Wenn die Studios dicht wär’n, wär’n die Irrenhäuser voll!

Wenn die Studios dicht wär’n, wär’n die Irrenhäuser voll!

2 Kommentare

Von Christian Zippel  |

Quizfrage: Woran erkennt man den Studioidioten auf den ersten Blick?

Er sitzt gerade in der randvoll (und lautstark) bepackten Beinpresse und schluchzt sich bei einem Bewegungsumfang, der auch seinem Horizont entspricht, die Seele aus dem Leib. Was mag nur in ihm vorgehen? Fühlt er sich wirklich cool dabei? Und warum räumen solche Leute die Presse dann niemals wieder frei? Fragen über Fragen. Wenden wir uns an Professor Schlauchdich, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen…

Wenn die Studios dicht wär’n, wär’n die Irrenhäuser voll!

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“Wie viel drückst du auf der Beinpresse” – ALLE. Na, Hauptsache es wird abgeräumt!

Prof. Schlauchdich: Hier haben wir es mit einer ganz besonderen Form des Studioidiotens zu tun – dem König der Beinpresse! Er tritt ausschließlich in maskuliner Form in Erscheinung und das sehr gerne zu den Hauptverkehrszeiten im örtlichen Fitness-Tempel. Tatsächlich ist dieses Exemplar davon überzeugt, dass ihm das gesamte Studio beim Beladen der Beinpresse zuschaut, dann jedoch vor lauter Ehrfurcht abrupt in Schockstarre verfällt und verpasst, dass der prächtig beladene Schlitten nur unscheinbar bewegt wird. Wenn da nicht dieses dröhnende Schnauben wäre, das allen anwesenden Weibchen vermitteln soll, dass hier ein echter Mann am Werke ist. Ein Mann, der weiß, dass Begriffe wie Bewegungsumfang und Reputation nur hohle Phrasen ohne semantische Signifikanz sind.

Zudem dringt er mit jedem weiteren Zentner auf der Presse in immer erhabenere Sphären des Seins vor. Niedere Dienste – wie z.B. das Zurückräumen der aufgeladenen Gewichtsscheiben – sind dann automatisch unter seiner Würde. Er wirkt allein konstruktiv. Er baut nur auf. Abbauen sollen andere… Die Destruenten.

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Wirklich beeindruckend sind hingegen jene Athleten, die zwar mit deutlich weniger Gewicht, aber dafür über den vollen Bewegungsumfang trainieren und dann ihre Scheiben auch wieder abräumen – selbst wenn sie bereits vorher drauf waren. Man sollte seinen Trainingsplatz immer sauberer verlassen, als man ihn vorgefunden hat!

Dussel: Aber die anderen machen das auch nicht…

Prof. Schlauchdich: Mimimi… Nur weil andere sich beschränkt verhalten, ist das noch lange kein Freifahrschein dafür, sich der kollektiven Niaiserie anzuschließen.

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Vorbildliches Handeln ist das Aushängeschild jedes wahren Athleten! Besser ist immer nur der, der aus dem Alltagstrott ausbricht.

Dussel: Zählt dazu auch das freie Training mit schweren Gewichten?

Flickr / Lies Through a Lens ; CC Lizenz

Maschinentraining ist per se nicht verkehrt, aber du fängst beim Hausbau ja auch nicht mit der Gestaltung des Badezimmers an, oder? (Bildquelle: Flickr / Lies Through a Lens ; CC Lizenz)

Prof. Schlauchdich: Maschinenübungen sind Ergänzungsübungen. Für einen schönen und starken Körper sind sie genauso wichtig wie Supplements für eine ausgewogene Ernährung. Sie sind nicht das Fundament, sondern allenfalls Erweiterungen, die erst dann ernst genutzt werden sollten, wenn der Körperbau auf soliden Mauern steht. Viele begehen den Fehler und gehen genau entgegengesetzt vor: Sie bauen erst die Dachterrasse, ohne sich zuvor Gedanken über das Erdgeschoss zu machen. Sie werden zu einem Baum, bei dem die Äste stabiler sind als der Stamm.

Das Training mit freien Gewichten steht immer an erster Stelle. Das Training mit schweren Gewichten kommt erst später. Nichts lässt die Spiegel-Neuronen für das eigene Schmerzempfinden stärker feuern als der Anblick von Athleten, deren Übungsausführung so vorbildlich ist wie das Englisch von Günther Öttinger. Konfuzius sagt: Wer laufen will, muss zuerst gehen lernen. Ähnliches gilt für das Training mit freien Gewichten: Erst die Technik, dann die Last! Alles andere ist Selbstverstümmelung. Wem die Gewichte wichtiger sind als die Gelenke, der ist kein Deut besser als der Junkie, der nur noch für den nächsten Trip lebt.

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Das Training mit freien Gewichten ist das Fundament jeden Körperbaus. Beachte dabei, dass stets Du das Gewicht beherrschst. Dies geht nur über eine saubere Technik, einen gesunden Körper und einen starken Geist. Beherrscht das Gewicht Dich, so wird es Dich zugrunde richten.

Dussel: Und was ist mit Leistungssportlern?

(Bildquelle: ZOE-Animation-Studio ; CC Lizenz)

Kraftsport ist ohne Zweifel gesund und stärkt den Körper, allerdings führen extreme und einseitige Belastungen, falsches Training und ein stures Ego mitunter zu Verletzungen und gesundheitlichen Schäden. (Bildquelle: ZOE-Animation-Studio ; CC Lizenz)

Prof. Schlauchdich: Das ist `ne andere Kiste. Hier befinden wir uns am anderen Ende des Spektrums: Leistungssportler sind immer zugleich auch Extremsportler in der Hinsicht, dass die Leistung an vorderster Stelle steht und nicht die Gesundheit. Der Körper ist nicht das Ziel der Entwicklung, sondern nur das Mittel zur Höchstleistung. Nun muss man zwei Aspekte bedenken: Einerseits die Genetik und andererseits die Intelligenz.

Jeder Mensch verfügt über ein enormes naturgegebenes Potenzial. Dieses bewegt sich jedoch in teilweise deutlich unterschiedlichem Rahmen. Ein Mensch mit der Veranlagung zum Marathon-Körper wird ebenso wenig zum Mr. Olympia, wie man aus einem Dackel einen Dobermann machen kann. Will man heutzutage – und das sogar noch ohne Doping – Höchstleistung aufstellen, so ist dies nur möglich in einer Disziplin, die der eigenen Veranlagung entspricht. Und sind wir mal ehrlich: Für die meisten unter uns ist ein ehrlich erworbener Weltmeistertitel im Bodybuilding oder Powerlifting so weit entfernt wie der Lottogewinn. Da können wir auch nichts dafür… das ist das Schicksal der Genetik. Mein Kollege Dr. Rainer Zufall hat dies eingehend erforscht.

An diesem Punkt kommen wir zum Aspekt der Intelligenz. Ein ernstzunehmender Athlet sollte über ausreichend Gehirnschmalz verfügen, um früher oder später zu erkennen, was ihm möglich ist und was nicht. Sich den Körper für eine erträumte Leistung zu zerstören, die man sowieso nie erreichen wird, ist nicht heldenhaft, sondern einfach nur dumm. Auch auf intelligente Weise kann man sich an subjektiv hohe Maximalleistungen herantasten. Diese liegen zwar ein ganzes Stück unter den reellen Möglichkeiten, aber dafür werden sie sauber bewältigt, wodurch sie den Körper nachhaltig stärken, anstatt ihn zu zerstören. Worauf kann man wohl stolzer sein?

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200 sauber gebeugte Kilogramm sind deutlich eindrucksvoller als 250 mit wackeligen Beinen, Rundrücken, Pressatmung und Equipment! Der höchste Anspruch des normalen Athleten sollte stets auf die Last abzielen, die sich gerade noch physiologisch einwandfrei bewältigen lässt. Die Technik ist der Maßstab und nicht das Gewicht.

Mehr geht immer… fragt sich nur um welchen Preis? Lohnt es sich für ein paar KG mehr auf der Hantel immer weitere Verletzungen und Überlastungserscheinungen zu akkumulieren, bis man schlussendlich trainingsunfähig ist und die weiteren Lebensjahre komplett verkümmert? Oder ist es nicht deutlich intelligenter immer nur so zu trainieren, dass man ein Leben lang gesund, schön und stark bleibt?

(Richtige Leistungssportler wissen dies auch und legen enorm viel Wert auf die korrekte Technik – ohne die sie ohnehin nicht in die Gefilde von Weltrekordleistungen gelangen würden. An ihre Grenzen und über eine saubere Technik hinausgehen sie erst im Wettkampf. Wohingegen weniger intelligente Hobby-Leistungssportler auch im Training regelmäßig die Grenzen der sauberen Technik überschreiten, sich dadurch schädigen und dann auch noch mit ihren Verletzungen und Schmerzen prahlen. So ist das halt, wenn man mit den Allüren eines Formel 1-Rennfahrers den künstlich aufgemotzten Opel bereits bei 250 Sachen mit der Leitplanke argumentieren lässt und sich dadurch „selbst verwirklicht.“)

Dussel: Sind Übungen wie Kreuzheben nicht generell zu gefährlich?

(Bildquelle: Pixabay.com / tpsdave ; CC Lizenz)

Königsübung Bankdrücken: Rein physiologisch betrachtet nicht wirklich als “gesundheitsfördernd” zu betrachten. (Bildquelle: Pixabay.com / tpsdave ; CC Lizenz)

Prof. Schlauchdich: Da gilt es zu differenzieren. Übungen sind umso gefährlicher, je unnatürlicher die damit verbundenen Bewegungen sind und je schlechter diese ausgeführt werden. Die klassischen Übungen des Hebens, Beugens, Ziehens und Drückens sind die natürlichsten Bewegungen überhaupt. Wer sie sauber und progressiv trainiert, wird einen starken, schönen und funktionalen Körper entwickeln. Einzig das Bankdrücken befindet sich in einer Grauzone. Es ist keine wirklich natürliche Bewegung und physiologisch suboptimal für die Schulter. Stehendes Drücken, Dips und Liegestützvariationen sind hier deutlich besser geeignet – um die Bewegung des Drückens zu trainieren.

Natürlich kann jeder weiterhin auf der Bank drücken… Er sollte hier jedoch nie bis zum totalen Versagen weiterkämpfen. Oftmals spürt man mit zunehmender Erschöpfung eine beginnende Instabilität in der Schulter. Spätestens hier sollte man den Satz abbrechen. Die Schultern werden es danken. Zudem ist hoffentlich längst bekannt, dass ein „balls to the walls“-Training weder notwendig noch intelligent ist, wenn es um Muskel- oder Kraftaufbau geht.

Dussel: Wie bitte? Kein Training bis zum Muskelversagen? Was ist mit RHT – Richtig Hartem Training?

Prof. Schlauchdich: Erschöpfungs-Management ist heutzutage kein Fremdwort mehr. Unterbrochene Sätze, wie sie beim Clustern oder bei PITT-Force verwendet werden, sind effizienter als durchgehende. Die kurzen Pausen dazwischen erlauben es, das Trainingsgewicht öfter in kürzerer Zeit zu bewegen – was der eigenen Entwicklung spürbar auf die Sprünge hilft.

(Bildquelle: Flickr / US Naval Forces Central ; CC Lizenz)

Intensität schön und gut, aber nicht um jeden Preis: Wenn es knallt, dann aber richtig! (Bildquelle: Flickr / US Naval Forces Central ; CC Lizenz)

Der Parameter der Intensität wird im Training vieler Athleten oft überstrapaziert. Die letzten erzwungenen Wiederholungen mit unsauberer Technik und geschwächten Strukturen dürfen für einen Großteil der Verletzungen und Verschleißerscheinungen verantwortlich gemacht werden. Ganz zu schweigen von der damit verbundenen Überlastung des Zentralen Nervensystems. Alle Last, die nicht von der Muskulatur (und dem Nervensystem) beherrscht wird, wirkt destruktiv. Damit unser Bewegungsapparat wächst, müssen wir ihn stören und nicht zerstören. Bei optimalem Training wird eine Übung beim Koordinationsversagen beendet! Also dann, wenn die Ausführung an Qualität nachlässt. Die dadurch entstehende Intensitätseinbuße lässt sich durch ein entsprechendes Anheben der Frequenz oder des Volumens kompensieren.

RHT bedeutet nicht, dass man sich in jedem Training selbst umbringen soll, indem man das Ende des sauber ausgeführten Satzes durch allerlei destruktive Intensitätssteigerungen hinauszögert. RHT bedeutet, dass man das Beste aus jeder einzelnen Wiederholung herausholt und nicht nur aus den letzten zwei. Es bedeutet, dass man voll bei der Sache ist – vom ersten Aufwärmsatz bis zum Koordinationsversagen des letzten Clusters. Prinzipien wie das der maximalen Kontraktion aller beteiligten Muskelfasern zu Beginn der Wiederholung und das der Höchstkontraktion am Ende derselben gehören ebenso dazu wie eine saubere Technik, tiefe Atmung und ein kurzes Verweilen am Übergang von der negativen zur positiven Phase. Letzteres hilft uns dabei, den Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus zu umgehen, der die Muskulatur nur ent- und die Gelenke und Sehnen überlastet.

Je mehr wir auf eine maximale Belastung der Muskulatur bei gleichzeitig möglichst geringer Überlastung des restlichen Körpers achten, desto öfter können wir auch trainieren und desto besser werden wir uns entwickeln.

Dussel: Und was ist mit der Ernährung? Wie viel muss man wirklich futtern, damit man wächst? Wie wichtig sind Supplements?

(Bildquelle: Youtube / Furious Pete)

Wer Muskeln aufbauen will, muss auch essen. Nimm dir ein Beispiel an Furious Pete – Der Mann hat es von ganz unten nach ganz oben geschafftn. (Bildquelle: Youtube / Furious Pete)

Prof. Schlauchdich: Das ist ganz einfach. Wenn man gerade mal so viel isst, dass man selbst ohne Training nicht zunimmt, dann wird man auch mit Training kaum an Masse zulegen. Wo kein Zement und keine Energie, da entsteht auch kein Haus. Wer somit insgesamt nicht aufbaut, der isst zu wenig! Aufgebaut werden kann immer nur das, was auch vorher auf dem Teller oder im Shake war. Training allein setzt nur den Reiz zum Wachstum. Ohne zusätzliche Nährstoffe, verpufft dieser Reiz weitestgehend.

Wer dann vorwiegend Fett aufbaut, der trainiert entweder zu lasch oder futtert viel zu viel. Hier gilt es, die Balance zu finden, die von Mensch zu Mensch verschieden ist. Einige müssen deutlich mehr essen, damit sich der Zeiger auf der Waage überhaupt bewegt, andere neigen schnell zu Fettansatz und müssen ihre Nahrungszufuhr feinfühliger regeln.

Dabei ist man nun bekanntlich, was man isst. Wer Müll futtert, der macht aus seinem Körper auch einen Müllhaufen. Natürlich ist er ein sehr guter Müllschlucker und kann vieles gut verwerten, aber all die chemischen Zusatzstoffe, künstlich gehärteten Fette und modernen Mastmittel – wie Zucker und Stärke – setzen seinem Stoffwechsel, Hormonhaushalt, Aussehen und Immunsystem dann doch zu, da er sie nicht gewohnt ist und somit nicht adäquat mit ihnen umzugehen weiß. In Summe fühlt man sich deutlich besser, ist leistungsfähiger, schöner und gesünder, wenn man sich auf naturbelassene Lebensmittel konzentriert. Das bedeutet: Wasser, Tee, Fisch, Meeresfrüchte, Eier, Fleisch, Milchprodukte, Nüsse, Gemüse, Hülsenfrüchte, Pilze, Öle und Obst. Wer zudem im Aufbau ist, sollte Reis, Kartoffeln, Haferflocken und Vollkornbrot hinzunehmen.

Wer sein Körperfett reduzieren möchte, sollte zuerst die Kohlenhydrate kürzen, denn zusätzliche Energie benötigen wir nur, wenn wir sie auch bald wieder verbrauchen. Sich hingegen mit Kohlenhydraten zu überfüttern, obwohl man nicht körperlich arbeitet bzw. nicht täglich trainiert, ist für den Körperfettanteil genauso klug, wie das weitere Betanken eines bereits vollbetankten Autos für das Portemonnaie. Wenn dies keine weiteren Erfolge zeitigt, gilt es die Energiezufuhr generell zu drosseln und das Training stoffwechsel-intensiver zu gestalten. Wer sich sein Körperfett weghungern möchte, wird dabei immer mehr Muskelmasse verlieren als derjenige, der seine Kalorienzufuhr weniger stark maßregelt und überschüssiges Körperfett dafür durch Intervall-Training verheizt. Eine durch Training erzeugte negative Kalorienbilanz wirkt sich erwiesenermaßen deutlich weniger drückend auf den Grundumsatz aus als eine reine Hungerkur!

Wer eine derart ausgewogene Ernährung beibehält, wird keine Nahrungsergänzungsmittel benötigen. Diese werden immer nur dann notwendig, wenn man in der Ernährung schludrig oder zum Opfer der Werbe-Industrie wird. Und als letzter Punkt: Bei der Ernährung sollte nie gespart werden. Fair produzierte, hochwertige und naturbelassene Lebensmittel sind der erste „Luxus“, den sich ein Mensch gönnen sollte, sobald er finanziell dazu in der Lage ist. Diese Lebensmittel werden ein konstruktiver Teil von uns – ganz im Gegenteil zu all dem materiellen Müll und den destruktiven Toxinen für den wir normalerweise unser Geld verschwenden.

Dussel: Also Training und Ernährung… Bodenständig und naturbelassen. Das wär dann wohl alles!

(Bildquelle: Pixabay.com / sipa ; CC Lizenz)

Sind wir nicht alle ein wenig verrückt? Wenn die Studios dicht wärn…na, du weißt schon! (Bildquelle: Pixabay.com / sipa ; CC Lizenz)

Prof. Schlauchdich: Mitnichten. Der Tag hat 24 Stunden, nur einen Teil davon verbringen wir mit Training und Ernährung. Ob wir jedoch das Beste aus der Sache machen oder nicht, hängt davon ab, wie wir außerhalb des Studios und der Küche denken und leben. Ein optimistisches Weltbild ist ebenso unabdingbar wie auch ein gelassenes Gemüt und organisiertes Arbeiten, denn Stress ist katabol. Er stört nicht nur unsere Konzentration beim Training, sondern auch das Immunsystem und die Regeneration. Damit wir optimal wachsen und trainieren können, muss Stress vermieden werden, wo es nur geht. Mentale Übungen wie Meditation, Kontemplation und praxisorientierte Philosophie verhelfen dazu, das eigene Leben und Verhalten in feste Bahnen zu lenken, wodurch Stress vermieden wird. Es ist nun einmal fast alles eine Frage der Einstellung.

Dussel: Aber das ist ja auch nur alles Theorie… Ich geh lieber mal curlen und nehm‘ BCAAs. Der Schwager meiner Cousine hat so ordentlich aufgebaut und ´nen 44er Oberarm bekommen. Und darauf kommt es an.

Prof. Schlauchdich: GRMBL! Wenn die Studios dicht wärn, wärn die Irrenhäuser voll.


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Über Christian Zippel

Dr. Christian Zippel ist Urheber des 2013 geschlossenen und offline genommenen Kraftsport- und Bodybuilding-Blogs „Der Wille zur Kraft“. Er ist mehrfacher Autor, darunter von Werken wie „Der Wille zur Kraft – Die zehn Gebote kompromissloser Leistungssteigerung“, „HFT: Hochfrequenztraining & Autoregulation“ „Rosenrot – Oder die Illusion der Wirklichkeit“, „Leider geil, fett & faul“ oder „80/20 Fitness – Wenig investieren, viel erreichen“ und promovierte im Bereich der Philosophie.

Auch wenn er sich vielleicht selbst nicht so bezeichnen würde, so ist Christian doch das, was man als „Neuzeit-Philosoph“ bezeichnen könnte. Seine Werke und Artikel – selbst jene, die sich der Leibesertüchtigung verschrieben haben – sind durchtränkt mit philosophischem und erziehendem Charakter. Seine Lehrer? Seneca, Nietzsche, Bruce Lee. Sein Motto? Die Einheit von Körper und Geist. Mens fortis in corpore forti – ein starker Geist in einem starken. Körper.

Er selbst hat sich weitestgehend aus dem Internet zurückgezogen und ist nicht mehr in Blogs oder Foren aktiv. Die hier veröffentlichten Artikel sind aus seinem früheren Blog „Der Wille zur Kraft“ übernommen, da er sie kurz vor Torschluss zur Verfügung gestellt hat.

2014 gründete Christian den Fitness-Buchverlag „Faszination Fitness“, der vor kurzem mit seinem Erstlingswerk von sich reden machte, einem Crowdfunding-finanziertem Buchband namens „Stark & Schön“ in Zusammenarbeit mit Corinna Walther und Andreas Trienbacher.

Wer für ein Coaching oder geistigen Austausch den direkten Kontakt zu Christian sucht, der wird hier fündig: http://www.christian-zippel.de

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Bildquelle Titelbild: Pixabay.com / Skeeze ; CC Lizenz


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  • Schöner und lustiger Artikel. Die meisten Leute sieht man wirklich in jedem Fitnessstudio, besonders die eher auf Gewicht als auf Technik achten. Leider gehöre ich auch manchmal dazu :D

  • Francesco

    Meiner Meinung nach sind BCAA´s gut, erst Recht wenn man nüchtern trainiert.