Der FF-Wochenrückblick: Beta-Alanin, Nüchtern-Cardio, Leptin & Stoffwechselkiller

Der FF-Wochenrückblick: Beta-Alanin, Nüchtern-Cardio, Leptin & Stoffwechselkiller

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Wochenrückblick_bildIch merke gerade, wie ich schon wieder ins Hintertreffen gerate, denn eigentlich hätte der Wochenrückblick bereits zum Sonntag, spätestens aber am Montag, erfolgen – Schande über mein Haupt. Jedenfalls kann ich nicht behaupten, dass ich die letze Woche über faul auf der Haut gelegen habe.

Kollege Simme hat nach eigenen Angaben Supplementtest zu Zec+ Intra komplettiert, was für uns heisst, dass es bald ein neues Review online kommen wird. Was mich betrifft, so habe ich mich schriftstellerisch bei den Fitnessfreaks ausgelassen – und wenn ich schon die Woche keine Artikel direkt auf Aesir Sports veröffentliche, dann möchte ich euch zumindest die Texte in einem Kurzüberblick präsentieren, die auf anderen Plattformen erschienen sind. All diejenigen unter euch, die keine regelmäßigen Leser von Fitnessfreaks.com sind, können sich so gezielt meine Werke zu Gemüte führen – und alle sind (hoffentlich) glücklich.

Darüber hinaus möchte ich anmerken, dass ich auch verstärkt Themenwünsche bei den Artikeln, die drüben erscheinen, entgegen nehme. Wenn ihr also ein interessantes Thema habt oder euch einen Artikel aus einem bestimmten Themengebiet wünscht, dann lasst es mich wissen (mit dem Betreff: „Themenwunsch FF“). Zwar kann ich nicht jeden Wunsch berücksichtigen und die Artikel auch nicht von heute auf morgen releasen, aber ich werde mir eine kleine Prioritätenliste anlegen.

Alright, dann schreiten wir zur Tat – wie bereits im letzten Portalartikel besprochen, handelt es sich um 4 Texte, die pro Woche erscheinen. Anbei findet ihr Titel, einen kleinen Auszug und einen entprechenden Link. Happy reading.

Der Säurepuffer: Mehr Trainingsleistung dank Beta-Alanin (26.08.13)

Beta-Alanin: Ein effizientes Ergänzungsmittel, wenn es darum geht die Übersäuerung des Muskels hinauszuzögern.

Die progressive, d.h. fortschreitende Intensität steigt idealerweise von Workout zu Workout, von Woche zu Woche, Monate zu Monat und Jahr zu Jahr – vielleicht nicht auf lineare Art, schließlich gibt es sowas wie die Periodisierung des Trainings. Und auch wenn es einige Volumenschweine unter uns noch nicht wahrhaben möchten: eine kurze Verschnaufpause bzw. leichtere Trainingseinheiten zur vollständigen Regeneration der Muskulatur und des Zentralen Nevernsystems tut auch dem menschlichen Körper dann und wann auch ganz gut. Es liegt also in der Natur der Sache, dass mit dem Trainingsfortschritt das Volumen steigen muss. Und auch wenn der Geist vielfach willig ist, so kann es (oder eher: wird es so) sein, dass das Fleisch Schwäche zeigt. Sind die ersten Sätze absolviert, der Muskel aufgepumpt und das Blut am Kochen, so ist auch der limitierende Faktor der mechanischen Arbeit, die klassische Übersäuerung des Muskels, nicht weit.

Eine interessante Möglichkeit mit der man die Übersäuerung hinauszögern und so ggf. noch 1-2 Extra-Wiederholungen im Satz herausholen kann, liegt in der Supplementierung von Beta-Alanin.

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Nüchternes Cardio am Morgen: Kein überlegener Fettkiller (28.08.13)

Wir sind wieder den Mythen auf der Spur! Der heutige Themenkomplex widmet sich einem von mir vielfach geliebtem Thema, nämlich dem Cardiotraining. Doch weil ein einfacher Artikel über schnödes Cardio langweilig anmutet, werden wir das ganze noch mit einem Twist, dem Training im Fastenzustand, garnieren.

Man quält sich also morgens diszipliniert aus dem warmen und kuscheligen Bettchen, weil man – anders als so manch eine Person mit zweifelhaften Vorsätzen – ein Exempel statuieren will: „Diesmal wird der Trainingsplan richtig durchgezogen! Mit Cardio und allem Pipapo!“ Schwupps, hat man seinen morgendlichen Kaffee intus und findet sich nur wenige Augenblicke beim Schnüren der Laufschuhe wieder. Fasten-Cardio am Morgen – na, wenn das keine eindeutige Kriegsansage gegen die unliebsamen Speckrollen an Bauch und Hüfte sind, dann weiß ich auch nicht…oder?

Das Thema Cardiotraining auf nüchternen Magen wurde schon unzählige Male durchgekaut, das Für und Wider in zahlreichen Artikeln exemplarisch gegenüber gestellt oder auch schon mal polemisch in Foren diskutiert. Der Mythos, man würde ohne Probleme „ripped“ und definiert durch morgendliche Waldläufe werden, wenn man das Frühstück in die sogenannte Post-Workout-Phase nach hinten verschiebt, hält sich wie alter Kaugummi unter der Schuhsohle. Damit ist heute (hoffentlich) Schluss.

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Steuerungshormon Leptin und dessen Rolle bei der Körperfettreduktion (29.08.13)

Vorab eine kleine Warnung: Es kann an der einen oder anderen Stelle etwas komplizierter werden, dennoch lohnt es sich bis zum Ende durchzuhalten – der heutige Artikel liefert euch einen tieferen Einblick in das Gewichtsmanagement des menschlichen Körpers und erklärt eingehend, weshalb viele Diäten relativ früh stagnieren (bzw. warum die Pfunde nicht mehr weiter purzeln wollen).

Leptin – Eine Kurzeinführung

Bis vor ungefähr zehn Jahren herrschte noch die weitläufige Meinung, dass Fettgewebe tote Masse sei. Was vor noch nicht allzu langer Zeit lediglich als profanes Energiereservoir für schlechte Zeiten gesehen wurde, änderte sich spätestens mit der Entdeckung des Proteohormons Leptin (der Name entstammt aus dem Griechischem und kommt von „leptos,“ was soviel wie „dünn“ bedeutet).

Ihr wollt Leptinresistenz vorbeugen? Acetyl-L-Carnitin, Kalzium und Taurin haben in klinischen Untersuchungen gezeigt, dass sie einen gewissen Schutzeffekt bieten.

Dank reger Forschung in diesem Gebiet wissen wir heute, dass Leptin eine Schlüsselrolle in der Regulation des menschlichen Stoffwechsels einnimmt und in ständiger Kommunikation mit dem Zentralnervensystem – und damit unserem Gehirn und anderen Organen – steht. [1][2][3][4] Durch seinen Einfluss auf Hunger, Appetit steuert es u.a. die Energieaufnahme und den –verbrauch.

Ohne weiter ins Detail zu gehen, ein kleiner Abriss darüber, wie Leptin wirkt:

Ihr ernährt euch über eurem Energiebedarf (Kalorienplus, z.B. Aufbau): Der Aufbau von Triglyceriden (Fetttröpfchen), welche in eurem Fettzellen gespeichert werden, sorgt dafür, dass Leptin produziert und in die Blutbahn abgegeben wird. Das freigesetzte Leptin gibt dem Hypothalamus (Steuerungszentrum im Gehirn) Informationen über den Füllstand seiner Energiereserven. Steigt der Leptinspiegel, setzt die Sättigung ein. Folge: Der Appetit wird gehemmt, der Stoffwechsel gepusht.

Ihr ernährt euch unter eurem Energiebedarf (Kaloriendefizit, Diät/Defi): Die Leptinproduktion wird herunterreguliert, was wiederum ein Signal für die Schaltzentrale des Gehirns ist und ihm mitteilt, dass ihr nicht genug Nahrungskalorien zuführt. Die Energienot die unser Körper verspürt, sorgt für das Ansteigen des Appetits bei gleichzeitiger Drosselung des Stoffwechsels (“Überlebensmodus”). Hunger macht sich breit – ihr bekommt mächtig Kohldampf.verschiebt, hält sich wie alter Kaugummi unter der Schuhsohle. Damit ist heute (hoffentlich) Schluss.

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Stoffwechselkiller: 7 Tipps für eine erfolgreiche Diät (30.08.13)

In meinem jüngsten Artikel „Steuerungshormon Leptin und dessen Rolle bei der Körperfettreduktion“ haben wir das Fundament für ein tiefergehendes Verständnis der menschlichen Stoffwechselregulation gelegt und eines der am meisten unterschätzten Hormone unserers Körpers – und dessen Effekte – näher beleuchtet. Hierin sollte klar geworden sein, dass es nicht nur einfach ausreicht die Kalorienzufuhr zu begrenzen („Friss die Hälfte“), sofern man daran interessiert ist dass Körperfett effizient zum schmelzen zu bringen, ohne dabei den eigenen Stoffwechsel gegen die Wand zu fahren (und damit Rebound-Effekten, also dem vielfach gefürchteten Jojo, Tür und Tor zu öffnen).

Es sollte im Interesse aller Diät-Jünger sein, dass man nach einer erfolgreichen und vielleicht mehr als harten Diät nicht bereits nach wenigen Wochen wieder wie das Michellin-Männchen aussieht.

Diät ohne Plan: Die Büchse der Pandora

Allzu häufig entschließen sich Abnehmwillige für Hardcore-Methoden: Während man in der Aufbauphase mit 3.200 kcal zurecht kam, wird in der Defi rigoros auf 1.600-1.800 kcal reduziert, während die Cardio-Einheiten gleichzeitig erhöht werden. Initial ist die Gewichtsreduktion auf der Waage vielleicht sogar mehr als befriedigend, doch bereits nach kurzer Zeit stellt sich Ernüchterung ein: die Diät stagniert. BOOM – das Leptin (mit all seinen negativen Folgeeffekten) schlägt erbarmungslos zu. Doch unser Eisenkrieger lässt sich nicht in die Suppe spucken und reduziert die zugeführten Kalorien noch weiter, joggt noch mehr und schlägt so seinem vermeintlich klügeren Körper ein Schnippchen…vermeintlich!

Ehe sich unser Soon-to-Be-Adonis versieht, wird die Diät zu einem „Full-Time“-Job. Er ist nicht nur ständig hungrig, sondern permanent müde und antriebslos. In der Nacht träumt er von großen Festgelagen, fängt bereits damit an den nächsten Refeed – Pardon – Fressflash zu planen und sich eine deftige Einkaufsliste mit all den Dingen zusammenzustellen, für die er mittlerweile bereit wäre zu töten. Auf der Arbeit traut sich schon längst niemand mehr, ihn ohne triftigen Grund anzusprechen – die Reizschwelle des Kraftsportlers, der mittlerweile weniger isst als meine Schwester in der 4. Klasse, ist inzwischen so niedrig, dass ihn schon geringste Dinge in Rage bringen. Rien ne vas plus. („Nichts geht mehr.“)

Für einige mag dies ein wenig überspitzt sein, doch ich verwette meinen Hintern darauf, dass sich viele unserer Leser darin wiederfinden können. Abnehmen kann jeder, aber schlau abnehmen erfordert ein wenig mehr als das: Geduld, Planung und ein gewisses Know-How darüber, was man tut und weshalb man es tut. Und damit ihr euch nicht im obigen Szenario wiederfindet, haben wir ein paar vitale Tipps für eure nächste Defiphase parat. […]

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Ausblick für die kommende Woche

Den Ausblick reserviere ich mir vorerst für kommende Wochen – sollte ich tatsächlich eine Prioritätenliste erstellen und mir prospektiv Themen auswählen, dann werde ich das in Zukunft natürlich auch publik machen. Für den kommenden Rückblick kann ich euch jedenfalls sagen, dass es einen Artikel zum Thema „Fehler der Kraftsporternährung“ (10 an der Zahl!) und etwas zum Thema Willensstärke geben wird. Und glaubt mir: Auch wenn die Überschriften z.T. vielleicht wie Einheitsbrei klingen, so gebe ich mir stets die größte Mühe um die Themen informativ und unterhaltsam aufzubereiten, so dass sich das Lesen eigentlich immer rentiert (zur Not leichte Kost in Linkform, die ihr ohne schlechtes Gewissen an eure Freunde und Bekannte weiterreichen könnt, wenn ihr Fitness- und Ernährungsinteresse geweckt wurde).

Haunse

Damian aka „Furor Germanicus

HIER geht es zur Forendiskussion zu diesem Wochenrückblick

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