Life Domination VI: Über Perfektion, Durchschnittlichkeit und realistische Ziele

Life Domination VI: Über Perfektion, Durchschnittlichkeit und realistische Ziele

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Von Damian N. “Furor Germanicus” Minichowski

Die Nachfragen nach einem weiteren Life Domination Teil haben sich mittlerweile auf meinem virtuellen Schreibtisch gestapelt und das durchweg positive Feedback hat mir zugegebenermaßen doch ein schlechtes Gewissen beschert. Ein schlechtes Gewissen, weil der letzte Teil schon so lange zurückliegt und ich eigentlich schon mehrere weitere Teile geplant hatte, die leider aufgrund von Zeitmangel erst einmal warten mussten.

Aber heute ist die lange Wartezeit vorbei und du kommst in den Genuss eines weiteren Artikels aus dem Life Domination Lager, deren Sinn und Zweck nur bei einer einzigen Sache liegt: Dir eine kompromisslose Lebensphilosophie an die Hand zu geben, die dich auf deiner persönlichen Reise und Entwicklung unterstützt und bestärkt. Denn wenn es eines ist, was ich im Verlauf der letzten Jahre realisiert habe, dann ist es die Tatsache, dass Motivation nicht besonders lange anhält – es ist wie Sauberkeit und Reinheit des eigenen Körpers. Auch sie hält nicht ewig an und genau deswegen wird einem wärmstens empfohlen sich regelmäßig zu duschen!

Mit der Motivation solltest du es daher genauso halten: Jeden Tag ein wenig und an üblen Tagen auch mal mehr, um dich für die Dinge zu sensibilisieren, auf die es im wahren Leben ankommt: Durchhaltevermögen, Kühnheit und eine wohldosierte Portion an selektiver Ignoranz.

Life Domination VI: Über Perfektion, Durchschnittlichkeit und realistische Ziele

Du bist nicht wie sie

(Bildquelle: Flickr / Elvert Barnes ; CC Lizenz)

Ob perfekt oder nicht: Was zählt ist der unbezwingbare Wille zum Weitermachen.(Bildquelle: Flickr / Elvert Barnes ; CC Lizenz)

Ignoranz all jenen gegenüber, die sich dir in den Weg stellen und dir versuchen weißzumachen, dass du etwas nicht kannst oder nicht schaffen wirst. Nicht jeder von ihnen meint es böswillig, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es keine Menschen in deinem Leben gibt, die dir den hart erarbeiteten Erfolg nicht gönnen möchten.

Wenn zwei dasselbe tun, ist es nicht immer dasselbe.

Ihre Arroganz und Gewissheit speist sich indes aus eigenen Unzulänglichkeiten und in ihrer (Fehl-)Annahme gehen sie davon aus, dass es bei dir ja genauso sein müsste. Sie hatten vielleicht nicht die nötige Disziplin, waren nicht bereit die letzten Meter zu gehen oder haben sich wiederum selbst von Außenstehenden verunsichern lassen – so lange, bis sie mit ihrem Latein und ihren Kräften am Ende waren und die Flinte ins Korn geworfen haben. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass es bei dir genauso sein wird.

Diejenigen, die behaupten etwas sei unmöglich, werden schon bald von denen überholt, die es einfach tun.

Niemand wird gekrönt, der nicht vorher gekämpft hat

Ich glaube fest daran, dass du mit Geduld und Hartnäckigkeit aus dem Gefängnis der Mittelmäßigkeit ausbrechen und dich zu Höherem aufschwingen kannst – denn was ist Erfolg letzten Endes, wenn nicht eine Abfolge von Fehlschlägen von denen man sich hat nicht entmutigen lassen hat?

Von zehn Menschen hat vielleicht ein einziger Erfolg bei dem, was er sich vorgenommen hat – und das nur, weil er nicht bereit war aufzuhören und stets weiter gemacht hat. All die Fehlschläge haben an seinem Ego gekratzt und – wie bei allen anderen – tiefe Wunden hinterlassen. Doch im Gegensatz zum Rest war für diese eine Person der Status Quo nicht hinnehmbar. Natürlich waren die Misserfolge enttäuschend, doch es ging weiter – irgendwie geht es immer weiter.

Stell dir selbst die Frage: Bist DU diese Person?

Es muss weitergehen und es wird weitergehen: Der Zug des Lebens hält nicht an einer Bahnstation, weil du noch nicht bereit bist die Reise fortzusetzen. Entweder du steigst ein und beißt die Zähne zusammen, weil du noch nicht alles gesehen und erledigt hast oder du bleibst auf der Strecke und siehst dem Zug zu, wie er in weiter Ferne immer kleiner wird, bis er schließlich am Horizont verschwindet.

Dort – in diesem wegfahrenden Zug – hättest du sein können, wenn du nicht für dich entschieden hättest, dass hier und jetzt die Endstation ist.

Perfekt ist etwas immer dann, wenn es nicht mehr realisierbar ist

Jeder definiert Erfolg nach eigenem Ermessen. Für einige mag es Ehre und Ansehen sein, ein gut bezahlter Job, ein dickes Auto oder ein Heim für die Familie. Natürlich würde jeder von uns gerne in den Genuss all dieser Dinge kommen, denn sie tragen zur Lebensqualität bei und machen es angenehm. Du, der du aber auf dieser Seite hier liest, wirst vermutlich deine Prioritäten anders geordnet haben und eher einen fitten, durchtrainierten und wohl proportionierten Körper anstreben, der selbst Adonis vor Neid erblassen würde.

Egal was dein Ziel auch immer sein mag, so musst du begreifen, dass das Leben für dich nicht inne hält Aus diesem Grund ist darin auch kein Platz für Perfektion – DENN PERFEKTION IST DER FEIND ALLEN FORTSCHRITTS.

Anstatt das du immer daran denkst alles perfekt machen zu müssen (und wohlmöglich für die vor dir liegende Aufgabe viel zu viel Zeit verschwendest), sollte dein Ziel lieber darin liegen es so gut wie möglich zu erledigen und dann weiterzuziehen. So etwas wie ein perfektes Workout oder einen perfekten Ernährungsplan gibt es nicht – genauso wenig gibt es den perfekten Moment, um mit einer Tätigkeit (z.B. dem Abnehmen) anzufangen. Aber getan werden muss die Arbeit so oder so. Geschenkt gibt es nichts, also kannst du genauso gut auch jetzt schon damit loslegen und unterwegs entsprechende “Kurskorrekturen” vornehmen.

“Verlierer wollen am liebsten nichts tun und dafür die Kriegsbeute in den Arsch geschoben bekommen. Kämpfer erledigen die Arbeit und nehmen sich das, was ihnen rechtmäßig zusteht.”Viktor Pride

„Doing the uncommon requires uncommon behavior.“ – Tim Ferriss

(Bildquelle: Flickr / Gregor ; CC Lizenz)

Nur du allein kennst den Grund für die Schinderei, aber eines ist schon jetzt klar: Du bist noch lange nicht am Ende – das ist erst der Anfang. (Bildquelle: Flickr / Gregor ; CC Lizenz)

Du willst groß und stark werden und etwas Großartiges vollbringen? Dann musst du dich von der Perfektion verabschieden und der Kleingeistigkeit anderer distanzieren.

Du musst beständig und unerschütterlich deinen eigenen Pfad gehen, ohne permanent nach links und nach rechts zu schauen, um zu sehen was die anderen tun – denn dorthin, wo du hingehst waren diese Menschen nicht und sie können dir bei deiner Reise folglich nicht behilflich sein. Sie sind satt, haben mit ihrem Leben längst abgeschlossen und sich nahtlos in die Gesellschaft eingefügt – sie sind „normal“ und normal ist Durchschnitt.

Willst du etwa durchschnittlich sein? Du und ich – wir beide wissen, dass wir nicht dazu gemacht sind „normal“ zu sein – Wir sind hungrig nach mehr und genau deswegen machen wir da weiter, wo die anderen längst aufgehört haben.

Du musst bereit sein die Ebene Mittelmässigkeit zu verlassen, denn du bist zu Höherem bestimmt – du bist nicht normal und schon gar nicht der Durchschnitt.

Gib dich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden 

Aus dem Englischen von N.D. “Furor Germanicus” / copyright by Kratosguide.com

„Die Art und Weise wie du dich nach außen hin gibst, entscheidet oftmals darüber, wie man dich behandeln wird: Wenn du in der langen Frist vulgär oder gewöhnlich erscheinst, werden dir die Leute respektlos gegenüber sein. Doch ein König respektiert sich selbst und weckt die gleiche Empfindung in anderen. Indem du über dich selbst und deinen Kräften gegenüber königlich und selbstbewusst verhältst, wird es auch so scheinen, als ob du dazu bestimmt sein würdest eine Krone zu tragen.“ – Gesetz Nr. 34 aus dem Werk „Power: Die 48 Gesetze der Macht

(Bildquelle: Flickr / Philipp Capper ; CC Lizenz)

An der Spitze herrscht kein dichtes Gedränge. Wenn du bereit bist, den Berg zu erklimmen, wirst du deinen rechtmäßigen Platz finden. (Bildquelle: Flickr / Phillip Capper ; CC Lizenz)

Der Großteil der Menschen auf diesem Planeten ist davon überzeugt, dass sie nicht imstande sind Großartiges zu vollbringen, also geben sie sich mit dem Durchschnitt zufrieden. Als ich dessen gewahr wurde, veränderte sich meine Lebenswahrnehmung komplett. Der erbittertste Wettkampf liegt nicht etwa an der Spitze, sondern eher auf der Ebene der Mittelmäßigkeit.

Ein jeder steht im Wettbewerb bezüglich „realistischer“ Ziele, weil er sich nicht in seinen wildesten und kühnsten Träumen vorstellen kann, dass er es jemals zu etwas Besserem und Höherem schafft. Glaub es oder nicht, doch es ist tatsächlich sehr viel einfacher 1.000.000 € zu verdienen, als 100.000 €.

Der Grund dafür ist ganz einfach der, dass sich 99 % aller Menschen diese 100.000 € zum Ziel gesetzt haben. Es ist auch wesentlich einfacher in einem Club die attraktivste Person anzusprechen, an die sich ansonsten niemand herantraut, als jemanden, der leicht über dem Durchschnitt liegt ). Die 7 auf der Richterskala ist es mittlerweile gewöhnt, dass man sie abschleppen will – und deswegen wird ihr Ego gepusht. An die 10 traut sich allerdings kaum einer heran. Und das sorgt letztlich dafür, dass die 1.000.000 € und die 10 sich jenen offenbaren, die den Schneid dazu haben ihren Blick auf ein Ziel über dem Durchschnitt zu platzieren.

Träume kennen keine Grenzen

(Bildquelle: Flickr / AGeekMom ; CC Lizenz)

Weißt du noch, als deine Träume noch grenzenlos aber in deinen Augen dennoch realistisch waren? (Bildquelle: Flickr / AGeekMom ; CC Lizenz)

Erinnerst du dich noch, als du ein Kind warst und eines Tages Arzt, Astronaut oder Pilot werden wolltest? Wir alle beginnen unser Leben mit unendlich vielen Vorstellungen darüber, was wir eines Tages sein werden, wenn wir erwachsen sind. Wir erwarten und verlangen nahezu alles von der Welt.   Wie dem auch sei – je älter wir werden und je mehr Fehlschläge wir im Verlauf der Zeit erleben, desto ruhiger wird dieses Kind in uns, bis es schließlich ganz verstummt ist. Wir beginnen damit uns selbst Grenzen aufzuerlegen, die – je mehr Zeit vergeht – uns immer weiter und immer stärker einzuschränken beginnen. Jeden Tag erwarten wir ein Quäntchen weniger von der Welt und akzeptieren die selbst-auferlegten Limitationen.

Wenn du an alles, was du tust, ständig Grenzen setzt – sei es physisch oder anderweitig – dann werden diese Eingang in deine Arbeit und dein Leben finden. Bedenke: Es gibt keine Grenzen, sondern nur Plateaus. Du musst dort nicht stehenbleiben, sondern über sie hinausgehen.“ – Bruce Lee

 

Mit dem Kopf durch die Wand! Durchbreche deine Barrieren

Die Lösung für dieses Problem besteht darin kühn und mit aller Gewalt in die entgegengesetzte Richtung zu marschieren. Wann immer das Leben dir auch eine Wand vor das Gesicht setzt, musst durch straight hindurchmarschieren. „Unvernünftige“ und „unrealistische“ Ziele sind in Wahrheit viel leichter zu erreichen, als die der Mittelmäßigkeit. Und wenn die potenzielle Belohnung für das Erreichen deines Ziels bestenfalls „durchschnittlich“ ist, dann wird deine Bestrebung mit Sicherheit genauso intensiv ausfallen.   Glaube, dass du zu höherem bestimmt bist und dein Selbstvertrauen wird nach außen strahlen und dein Leben dementsprechend beeinflussen. Diejenigen, die ein solches Mindset entwickeln, besitzen kein inneres Verständnis für Grenzen, die ihnen diktieren, was sie zu erreichen imstande sind. Am Ende bist du selbst dein größter Kritiker – und warum solltest du dir selbst Grenzen für all das auferlegen, was du tust?

(BIldquelle: Flickr / BK / pixaby.com / aatlas ; CC Lizenz)

Wenn du etwas wirklich willst, dann ist es egal wie lang der Weg dorthin ist – du wirst ihn gehen. (Bildquelle: Flickr / BK / pixaby.com / aatlas ; CC Lizenz)

 

„Es ist geistlos zu denken, dass du nicht das erreichen kannst, was du die Meister hast erreichen sehen oder von dem du gehört hast, dass sie es erreicht haben. Die Meister sind Menschen. Auch du bist ein Mensch. Wenn du auch nur denkst, dass du bei einer bestimmten Tätigkeit unterlegen bist, dann wirst du dich schon bald auf dem entsprechenden Pfad befinden.“Hagakure – Das Buch der Samurai

 

Verlange mehr vom Leben

Es liegt an dir selbst deinen eigenen Wert festzulegen. Erweitere deinen Horizont und denke stets daran, dass die Welt niemandem auf halber Strecke entgegenkommt. Frage nach weniger und es ist genau das, was du bekommen wirst. Frage nach mehr und du bekommst vielleicht nicht genauso viel, wie das, nachdem du verlangt hast, aber es wird mit Sicherheit mehr sein, als wenn du bereits zu Beginn nach weniger gefragt hättest.

Übe dich darin, jeden Tag ein wenig mehr zu verlangen, entwickle die entsprechenden Denkmuster, bei denen du dir selbst keine Grenzen auferlegst und du WIRST eine positive Veränderung in deinem Leben feststellen.


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Bildquelle Titelbild: YouTube / MotivationGrid

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