponenten, die noch in all dem Supplementdschungel am häufigsten verwendet werden. Fernerhin hat man mit einigen Mineralen, (Zink+Magnesium) sowie antioxidativen und entspannenden Substanzen (N Acetyl L Cystein, ALA, GABA, HMB) einige mehr oder weniger sinnvolle Ergänzungen eingebracht. Ob Carnitin oder Vitamin C nötig sind – darüber kann man sicherlich streiten.

Berücksichtigt man den Preis, die Aufmachung, die Zusammensetzung und schließlich die Wirkung, so erhält man ein hochpreisiges Produkt, welches einem viel Arbeit durch Eigenmixtur ersparen kann. Vergleicht man es jedoch mit der Konkurrenz, etwa Olimps Ressurector oder Peaks Createston, so stellt man fest, dass RE-ACT gar nicht so weit außerhalb der Preis-Liga liegt, sondern sich in einem ähnlichen Feld bewegt.

Alles in Allem macht das 8,1 von 10 Punkten. Wenn es der Geldbeutel übrig lässt: Warum nicht?

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Quellen & Referenzen

Review: RE-ACT „Spicy Cherry“ von Zec Plus Nutrition im Test - Übersicht
Geschmack
Inhalt
Preis
Wirkung
Fazit

Zusammenfassung Berücksichtigt man den Preis, die Aufmachung, die Zusammensetzung und schließlich die Wirkung, so erhält man ein hochpreisiges Produkt, welches einem viel Arbeit durch Eigenmixtur ersparen kann. Vergleicht man es jedoch mit der Konkurrenz, etwa Olimps Ressurector oder Peaks Createston, so stellt man fest, dass RE-ACT gar nicht so weit außerhalb der Preis-Liga liegt, sondern sich in einem ähnlichen Feld bewegt.

Alles in Allem macht das 8,1 von 10 Punkten. Wenn es der Geldbeutel übrig lässt: Warum nicht?

3.8 Gut
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