Über die Chaostheorie im Bodybuilding, Muskelaufbau und Powerlifting

Über die Chaostheorie im Bodybuilding, Muskelaufbau und Powerlifting

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Der Begriff des Chaos – und dessen Rezeption – ist in unserer Gesellschaft häufig mit einem negativen Image behaftet. Ein „Chaot“ ist jemand, der keine „Ordnung“ halten kann oder will, der ständig aneckt und in der grauen Masse auffällt. Er gilt als schlampig, unzuverlässig und – sofern politisch engagiert – auch als gewalttätig und zerstörerisch. (Dies sorgt u.a. auch dafür, dass Chaos oftmals mit Anarchie – der Abwesenheit einer (Herrschafts)ordnung – gleichgesetzt wird.)

Tatsächlich ist das Chaos eine Sache, die für den menschlichen Geist nur schwer zu fassen und zu akzeptieren ist. Der Mensch möchte begreifen, er möchte die Welt um sich herum verstehen und erklären können. Wir suchen nach einer kosmischen Ordnung, doch gefunden haben wir nur das Chaos, auf das wir uns häufig keinen Reim machen können.

Das Chaos ist die Ordnung der Natur. Die Physik versucht das Chaos zu ordnen. – B. Stramke

Ein Pendulum, bestehend aus zwei Stäben, zeigt chaotisches Verhalten. Würde man es nur mit einer leichten Veränderung des Winkels starten lassen, wäre das Ergebnis ein ganz anders. Das Pendulum gilt als eines der "simpelsten dynamischen Systemen" mit chaotischen Lösungen. (Bildquelle: Wikipedia.de)

Ein Pendulum, bestehend aus zwei Stäben, zeigt chaotisches Verhalten. Würde man es nur mit einer leichten Veränderung des Winkels starten lassen (infinitesimal), wäre das Ergebnis ein ganz anderes. (Bildquelle: Wikipedia.de)

Wenn wir die Dinge in Augenschein nehmen, dann halten wir zu allererst Ausschau nach komplexen Mustern. Wir versuchen eine Rhythmik zu entdecken, eine Abfolge von Ereignissen, mit der wir die Wahrscheinlichkeit für eine Vorhersage erhöhen können. Nach A folgt B und darauf folgt wiederum C. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass nun D eintritt?

Die Denkart des Menschen ist linear veranlagt. Wenn statt einem D plötzlich ein K oder Y auftaucht, dann sind wir der festen Überzeugung, dass uns ein bestimmtes Detail des Gesamten entgangen ist; wir können das Phänomen nicht vollständig rekonstruieren, es im Moment nicht erklären, doch wenn wir lange genug beobachten und logisch vorgehen, dann – so die Annahme – werden wir das Muster erkennen. Das gesamte Wissen der Menschheit wurde auf diese Art und Weise gesammelt – Ursachenforschung.

Ordnung des Chaos: Die wissenschaftliche Methode

Datensammlung via Beobachtungen & Experimente. Analyse des Materials und das Formen von Allgemeingültigen Regeln (Generalisation). Darauf folgt die Aufstellung von Hypothesen, die – gestützt durch weitere Experimente – angenommen, modifiziert oder verworfen werden. Wenn Hypothesen durch empirisches Datenmaterial gestützt werden, verdichten wir sie zu Theorien, die mit fortschreitendem Wissen permanent auf einen neuen Prüfstand gestellt werden müssen. Können diese Theoriegebilde dauerhaft nicht widerlegt werden, werden sie als Fakten, basierend auf dem bis dato verfügbarem Datenmaterial angenommen und zu Gesetzen und Prinzipien erhoben – Dogmen.

Doch auch wenn es eine Generalisation bis zu einem Gesetz schafft, muss sie dem aktuellsten Stand der Forschung standhalten. Eventuell werden Ausnahmen zur Regel formuliert oder weitere Gesetzmäßigkeiten innerhalb des Dogmas entwickelt. Egal wie man es dreht und wendet: Unser kosmologisches Wissen basiert auf der Vorhersagbarkeit von bestimmten Ereignissen, die wir infolge einer linearen Dynamik beschreiben. Alles Wissen…? Fast.

Der Zweig der Chaosforschung, ein Gebiet der mathematischen Physik, beschäftigt sich mit dem genauen Gegenteil, nämlich der nicht-linearen Dynamik:

„Im Wesentlichen beschäftigt […] sich [die Chaosforschung] mit Ordnungen in speziellen dynamischen Systemen, deren zeitliche Entwicklung unvorhersagbar erscheint, obwohl die zugrundeliegenden Gleichungen deterministisch sind. Dieses Verhalten wird als deterministisches Chaos bezeichnet und entsteht, wenn Systeme empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängen. Vermeintlich identische Wiederholungen eines Experimentes führen zu höchst unterschiedlichen Messergebnissen.“Quelle

Simpel formuliert haben wir es bei der Chaosforschung mit der Untersuchung einer Blackbox zu tun, in die wir nicht hineinsehen können. Trotz festgelegter Inputeingabe sind wir nicht in der Lage vorherzusagen, was für einen Effekt (Output) realisiert wird – das System ist zu komplex und für uns nicht überschaubar

BLACKBOX

Der Twist der ganzen Geschichte: Der menschliche Körper kann als eine derartige Blackbox gesehen werden. Jeder von uns, der darauf abzielt Muskeln aufzubauen und Körperfett zu reduzieren, hantiert mit speziellen Inputs, etwa Training, Nahrung und Supplementation, doch erstaunlicherweise kann niemand vorhersagen, wie viel Kilogramm Muskelmasse eine Person X in Y Wochen aufbauen oder wie viel Kilogramm Fett sie in Z Wochen verlieren kann.

In unserem Körper herrscht das Chaos – und damit die perfekte natürliche Ordnung.

Über die Chaostheorie im Bodybuilding, Muskelaufbau und Powerlifting

Von Christian Zippel  

Die Prozesse des Wachstums von Muskelmasse und Körperkraft sind das Nonplusultra für jeden Athleten, der sich die irdische Beziehung zwischen Masse und der Kraft der Schwere zu Nutze macht, um seinen Körper, sowie dessen Potential zur Kraft dem Olymp gerecht zu stählen und zu vervollkommnen.

Da diese Prozesse nun einmal unverkennbar von biologischer Beschaffenheit sind, bedarf es einer eingehenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit deren Bedingungen und Verhältnismäßigkeiten, um sie zum eigenen Nutzen positiv beeinflussen zu können.

Andernfalls kommt es – wie so oft – zu irrtümlichen und illusorischen Annahmen über das Wachstum von Masse und Kraft des eigenen Körpers:

Die Vorstellung

So müsse man z.B. einfach nur jeden Monat 1kg zunehmen oder 2,5kg mehr auflegen, um im Laufe der voranschreitenden Monate den eigenen Stand der Entwicklung pro Jahr durch eine Zunahme von 12kg Muskelmasse oder 30kg Hantellast beglücken zu können.

Die Realität

Derartige Hirngespinste, die auf der Annahme beruhen, dass das biologische Wachstum dieser beiden Parameter im Körper eines Menschen linear von statten gehen, stehen jedoch in völligem Kontrast zur Entwicklung von Bodybuildern und Powerliftern in der Realität – diese sind nämlich nicht mit einer Bakterienkultur in nährstoffreicher Umgebung, die sich beständig in ihrer Quantität verdoppelt, vergleichbar. [bis hin zum „exponentiellen Wachstum“]

Der Körper des menschlichen Geistes ist nämlich ein komplexes sich selbst organisierendes System, dessen komplizierte Prozesse sich vor Allem nichtlinear beschreiben lassen.

Um ganz genau zu sein und um Formulierungen zu verwenden, die derzeit wissenschaftlich en vogue sind, können wir unseren lebenden Organismus als ein offenes, energie-dissipatives System charakterisieren, welches sich fern eines thermischen Gleichgewichtes in einem sogenannten Fließgleichgewicht befindet.

Der Aufbau und Erhalt der Struktur und Funktionen desselben wird durch einen beständigen Austausch von Energie und Materie (welche wiederum auch nur eine Form von Energie ist) gewährleistet. Der menschliche Körper setzt somit nicht auf die Quantität linearer Entwicklungen, sondern auf die Qualität auf der Grundlage nichtlinearer. Es geht in seiner Entwicklung nicht um reine Masse, sondern auch um Klasse.

Wer sich ein wenig im Be-Reich der komplexen Systeme und nichtlinearen Gleichungen auskennt, dem wird bei der Erwähnung dieser Begriffe sofort ein Schlagwort in den Sinn kommen:
Chaostheorie. Und dies trifft auch [im Kraftsport] zu.

„Nichts kann existieren ohne Ordnung – nichts kann entstehen ohne Chaos.“ – Albert Einstein

Viele chaotische Prozesse walten tagtäglich in unserem Körper. Und ja, dies gilt auch sowohl für den Körper eines Bodybuilders, als auch für den eines Powerlifters – zu ihrem Glück. Das bedeutet nämlich eben nicht, dass ihr Körper ein absolut chaotischer Zellhaufen ist. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall:

Der Begriff ‘Chaos’ wird allzuoft irrtümlich verstanden. Das Chaos ist nämlich eine höhere Form von Ordnung. Eine Form der Ordnung, die ihre Qualität und Beständigkeit aus sich selbst heraus erschafft.

Absolutes Chaos ist z.B. gleichzeitig auch die höchste Form der Ordnung. Dies lässt sich sehr gut verdeutlichen, wenn man sich z.B. eine komplett ebene Sandwüste vorstellt. Wenn nun in der Anordnung aller Sandkörner das totale Chaos herrscht, dann herrscht zugleich auch die totale Ordnung. Schließlich hebt sich keine einzige Ortslage eines einzelnen Sandkorns von der eines anderen ab; und einen reineren Zustand der Ordnung kann es nicht geben. Chaos ist somit nicht das Gegenteil von Ordnung, sondern nur eine höhere Form dieser.

Über das Instrumentarium der Chaostheorie lässt sich derzeit folgendes schreiben:

Alle Mittel der Chaostheorie, wie z.B. fraktale Geometrie und nichtlineare Gleichungen, sind zwar mächtige Werkzeuge für die Analyse komplexer Strukturen und Prozesse, aber bei Weitem keine 1:1 Abbildungen der biologischen Realität, sondern ein von Menschen geschaffenes Mittel, um bestimmte Vorgänge in unserer Welt beschreiben zu können, die sich auf der Grundlage linearer Gleichungen nicht mehr erfassen lassen.

Nichtsdestotrotz hat das Auftauchen der nichtlinearen Wissenschaften eine fundamentale Wirkung auf unsere Sicht der lebenden Prozesse und Organismen. Begriffe wie ‘nichtlineare Dynamik’, ‘Selbstorganisation’, ‘Emergenz’, ‘Komplexität’, ‘Kohärenz’, ‘stochastische Resonanz’, ‘Fraktale’ und natürlich ‘Chaos’ sind dabei in aller Munde.

Das Besondere bei diesen Prozessen ist nämlich, dass diese sich selbst aufrecht erhalten können, wenn bestimmte Rahmenbedingungen gewährleistet sind. Doch dies ist nicht alles. Diese Prozesse können sich nämlich nicht nur aufrecht erhalten, sie können sich auch verstärken oder vermindern je nach der Notwendigkeit der derzeit gegeben Situation.

Exakt auf der Grundlage dieser Prozesse – die zusätzlich sehr stark durch die Resorption biochemischer Stoffe [Aufnahme] beeinflusst werden – läuft auch das Wachstum von Muskelmasse und Körperkraft ab.

Das Zauberwort für die Aufrechterhaltung, Verstärkung und Hemmung dieser Prozesse lautet dabei ‘Rückkopplung’. Die Verstärkung eines Prozesses wird dabei als positive Rückkoppelung bezeichnet, und eine Hemmung eines solchen als negative [Rückkopplung]. Durch einen beständigen Austausch von Informationen bleiben die betroffenen Prozesse beständig miteinander in Verbindung und gewährleisten auf diese Weise ihre Stabilität. Dieser Vorgang wird als Selbstbezüglichkeit bezeichnet ist von fundamentaler Bedeutung für alle Formen des Leben.

Die simpelste Form eines Systems mit Rückkopplung (Feedback). Der Output beeinflusst Variable B, die wiederum den Input beeinflusst. Dies führt solange zu einer Veränderung, bis das System einen homoöstatischen Zustand erreicht hat (Idealzustand ohne weitere Einwirkung). (Bildquelle: Wikipedia.de)

Die simpelste Form eines Systems mit Rückkopplung (Feedback-Mechanismus). Der Output beeinflusst Variable B, die wiederum den Input + beeinflusst. Dies führt solange zu einer Veränderung, bis das System einen homoöstatischen Zustand erreicht hat (Idealzustand ohne weitere Einwirkung). (Bildquelle: Wikipedia.de)

Aus dem Chaos entsteht immer etwas Neues

Unser Körper kann somit als ein komplexes System aufgefasst werden, in dem jeder der einzelnen Prozesse über andere Prozesse mit allen Prozessen des Körpers in Verbindung steht. Aus diesem Grunde ist unser Körper ein ganzheitliches System und genau so muss er auch verstanden und trainiert werden.

Wirken nämlich chaotische Prozesse in einem komplexen System, so führen selbst geringste Änderungen der Anfangswerte nach einer gewissen Zeit zu einer völlig anderen Entwicklung desselben. Diese Entwicklung äußert sich in einem nichtvorhersagbaren Verhalten, das sich zeitlich scheinbar irregulär entwickelt.

Dies impliziert, dass selbst kleinste Änderung in der Aufnahme biochemischer Substanzen (Umwelteinflüsse, Ernährung, Supplements, Doping), sowie Variationen im Training unwiederbringliche Veränderungen des äußerst komplexen Gesamtsystems ‘Körper’ nach sich ziehen und sich auch global [ganzkörperlich] auf dessen Entwicklung auswirken werden.

Schließlich wird das gesamte System durch die entsprechenden Rückkoppelungsmechanismen lokaler Prozesse beständig über kleinste Veränderungen informiert und reagiert entsprechend global durch verstärkende oder hemmende Prozesse.

Obwohl auch diese Systeme somit determiniert und damit prinzipiell bestimmbar sind, sind praktische Vorhersagen über langfristige Entwicklungen jedoch nicht möglich.

Dieser Effekt wird bekannterweise als Schmetterlingseffekt bezeichnet und beschreibt die Empfindlichkeit komplexer dynamischer Systeme auf kleinste Abweichungen in den Ausgangsbedingungen derselben.

Diese können sich zu derart drastischen Entwicklungen hochschaukeln, dass sogar der Flügelschlag eines Schmetterlings die Entstehung eines Orkans begünstigen kann, so wie es z.B. in dem Musikvideo ‘Deine Schuld’ von der Musikgruppe ‘Die Ärzte’ dargestellt wird.

Kraftsport: Das Chaos besitzt überall seine automatische Planstelle

Nun wird auch verständlich, wie der anstrengende Flügelschlag eines Bodybuilders an der Butterfly-Maschine im Extremfall zu einem Orkan an seinem Gluteus Maximus führen kann. In komplexen Systemen hängt schließlich Alles mit Allem zusammen – ebenso wie die sicherlich erfreute Reaktion der anderen Studiobesucher.

Und exakt aus diesem Grund kann weder der Bodybuilder unendlich viel Muskelmasse aufbauen, noch der Powerlifter dauerhaft mehr Gewicht bewegen. Der Körper befindet sich nämlich beständig in Rückkoppelung mit sich selbst und je mehr Muskelmasse er bereits aufgebaut hat, umso weniger wird er in Zukunft zunehmen können.

Exakt das Gleiche gilt auch für die Progression von Trainingsgewichten. Es wird immer schwerer und dies gilt nicht nur für die akkumulierte Trainingslast, sondern auch für jegliche weitere Steigerung derselben.

Alles was wir nämlich bereits jetzt sind, hat Einfluss auf das, was wir werden (können).

Diese Entwicklung ist zwar bereits von Geburt an in feste genetische Grenzen gesetzt, kann jedoch durch entsprechende Trainings- und Ernährungsweisen gefördert werden. Es geht hier vor Allem darum, möglichst viele nutzbringende verstärkende Prozesse des Körpers zu aktivieren und eben diesen somit auf Wachstum zu programmieren.

Eine nähere molekularbiologische Auseinandersetzung mit diesem Thema geht jedoch in den Bereich der Epigenetik und soll zumindest heute nicht vertieft werden. (siehe auch “IF, Stress, Lebensqualität/-quantität & (Epi)-Genetik“)

Der (bewusste) Wille (zur Kraft)

Weiterhin ist es eine äußerst interessante und tiefgreifende wissenschaftsphilosophische Frage, inwiefern der bewusste Wille Einfluss auf diese Prozesse und ihre zugrundeliegenden Mechanismen nehmen kann. Die modernen Erkenntnisse der enormen Suggestionsfähigkeit auf der Grundlage der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Themen, wie z.B. der Hypnose oder dem Placebo-Effekt belegen jedoch bereits jetzt, dass der bewusste Wille nicht nur ein ohnmächtiges Epiphänomen unseres Körpers und dessen Nervensystems sein kann. Er ist viel mehr.

Wer jedoch nicht daran glaubt, beraubt sich bereits vorzeitig selbst jeglicher Möglichkeit, sich des Potentials seines Willens bedienen zu können.

Wer nämlich bewusst nicht daran glaubt, dass der Wille Einfluss auf die Entwicklung seines Körpers nehmen kann, der glaubt im Umkehrschluss unterbewusst daran, dass sein Wille keinen Einfluss auf die Entwicklung seines Körpers hat. Und genau diesen Glauben verwirklicht sein Unterbewusstsein auch in der Entwicklung seines Körpers, was sich so äußert, dass sein Körper sich völlig unabhängig von seinem Geist entwickelt.

Dieser – scheinbar – ungläubige Mensch glaubt nämlich inständig daran, dass es keinen wirksamen Mind-Body-Link gibt, dabei ist dieser bei ihm bereits so stark ausgebildet, dass sich kompromisslos das verwirklicht, was er glaubt:

Eine scheinbar vollständige Trennung von Körper und Geist. An diese Trennung glaubt er bedingungslos und da sein Körper diesem Glauben folgt, vollzieht er sie auch. Wissen kann man nämlich nicht wissen, man kann nur daran glauben.

Abschließende Worte

In diesem Sinne sollten wir immer vorsichtig mit dem sein, was wir über unseren Körper glauben. Es wird nämlich in Erfüllung gehen. Abseits von dieser kleinen Abschweifung wollen wir schlussendlich folgende pragmatische Erkenntnis aus den hier vorgestellten Gedankengängen festhalten:

Jede Handlung, jeder Atemzug und jeder Gedanke sowohl eines Bodybuilders, als auch eines Powerlifters wirkt sich entweder positiv oder negativ auf seine Entwicklung aus. Des Weiteren kann selbst die kleinste Änderung in der Ausführung, Frequenz, Intensität oder Dosierung dieser Einflüsse größte Veränderungen in der resultierenden Entwicklung nach sich ziehen.

Die Meisterschaft liegt nun darin, herauszufinden, welche dieser Einflüsse den eigenen Zielen zuträglich sind und welche abträglich.


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Über Christian Zippel

Dr. Christian Zippel ist Urheber des 2013 geschlossenen und offline genommenen Kraftsport- und Bodybuilding-Blogs „Der Wille zur Kraft“. Er ist mehrfacher Autor, darunter von Werken wie „Der Wille zur Kraft – Die zehn Gebote kompromissloser Leistungssteigerung“, „HFT: Hochfrequenztraining & Autoregulation“ „Rosenrot – Oder die Illusion der Wirklichkeit“, „Leider geil, fett & faul“ oder „80/20 Fitness – Wenig investieren, viel erreichen“ und promovierte im Bereich der Philosophie.

Auch wenn er sich vielleicht selbst nicht so bezeichnen würde, so ist Christian doch das, was man als „Neuzeit-Philosoph“ bezeichnen könnte. Seine Werke und Artikel – selbst jene, die sich der Leibesertüchtigung verschrieben haben – sind durchtränkt mit philosophischem und erziehendem Charakter. Seine Lehrer? Seneca, Nietzsche, Bruce Lee. Sein Motto? Die Einheit von Körper und Geist. Mens fortis in corpore forti – ein starker Geist in einem starken. Körper.

Er selbst hat sich weitestgehend aus dem Internet zurückgezogen und ist nicht mehr in Blogs oder Foren aktiv. Die hier veröffentlichten Artikel sind aus seinem früheren Blog „Der Wille zur Kraft“ übernommen, da er sie kurz vor Torschluss zur Verfügung gestellt hat.

2014 gründete Christian den Fitness-Buchverlag „Faszination Fitness“, der vor kurzem mit seinem Erstlingswerk von sich reden machte, einem Crowdfunding-finanziertem Buchband namens „Stark & Schön“ in Zusammenarbeit mit Corinna Walther und Andreas Trienbacher.

Wer für ein Coaching oder geistigen Austausch den direkten Kontakt zu Christian sucht, der wird hier fündig: http://www.christian-zippel.de

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Bildquelle Titelbild: Pixaby / PeteLinforth ; Public Domain Lizenz


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