Die Fehlentwicklung der modernen Ernährung anhand von elf Grafiken

Die Fehlentwicklung der modernen Ernährung anhand von elf Grafiken

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Es gibt Artikel, bei denen kann man sich den Mund fusselig reden (oder eher: fusselig schreiben), vitale Infos liefern und interessante Themen diskutieren, die am Ende nur wenig Beachtung finden – und nur von Wenigen komplett durchgelesen werden.

Der heutige Artikel ist jedenfalls kein solcher Artikel, selbst wenn ich zugeben muss, dass ich gerne lang und ausführlich über fitness- und gesundheitsrelevante Themen schreibe. Nein, heute lassen wir die Bilder (oder viel mehr die Grafiken) sprechen.

Unsere moderne Ernährung macht uns krank!

Innerhalb der letzten 100 Jahre hat sich das Ernährungsverhalten der westlichen Zivilisation fundamental verändert. Statt auf natürliche und lokale, selbst zubereitete Lebensmittel zu setzen, konsumieren die meisten von uns nur noch industriell-gefertigte, eingeschweißte und mit Konservierungsstoffen haltbar gemachte Nahrung. Würden unsere Urgroßeltern die einzigartige Chance erhalten einen Blick auf die heutigen Lebensmitteletiketten werfen zu dürfen (oder die Pappe, die wir Essen nennen, mal probieren zu können) würden sie sich vermutlich fragen, was da verarbeitet wurde – und ob es überhaupt essbar ist. Eine beliebte Faustregel der gesunden Ernährung lautet schließlich nicht ohne Grund: „Was deine (Ur-)Oma nicht wiedererkennen würde, solltest du auch nicht essen.“

Der heutige Artikel lässt die letzten +100 Jahre einmal Revue passieren und zeigt auf, was in den letzten Jahrzehnten bei uns eigentlich schiefgelaufen ist. Traurige Entwicklung: Es stellt sich heraus, dass der Staat, welcher eigentlich eine Schutzfunktion gegenüber seinen Bürgern innehat, in verstärktem Ausmaße zur Problematik beiträgt, anstatt sie zu verhüten.

Ein Blick auf die sich abzeichnenden Trends (und Graphen) kann nicht trügen. So ziemlich alle neueren Verordnungen und Empfehlungen („Dietary Guidelines“) zur Ernährung – etwa die ach so tolle Ernährungspyramide – haben zu einer Verschlimmerung der Situation beigetragen: der Explosion chronischer Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Krebs sowie dem verstärkten Aufkommen von Herz- und Kreislaufversagen.

Tatsächlich wäre man um Welten besser dran, wenn man stets das Gegenteil dessen tun würde, was der (Lobbyisten)-Staat so vollmundig predigt. Je mehr die Menschen auf verarbeitete Industrieprodukte setzen – Zuckerzusätze, Auszugsmehle, pflanzliche Öle – umso kränker werden sie letztendlich. [1][2][3] Lasst euch die folgenden Grafiken und Punkte auf der Zunge zergehen!

Die Fehlentwicklung der modernen Ernährung anhand von elf Grafiken

1. Der Zuckerkonsum war noch nie so hoch wie heute

Bildquelle: [A]

Bildquelle: [A]

Hands down: Noch niemals in der Geschichte der Menschheit haben wir so viel Zucker in unserem Leben konsumiert, wie es heute der Fall ist. Manche Personen bringen es jährlich auf bis zu 67 kg an Zucker pro Jahr. Schon jetzt ist klar, dass unsere Körper der herannahenden süßen Flut nicht mehr Herr zu werden scheinen. [4]

Der hohe Konsum von Zucker führt zu einer Reihe metabolischer Probleme, darunter Insulinresistenz, schlechte Bluttfettwerte, hohen Blutdruck sowie Leptinresistenz. [5][6][41] Wen verwundert es also, dass Zuckerzusätze, die sich nahezu in der einen oder anderen Art in jedem verarbeiteten Produkt wiederfinden, als Hauptübeltäter für Übergewicht, Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen und Krebs gelten? [7][8][9][10]

2. Der Konsum von Softgetränken und Säften hat sich dramatisch erhöht

Bildquelle: [B]

Bildquelle: [B]

Wenn wir über Zuckerkonsum und Zuckerzusätze reden, kommen wir nicht umhin einen Blick auf die Produkte zu werfen, denen die größten Mengen an Zucker zugefügt werden (oder die schon eine immense Zuckermenge aufweisen): Softgetränke und Säfte. Wer glaubt, er würde sich – und seinen Kindern – mit (Direkt-)Säften etwas Gutes tun, der irrt gewaltig. Säften fehlen die Ballaststoffe, sie sind wahre Kalorienbomben und: der Anteil an Zucker (ob künstlich oder natürlich) ist oftmals genauso hoch, wie der von Softdrinks (Cola, Sprite, Fanta). [11]

Die hohe Aufnahme „flüssiger Kalorien“ stellt sich als besonders schädlich heraus. Simpel formuliert ist es unserem Denkapparat, nämlich dem Gehirn, egal ob wir die Kalorien über feste Nahrung oder in Form von Flüssigkeit zuführen. Der hohe Konsum derartiger Produkte führt im Endeffekt zu einer höheren Kalorienaufnahme (bei geringerer Sättigungswirkung). [12][13] Eine Studie fand sogar heraus, dass Kinder, die in der ersten Tageshälfte zu gesüßten Getränken greifen ein um 60 % erhöhtes Risiko für Übergewicht besitzen. [14]

Echtes Obst ist wiederum eine Ausnahme – es wirkt sättigend, ist vitaminreicher und enthält Ballaststoffe, die verhindern, dass der Körper mit Zucker überflutet wird).

3. Die Kalorienaufnahme pro Tag stieg um ~400 kcal

Bildquelle: [C]

Bildquelle: [C]

Unterschiedliche Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen, was die Kalorienaufnahme betrifft – es ist jedoch klar, dass sich die Menge der zugeführten Energie innerhalb der letzten Jahrzehnte signifikant erhöht hat. [15]

Die Hintergründe, die zu dieser Entwicklung geführt haben, sind mannigfaltiger Natur, doch der Advent der Industrienahrung (fettige, kohlenhydrathaltige und salzige Kost) die vermehrte Aufnahme durch Zuckerzusätze, die permanente Verfügbarkeit von Nahrung sowie aggressive Marketingstrategien der großen Nahrungskonzerne (welche insbesondere Kinder zur Hauptzielgruppe auserkoren haben), dürften mit Sicherheit nicht ganz unterschiedlich an der Entwicklung sein. [16]

Gekoppelt mit dem Übergang zur Dienstleistungsgesellschaft, führt die gestiegene Kalorienaufnahme mehr als oft zu einem Anstieg des Körpergewichts (und das sind meistens keine Muskeln!)

4. Der Konsum pflanzlicher Fette stieg zu Ungunsten traditioneller, tierischer Fette

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Wenige Jahrzehnte schoben vermeintliche „Ernährungs- und Gesundheitsexperten“ den tierischen gesättigten Fetten den schwarzen Peter in die Schuhe. Gesättigte Fette würden uns krank machen und das Risiko für Herzerkrankungen in signifikantem Ausmaße erhöhen. Der Staat sprang auf diesen Zug auf und modifizierte dementsprechend seine Ernährungsrichtlinien – es dauerte nicht lange und die Menschen ließen Butter, Schmalz und Kokosfett im Regal des Supermarktes links liegen – die Absatzzahlen für pflanzliche Öle explodierten.

Ein Großteil der pflanzlichen Öle ist jedoch nicht so ganz als unproblematisch zu bewerten, da sie relativ reich an Omega-6-Fettsäuren sind. Heute wissen wir, dass ein schlechtes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren der Gesundheit abträglich ist und für eine höhere Entzündungsrate im Körper sorgt. [17][18] (Ein Ideales Verhältnis von O6 zu O3 liegt lt. heutigen Erkenntnissen bei 1:1. Manche Menschen liegen aber eher bei einer Ratio von 20:1! 42[43] Dies liegt u.a. daran, dass unsere Nutztiere anders gefüttert werden, als es die Natur eigentlich vorgesehen hat [44])

Erschwerend kommt hinzu, dass derartige Öle in verstärktem Ausmaß in Endprodukten verwendet werden. Hier liegen sie oftmals in gehärteter Form vor, weshalb man derartige Fettsäuren auch als „Transfette“ bezeichnet. Die Studienlage über Transfette – und ihren abträglichen Impact auf die Gesundheit – sind Legion. Unabhängig davon, ob die Fette als pflanzliche Öle oder in ihrer gehärteten Form vorliegen, scheinen sie ein Risikofaktor für Herzinfarkte und Kreislaufprobleme (z.B. wegen der Oxidationsgefahr und der Genese freier Radikale) darzustellen. [19][20][21]

Mittlerweile dämmert es vielen Koryphäen und Experten, dass der Tausch von gesättigten Fetten zu Gunsten pflanzlicher Öle kein guter Deal war – und einen treibenden Faktor hinter der rapide ansteigenden Herzinfarktrate darstellt. [45][46]

5. Wir haben „herzgesunde“ Butter gegen transfett-belastete Margarine getauscht

Bildquelle: [E]

Bildquelle: [E]

Seit den 60er Jahren – und der Pionierarbeit eines Herrn namens Ancel Keys – gilt Fett als der Prügelknabe in der Welt der Ernährung. Die heraufbeschworene „Phobie vor Fetten“ führte letztendlich auch zum Siegeszug eines industriell hochverarbeiteten Buttersubstituts: der Margarine.

Das Problem erschließt sich dem interessierten Ernährungsjünger aber auf dem Fuße, wenn man sich vor Augen führt, dass Margarine aus pflanzlichen Fetten hergestellt wird – um diese Fette stabil (und das Produkt haltbar) zu machen, werden diese Fette mit Wasserstoffatomen (Hydrogen) gesättigt. Das Ergebnis dieses Prozesses, den wir als „Hydrogenation“ kennen, sind die Transfette.

Der Kreis schließt sich, wenn wir realisieren, dass Transfette der treibende Faktor hinter Herz-Kreislauf-Erkrankungen (darunter Atherosclerose) sind. [22][23]

Auf der anderen Seite haben wir die traditionelle Butter von (optimal) grassgefüttertem Weiderind – sie gilt ans herzschützend (unter anderem durch das darin enthaltene Vitamin K2, („Menaquinone“) welches für die Integrität der Blutkörperchen verantwortlich ist).

Man kann sich nun die alles entscheidende Frage stellen: Wie kommen „Ernährungsexperten“ auf die Idee eine Empfehlung zu Gunsten von Margarine, zu Lasten von Butter auszusprechen?! Die gesundheitlichen Schäden am Menschen sind eklatant. [24]

6. Der Anteil an Soja- und Sojaprodukten in unserer Nahrung ist sukzessive angestiegen

Bildquelle: [F]

Bildquelle: [F]

Die vorliegenden Zahlen basieren zwar auf der U.S. amerikanischen Wirtschaft, doch der Trend zeichnet sich allmählich auch in unseren Breitengraden ab. Sojaöl zählt heute zu dem am häufigsten konsumierten pflanzlichen Öl in den Vereinigten Staaten. (Im Jahr 1999 lieferte Sojaöl rund 9 % der täglich aufgenommen Kalorien – siehe Chart)

Die meisten Menschen hüben wie drüben sind sich dessen oftmals gar nicht bewusst, da Sojaöl in zahlreichen Industrieprodukten enthalten („versteckt“) ist. Da die Ressource so unglaublich günstig ist, wird sie von der Nahrungsmittelindustrie rege genutzt.

Einige Artikel zum Thema Soja – und dessen schädliche Effekte (vor allem auf das (Kinder-)Wachstum und den Stoffwechsel) haben wir bereits hier auf Aesir Sports geliefert. Soja enthält nicht nur Anti-Nährstoffe (z.B. Trypsin-Inhibitoren, die die Proteinaufnahme hemmen) – sie scheinen auch eine östrogene Wirkung zu entfalten, was insbesondere beim Mann als problematisch einzustufen ist (Stichwort: Aromatase & Umwandlung von Testosteron zu Östrogen) und auch bei Frauen nicht unbedingt positiv zu bewerten ist (Stichwort: Brustkrebsrisiko durch ↑ Estradiol!)

Eine ausführliche Studiendiskussion zum Thema Soja findet sich – in englischer Sprache – bei der Weston A. Price Stiftung. 47

7. Unser heutiges Weizen ist weniger nährstoffreich, als ältere Weizensorten

Bildquelle: [G]

Bildquelle: [G]

Die moderne Version des Weizens wurde ungefähr im Jahre 1960 auf den Weltmarkt eingeführt. Das Problem: Diese Weizensorte ist weit weniger nährstoffreich, als seine Vorgänger. Der obige Graph zeigt ein eindrucksvolles Experiment, welches im Jahr 1843 gestartet wurde und in dem mehrere unterschiedliche Weizensorten – und deren Nährstoffprofile – abgebildet sind.

Wenn man nun genau hinsieht, stellt man fest dass der Mineralstoffgehalt ab dem Jahr 1960 im Sinkflug inbegriffen ist. (Was zufälligerweise mit der Einführung der neuen Weizensorten einhergeht). Der heutige Weizen ist nährstoffärmer als ältere Weizensorten (um ~19-28 %) – es ist weniger Magnesium, weniger Eisen, weniger Zink und weniger Kupfer darin enthalten.

Andere Theorien gehen davon aus, dass der heutige Weizen aggressiver ist und ein höheres allergenes Potenzial besitzt, als zu Zeiten unserer Großeltern – was insbesondere für Personen problematisch ist, die unter Zöliakie und Glutenintoleranz leiden. [26][27][28] Was einst wohlmöglich nahrhaft und gesund war, ist heute ein Schatten seiner selbst.

8. Wir essen weniger Eier

Bildquelle: [H]

Bildquelle: [H]

Eier zählen zu den nahrhaftesten und besten Nahrungsmitteln unseres Planeten. Und obwohl sie viel Nahrungscholesterin enthalten, haben sie keinen nennenswerten Einfluss auf den körpereigenen Cholesterinspiegel! [29] Scheinbar hat sich dies noch nicht so ganz bei den Experten, Ärzten und Regierungskreisen herumgesprochen, denn noch immer hört man allzu häufig die Empfehlung, man solle nicht so viele Eier essen – und das obwohl längst klar ist, dass Eier das Risiko für Herzinfarkte und Kreislauferkrankungen nicht erhöhen. [30]

Die obige Grafik zeigt die kontinuierliche Abnahme des Eierkonsums bei unseren amerikanischen Freunden. Dort sank der jährliche Verbrauch von 375 (1950) auf 250 Eier pro Jahr (-33 %) Erfreulicherweise scheinen wir Europäer in der Beziehung mehr gelernt zu haben – auch wenn Joe Doe immer noch die Nase vorne hat: Im Durchschnitt vertilgte der Deutsche nämlich im Jahr 2010 214 Eier (+1,5 % ggü. Vorjahr) – 36 Eier weniger als der amerikanische Kollege. [48]

Einen derartig schlechten Ruf, wie das Ei heute noch inne hat, hat es definitiv nicht verdient, denn: Eier liefern hochwertiges Protein und gutes Fett, enthalten darüber hinaus Nährstoffe wie Lecithin sowie Cholin – und beugen somit Mängelerscheinungen vor. [31]

9. Wir essen so viele stark verarbeitete Lebensmittel, wie noch nie zuvor!

Bildquelle: [I]

Bildquelle: [I]

Der obige Graph stellt das Konsumverhalten der amerikanischen Bürger in den Jahren 1889-2009 dar. Man beachte in diesem Zusammenhang vor allem die Ausbreitung der Farbe Rot, welche für Fast-Food-Konsum steht und die ihren Ursprung zwischen den Jahren 1925 und 1931 nimmt – und dabei kontinuierlich ansteigt. Vergessen darf man hierbei nicht, dass – nur weil Leute den Großteil ihrer Mahlzeiten zu Hause einnehmen – dort nicht auch verarbeitete Industrieprodukte zum Einsatz kommen – Mikrowelle und Backofen sei Dank!

Zwar kann man davon ausgehen, dass wir noch nicht in amerikanischen Verhältnissen leben, aber wenn ich mir ein paar meiner Studienkollegen so anschaue, dann ist die derzeitige Entwicklung bedenkenswert.

10. Hoher Konsum pflanzlicher Öle verändert das Fettprofil in unseren Körpern

Bildquelle: [J]

Bildquelle: [J]

Bereits weiter oben habe ich die bedenkliche Entwicklung unserer Omega-6 zu Omega-3 Aufnahme thematisiert. Durch die vermehrte Nutzung pflanzlicher Öle und einer veränderten Nutztierhaltung (Getreidefütterung statt Gras) verändert sich allmählich auch das Fettsäureprofil unseres Körpers. Dies geht vor allem nicht spurlos an den Amerikanern vorbei, bei denen man den hohen Maiskonsum („corn“) im Fettgewebe nachweisen kann – daher auch die Bezeichnung „corn people,“ die ehemals für Tortilla-essende Mexikaner reserviert war). [49]

Der Ausspruch „Du bist was du isst“ könnte nicht wahrheitsgetreuer sein. Studien zeigen, dass die Art der Fette, die wir konsumieren im Wesentlichen an der Strukturierung unserer Zellmembranen beteiligt ist. Ungesättigte Fettsäuren (O6 und O3) neigen jedoch dazu schnell ranzig zu werden – sie besitzen eine Affinität für Oxidation (und Radikalbildung), was wiederum den Alterungsprozess beschleunigt und ein Risiko für Krebs darstellen kann. [32][33][34][35][36] (Gesättigte Fette, etwa tierischen Ursprungs, sind dagegen stabil und erhöhen die Oxidationsgefahr nicht).

11. “LowFat” macht uns fett

Bildquelle: [K]

Bildquelle: [K]

Im Jahre 1977 publizierten unsere Freunde jenseits des Atlantischen Ozeans die ersten Ernährungsrichtlinien, welche eine erniedrigte Fettaufnahme zu Gunsten von Kohlenhydraten vorsahen. Derartige Trends beschränken sich jedoch nicht nur auf den amerikanischen Kontinent, sondern finden rasch Nachahmer in Europa (wo auch hier die Fett-Phobie in den nachfolgenden Jahren um sich griff und Tür und Tor für Diabetiker- und Light-Produkte öffnete)

Es stellt sich heraus, dass die Zuwachsrate an (krankhaftem) Übergewicht zeitlich mit der Installation des „LowFat“-Dogmas zusammenfällt – ein Schelm, wer dabei Böses denkt!

Natürlich impliziert eine derartige Korrelation nicht gleich eine Kausalität, doch eines ist klar: Noch nie haben die Menschen so sehr auf ihre Fettzufuhr geachtet und wurden dabei doch so fett, wie es heutzutage der Fall ist. Mit der Hetzkampagne gegen Fette (insbesondere die gesättigten Fettsäuren) und das Cholesterin, stieg auch der Konsum von Zucker und Kohlenhydraten (immerhin bleibt am Ende auch nicht mehr viel übrig, was man essen kann, wenn man bestimmte Makronährstoffe rigoros brandmarkt).

Ironischerweise hat sich im Verlauf der Jahrzehnte herausgestellt, dass eine LowFat-Diät nicht die erwünschten Erfolge in Sachen Herz-Kreislauf-Gesundheit und Lebensverlängerung mit sich bringt. Studien zeigen, dass derartige Ernährungsweise weder vor Übergewicht, noch vor Herzkrankheit, noch vor Krebs schützen – jedenfalls nicht in höherem Ausmaß, als das typische Ernährungsverhalten westlicher Zivilisationen. (und die ist schon nicht so gesund, wie wir wissen) [37][38][39][40]

Die Frage, die man sich in diesem Fall stellt: Warum wird einer derartige Ernährung noch immer empfohlen?!

…man weiß es nicht!

Abschließende Worte

Innerhalb der letzten Jahre und Jahrzehnte haben sich unsere Ernährungsgewohnheiten sehr stark gewandelt. Wir konsumieren mehr Kohlenhydrate (und vor allem mehr Zucker), weil uns bestimmte Instanzen weißgemacht haben, dass Fette der wahre Übeltäter von Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Krebs. Immer und immer wieder haben Experten Studien designt, die die schädliche Wirkung von Fetten zeigen und ein für alle Mal beweisen sollten. Guess what: Jedes Mal schlugen sie fehl. [50][51]

Wir konsumieren weniger tierische Fette und dafür mehr pflanzliche Öle, die z.T. durch die Prozesssierung zu Transfetten umgewandelt werden. Bedenklich ist hier vor allem der hohe (und steigende) Konsum von Margarine zu bewerten.

Schlussendlich führen Bewegungsarmut, eine sinkende Aktivität und eine erhöhte Aufnahme an Nahrungskalorien (Energie, die nicht genutzt und verbrannt wird) zu einer schleichenden Verfettung der Gesellschaft, in der Herz- und Kreislauferkrankungen die Todesursache Nr. 1 darstellen. (Was vor einem Jahrhundert noch beinahe non-existent war).

Aber keine Sorge: Schon bald werden Übergewicht und Diabetes die Herzerkrankungen ablösen und den Thron für sich erobern. Fragt sich nur, ob die Menschheit dann besser dasteht, als jetzt…

Du möchtest deine Gesundheit verbessern, evtl. abnehmen und Leistung durch eine smartere Ernährung steigern? Dann empfehlen wir dir das Buch „Abnehmen, Gesundheit, Leistungsfaehigkeit – Das Handbuch zu Ihrem Koerper“ von Chris Michalk und Philipp Böhm – ein echter Augenöffner.


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Quellenangaben (draufklicken)

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[47] Weston A. Price Foundation. Myths & Truths About Soy. URL: http://www.westonaprice.org/soy-alert/myths-and-truths-about-soy.

[48] Proplanta.de (2011): Eierverbrauch ist 2010 weiter gestiegen. Trend zur Bodenhaltung. URL: http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Tier/Eierverbrauch-ist-2010-weiter-gestiegen-Trend-zur-Bodenhaltung_article1303653990.html.

[49] Minichowski, DN. (2014): Buchrezension. Das Omnivoren Dilemma. URL: http://aesirsports.de/reviews-item/buchrezension-das-omnivoren-dilemma/.

50] Klein, D. (2013): The Great Cholesterol Consensus, Pt. 1. In: Nutridylan.com. URL: http://nutridylan.com/2013/07/15/the-great-cholesterol-consensus/.

[51] Klein, D. (2014): The Great Cholesterol Consensus: a long overdue Pt. 2. In: Nutridylan.com. URL: http://nutridylan.com/2014/02/07/the-great-cholesterol-consensus-a-long-overdue-pt-2/.

Bildquellen

[A] Johnson et al. (2007):  Potential role of sugar (fructose) in the epidemic of hypertension, obesity and the metabolic syndrome, diabetes, kidney disease, and cardiovascular disease. In: The American Journal of Clinical Nutrition. URL: http://ajcn.nutrition.org/content/86/4/899.

[B] Diverse. ERS Berechnungen basierend auf NFCS (`77-`78), CSFII (´89-´91 & ´94-´98), CDC & NHANES (`99-´06). URL: http://www.killfatme.com/2010/11/11/knock-that-soda-pop-monkey-off-your-back/.

[C] Guyenet, S. (2012): The American Diet. URL: http://www.youtube.com/watch?v=HC20OoIgG_Y.

[D] Guyenet, S. (2012): The American Diet. URL: http://www.youtube.com/watch?v=HC20OoIgG_Y.

[E] Guyenet, S. (2008): Butter, Margarin and Heart Disease. URL http://wholehealthsource.blogspot.de/2008/12/butter-margarine-and-heart-disease.html.

[F] Blasbalg et al. (2011): Changes in consumption of omega-3 and omega-6 fatty acids in the United States during the 20th century. In: The American Journal of Clinical Nutrition. URL> http://ajcn.nutrition.org/content/93/5/950.short.

[G] Fan et al. (Evidence of decreasing mineral density in wheat grain over the last 160 years. In: Journal of trace elements in medicine and biology. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19013359.

[H] Aeb.org: Egg Industry Facts Sheet. URL: http://www.aeb.org/egg-industry/industry-facts/egg-industry-facts-sheet.

[I]  Guyenet, S. (2011): Fast Food, Weight Gain and Insulin Resistance. URL: http://wholehealthsource.blogspot.de/2011/05/fast-food-weight-gain-and-insulin.html.

[J] Guyenet, S. (2011): Seed Oils and Body Fatness- A Problematic Revisit. URL: http://wholehealthsource.blogspot.de/2011/08/seed-oils-and-body-fatness-problematic.html.

[K] National Center for Health Statistics (2008): With Special Feature on the Health of Young Adults. Chartbook. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK19623/.

[X] AuthorityNutrition.com: URL: http://authoritynutrition.com/11-graphs-that-show-what-is-wrong-with-modern-diet/.

Bildquelle Titelbild: Pixaby – Geralt; Public Domain Lizenz

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  • Etliche der genannten Veränderungen finde ich ja eher begrüßenswert ;)

    Das mit der Transfett-Margarine dachte ich btw auch, aber laut Stiftung Warentest (oder wars Ökotest?) wurden die Herstellungsverfahren in der jüngeren Vergangenheit so optimiert, dass Transfette fast gar nicht mehr in Margarinen vorkommen.

  • Adam1976

    Stiftung Warentest oder Ökotest sind genauso NEUTRAL wie ADAC.

    Margarine ohne Transfette kann nicht funktionieren.

    Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

  • Catweazle

    Hier mal eine Grafik aus Yudkins “Pure, White and Deadly” http://tinyurl.com/q4rp4bb
    Packen wir jetzt eine Schippe drauf:
    Ende der 70er Jahre Videorekorder für alle, Ende der 80er Jahre dann Personalcomputer und in den 90ern die Spielekonsolen für zu hause. Gleichzeitig ging es seit Anfang der 70er Jahre in der westlichen Welt rapide abwärts mit rein körperlicher Arbeit.
    Stimmt die Behauptung der Erbsenzähler wirklich noch das wir uns heute gleich viel bewegen wie vor 50 Jahren? Eine Alleinschuld der falschen Ernährungsgewohnheiten kann ich wirklich nicht erkennen.

  • drrübe

    Hallo Furor Germanicus,

    Das ist wieder ein ganz toller Artikel. Super recherchiert mit tollen Quellenangaben.
    Im Übrigen habe ich auf Deine Empfehlung das Buch Deep Nutrition gelesen. Klasse.

    Liebe Grüße
    Martin R. aus Altrip

  • Orthrus

    Wirklich sehr interessanter Artikel! Bringt auch meine Familie zu Denken … Mir aber noch mehr…

    • Hey Orthrus – freut mich, wenn dir der Artikel gefällt. Genau darum ist er ja da – er soll zum Nachdenken anregen :)