Life Domination VII: Abhärtung & Regeneraton – Die Vorteile der Kaltdusche

Life Domination VII: Abhärtung & Regeneraton – Die Vorteile der Kaltdusche

6 Kommentare 📅15 Februar 2015, 15:27
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Von Damian N. Minichowski

Bevor es „ans Eingemachte“ geht, sollte ich vorab erwähnen, dass es sich bei dem Artikel um einen Repost handelt. In seiner Ursprungsform ist das gute Stück auf der Seite meines Nebenprojektes Wallhall-Deutschland erschienen, welches ich allerdings aufgrund von Zeitmangel nicht weiterverfolgen konnte (und das ich vor paar Wochen vom Netz genommen habe). Da es der Artikel meiner Meinung nach allerdings insich hat und schon damals das Potenzial eines „Life Domination“-Posts besessen hat, erfolgt nun die Wiederveröffentlichung für alle Warmduscher da draußen.

Badekultur Worldwide: Ein Rundumschlag

Es ist noch gar nicht so lange her – gerade einmal etwas mehr als ein Jahrhundert – da galt warmes Duschwasser oder etwa ein heißes Vollbad noch als purer Luxus – ein Privileg, dass für den Großteil der damaligen Bevölkerung mit Sicherheit nicht jederzeit verfügbar war. Jedenfalls nicht wenn man nicht gerade dem wohlhabenden Adel angehörte oder sich dermaßen glücklich schätzen konnte, dass man in die Familie eines schwerreichen Kaufmanns hineingeboren wurde. Vielleicht genießt ihr heutzutage eine heisse Dusche? Für die meisten ist das mittlerweile stinklangweiliger Alltag, aber es ist und bleibt ein Faktum: Kaltwasserbäde oder auch die Kaltdusche wurden, dank ihrer gesundheitlichen Vorteile und den zum Wohlbefindenden beitragenden Effekten, seit vielen Jahrtausenden in der natürlichen Heilpraxis eingesetzt. Und auch heute noch gilt in vielen midgardischen Landstrichen: Man(n) duscht kalt.

Die Badekultur in Sparta

Machen wir doch einmal einen historischen Abstecher zu unseren Brüdern im Geiste (denn auch ein waschechter Nordmann ist daran interessiert, mit welchen (eiskalten) Wassern die Nachbarn gewaschen sind): den Spartanern.

Die antiken Spartiaten wachten typischerweise auf nach einer Nacht, die sie auf spartanisch zusammengeschusterten (hoho, Wortwitz!) Brettern mit massig Holzsplittern zugebracht haben, nur um sich anschließend einer ausgiebigen Einheit der Körperertüchtigung voller Freiübungen hinzugeben. Man hat weder die Snooze-Taste am Wecker betätigt noch rumgeheult, sondern ging ans Tageswerk. Nachdem Training folgte anschließend … na, habt ihr es schon erraten? Richtig: die kalte Dusche. Ach halt, nein. Es war nicht die kalte Dusche, sondern die eiskalte Dusche. Unsere lieben Schwert- und Schildbrüder hatten in dieser Beziehung einen recht pragmatischen Glauben, wonach sie der festen Überzeugung waren, dass warmes Wasser nur was für die Schwächlinge (neudeutsch: Pussies) war. Im Gegenzug glaubte man, dass das kalte Wasser Körper und Geist darauf konditionierte stark und widerstandsfähig (wie eine Donareiche!) zu werden und zu bleiben.

Die Spartiaten beriefen sich in ihrer Ablehnung diesbezüglich auf ihren sagenumwobenen Staatsgründer Lykurg, der darin wohlweißlich die Gefahr der staatlichen Kriegsfähigkeit sah. (Ashenburg, C.: The Dirt on Clean: An Unsanitized History, S.26)

Die Spartiaten waren zähe Hunde und zu einer bestimmten Zeit die unangefochtenen Bad-Asses des hellenischen Reiches. Warmes Wasser, so die Ansicht in Sparta, raubte einem Mann den Kampfeswillen und schmälerte seine Männlichkeit. Und was die Spartiaten können, machen wir Nordmänner doch schon lange, oder?!

Die ersten Gebilde, die wir vielleicht mit viel Fantasie als „Duschen“ bezeichnen könnten (also mit herausströmendem heissem Wasser), wurden von den hochgebildeten und versierten Athenern entworfen und gebaut. Derartige luxuriöse Animositäten sind auch der Grund dafür gewesen, welche zu dem schleichenden Niedergang der antiken spartanischen Gesellschaft geführt haben, wie sie einige von uns heute vielleicht noch verehren – einer Kultur, die nicht so verweichlicht und voller Mimosen war, so dass deren Männer nicht einmal eine Nacht im Freien zubringen konnten oder 3 Minuten unter kaltem Wasser durchstanden. Der antike Philosoph Platon, ein Schüler des Sokrates, schlug in einer ähnliche Kerbe, wenn er sich in seiner Schrift zum Gesetz, der Nomoi, dafür aussprach dass heisses Wasser eher was für die Kranken und Alten sei, denn etwas für die Gesunden und Jungen. (Quelle: ebd.)

Die Badekultur der Germanen

Wenn ihr jetzt glaubt, dass es im kalten Germanien anders war, dann muss ich euch jetzt enttäuschen. Die siedelnden Stämme östlich des Rheins waren mit Sicherheit genauso zähe Hunde wie die Spartiaten – vermutlich sogar noch härter im Nehmen, als die Brüder mit den polierten Brünnen und glänzenden Schilden. Das Klima war eindeutig ein paar Zacken härter. Nördlich der Alpen wurde nämlich niemand mit dem warmen Mittelmeerwetter verwöhnt. Ihr könnt euch ausmalen wie warm (kalt) das Badewasser in diesem Teil der Hemisphäre gewesen ist. De facto sprangen unsere heidnischen Freunde – wie die bekloppten Finnen – einfach in das eiskalte Flusswasser. Wenn das nicht bad-ass ist, dann weiß ich auch nicht. Heutzutage hätten wir sicher eine Ausfallquote von 80 % bei all denjenigen, die den Sprung ins kalte Wasser wagen würden (instant Kälteschock + Herzstillstand). Aber auch sonst lief man nicht zwangsweise wie eine Zwiebel eingepackt herum:

„[…] [T]here is no concealment, because they [die Germanen] bathe promiscuously in the rivers and [only] use skins or small cloaks of deer’s hides, a large portion of the body being in consequence naked.” (Quelle: Ceasar, J.: Commentarii de Bello Gallico)

Mieser als er ist keiner: Beowulf. Wer nicht nur durchs eiskalte Wasser schwimmt, sondern sich auch gleich mit ein paar Riesenschlangen nach Jörmungandr-Art anlegt, einem Troll nackt die Schnauze poliert und am Ende zuätzlich noch einen Drachen erlegt, der hat seine Legende in Stein gemeisselt.

Natürlich änderten sich die Dinge auch in good ol’Germany, nachdem sich die Zivilisation breit gemacht hat und man die „barbarischen Stämme“ mehr oder weniger „zivilisiert“ und „missioniert“ hatte. Weiter oben im Norden, also in der skandinavischen Ecke, blieben die Umstände aber noch eine ganze zeitlang recht rau. Kein Wunder also, dass die Nordmänner, Wikinger und Waräger um die Jahre 900-1000 n.Chr. herum zäh wie Schuhleder gewesen sind und im Handumdrehen Europa – bis hin nach Konstantinopel – terrorisiert und erobert haben.

Und auch heute noch erfreut sich der traditionelle Brauch, erst Sauna und dann in den kalten Fluß zur Abkühlung (oder das Herumrollen im Schnee), in Skandinavien und im fernen Russland großer Beliebtheit. Die bekloppten Finnen (und Russen)!

Die Badekultur in Fernost

Im Shinto-Glauben teil der Reinigung der Seele: Nächtliches Misogi unter einem Wasserfall. (Bildquelle: Wikimedia.org / Darren Stone / Ceridwen ; CC Lizenz)

Im Shinto-Glauben teil der Reinigung der Seele: Nächtliches Misogi unter einem Wasserfall. (Bildquelle: Wikimedia.org / Darren Stone / Ceridwen ; CC Lizenz)

Mit ihren (eiskalten) Praktiken sind die Spartaner und Germanen (und deren Nachfahren), in generell guter Gesellschaft gewesen. Weltweit gelten Kaltwasserrituale als Teil religiöser Zeremonien, so auch beispielsweise im japanischenen Shinto-Glauben. Eines der bekanntesten Rituale, das Misogi, beinhaltet das Sitzen und Meditieren unter einem Wasserfall, welches vielen von uns vielleicht stilistisch bereits aus diversen Fernost- & Kung-Fu-Filmen bekannt sein dürfte. Das erklärte Ziel: Nichts geringeres als die Reinigung der Seele.

Verrückte Bräuche oder sinnvolle Praktiken?

Einige Leute mögen vielleicht argumentieren, dass den Leuten zur damaligen Zeit eben einfach nichts anderes übrig belieben ist, als sich dem technologischen Stand der hiesigen Zivilisation anzupassen. Diese Annahme ist sicherlich auch berechtigt und z.T. wahr, jedoch würde man bei einer solchen Argumentation den Charakter der Kaltwasser-Therapie verkennen. Es sind nicht nur technologische und spirtuelle Gründe, weshalb sich die Menschheit – damals wie heute – den kalten Gezeiten entgegen stellt. Das Ausharren unter kaltem bis eiskaltem Wasser (Kaltwasser-Therapie) und Wechselduschen (Wechselduschen-Therapie) fußt, wie wir heute wissen, auf einer Vielzahl von gesundheitlich vorteilhaften und immunisierenden Effekten, die Körper (und den Geist) abhärten.

Die Theorie geht dahin, dass extreme Witterungsbedingungen im Körper eine entsprechende Notwehrreaktion hervorrufen, die das körpereigene Immunsystem aktivieren und folglich vor grippalen Infekten und Erkältungen zu schützen vermögen. Auch der britische Philosoph John Locke, im übrigen ein großer Freund des „Abhärtungsgedankens,“ verteidigte in seiner Schrift „Einige Gedanken zur Erziehung“ von 1693 die Erziehung des Geistes und des Körpers, worunter Dinge wie sportliche Betätigung und nicht zu warme Kleidung fielen. (Quelle: Locke, J. (1693))

Wechselduschen können nicht nur die Durchblutung (und damit Nährstoffversorgung) der Muskulatur verbessern, (Chochrane (2004)) sondern sie gelten auch als probate Mittel gegen Depression. (Shevchuk (2008)), worauf ich aber gleich noch eingehen werde.

Life Domination VII: Abhärtung & Regeneraton – Die Vorteile der Kaltdusche

5 trifftige Gründe zum Implementation von Kaltduschen in die Alltagsroutine

(Bildquelle: Flickr / Martin from Tyrol ; CC Lizenz)

Modernes Misogiund Freilegung des Alpha-Ichs. Einmal kaltduschen ist kein Problem, aber wenn du den Scheiss jeden Tag durchziehst, weißt du bescheid. Es kostet _jedes_ Mal deine absolute Willensstärke. (Bildquelle: Flickr / Martin from Tyrol ; CC Lizenz)

Das Thema ist durchaus interessant und für jeden Neuzeit-Krieger von entscheidendem Interesse – und zwar aus den folgenden (z.T. bereits oben erwähnten, jedoch nicht im Kontext eingebetteten) 7 Gründen:

No. 1: Knallharte Konditionierung zur Erschaffung des Alpha-Ichs

Machen wir uns nichts vor: Wir sind alle verwöhnt und verweichlicht. Würden wir ein paar tausend Jahre (zwei sollten schon reichen) in die Zeit zurückreisen, dann würden uns unsere Vorväter auslachen und anschließend unangespitzt in den Boden stampfen. (siehe Aesir SportsManthropology) Auch wenn sporadische Heißduschen durchaus gut für die Regeneration sind, so können sie es in Sachen innerer und äußerer Stärke, der sogenannten „physical & mental fortitude nicht aufnehmen:

Sich morgens in die Dusche zu stellen und konsequent nur am Kaltwasserradl zu drehen, kostet jeden Tag aufs neuste Überwindung (ich muss es wissen, denn ich mach es seit mehr als einem Jahr). Und machen wir uns nichts vor: Es gibt eine ganze Menge Leute da draußen, die nicht bereit sind diesen Schritt zu gehen, die nicht den Mumm dafür haben tagtäglich ins kalte Wasser zu springen. Es ist ein täglicher Kampf: Du gegen dich selbst, deine Bequemlichkeit, deinen Schweinehund. Es verlangt tatsächlich Willensstärke und das nicht nur einmal, sondern jeden verdammten Tag. Gleichzeitig ist es ein Prozess an dem Körper und Geist beteiligt sind – ihr spürt das kalte Wasser also gleich doppelt.

Gleichzeitig programmiert es euch auf die Bereitschaft, den Tag zu dominieren. Richtig gelesen – ich rede nicht von „in den Tag starten“ (wie mit nem Müsli) oder „wichtige Dinge erledigen“ (wie einkaufen). Ich rede von der puren Dominanz und Unterwerfung des Tages. Sobald das Wasser läuft, weicht die Müdigkeit in einer Schreckenssekunde. Das Blut rauscht durch eure Adern wie ein berstender Fluss und euer zentrales Nervensystem fährt von 0 auf 100. Sympathikus ahoi! Wenn ihr aus dem Bad oder der Dusche steigt, fühlt ihr euch revitalisiert, belebt und bereit den Tag zu rocken. Das kalte Duschen wird irgendwann zu eurem festen Ritual und erwächst zu einer gewissen Hass-Liebe, so dass ihr stellenweise eurem Beta-Ich ins Gesicht lachen werdet, bevor ihr in die Dusche steigt, Marke: „Jetzt erst recht.“

Ihr wollt bad-ass sein? Ihr wollt euer Alpha-Ich, die beste Version euer selbst, aktivieren oder erschaffen? Meine Damen und Herren, dann führt kein Weg an der kalten Dusche vorbei.

No. 2: Verbesserung der allgemeinen Gesundheit

Der Wasserhahn/Duschkopf wird aufgedreht und das kalte Wasser aus der Leitung berührt unbarmherzig eure noch vom Bett erwärmte Haut. Was glaubt ihr, was jetzt passiert? Für den ungeübten Kaltduscher ist erstmal Schnappatmung angesagt, doch alles was danach folgt, bringt euer Blut zum Kochen – ihr werdet innerhalb eines Augenblicks in den Kampf-oder-Flucht-Modus katapultiert, den uns Mutter Natur und die Götter mitgegeben haben, um unser Überleben zu sichern. Die Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin gehen ans Werk. Der Herzschlag beschleunigt sich, die Muskeln spannen sich an. Das Blut schießt durch eure Organe und zentralisiert den Blutkreislauf (warmes Wasser macht genau das Gegenteil und bewegt euer Blut zur Hautoberfläche). Es macht Sinn sich hin und wieder der Wechselduschen-Methodik zu behelfen, denn dies verbessert den Blutfluss eures Körpers (und es ist ein geiles Gefühl, wenn ihr von heiss auf kalt wechselt – fast schon so, als würdet ihr euch den Brustpanzer von Batman anziehen, der sich an eurer Haut festzieht).

Wie oben bereits erwähnt, stärken Wechselduschen euer Immunsystem und euer Körper lernt die eingebaute Heizung seines Körpers (Thermogenese) effizienter einzusetzen und damit den eigenen Körper auch in kalte Umgebung wohlig warm zu halten. (Dies ist auch ein Grund, weshalb das Schwimmen generell eine geile Sache ist: es optimiert die Fähigkeit eures Körpers die Heizung zu regulieren). (Jansky et al. (1996); Cheng et al. (1990); Tipton (1989); Harvard Medical Publications)

No.3: Kognitive Effekte & Stimmungsaufhellung

Kalt oder heiß? Was darf es heute sein, du Pussy? (Bildquelle: Flickr / Eelke ; CC Lizenz)

Kalt oder heiß? Was darf es heute sein, du Pussy? (Bildquelle: Flickr / Eelke ; CC Lizenz)

Die japanischen Samurai initiieren jeden Tag damit, indem sie sich Eimer voller kaltem Flusswasser über den Kopf schütteten um Körper und Geist zu reinigen. Sie glaubten daran, dass diese Methode ihnen beim Start in den Tag behilflich sei und dass dies dazu führen würde, dass sich sich auftretenden Herausforderungen und neuen Abenteuern siegessicher entgegenstellen konnnten. Kaltes Wasser und Kaltduschen sind ein ideales Mittel um die Kopfchemie in Wallung zu bringen: die Ausschüttung bestimmter chemischer Substanzen im Kopf sorgt für eine Aufhellung der Stimmung, effektivieren Umgang mit Stress und mildert sogar depressive Zustände. (Shevchuk (2008); Giesbrecht (2000); Šrámek (2000))

No.4: Besseres Haut- und Haarbild

Das warme Wasser öffnet die Hautporen (Kapillaren). Vice versa: kaltes Wasser schließt die Hautporen. Das Durchführen der Körperhygiene bei warmen Wasser zur Reinigung der Poren und das anschließende versiegeln jener Poren (durch kaltes Wasser), so dass kein Dreck und Staub hineingeraten kann nachdem ihr aus der Dusche steigt, leistet einen erheblichen Beitrag zur Hautgesundheit und sorgt für glänzendes Haar. (ähnlicher Mechanismus wie bei der Haut). Dies verleiht euch einen gesünderen und vitaleren (attraktivieren) Look.

Im übrigen hatte Freund Kneipp mit einer derartigen Methode großen Erfolg im Kampf gegen Tuberkulose. (Kneipp, S.: My Water Cure)

No.5: Steigerung des Testosteronspiegels

Wenn ich bis hierhin eure Aufmerksamkeit nicht habe wecken können, dann dürfte es mir jetzt mit Sicherheit gelungen sein, oder!?! Falls nicht, dann solltet ihr das Browserfenster JETZT schließen, den Computer herunterfahren und in die warme Dusche steigen, die eure Komfort-Zone abbildet, denn dann ist diese Seite zu harter Tobak für euch.

Verdammt, selbst wenn dies der einzige Vorteil des Kaltduschen wäre: es wäre die Praxis immernoch wert. Es ist erwiesenermaßen bekannt das Hitze Spermien abtötet (genauso wie zu enge Boxershorts und heiße Vollbäder, meine werten Herren! – Wenn ihr also bis hierhin lady-like mit Wonne in euer heisses Bad gestiegen seid, könnt ihr euren kleinen Freunden und eurer Manneskraft schleichend Lebewohl sagen). Wie immer gilt für kaltes Wasser das Gegenteil. FUCK, es gibt nichts männlicheres, als sich unter eine kalte Dusche zu stellen und genau deswegen hat die liebe Mutter Natur es auch eingerichtet, dass die Testosteronproduktion angekurbelt wird, die Soldaten marschieren und die Libido durch die Decke geht.

Expert-Modus: Dies hängt damit zusammen, dass der anteriore Hypothalamus, welcher für die Thermogenese im Körper zuständig ist, auch die primäre Manufaktur für das Hormon GnRH ist. GnRH sorgt wiederum für die Ausschüttung des luteinisierenden Hormones (LH) in der Adenohypophyse. Der Kreislauf schließt sich, denn LH ist signifiant an der Testosteronproduktion in den Testikeln (Hoden) beteiligt. (Ergo-Log (2010))

No.6: Eine verbesserte Regeneration der Muskulatur

(Bildquelle: Wikimedia.org / Flickr / Aad ; CC Lizenz)

Eisbäder sind die Königsklasse der Bad-Assness. Keiner kann es besser als Wim „Iceman“ Hoff. Cold Thermogenesis ist schon längst von Athleten entdeckt worden (Bildquelle: Wikimedia.org / Flickr / Aad ; CC Lizenz)

Wenn ich den eisenfressenden Nordmann in euch nicht bereits bei Punkt 5 überzeugen konnte, dann muss es eben jetzt klappen. Einjeder von euch, der auf der Suche ist nach Methoden, die die körpereigenen Regenerationsprozesse unterstützen, der wird vielleicht in der Vergangenheit über den Einsatz von Abkühlungstechniken im Sportbereich gestoßen sein. Dies ist prinzipiell ein sehr interessantes Forschungsfeld, denn es zeigt, dass ihr euch mit dem Einsatz derartiger Techniken zum Wolverine des Kraftsports transformieren könntet oder konkret formuliert: Kälte wirkt regenerativ, verringert Erschöpfungszustände und lindert Muskelkater. Studien zu dem Thema sind vielzählig, jedoch suche ich an dieser Stelle nur ein paar Sahnestücke heraus – insbesonder die letzen beiden dürften von Interesse sein: (Wilcock et al. (2006); Lateef (2010); Suppversity (2012); Montgomery et al (2008); Bailey et al. (2007); Bleakley et al. (2012)) Abschließend lasse ich euch noch dieses abgefahrene Video da, welches den aktuellen Stand der Forschung in dem Bereich anschaulich demonstriert.

 

Etwas weltfremder, aber nich weniger beeindruckend ist die regenerative Auswirkung der Cryotherapie, die Ergo-Log freundlicherweise ausführlich gereviewed hat: Ergo-Log (2012). Ist natürlich für den Hausgebrauch nicht brauchbar, aber wie ich stets zu sagen pflege (oder eigenlich nicht, aber egal): Die Kaltdusche ist die Cryotherapie des kleinen Mannes.

No.7: Ein beschleunigter Stoffwechsel

„Okay, okay – da haben wir ja eine schöne Sammlung an Effekten zusammen und du willst uns erzählen, da kommt noch mehr?!“Verdammt richtig, mein Junge. Als wenn die oben aufgeführten Sachen nicht bereits ausreichen würden, um das Kaltduschen als eine Art von Vital- und Jungbrunnen anzusehen, so gibt es noch einen weiteren Effekt der hier nicht fehlen darf: ein beschleunigter Metabolismus und damit ein höherer Verbrauch an Kalorien. Dieser Effekt setzt sich aber aus zwei (oder mehr) Komponenten zusammen, die man trennen muss.

1. Das Abkühlen des Körpers setzt einen Prozess in Gang, den wir als Thermogenese kennen. Dies ist quasi die eingebaute Heizung unseres Körpers, die im Wesentlichen darauf beschränkt ist eine Körperkerntemperatur zu halten (diese liegt bei einem gesunden Menschen mit funktionierendem – nicht verlangsamten – Stoffwechsel bei 36-37,4°C. Die Temperatur ist ein relativ zuverlässiger Indikator bei der Evaluation des indivduellen Stoffwechsels und wir haben auch hier einen entsprechenden Forenthread zum Thema).

Wird es zu warm, fangen wir an zu schwitzen. Wird es zu kalt, fangen wir an zu frieren. Während das Abkühlen des Körpers ein passiver Vorgang ist, muss das Erwärmen desselbigen teuer erkauft werden, nämlich mit Energie. Dies ist auch der Grundgedanke der Empfehlung, man solle Eiswasser trinken, um den Energieverbrauch (und damit Kalorienbedarf) zu erhöhen – immerhin: das Erwärmen von einem Liter Wasser um 1°C verbraucht 4,19 Joule (entspricht 1 Kilokalorie) Ihr seht also: selbst wenn ihr euch einen oder zwei Liter Eiswasser reinflackt, wird es nicht groß viel an eurem Verbrauch ändern (dafür werdet ihr euch vermutlich eine gewisse Zeit elendig fühlen). Kaltduschen basiert im Wesentlichen auf dem selben Prinzip, was auch u.a. ein Grund dafür ist warum Olympionik Phelps soviel futtern muss – der Wärmeverlust im Wasser ist einfach immens (und Schwimmen daher generell eine geile Sache). Interessant: Für den Erwärmungsprozess werden Fett (siehe den unteren Punkt 2), wie auch Muskelglykogen als Energiequellen herangezogen (letzteres über „Muskelzittern“). (Vallerand/Jacobs (1989); Cypess et al. (2012))

2. Ein zweiter Effekt der zu Tage tritt und der auch seit einiger Zeit rege erforscht wird, ist die Ausbildung sogenannter brauner Fettzellen (BAT) im Körper. Hier sollte man wissen, dass der Typus an Fett, den die meisten mit sich herumschleppen in weißen Fettzellen (WAT) gelagert wird. Und hier der Clou: braunes Fettgewebe verfügt im Gegensatz zu seinem weißen Kollegen über Mitochondrien. Mitochondrien sind die Energiekraftwerke der Zelle und … sie verbrennen Energie – im Falle von BAT handelt es sich um Fettenergie die da verbrannt wird „Fett gegen Fett,“ wenn man so will.

Bereits vor einigen Jahrausenden waren wir noch vermehrt auf diesen Typ von Fett angewiesen, nämlich dann, als hier die Eiszeit tobte und es das ganze Jahr über schweinekalt war. Das Verheizen von Fettenergie in BAT ist nämlich ein weiterer Aufheizmechanismus in unerem Körper. Babies verfügen zum Beispiel nach ihrer Geburt noch über eine ganze Menge von dem „guten Fett“ und verlieren es dann allmählich im Laufe des Heranwachsens. Man mag sich an dieser Stelle fragen, warum wir denn das vermeintlich gute Fett verlieren, wenn es doch so gut ist und das Schlechte behalten. Die Antwort ist so simpel wie einleuchtend: Weil wir zu Pussies geworden sind. Wir hocken in überheizten Räumen, ziehen unsere Kinder viel zu warm an (mit lebenslangen Folgen, nämlich einer hohen Schweißproduktion) und sind generell zu Mimosen geworden, was das Ausharren in Kälte anbelangt. Und da unser Körper frei nach dem Motto „Use it or lose it“ funktioniert, war er wohl im Laufe der zivilisatorischen Evolution und der Entwicklung der Klimaanlage der Meinung, wir bräuchten braunes Fett nicht mehr so dringend. Die größte Menge an BAT die wir heute noch mit uns herumtragen, befindet sich übrigens in der Nackenpartie.

Ich weiß, was ihr euch jetzt fragt: „Wie passt das jetzt mit der Kaltdusche zusammen,“ richtig? Und natürlich sollt ihr darüber nicht im Dunkeln gelassen werden, allerdings werden sicher einige von euch bereits ahnen, worauf ich hinauswill: Kälte stimuliert die Synthese von braunem Fett. Seit kurzem wissen wir, dass Umwelteinwirkungen – hier: Kälte – eine Kaskade an Prozessen in Gang setzen, welche ein Protein namens UCP1 (uncoupling protein 1) aktivieren. Ohne weiter ins Detail zu gehen, lässt sich sagen das UCP1 der Transformator von WAT zu BAT ist. Wer den Bogen jetzt noch nicht hinbekommen hat, sollte nicht soviel Met beim Lesen meiner Artikel saufen. 10-20 Minuten kalt duschen auf regelmäßiger Basis dürften ein sicheres Investment sein, um die Stimulation in unserem verweichlichen Körper anzukurbeln. (Yamashita et al. (1999); Vaanholt et al. (2009); Jakus et al. (2002); Barnett (1965); Florez-Duquet et al. (1998); Kibler et al. (1961)

Es gibt hierzu übrigens einen ganzen ThemenKOMPLEX, der sich mit derartigen Inhalten beschäftigt und sofern Interesse besteht, werde ich dies noch in einem weiteren Artikel aufgreifen – das ganze nennt sich Cold Thermogenesis (CT). CT ist noch eine Ecke härter und extremer, beinhaltet richtiges Eisbaden und ist genau euer Ding, wenn ihr euch Abhärten wollt. Allerdings solltet ihr natürlich nicht zart besaitet sein; die Koryphae auf dem Gebiet ist der Neurowissenschaftler Jack Kruse, dessen Artikel leider fast so lang sind, wie die Edda selbst – daher gibt es zu CT hier einen interessanten Podcast mit Kruse und Ben Greenfield (Englisch), welcher ~50 Minuten geht. Übrigens: Auch das Thema Langlebigkeit kommt bei CT ins Spiel und es wird rege darüber diskutiert, ob Kälte einen lebensverlängernden Einfluss hat. (Vaanholt et al. (2009);

Tim Ferriss, self-made man und Autor von „Der 4 Stunden-Körper“ beschreibt in seinem Werk ein Eigenexperiment, was ich als „Cold Thermogenesis des kleinen Mannes“ bezeichnen will: Das 20-30-minütige Auflegen von Kühlakkus/Eis in die Nackenpartie. Ferriss selbst, der über eine Menge High-Tech-Gadgets verfügt und beides – Eisbaden und „Eisnacken“ – miteinander verglichen hat, berichtet über ein Ergebnis, welches beim Auflegen der Akkus zu 60 % ähnliche Ergebnisse liefert, wie das Eisbaden. Sicherlich nicht schlecht wenn man bedenkt, dass es wesentlich angenehmer ist sich ein Eispad in den Nacken zu legen, als sich für volle 20 Minuten oder mehr wie ein Toter im Eiswasser herumzuoxidieren.

Abschließende Worte & Zusammenfassung

nopain1. Warme/Heisse Duschen sind für…na, Warmduscher – genau.

Im Laufe des Artikels habe ich euch nicht nur die Historie der Kaltdusche aufgetischt (angefangen bei Sparta, über Germanien hin zu Fernost), sondern auch gleichzeitig eine Reihe von Indikatoren geliefert, die für diese interessante „Life-Style“-Praktik sprechen. Ihr wollt ein echter Mann und/oder Neuzeit-Krieger sein? Dann ist die Inkorporation der Kaltdusche _in irgendeiner Art_ nicht obligatorisch sondern verpflichtend.

2. Für das praktische Vorgehen gibt es mehrere ideelle Ansätze, zwischen denen ihr wechseln solltet.

Bei mir kommt es beispielsweise darauf an, wieviel Zeit und Lust ich im Moment habe. Keine Zeit = volle Pulle kalt ohne Warmphasen für 4-5 Minuten oder gerne auch länger. Mehr Zeit = Wechselduschen á la Kaltstart (4 Minuten) mit anschließender Wärmephase (2-4 Minuten) und dann wieder Kaltphase (insgesamt 3-4 Zyklen).

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Die Dusche wird immer mit einer Kältephase abgeschlossen (Versiegelung der Hautporen + angenehme Frische + Batmanbodysuit). Diese Regeln sind nicht in Stein gemeisselt und die Intervalle (Kalt-/Heiss-Phasen) können variiert werden. Wichtig ist, dass ihr langfristig dabei bleibt, um eine aufgebaute Adaption an die Kälte aufrecht zu erhalten. Es ist wirklich erstaunlich – nach eine Weile kommt man absolut ohne Schnappatmung in der kalten Dusche aus und fühlt sich wie ein Halbgott.

3. Seid keine Pussy.

Ich bin auch kein großer Kältefreund – um ehrlich zu sein: Ich war vor ein paar Jahren noch eine riesige Frostbeule und bin zu ¾ des Jahres in Thermounterwäsche durch die Gegend gerannt, weil mir permanent kalt war. Die Aufnahme des Krafttrainings und nicht zuletzt derartige Praktiken wie sie oben dargelegt haben, führten dazu, dass ich selbst bei winterlichen Temperaturen ohne Probleme in Jacke und Shirt durch die Gegend tigern kann. Ich penne dank der abnormalen Thermogenese jeden Tag neben einem laufenden Ventilator (auch im Winter) und bei offenem Fenster. Verdammt, selbst beim Essen fange ich mittlerweile an zu Schwitzen. Wenn eure Thermogenese läuft, dann läuft euer Stoffwechsel. Ist eure Körperkerntemperatur erniedrigt, dann habt ihr es mit einem eingeschlafenen Stoffwechsel zu tun.

In diesem Fall solltet ihr eine Diätpause und/oder einen guten Refeed einlegen – solange bis der Durchschnittswert eurer Temperatur von 4 Tagen im Rahmen von 36-37,4°C liegt. Der Experten-Modus dieses ganzen Unterfangens nennt sich Cold Thermogenesis. Wenn ihr euch daran wagen wollt, fangt mit der Kühlakku-Version im Nacken an. 1-2x 20-30 Minuten pro Tag (Ideal: Abends vor dem Fernseher; wenn ihr 1x pro Tag den Eisnacken macht, dann sollte die „Einheit 30 Minuten dauern; bei zwei Einheiten á 20 Minuten)

…und denkt immer daran: cool bleiben.

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Bildquelle Titelbild: Flickr / Martin from Tyrol ; CC Lizenz

Über den Autor

Feb-2015B2Damian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Neben seiner langjährigen Tätigkeit als Fitnessberater im lokalen Studio, arbeitet Damian als Consultant für Nahrungsergänzungsmittelhersteller und beteiligt sich darüber hinaus an der Produktion und Entwicklung innovativer Supplemente.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

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Damian Minichowski
Damian Minichowski Autor & Founder

Gründer und Autor von Aesir Sports. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian Minichowski in regelmäßigen Abständen für unterschiedliche Kraftsportseiten, darunter Team-Andro.com, Fitnessfreaks.com & Liveforthepump.de. Seit dem Frühjahr 2011 war Damian nebenberuflich als Fitnessberater tätig. Seit 2012 arbeitet er für den britischen Supplementhersteller MyProtein.com.

  1. Kalle
    16 Februar 2015, 12:49 Kalle

    „Life Domination“ sehr geiler Name für die Artikelreihe!

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  2. Dave
    17 Februar 2015, 18:07 Dave

    Hatte gestern nen Heizungsrohrbruch, weshalb ich kalt duschen musste.
    Damian hat mir nun vor Augen geführt, was für ne Pussy ich doch bin.
    Werde diese Routine wohl in meinen Allta einführen, auch wenn ich noch nich ganz so begeistert davon bin, wenn ich an das Duschen gestern zurückdenken :-)

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  3. Wade
    17 Februar 2015, 22:01 Wade

    Hey Damian,
    wie schauts aus wenn man das ganze etwas kürzer macht. Sagen wir 5×20 sek kalt und 30 warm? Hat das auch einen Effekt oder ist die Zeit zu kurz?
    Meine Eltern sind da nicht so begeistert von, wenn ich ewig dusch :D

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    • Chris
      05 März 2015, 14:40 Chris

      Habe mir auch gedacht, dass das die Wasserkosten ganz schön in die Höhe treiben kann..

      Das Frischegefühl ist wirklich unbeschreiblich, auch wenn man sich z.B. nach einem heißen Bad noch kalt abduscht oder das kalte Bad nach der Sauna =)

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  4. Julia
    09 Juni 2015, 00:03 Julia

    Nur kurz die Anmerkung, dass Eis auf direkter Haut Lymphgefäße dauerhaft zerstören kann. Deshalb immer schön Lappen o.ä. dazwischen

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  5. Frank
    09 Februar 2016, 07:03 Frank

    Sehr interessant. Aber irgendwie bin ich da schon ein bisschen ein weichei – zumindest im Winter ;-)

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