Boerhaavia Diffusa (B.Diffusa) Guide: Auswirkung, Ergänzung & Dosierung

Boerhaavia Diffusa (B.Diffusa) Guide: Auswirkung, Ergänzung & Dosierung

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Von Damian N. Minichowski

Boerhaavia Diffusa (B.Diffusa) Guide: Auswirkung, Ergänzung & Dosierung

Gängige (andere) Bezeichnungen

  • Diffusa
  • Punarnava
  • Red Spiderling
  • Spreading Hogweed / Hog Weed
  • Horse Purslene
  • Tarvine

Was ist es?

(Bildquelle: Wikimedia.org / Neha Vindhya ; CC Lizenz)

Boerhaavia Diffusa ist auch unter dem Sanskrit Namen “Punarnava” bekannt. (Bildquelle: Wikimedia.org / Neha Vindhya ; CC Lizenz)

Bei Boerhaavia Diffusa – kurz B.Diffusa – aus der Familie der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae) handelt es sich um eine krautige Pflanze, die in vielen Regionen der Welt vorkommt. Bekannt ist sie aber vor allem aus dem indisch-asiatischen Raum, wo sie im Zuge der ayurvedischen Medizin (Richtung Rasayana/“Anti-Aging“) aufgrund wohltuender und heilender Wirkung zur Behandlung von Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, Gelbsucht, Menstruationsbeschwerden, Leber- und Nierenproblemen sowie Entzündungen verwendet wird und von den dort lebenden Stämmen als „Gemüse“ konsumiert wird [2].

Ihren Namen verdankt sie einem niederländischen Arztes aus dem 18. Jahrhundert namens Hermann Boerhaave [2]. In der Ayurveda steht der Name Punarnava in etwa für „das eine, dass den Körper erneuert“ (und so die Jugend wieder zurück bringt).

Was soll es bewirken?

B.Diffusa wird eingesetzt als:

  • Mittel zur Krebsprävention
  • Zur Reduktion von Entzündungen
  • Zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden
  • Zur Blutzuckerregulation
  • Zur Entwässerung

B.Diffusa soll anti-diabetische, anti-oxidative, anti-östrogene Eigenschaften besitzen, entwässernd auf den Körper und hemmend auf die Proliferation von Immunzellen (was im Zuge eines hyperaktiven Immunsystems von Vorteil sein kann) und Krebszellen wirken – das heißt, das die sich darin befindenden bioaktiven Substanzen vor bestimmten Krebsarten schützen sollen.

Die Wurzel enthält eine ganze Reihe unterschiedlicher Bestandteile, welche für die Effekte verantwortlich gemacht werden, darunter das Alkaloid Punarnavine, Punarnavoside, Rotenoide (Boeravinones A-F), Flavonoide, Aminosäuren, Lignane (liriodendrons), β-Sitosterole, Lignocerinsäure, Esacosanoensäure, Stearinsäure sowie Ursolsäure, Kaempferol und Quercetin [2][3]. Daneben enthält B.Diffusa geringe Mengen an Vitamin E und C, Zink und Selen [4]. Die Blätter der Pflanze verfügen über einen höheren Phenolgehalt als die Wurzeln [3].

Als Hauptwirkstoffe gelten das Punarnavine und die Rotenoide (sog. „Boerhavinones“).

Was bewirkt es tatsächlich? (Studienlage)

Schmerzreduktion

(Bildquelle: Pixabay.com / geralt ; CC Lizenz)

B.Diffusa wird auch zur Linderung von Schmerzen  in der ayurvedischen Medizin eingesetzt. (Bildquelle: Pixabay.com / geralt ; CC Lizenz)

In der indischen und karibischen Volksmedizin wird B.Diffusa zur Schmerzreduktion eingesetzt – ein Effekt, der beispielsweise an Mäusen bereits demonstriert wurde, welche ein getrocknetes Pulver bzw. den Saft der Pflanze bekamen (und eine Reduktion der Schmerzen um bis zu 50 % erfuhren [5]).

Zugegeben: B.Diffusa scheint nicht so potent zu sein wie Morphium, wenn es um den schmerzstillenden Effekt geht, doch es wird angenommen, dass der Wirkungsmechanismus ein ähnlicher ist [5].

Behandlung von Epilepsie

Die Wurzel enthält Wirkstoffe, die in der Lage sind den Kalzium-Kanäle zu blockieren, weshalb B.Diffusa eine potenzielle Rolle bei der Behandlung von Epilepsie spielen könnte. Die Injektion eines Methanol-Extrakts (500-2000mg/kg) bzw. eines gleichwertigen Extraktes mit höherem Liridendrin-Gehalt (10-40mg/kg; potenter Kalzium-Kanal-Blocker) zeigt eine dosis-abhängige Wirkung bei der Verhinderung von Epilepsie-Anfällen, die der einer 1mg/kg Diazepam-Gabe ähnlich erscheint [6].

Glukose-Stoffwechsel

Einen B.Diffusa Extrakt auf Wasserbasis verabreichten derweil Pari/Amarnath Satheesh (2004) an normale und diabetische Ratten (200mg/kg) über einen Zeitraum von 4 Wochen [7]. Die Forscher analysierten die Werte für Blutzucker und Leber-Enzyme und stellten fest, dass sich sowohl in den gesunden als auch in den diabetischen Ratten der Blutzuckerspiegel reduzierte und der Plasma-Insulin-Spiegel erhöhte. Parallel dazu sank der Wert an glykolysiertem Hämoglobin, während sich die Aktivität diverser Leberenzyme, darunter Hexokinase, Glucose-6-Phosphatase und Fructose-6-Phosphatase signifikant erhöhten (ebenfalls in den gesunden und diabetischen Ratten).

Alles in allem stellen die Wissenschaftler fest, dass der B.Diffusa Extrakt einen ähnlichen Effekt erzielte, wie das Anti-Diabetiker Medikament Glibenclamide (bei einer Dosis von 600 microg/kg) [7].

Andere Versuchsreihen bestätigen den anti-diabetischen Effekt von B.Diffusa in Ratten [9][10], so z.B. die Untersuchung von Singh et al. (2011), bei dem diabetische Ratten über einen Zeitraum von 30 Tagen eine orale Gabe eines Ethanol-Extrakts B.Diffusa (500mg/kg) erhielten und sich ihre Blutzuckerkontrolle im Schnitt um bis zu 29 % verbesserte. Die Wissenschaftler resümieren, dass sich der Effekt auf einem ähnlichen Niveau bewegt wie die Gabe von Metformin (500mg/kg) [8].

Immunmodulation

(Bildquelle: Pixabay.com / PublicDomainPictures ; CC Lizenz)

Probleme mit einem hyperaktiven Immunsystem? B.Diffusa könnte helfen. (Bildquelle: Pixabay.com / PublicDomainPictures ; CC Lizenz)

Das im B.Diffusa enthaltene Punarnavine sowie das Flavonoid Eupalitin scheinen immunmodulatorische Eigenschaften zu besitzen [2][11][12][13][14][15]. Gesamt betrachtet scheint der Extrakt eine immunsuppressive (eindämmende) Wirkung zu erzielen, auch wenn es in der Lage ist die Anzahl weißer Blutkörperchen (adaptives Immunsystem) zu verbessern [11].

Anti-Stress Effekt

B.Diffusa besitzt adaptogenische Eigenschaften, die dafür sorgen, dass der Körper besser mit physischem Stress klarkommt.

Desai et al. (2011) prüften eine derartige Hypothese in einem Ratten-Experiment, wobei man die Nagetiere mit Kältestress konfrontierte. Ohne Extrakt manifestierte sich eine Imbalance diverser biochemischer Parameter, darunter die Werte für Glukose, Triglyceride, Cholesterin, SGOT und SGPT. Verabreichte man den Tieren allerdings einen B.Diffusa Extrakt, so zeigten diese einen beinahe normalen Wert für sämtliche Parameter [16].

Krebsprävention

Das im B.Diffusa enthaltene Alkaloid Punarnavine scheint des Weiteren eine anti-karzinogene Wirkung zu besitzen, was in diversen Rattenversuchsmodellen demonstriert wurde. Die reduzierte Metastasenbildung wird auf den immunmodularisierenden Effekt (Stärkung des Adaptiven Immunsystems durch Erhöhung von NK Aktivität) zurückgeführt [12][17]. Die mit Punarnavine behandelten Ratten lebten im Schnitt 240 – 257 % länger, als die Kontrolltiere [18].

Anti-Oxidative Kapazität

In Vitro Experimente haben gezeigt, dass B.Diffusa eine anti-oxidative Wirkung besitzt, die in einer ähnlichen Liga wie Vitamin C spielt [20][22], wovon das Rotenoid Boerhavinone G der effektivste Radikalfänger zu sein scheint [21].

Nierenschutz & Diurese

Danke seiner diuretischen Eigenschaften (d.h. es wirkt entwässernd), ist B.Diffusa in der Lage das Risiko für Nierensteine zu reduzieren, indem die Anzahl und Größe von Kristallen (Kalzium-Oxalat-Monohydrate und –Dihydrate) verringert werden (ab 32-100 mg/mL) [23][24][25][27], was auch in Experimenten an Ratten gezeigt wurde (bei 100-200 mg/mL) [26].

Natürlich fragt man sich nun wie stark der Diurese-Effekt ist – man sollte grundsätzlich mit einer Erhöhung um 72,3 bis 220 % bei einer Dosierung von 16-32 mg/kg rechnen [20][28].

Anti-Aromatase

Unter Aromatase versteht man die Umwandlung von Testosteron zu Östrogen, was insbesondere für Männer oftmals eine pikante Angelegenheit ist, da zu viel Östrogen zu einer Verweiblichung des Körpers führt. B.Diffusa scheint in dem Bezug eine anti-östrogene Wirkung zu entfalten, indem es Signalmoleküle davon abhält am Östrogen-Rezepte anzudocken [29][30].

Ergänzung und Dosierung

Einnahmezeitpunkt

Morgens auf nüchternen Magen oder 30-60 Minuten pre-workout zusammen mit koffeinhaltigen Getränken (möglichst 30-60 Minuten vor einer festen Mahlzeit).

Dosierung

Die übliche Dosiermenge von B.Diffusa liegt irgendwo im Rahmen von 200 – 400 mg/kg, wobei auch Mengen von 1.000 mg/kg in Tierversuchsreihen nicht unüblich sind. Gemäß Examine.com beläuft sich die entsprechende Dosiermenge beim Menschen auf zirka 32-64 mg/kg [28] oder

  • …für eine zirka 70kg schwere Person: 2.200 – 4.300 mg
  • …für eine zirka 90 kg schwere Person: 2.900 – 5.800 mg
  • …für eine zirka 115 kg schwere Person: 3.600 – 7.200 mg

Erfahrungsgemäß habe ich selbst und auch viele andere mit 300 – 1.000mg in Kombination mit anderen Wirkstoffen (z.B. Piperin und Pinienrinden Extrakt) gute Erfahrungen sammeln können, was Diurese, anti-oxidative und adaptogene Wirkung betrifft.

Nebenwirkungen

Die meisten Experimente mit B.Diffusa wurden entweder in der Zellkultur (in vitro) oder an Nagetieren durchgeführt. Bis dato gibt es keine bekannten Nebenwirkungen.

Da B.Diffusa allerdings schon seit vielen Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin (und auch außerhalb) zur Behandlung diverser Symptome beim Menschen eingesetzt wird – und das auch höher dosiert – ist nicht davon auszugehen, dass es folgenschwere negative Nebenwirkungen entfaltet.

In einem Nagetierexperiment verabreichten Singh et al. (1991) schwangeren Ratten 250mg/kg B.Diffusa während der kompletten Schwangerschaft. Die Supplementation zeigte keine negativen Begleiterscheinungen auf Mutter und Kind (weder mutagen noch teratogen) [31].

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Über den Autor

Über-den-Autor-DamianDamian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Fitnessberater im lokalen Studio, arbeitet Damian als Consultant für Nahrungsergänzungsmittelhersteller und beteiligt sich darüber hinaus an der Produktion und Entwicklung innovativer Supplemente.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

Quellenangaben (draufklicken)

[1] USDA: Taxon Boerhavia diffusa L. URL: http://www.ars-grin.gov/cgi-bin/npgs/html/taxon.pl?400189.

[2] Rajpoot, K. / Mishra, RN. (2011): Boerhaavia diffusa roots (Punarnava mool). Review as Rasayan (Rejuvenator / Antiaging). In: Int J Res Pharm Biomed Sci. URL: http://goo.gl/tB8OKH.

[3] Pereira DM, et al. (2009): Boerhaavia diffusa: metabolite profiling of a medicinal plant from Nyctaginaceae. In: Food Chem Toxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19500634.

[4] Olaleye MT, et al. (2010): Antioxidant activity and hepatoprotective property of leaf extracts of Boerhaavia diffusa Linn against acetaminophen-induced liver damage in rats. In: Food Chem Toxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20553784.

[5] Hiruma-Lima CA, et al. (2000): The juice of fresh leaves of Boerhaavia diffusa L. (Nyctaginaceae) markedly reduces pain in mice. In: J Ethnopharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10904173.

[6] Kaur M. / Goel RK. (2011): Anti-Convulsant Activity of Boerhaavia diffusa: Plausible Role of Calcium Channel Antagonism. In: Evid Based Complement Alternat Med. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19948752.

[7] Pari, L. / Amarnath Satheesh, M. (2004): Antidiabetic activity of Boerhaavia diffusa L.: effect on hepatic key enzymes in experimental diabetes. In: J Ethnopharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15036478.

[8] Singh PK, et al. (2011): Antihyperglycaemic and renoprotective effect of Boerhaavia diffusa L. in experimental diabetic rats. In: J Complement Integr Med. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22754925.

[9] Pari L. / Amarnath Satheesh, M. (2004): Antidiabetic effect of Boerhavia diffusa: effect on serum and tissue lipids in experimental diabetes. In: J Med Food. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15671692.

[10] Satheesh, MA. / Par,i L. (2004): Antioxidant effect of Boerhavia diffusa L. in tissues of alloxan induced diabetic rats. In: Indian J Exp Biol. URL: http://examine.com/supplements/Boerhaavia+diffusa/#ref25.

[11] Manu, KA. / Kuttan, G. (2009): Immunomodulatory activities of Punarnavine, an alkaloid from Boerhaavia diffusa. In: Immunopharmacol Immunotoxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19555203.

[12] Manu, KA. / Kuttan, G. (2007): Effect of Punarnavine, an alkaloid from Boerhaavia diffusa, on cell-mediated immune responses and TIMP-1 in B16F-10 metastatic melanoma-bearing mice. In: Immunopharmacol Immunotoxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18075866.

[13] Pandey R, et al. (2005): Immunosuppressive properties of flavonoids isolated from Boerhaavia diffusa Linn. In: Int Immunopharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15683850.

[14] Mehrotra S, et al. (2002): Antilymphoproliferative activity of ethanolic extract of Boerhaavia diffusa roots. In: Exp Mol Pathol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12009788.

[15] Mehrotra S, et al. (2002): Immunomodulation by ethanolic extract of Boerhaavia diffusa roots. In: Int Immunopharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12188040.

[16] Dessai, SK., et al. (2011): Antistress Activity of Boerhaavia Diffusa Root Extract and a Polyherbal Formulation Containing Boerhaavia Diffusa Using Cold Restraint Stress Modell. In: Int J Pharm Pharm Sci. URL: http://goo.gl/NnqllQ.

[17] Manu, KA. / Kuttan, G. (2009): Anti-metastatic potential of Punarnavine, an alkaloid from Boerhaavia diffusa Linn. In: Immunobiology. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19171408.

[18] Leyon, PV. / Lini, CC. / Kuttan G. (2005): Inhibitory effect of Boerhaavia diffusa on experimental metastasis by B16F10 melanoma in C57BL/6 mice. In: Life Sci. In: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15670614.

[19] Olaleye MT, et al. (2010): Antioxidant activity and hepatoprotective property of leaf extracts of Boerhaavia diffusa Linn against acetaminophen-induced liver damage in rats. In: Food Chem Toxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20553784.

[20] Pareta SK, et al. (2011): Aqueous extract of Boerhaavia diffusa root ameliorates ethylene glycol-induced hyperoxaluric oxidative stress and renal injury in rat kidney. In: Pharm Biol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21846174.

[21] Aviello G, et al. (2011): Potent antioxidant and genoprotective effects of boeravinone G, a rotenoid isolated from Boerhaavia diffusa. In: PLoS One. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21625488.

[22] Pereira DM, et al. (2009): Boerhaavia diffusa: metabolite profiling of a medicinal plant from Nyctaginaceae. In: Food Chem Toxicol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19500634.

[23] Yasir, F. / Waqar MA. (2011): Effect of indigenous plant extracts on calcium oxalate crystallization having a role in urolithiasis. In: Urol Res. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21643743.

[24] Yamaguchi, S., et al. (2005): Study of a rat model for calcium oxalate crystal formation without severe renal damage in selected conditions. In: Int J Urol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15828958.

[25] Raut, AA., et al. (2008): Preliminary study on crystal dissolution activity of Rotula aquatica, Commiphora wightii and Boerhaavia diffusa extracts. In: Fitoterapia. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18644427.

[26] Atmani, F., et al. (2003): Prophylaxis of calcium oxalate stones by Herniaria hirsuta on experimentally induced nephrolithiasis in rats. In: BJU Int. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12823398.

[27] Jarald, EE., et al. (2011): Effect of Unex on ethylene glycol-induced urolithiasis in rats. In: Indian J Pharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21845008.

[28] Examine.com: Boerhaavia Diffusa. URL: http://examine.com/supplements/Boerhaavia+diffusa/.

[29] Sreeja, S. / Sreeja, S. (2009): An in vitro study on antiproliferative and antiestrogenic effects of Boerhaavia diffusa L. extracts. In: J Ethnopharmacol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19723573.

[30] Brown, AM, et al. (1984): Activation of pS2 gene transcription is a primary response to estrogen in the human breast cancer cell line MCF-7. In: Proc Natl Acad Sci U S A. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6593703.

[31] Singh, A., et al. (1991): An experimental evaluation of possible teratogenic potential in Boerhaavia diffusa in Albino rats. In: Planta Med. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1775569.

Bildquelle Titelbild: Wkimedia.org / Vinayaraj ; CC Lizenz

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