“Nein, danke!”: Zwei Wörter, die euer Leben verbessern werden

“Nein, danke!”: Zwei Wörter, die euer Leben verbessern werden

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Vorwort von Furor Germanicus

Kennt ihr das auch? Ein ungeschriebenes Gesetz für Erfolg, welches besagt, dass man die Dinge, die man anpackt auch unweigerlich zu Ende bringen muss oder – noch schlimmer – dass derartige Dinge und Tätigkeiten eigentlich gar keinen Anspruch auf Spaß haben, solange sie zweckdienlich sind?

Viele Menschen gehen tagtäglich zu einem Arbeitsplatz, auf den sie schon lange kein Bock haben. Sie hängen mit Leuten rum, die offensichtlich schlechter Umgang sind, sie wohlmöglich runterziehen und niedermachen – Leute, deren Gegenwart man eigentlich nicht einmal genießt, die aber einfach da sind und die man toleriert. Viele Menschen schauen Filme und Serien, die sie einst mit Begeisterung angefangen haben, die aber mttendrin irgendwann so trocken und langweilig, so innovationslos und abgedroschen wurden, so dass sie ihnen keinerlei Freude mehr bringen. Und anstatt sich die Fernbedienung zu schnappen und derartige Programme abzuschalten, sich stattdessen etwas Sinnvollerem und Spaßigerem zuzwenden, bringen sie es nicht fertig. Warum?

Weil sie stets denken, dass sie die Dinge, die sie angefangen haben auch unbedingt zu Ende bringen müssen.

Falsche Prioritäten, falsche Entscheidungen & pure Zeitverschwendung

Ein Beispiel, wo es Sinn macht dranzubleiben: Bevor ich mein Studium aufnahm, entschloss ich mich dazu eine Ausbildung als Kaufmann zu absolvieren. Relativ zügig stellte sich heraus, dass mir das Aufgabenfeld alles andere als Spaß machte. Ich musste mehr als eineinhalb Jahre im Lager knechten, Putztätigkeiten verrichten, fuhr auf LKWs mit, die Ware auslieferten und hatte dann und wann auch mal Verkaufsgespräche am Thresen. Der Job machte mir immer weniger Spaß, je länger ich dabei war. Irgendwann kam ich ins Büro und erledigte die Dinge, die man als Kaufmann eben erledigt: Telefonate, Einkaufs- und Verkaufsgespräche, Logistik, Eintippen von Bestellungen usw. usf.

Das alles machte mir schon mehr Spaß, allerdings wusste ich, dass ich nicht 40 Jahre lang in dieser Branche arbeiten wollte. Auch wenn die Null-Bock-Phasen oftmals überwogen, riss ich mich am Riemen. Das Ziel war klar vorgegeben: eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung zum Kaufmann (am besten mit guten Noten!). Auch wenn ich wusste, dass ich vielleicht nie in dem Job arbeiten wollen würde, so brachte mir das durchpowern irgendwo doch einen Nutzen, nämlich eine von der IHK zertifizierte Ausbildung, die mir keiner mehr nehmen konnte. Und wenn alle Stricke reissen würden, hätte ich immernoch diese Qualifikation. Plain but simple.

Ein Beispiel, wo es keinen Sinn macht dranzubleiben: Gleiche Situation wie oben, allerdings fiktiv und in Form eines vertragslosen Praktikums – stellt euch vor, ihr habt die Möglichkeit bei einem gewünschten Unternehmen – zunächst unbezahlt und ggf. ohne Vertrag – anzuheuern. Ihr fangt also an zu arbeiten, man lernt euch ein und ihr erhaltet einen Einblick in das Berufsfeld, in dem ihr vielleicht eure Zukunft seht (gesehen habt). Vielleicht stellt sich heraus, dass der Betrieb nur einen billigen Hilfsdulli benötigt, den er ausnutzen kann. Vielleicht kümmert man sich schlecht um euch oder vielleicht findet ihr heraus, dass der Job doch nicht so prickelnd ist, wie ihr erwartet habt.

Ihr entscheidet euch aber dafür das Praktikum durchzuziehen, obwohl es keinen Spaß macht. Ihr wisst aber auch, dass ihr dort nicht weiter beschäftigt sein wollt (wenn sich die Option bietet). Viele Menschen bleiben am Ball und gehen pflichtbewusst weiterhin dem Praktikum nach, obwohl es offensichtlich eine reine Zeitverschwendung ist. Ein Praktikumszertifikat ist nichts wert, der Job macht keine Laune oder man behandelt euch schlecht. Wenn sich die Wege von Arbeitgeber und Arbeitnehmer trennen, steht ihr danach nicht besser dar – unabhängig davon ob ihr es nun durchzieht oder nicht. (Eure Motivation wird sich stets im Zeugnis niederschlagen, euer Interesse in eurer abgelieferten Arbeit)

“Wille” kommt von “wollen” – Fragt euch selbst: Habt ihr den Willen?

Das Ganze lässt sich nun unendlich weit ausdehnen und mit weiteren Beispielen füllen. Jobs, Hobbies, Beziehungen etc. Es gibt 3 Situationen, die man tunlichst unterscheiden lernen muss:

  1. Es gibt Dinge/Tätigkeiten, die uns Spaß machen und/oder einen Nutzen (fürs spätere Leben) bringen. Diese sind es wert, getan zu werden!
  2. Es gibt Dinge/Tätigkeit, die uns keinen Spaß machen ODER keinen Nutzen fürs spätere Leben bringen. Je nach Situation kann es sich lohnen dran zu bleiben, z.B. wenn etwas Spaß macht (uns unterhält) aber sonst keinen Nutzen hat (und zur Entspannung beiträgt) oder Dinge, die zwar keinen Spaß machen, aber in der langen Frist unser Leben bereichern/verbessern.
  3. Es gibt Dinge/Tätigkeiten, die WEDER Spaß NOCH Nutzen bringen. Hier gilt es die Handbremse zu ziehen und sich ernsthaft zu überlegen, ob man dafür ZEIT (knappes Gut) investieren soll.

Das Problem, welches die meisten Leute heutzutage haben:

  • Erstens: Sie unterscheiden diese Situationen nicht (oder haben nicht gelernt, es zu tun)
  • Zweitens: Sie können diese Situationen unterscheiden, jedoch ignorieren sie ihre eigenen Wünsche und/oder stellen sie hinten an. Sie handeln aus Pflichtgefühl heraus und weil sie Angst haben, etwas im Leben zu verpassen.

Die Folge: Immer mehr von uns tun Dinge, die sie nicht wollen und die sie nicht weiterbringen und verplempern damit ihr kostbare Zeit, weil sie nicht reflektieren, was sie eigentlich wollen und niemals gelernt haben “Nein, danke” zu sagen.

Der folgende Artikel wurde von unserem Autor, ad89, sinngemäß übersetzt und greift das Thema en detail auf. Das Original findet ihr weiter unten verlinkt.

cheers

Furor Germanicus. Enter ad89 & Steve Kamb

“Nein, danke!”: Zwei Wörter, die euer Leben verbessern werden

Aus dem Englischen übersetzt von Anis “ad89” Dietsch / copyright by Nerdfitness.com & Steve Kamb

Wann war das letzte Mal, dass ihr mittendrin damit aufgehört habt, ein Buch zu lesen…?

  • …oder im Kino einfach aufgestanden seid, weil ihr euch diesen beschissenen Film nicht länger geben wolltet?
  • …oder ein Xbox-Game weggelegt habt, obwohl ihr es noch nie durchgespielt habt?

Es gibt Leute, die eine Affinität in sich haben, alles zu Ende zu bringen, was sie begonnen haben. Ihr wisst – es gibt da viele lustige Sprichwörter, eines davon ist „Don’t start what you can’t finish“ – „Fangt nichts an, was ihr nicht auch beenden könnt!“ Und jetzt komm ich hier rein und erzähle euch, dass das vielleicht die falsche Herangehensweise sein könnte. Es gibt tatsächlich ziemlich viele Gründe, warum man etwas unbeendet lassen sollte. Wir sagen oft einfach zu schnell „Ja“, weil wir uns zu etwas verpflichtet fühlen – und bereuen die Entscheidung dann im nächsten Moment, weil wir eigentlich keinerlei Bock darauf haben.

Heute beginnen wir damit, zwei wichtige Wörter in unser Leben zu lassen, die uns helfen werden mit dem Bullshit abzuschließen, den wir nicht machen wollen – und mehr Zeit mit den Dingen, die uns wirklich erfüllen, zu verbringen. Diese beiden Wörter sind „Nein, danke“ – na gut, machen wir mal drei Wörter draus, weil ich gut erzogen bin. „Stop“ und „Nein danke.“

Der Mythos namens „Vollständigkeit“

Das menschliche Wesen sehnt sich von Natur aus nach Fortschritt. Wir lieben es, das Ende der Arbeit sehen zu können, To-Do-Listen abzuhaken, irgendwo „erledigt“ draufzukritzeln.

X-Box live hat die Landschaft ihrer Videogames geändert, indem sie ein „Errungenschaftssystem“ hinzugefügt hat – jetzt kann der gemeine Gamer mehr Zeit denn je damit verbringen, irgendwelchen flüchtigen Zielen nachzujagen (“Boni”). Flüchtigen Zielen nachzujagen in einem Spiel, das eigentlich schon längst keinen Spaß mehr macht. Stundenlang spielt man das runter, sucht immer und immer mehr Kram und das nur damit man irgendwann „100% Complete“ auf dem Bildschirm stehen hat. Irgendwie sind wir aus Versehen zu Menschen geworden, die ein Dopamin-High nach dem anderen hinterherjagen wollen – vermutet hinter einer Fassade, hinter einem Versprechen. weches und suggerieren soll, dass die investierte Zeit eine derartige “Errungenschaft” wert sei. Einer Vollendung. Ist das nicht lächerlich?

Ich war selbst lange Zeit so – und ich habe immer noch damit zu kämpfen. Kleines Beispiel: Vor einigen Nächten verbrachte ich 20 Minuten damit – im Bett liegend – Flappy Bird zu zocken mit dem Ziel 50 Punkte zu erreichen. Am nächsten Tag wachte ich morgens auf und zockte solange weiter, bis schon wieder 20 Minuten ins Land gegangen waren. Und dann … ich habe es gelöscht.

Im Herbst habe ich endlich Batman: Arkham City durchgezockt und stand kurz vor der Entscheidung noch einmal 40 weitere Stunden dranzuhängen, nur um irgendwelche Trophäen einzusammeln – aber dann habe ich die Disk aus der PS3 geholt und meine Wohnung verlasse. (Später habe ich dann doch mit einem anderen Game angefangen)

Wenn ich früher etwas begann, war ich sicher, es zu beenden. Jedes Buch, jeden Film, jede TV-Serie. Und wenn es einen Weg gab, irgendwo 100% zu erreichen, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um diese 100 % zu erreichen und das selbst, wenn es mir absolut keinen Spaß mehr machen würde. Hauptsache ich hatte meine „100% Complete.“ Ich bin vermutlich nicht die einzige Person, die sich mit Sheldon von der Big Bang Theory  identifizieren kann, der nichts unvollendet lassen kann.

Aber ich musste mich selbst dran erinnern, dass meine Zeit begrenzt ist. Daran, dass es Schwachsinn ist, noch mehr Zeit in Dinge zu investieren, die mir weder weiteren Erfolg bringen, noch Spaß machten und das nur “weil ich es zu Ende bringen musste” – das war kein sinnvolles Zeitinvestment. Nennen wir es die „Ist-Kostenverarsche“ (aus der Ökonomie von “sunk costs” – Ressourcen, die bereits investiert sind und unwiederbringlich erscheinen) oder – den meisten Opfern auch bekannt unter„Ich bin schon so lange dabei, jetzt beende ich das auch“-Mentalität. Eine krass unproduktive Sache.

Denkt mal an all die Sachen, die ihr irgendwann begonnen habt, bei denen ihr das Interesse verloren habt und dessen Flamme in euch irgendwie erloschen ist – die ihr aber nichtsdestotrotz irgendwie halbherzig weiterverfolgt habt.

  • TV-Serien und Bücher: Nur weil ihr Staffel 1-3 gesehen habt oder die ersten paar Bücher gelesen habt, bedeutet das nicht, dass ihr auf jeden Fall weitermachen müsst. Vor allem, wenn schon der letzte Teil eher beschissen war – nutzt die Zeit lieber dafür ein paar Skills aufzupolieren, Neue zu erringen oder die Gesellschaft von Menschen zu genießen, die ihr mögt und geniesst,
  • Projekte: Wann war das letzte Mal, dass ihr Zeit für irgendwas verplempert habt, weil „Naja, ich hab halt mal damit begonnen…?“ Willkommen in meinem Leben. Ich musste ein paar richtig schwerwiegende Entscheidungen treffen. Sachen beenden, aufgeben. Darunter waren Ideen, die ich in der Vergangenheit für richtig hielt und die ich einfach weiterführte, weil ich ja mal damit begonnen habe. Sofort nachdem ich den Mut fand, diese Dinge zu beenden, fiel mir eine ungeheure Last von den Schultern und ich konnte mich wieder neu fokussieren. Fokussieren auf die Dinge, die mir wirklich Spaß machen. Ich muss nicht mehr aufstehen und etwas machen, was mir keinen Bock macht – nur, weil ich vor Jahren eine Entscheidung getroffen habe und nie die Eier gefunden hatte, um es zu beenden.
  • Essen: Nur weil ihr im Restaurant etwas bestellt habt, müsst ihr es nicht komplett aufessen, vor allem nicht, wenn ihr schon satt seid. Das „Moah, ich habs jetzt schon bezahlt“-Argument (Der All-you-can-eat-Effekt) ist Bullshit . Wenn ihr dafür bezahlt habt und es nicht aufessen möchtet, dann entspannt euch einfach und last die Gabel liegen! Das ist okay, genießt den Tag mal ohne Völlegefühl und lernt daraus für die nächste Bestellung.
  • Eine miserable Beziehung: Ihr habt monatelang ein Leben an der Seite eines Menschen geführt, doch das verpflichtet euch noch lange nicht dazu ein paar weitere Jahre dran zu hängen, wenn es eigentlich nicht läuft. „Alte Verbundenheit“ / „Gewohnheit“ / „Nicht alleine sein wollen“ – wenn ich sowas schon höre. Es könnten schmerzhafte Entscheidungen sein, aber klammert euch nicht daran. Vor allem nicht aus dem Grund, weil ihr der Ansicht seid, dass ihr schon so viel in die Beziehung gesteckt habt, obwohl es längst nicht mehr läuft (und auch keine Besserung in Sicht ist).
  • Eure Karriere: Allein euer Abschluss und die vergangene Arbeitszeit in einem Bereich bedeutet nicht, dass ihr diesen Sektor nie verlassen dürft. Scheißegal, wie lange ihr in dem Industriezweig/Dienstleistungssektor unterwegs wart. Der Musiker Stephen Kellogg zeigt es auf wunderbare Art und Weise in seinem grandiosen TEDx-Talk: Er würde viel lieber am Fuße einer Leiter stehen, die er besteigen möchte, als an der Spitze einer Leuter zu sein, auf der er gar nicht sein will.
Der Klassiker: Das Training macht nicht imm Spaß, aber der Nutzen ist immens

Der Klassiker: Das Training macht nicht immer Spaß und ist auch nicht immer angenehm – aber der Nutzen (fürs Leben) ist immens. Wenige Stunden in der Woche könnten nicht besser angelegt werden, als für körperliche Ertüchtigung. Bedenkt: Zeit hat man dafür niemals, man muss sie sich (für die wichtigen Dinge) nehmen.

Ich will euch hiermit nicht sagen, dass ihr nur auf euer Herz hören solltet und – schwupps – ihr werdet zum Millionär, habt fünf hübsche Frauen, ein dickes Auto, den Weltfrieden. Nein. So funktioniert das nicht. Was ich euch sagen will: Es ist okay, aufzuhören – etwas zu spielen – was einem keinen Spaß macht, obwohl man noch nicht alles erreicht hat. Gerade dann, wenn man im RealLife spielt ..! Nur weil ihr begonnen habt, heißt es nicht, dass ihr es beenden müsst.

Wir wissen, dass Entschlossenheit eine entscheidende Fähigkeit im Bezug auf langanhaltenden Erfolg ist. Aber Zeit und Energie in Sachen zu investieren und das aus purer Starrsinnigkeit – Ne man. Lasst das. Wir alle haben Faktoren in unserem Leben – Dinge, die wir erledigen und an denen wir arbeiten – weil wir sie eines Tages begonnen haben. Es macht uns sicher nicht erfolgreich, wenn wir alles beenden, was wir irgendwann einmal angefangen haben und das obwohl wir keinen Bock mehr darauf haben. Es wird uns aber sicher erfolgreich machen, Dinge zu beenden, um mehr Energie für die Sachen freisetzen zu können, an denen uns aktuell etwas liegt.

Es ist okay „Nein“ zu sagen

Ich erzähle von Konzepten, bei denen ich oft selbst viele Jahre gebraucht habe, um ein wenig durchzublicken. So langsam aber sicher wird mir aber die Wichtigkeit einer Sache erst richtig bewusst. Vor ungefähr 6 Monaten sagte ich zu allem „Ja.“ Entweder aus einem Pflichtgefühl heraus – etwa weil ich dachte, ich würde etwas verpassen (!) – oder weil ich einfach nicht nachgedacht habe. Das passiert sogar mir ab und zu. Aber mittlerweile habe ich das ganze Ding begriffen. Zu allem Ja und Amen sagen hindert mich daran, das zu tun, was mich wirklich erfüllt. Das war gar nicht so einfach, als ich damit begann, plötzlich „Nein“ zu Anfragen, Ausflügen, Clubabenden oder Anfragen zu Trainingseinheiten zu sagen. Ich hatte dauernd ein schlechtes Gewissen – gepaart mit dem Gedanken „Moah ich verpasse jetzt irgendwas.“

Allerdings haben mir diese Entscheidungen erlaubt einiges von dem zu erledigen, was sich ansonsten nur ewig hinausgezögert hätte.

Eric Barker äußert sich dazu präzise in seinem Blog:

  • Ein „Nein“ kreiert Fokus.
  • Warren Buffet sagte einst: „Der Unterschied zwischen etwas erfolgreichen Menschen und sehr erfolgreichen Menschen ist der, dass die zweite Gruppe zu fast allem „Nein“ sagt. Und dadurch schaffen sie sich die Zeit, um so viel Sinnvolles zu erledigen.

Wir müssen aufhören ständig, „Ja“ zu allem zu sagen, weil wir uns dazu verpflichtet  fühlen. Denkt an all die ganzen Partys, an all das Essen gehen mit irgendwelchen semikomischen Leuten, an all die Abende, an denen ihr froh wart, wieder daheim zu sein. Natürlich sollt ihr nicht zum Sozialversager werden. Skippt ruhig einfach ein paar Events, wenn ihr eh von Anfang an keinen Bock drauf habt.

wuerde

Die Entscheidung ist leicht: Entweder ihr wollt etwas machen und habt Bock darauf (“Fuck Yeah”) oder es liegt der umgekehrte Fall vor (“Nein, danke”). Seid entscheidungsfreudig und selektiert, denn: eure Zeit ist begrenzt und kostbar. “Ain’t nobody got time fo dat!”

Klar, ein paar Leute werden enttäuscht sein. Ihr werdet irgendwo irgendwas verpassen. Ihr werdet irgendwann etwas auf Facebook lesen und euch denken „Meh, wäre ich bloß mal mitgegangen.“ Aber geht einmal davon aus, dass ihr im Großen und Ganzen einen Gewinn aus der Geschichte ziehen werdet. Ihr könnt das wertvollste Gut (nämlich Zeit) so einteilen, wie ihr möchtest. Eure Zeit. Euer Leben. Verbringt das nicht als Komparse in den Geschichten anderer Leute, weil ihr wieder irgendwo zugestimmt habt. Sagt nein und macht dafür etwas mit Leuten, die ihr sehen wollt, mit denen ihr trainieren wollt, kochen wollt, mit denen ihr euch einfach abends im Wohnzimmer in den Sesseln zurücklehnen wollt, um zu reden.

Wenn ihr Kinder habt oder jemand seid, der alle glücklich machen will, seid ihr auf einem guten Weg, bei dem ihr vieles, was für euch wichtig ist, verpassen werdet Warum? Weil ihr einfach zu oft „Ja“ sagt. Sagt einfach „Nein, danke.“  – und genieße die überraschende Freizeit.

Nein, danke.

Wir beschweren uns alle darüber, dass wir keine Zeit haben und das wir 48 Stunden-Tage bräuchten. Aber wir blicken kaum auf die Dinge, die wir unnötigerweise tun. Wir sind schlicht und ergreifend selbst daran schuld, dass wir keine Zeit haben.

Daher schicke ich euch heute auf zwei Missionen:

  • Mission 1: Beendet etwas, was ihr begonnen habt. Eine Serie, eine Buchreihe, ein Videospiel. Etwas, was euch eigentlich schon ewig langweilt. Beendet es.
  • Mission 2: Sagt „Nein“ zu etwas. Sagt etwas ab (mit Begründung!), wozu ihr euch verpflichtet fühlt, obwohl ihr keinen Bock darauf habt.

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Bildquelle Titelbild: Clock – Wikipedia.org / Cormullion; CC Lizenz

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