Das Bild des Menschen – Deine Stärke kann die Welt ändern

Das Bild des Menschen – Deine Stärke kann die Welt ändern

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Aus: Der Wille zur Kraft; Von: Oliver Sowa

Wohin geht der Mensch? Das ist und war schon immer eine brennende Frage. In Zeiten von Klimawandel, Globalisierung und Umbruch ist sie spannender denn je, da sie uns alle betrifft.

Wie nehmen wir uns selbst wahr, welche Prioritäten setzen wir im Leben? Ist da nicht immer die quälende Frage ob da nicht mehr ist, ob das schon alles sein kann? Wenn man das Gefühl hat, ein Tag ist nicht genug für alle Träume, welche man hat.

Das Bild des Menschen – Deine Stärke kann die Welt ändern

Die Herausforderung unserer Zeit

(Bildquelle: Wikimedia.org / Hans Thomas ; CC Lizenz)

Der Mensch, nackt wie Mutter Natur ihn schuf. Unser Körper begleitet uns ein Leben lang und bildet die Heimstätte für unseren Geist. Dennoch behandeln ihn die meisten Menschen wie Dreck. Heimpflege? Kenne sie nicht. (Bildquelle: Wikimedia.org / Hans Thomas ; CC Lizenz)

Das Gefühl, dass es so nicht weiter gehen kann, setzt sich immer mehr durch. Die Kluft zwischen arm und reich, oben und unten wächst.

Mag der thermonukleare Holocaust heute nicht mehr die unmittelbare Bedrohung sein, so sind es der Klimawandel, die Ausbeutung der Erde als elementares Problem und die schon angesprochenen wirtschaftlichen Probleme als Verursacher. Neue Länder wollen ihren Teil vom Wohlstand haben und wir hier im Westen müssen uns auf Veränderung einstellen.

Dies sind nur die großen Probleme, an diesen kann man als einzelner vielleicht nur wenig bis gar nichts ändern. Doch sind wir nicht zum Zusehen verdammt. Wir haben es selbst in der Hand. Noch nie gab es in der westlichen Welt so viel Wohlstand, so viel Freiheiten für den einzelnen, so wenig gesellschaftliche Dogmen und dennoch nutzen die meisten Menschen diese Möglichkeiten nicht.

Unser Körper und wir

Hierzulande pflegt man sein Auto mehr als seinen Körper, dabei ist der Körper das einzige, was uns unser ganzes Leben lang begleitet, doch bekommt er mehrheitlich die geringste Fürsorge.

Unser Körper als evolutionäres Produkt ist nicht für das Leben, welches wir heute führen ausgelegt – die letzten 150 Jahre des Industriezeitalters sind nichts, was die ursprüngliche Funktion so schnell außer Kraft setzen kann. Das heutige Leben schadet uns mehr als es uns nützt.

Können wir das große Ganze auch kaum bewusst verändern, so können wir dies doch mit unserer Einstellung. Unsere Einstellung aber kann nur dann voll zum Tragen kommen, wenn wir in unserem Geist vollkommen bewusst über uns selbst sind, und darüber, dass Körper und Geist sich durch eine universelle Einheit bedingen.

Kraft aus dem Inneren gegen das Leiden

(Bildquelle: Geograph.co.uk / Pauline E. ; CC Lizenz)

Einer antiken Sage nach wurde Atlas dazu verdammt die Welt auf seinen Schultern zu tragen. Auch du besitzt die Stärke die Welt zu bewegen – aber dafür musst du auch bereit sein zu handeln. (Bildquelle: Geograph.co.uk / Pauline E. ; CC Lizenz)

Ein Mensch der Vertrauen in sich selbst hat, weil er die Kraft seines Körper, das Bewusstsein darin erlebt hat, der kann seinen Geist frei machen von all den kleinen Ängsten, welche uns täglich lähmen. Mit Kraft geht man aufrecht durch das Leben. Wer aufrecht durch das Leben geht, wird anders wahrgenommen, der muss sich keine Gedanken mehr machen, wie er ankommen könnte, er muss sich keine Statussymbole mehr kaufen, um sich damit die Anerkennung von Menschen zu erschleichen, welche ihm im Grunde egal sind.

Deine Stärke kann die Welt ändern

Man ist weder sein Job, noch sein Auto, noch das trendige Shirt welches man trägt oder das Umfeld in dem man sich bewegt. Nimmt man all das dem Menschen weg, sieht man ihn, nackt wie er ist. Das ist er. Die meisten sind blass und schwach. Wohl dem, der stark ist. Der stark dadurch ist, dass er immer er selbst war, auch wenn man ihm alles nimmt. Der gelernt hat, aktiv zu sein, der gelernt hat sich seiner selbst bewusst zu sein. Jemand der die Kraft in sich spürt, welcher das Vertrauen hat, mit seinem Körper und seinem Geist nicht von all den Versprechungen abhängig zu sein, weil er sich selbst genügt.

Werde aktiv

Der Hang zur Passivität, welche sich durch die Trägheit äußert, bringt uns nicht weiter, nach Feierabend auf das Sofa setzen und nichts mehr tun. Dies mag schön sein, auf Dauer schadet es uns mehr als es uns voran bringt. Überwinden wir erst einmal diesen toten Punkt der Ruhe und damit ist nicht die innere Ausgeglichenheit gemeint, wird es bald Teil unseres Seins. Wir sind aktiv, wir sind in Bewegung, wir sind dabei stärker zu werden. Nur so können wir uns weiterentwickeln, nicht indem wir passiv darauf warten, dass etwas passiert, am liebsten noch von außen. So sind wir am Ende immer nur Getriebene, mit den oben genannten Lügen des Habens, des Konsums. Wir sind Getriebene nach immer mehr, immer schneller.

Durchbrich den Teufelskreis

Daher ist es dem Wandel der Zeit geschuldet, die alten Fesseln über Bord zu werfen. Denn am Ende läuft es immer nur auf das eine hinaus, wer sich in seiner Haut wohlfühlt, der ist zufrieden, der geht mit Leichtigkeit an Dinge heran und erfreut sich des Lebens. Solche Menschen sind noch selten, werden oft als Außenseiter gesehen, dennoch strahlen sie eine tiefe innere Gelassenheit aus, welche nicht geleugnet werden kann und damit wirken sie umso anziehender. Wir müssen uns von den eingeredeten Sorgen und Ängsten befreien und damit ein reineres Leben führen. Wir müssen uns klar darüber werden, dass wir aktiv etwas für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden tun müssen.

Du im universellen Bewusstsein

Anstrengung_SenecaDas Ziel sollte sein, mit diesen Anforderungen die Bedingungen zu gestalten, in denen wir morgen Leben wollen. Unser materieller Überfluss sollte uns eigentlich frei machen, unsere technischen Errungenschaften sollten das Arbeiten leichter machen. Stattdessen wird alles immer schneller, immer mehr, immer hektischer. All der Fortschritt hat keine wirkliche Befreiung gebracht.
Doch wir können uns selbst befreien, wenn wir uns selbst erkennen. Wenn wir wissen, wie unser Körper funktioniert. Wenn wir uns in die universelle Ordnung einfügen und nicht mehr als abstrakte Einzelwesen sehen. Der Zusammenhang aller Dinge, tot wie lebendig, dass alles Eins ist im großen Ganzen muss von uns erkannt werden.

Wir als Menschen müssen lernen, wie wir selbst „funktionieren“, wie wir mit unserem Körper und damit mit unserem ganzen Wesen in Einklang leben. Im asiatischen Kulturkreis gibt es die Idee, dass man über Kampfkunst und damit über das immer bessere Kontrollieren seines Körpers zu einem besseren Menschen reifen kann. Dieser Ansatz, dass man die Beherrschung seines Körpers und damit die seines Wesens erlangen kann, sollte in meinen Augen der Weg sein. Dieser Weg über die Selbstüberwindung, über die Selbstbeherrschung macht uns frei von allen äußeren Zwängen und führt so am Ende zu einer Revolution im Ganzen.

Fangen wir an, uns selbst zu ändern, uns selbst mehr bewusst zu sein. So können wir am Ende vielleicht das Ganze ändern, auf jeden Fall aber werden wir dem Ganzen bewusster. Je mehr wir uns selbst bewusst sind, des Augenblickes in dem wir Leben, umso mehr können wir den Blick auf die wesentlichen Dinge in unserem Leben freilegen. Sollten wir jemals an den vollkommenen, reinen Blick für uns, und unserer Umwelt ankommen, können wir mit reinem Herzen unser Leben leben.

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Bildquelle Titelbild: Flickr / Umberto Salvagnin ; CC Lizenz

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