Review: Amino X „Watermelon“ von BSN im Test

Review: Amino X „Watermelon“ von BSN im Test

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Von Antonio De Pascali

Aminosäuren Supplemente findet man heute, wie Sand am Meer mit den Versprechungen, dass genau diese und jene enthaltene Aminosäuren im Produkt XY dem maximalem Muskelwachstum dienen – oder die vorhandene Muskelmasse vor dem Abbau schützen. Somit kommt jeder Sportler früher oder später mit derartigen Produkten in Kontakt, wenn er sich auf dem Nahrungsergänzungsmarkt eingehender informiert.

Zwar streben viele Menschen nach der eierlegenden Wollmilchsau (Muskelauf- bei gleichzeitigen Fettabbau), doch in den meisten Fällen werden gezielte Phasen zum Aufbau schierer Masse und Fettreduktion getroffen (Stichwort: Periodisierung). Die Zufuhr spezieller Aminosäuren in höherer Menge macht vor allem während der Diät Sinn, da hier die gesamte Kalorienzufuhr erniedrigt ist (Energiemangel) und optimaler Muskelschutz – neben den Verlust von Körperfett – im Fokus steht (stehen sollte).

Dies heißt zwar nicht, dass eine Extraportion an Aminosäuren im Aufbau keinen Sinn macht. Wenn es um die bodybuilding-gerechte Workout-Nutrition können beide Personengruppen davon profitieren. Die Frage, die sich einem Athleten in diesem Kontext stellt: Einzelne Aminosäuren ergänzen oder auf Kombi-Präparate („Formeln“) zurückgreifen?

Eine solche Amino-Formel ist das Amino X aus dem Hause BSN – und genau darum geht es auch im folgenden Test. Macht die Investition in dieses Produkt Sinn oder kann man sich das Ganze sparen?

Review: Amino X „Watermelon“ von BSN im Test

Steckbrief: “Amino X“ von BSN ; Geschmacksrichtung Watermelon

Produktbeschreibung frei aus dem Englischen übersetzt.

Review-Amino-X-BSN-im-Test„Bei AMINO X® handelt es sich um eine stimulanz-freie BCAA-Formel, die mit dem Hintergedanken der Ausdauerunterstützung während des Trainings und der Muskelregeneration nach dem Workout entwickelt wurde, um deine Leistung auf das nächste Level zu heben. Das Amino X® enthält eine BCAA-Mischung (10g) und die essenziellen Aminosäuren – darunter L-Alanin, Taurin und L-Citrullin. Das Amino X® hilft deinem Körper bei der Regeneration des heutigen Trainings und bereitet dich zugleich auf das Morgige vor.

Du bekommst das Amino X® in 5 erfrischenden Geschmacksrichtungen und es liefert dir eine versatile, nährwertlastige Unterstützung für jede Art von Training.“ – BSN

  • Typus: Aminosäuren & BCAAs
  • Verpackungseinheit: 1 Dose 435g zu je 14,5g (30 Gaben)
  • Preis: 18,90€ – 26,99€ variiert je nach Anbieter
  • Inhaltsstoffe pro Gabe: Vitamin D3 (Cholecalciferol) 500 IU, Sodium 160mg, Anabolic Amino Acid Interfusion 10g ([L-Leucine, L-Valine, L-Isoleucine], L-Alanine, Taurine, L-Citrulline), Efforsorb EnDura Composite 2g (Malic Acid, Citric Acid, Sodium Bicarbonate and Cholecalciferol)

Das klingt nach einer vollmundigen Versprechung, aber mich stört eine Sache bei dieser Beschreibung: die hier bezeichneten „essenziellen“ Aminosäuren L-Alanin, L-Taurin und L-Citrullin gehören eben nicht zu den essenziellen (=lebensnotwendigen) Aminosäuren – der Körper ist nicht darauf angewiesen, sie über die tägliche Ernährung aufzunehmen, da er sie selbst synthetisieren kann.

Aber gut – diesen technischen Fauxpas kann man verschmerzen. Wie steht es um das Produkt?

Aufmachung (5/5)

Das Amino X weißt das typische BSN-Corporate-Design auf, welches über die gesamte Produktlinie bekannt ist. Die Farbe dominiert in Form der roten Dose. Auf der Vorderseite befindet sich das Logo der Firma, allerdings liegt das Hauptaugenmerk ganz klar auf dem Produktnamen, der groß und in der Mitte prangt. Daneben lassen sich noch weitere Informationen auf der Vorderseite über Inhaltsstoffe und Besonderheiten des Produktes finden (z.B. das es koffeinfrei ist), sowie auch der Packungsinhalt und der Geschmack des Supplements sind schnell gefunden.

Eine detailliertere Beschreibung der Inhaltsstoffe, mit den Hinweisen für Allergiker und der Angabe des Herstellers finden sich ohne große Sucherei. Weitere Informationen auf der Verpackung beschreiben das Produkt, bezüglich des Nutzens und der Wirkung, der Einnahmeempfehlung und Kombinationsmöglichkeiten mit anderen BSN Produkten.

Alles in allem, für mich persönlich eine schöne Verpackung, die Informationen sind leicht zugänglich und sinnig gebündelt. Was will man mehr?

Inhalt (2/5)

Amino-X-FormelBeim Inhalt möchte ich zunächst auf den mengenmäßig größten Teil eingehen: Das ist die Anabolic Amino Acid Interfusion“-Matrix mit 10g pro Gabe. Leider findet sich keine Aufschlüsselung der einzelnen Aminosäuren, was zur definitiven Bewertung des Produkts eigentlich erforderlich wäre. Anhand der Reihenfolge der aufgezählten Aminosäuren lässt sich allerdings erahnen, welche Aminosäuren in höher dosierter Menge vorliegen. Die Transparenz hätte man sich allerdings schon machen dürfen.

Anabolic Amino Acid Interfusion Matrix (10g)

Verzweigtkettige Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin

L-Leucin, L-Valin und L-Isoleucin auch bekannt als verzweigtkettige Aminosäuren (BCAA Guide) (engl. „branched chain amino acids“), machen den Löwenanteil der Amino X Formel aus – und das ist auch gut so. Bei den BCAAs handelt es sich tatsächlich um essentielle Aminosäuren und müssen durch die Nahrung zugeführt werden, da sie nicht selbst vom Körper hergestellt werden können.

Verzweigtkettige Aminosäuren finden sich in vielen proteinhaltigen Lebensmitteln, etwa Putenbrust, Rindfleisch, Fisch und z.B. Eiern und Nüssen. Die zusätzliche Einnahme von BCAAs mittels eines Supplements ist in der Regel nicht zwingend erforderlich, kann allerdings in besonderen Umständen Sinn machen, um Muskelabbau während intensiver Belastungsspitzen zu minimieren.

L-Citrullin [1][2][3][4]

Die „Pump“-Aminosäure L-Citrulin findet sich häufig in Pre-Workout Boostern – sie ist ein Intermediär im Harnstoff-Zyklus und dazu in der Lage, den Plasma-Arginin-Spiegel in nennenswertem Umfang (und damit die NO-Synthese) zu erhöhen. Durch die damit erzielte, bessere Durchblutung erreicht man während des Workouts eine optimale Nährstoffversorgung und einen besseren Pump. Des Weiteren wirkt die Aminosäure anti-ermüdend und fördert damit auch die Ausdauerleistung während des Workouts. (Einen sehr guten Artikel zur Funktion und Wirkung von L-Citrullin findest du hier, einen Artikel zu Arginin (einem der Endprodukte) dagegen hier)

Eine effektive Dosierung liegt bei ~3-5g pro akuter Gabe.

L-Taurin [5][6][7][8][9][10][11]

Die Aminosäue L-Taurin gehört zu den semi-essenziellen Aminosäuren, was im Grunde genommen bedeutet, dass der Körper in gewissen Situationen (z.B. Krankheit, Stress, Belastung) nicht mit der Eigensynthese hinterherkommt – er schafft es nicht, die eigentlich benötigte Menge an Taurin aus eigener Kraft zu synthetisieren. Ob dies nun für dich zutrifft, entscheidet dein Trainings- und Ernährungsverhalten. Taurin wird typischerweise Energy-Drinks (z.B. Red Bull) beigemischt.

Taurin wird kardioprotektiv, beeinflusst den Glukose-Stoffwechsel (wirkt anti-diabetisch) und ist dazu in der Lage die Lipidperoxidation (Abbau von Fetten unter aeroben Bedingungen) zu reduzieren. Damit sich all diese Effekte manifestieren, ist eine Dosierung im Grammbereich notwendig (+1,5g). Anzumerken sei vielleicht auch, dass Taurin in Wechselwirkung zu Beta-Alanin steht, da die Aminosäuren über die gleichen Transporter resorbiert werden.

L-Alanin [13][14]

Amino X von BSN im ReviewDie Aminosäure L-Alanin gehört zu den nicht-essenziellen Aminosäuren und sie übernimmt eine entscheidende Rolle in der Energiebereitstellung bei Energiemangelsituationen. Verwechslungsgefahr besteht mit Beta-Alanin und daher sollte man immer genau aufs Etikett schauen, da die Wirkung unterschiedlich ist.

Ein Großteil der BCAAs wird innerhalb der Muskulatur zu Alanin umgewandelt, damit diese in einem weiteren Schritt zur Leber transportiert werden kann, um die Gluconeogenese zu befeuern. Tatsächlich resultiert der Abbau von Muskelprotein (und BCAA) zu diesem Zweck, weshalb es z.B. auch Sinn machen kann (exogen) BCAAs zuzuführen – der Körper muss in einem solchen Fall nicht mehr Körperprotein abbauen.

Alanin wird zu Pyruvat desaminiert, wobei als Nebenprodukt Ammoniak entsteht (Ammoniak wird wiederum mit Glutamat kombiniert und es entsteht L-Glutamin – eine weitere Aminosäure, die eine große Rolle bei der Gluconeogenese in der Leber spielt). Die in der Leber hergestellten Glukose-Moleküle werden dann wiederum zur Muskelzelle transportiert, wo sie wieder bei der Energiedeckung behilflich sind.

Das heißt: Die Kombi aus BCAA und Alanin pre-workout macht aus anti-kataboler Sicht durchaus Sinn, allerdings bleibt es zu bezweifeln, dass in einem 10g-Blend genug Alanin ist, um einen Impact zu machen (hier wären Mengen von 3-5g erforderlich).

Fazit zur Anabolic Amino Acid Interfusion Matrix

Die BCAAs machen den größten Teil der Matrix aus, was natürlich bei einem BCAA-Produkt mit möglichst anti-kataboler Wirkung auch so sein sollte. Die Menge von 8-10g BCAA ist für die Wirkung zielführend, was im Umkehrschluss bedeutet, dass für die restlichen Komponenten zu wenig Spielraum bleibt. Wie man es auch dreht und wendet: Da kommen beim besten Willen keine Mengen zusammen, die in irgendeiner Weise ergogenisch oder anti-katabol wirken könnten. Was bleibt ist die Option sich 2 Portionen reinzufahren.

Efforsorb EnDura Composite Matrix (2g)

Wie sieht es nun bei der anderen Formel, der Efforsorb EnDura Composite Matix, aus?

Apfelsäure (Malat) [13]

Diese enthält zum Beispiel Apfelsäure, die sich auch beim Geschmack wiederfinden lässt. Dabei handelt es sich nur um den Trivialnamen für Malat oder auch „2-Hydroxybernsteinsäure“ (engl. „malic acid“), ein TCAI-Intermediär, welche normalerweise als Verbindung mit Citrullin vorliegt und dafür sorgt, dass das Ganze stabil bleibt.

Abseits dessen übernimmt Malat auch eine nicht zu unterschätzende Funktion im Energiestoffwechsel, indem es die aerobe ATP-Produktion unterstützt.

Zitronensäure [15][16][17][18]

Bei der Zitronensäure handelt es sich um ein weiteres TCAI-Intermediär, welches für die aerobe ATP Produktion ist und basisch auf den Körper wirkt und in höheren Mengen (0,1g/kg) die Eisenresorption verbessern kann.

Mir sind keine leistungssteigernden Effekte zur Zitronensäure bekannt. Ob die Komponente einen nennenswerten Effekt auf die Energiebereitstellung beim Training ausübt, bleibt fraglich.

Natriumhydrogencarbonat (Sodium Bicarbonat / Backpulver) [19]

Natriumhydrogencarbonat (Sodium Bicarbonate) gilt schützt den extra-zellulären Raum und Blutkreislauf vor der Übersäuerung und wirkt in Mengen ab +0,3g/kg leistungssteigernd…wo wir auch schon beim Knackpunkt sind: Bei einem 70-80 kg schweren Athleten beträgt die leistungssteigernde Dosierung somit 21-24 Gramm. Das sind Mengen, wo es häufig auch zu Verdauungsbeschwerden kommt, weshalb die Mengen in kleineren Gaben auch geladen werden (wie bei Creatin und Beta-Alanin). Das heißt aber auch, dass Sodium-Bicarbonat nicht akut wirkt, weshalb es in einem Pre-Workout Produkt kaum Sinn macht.

Bei einer Gesamtmischung von 2g sehe ich nicht, wie man eine effektive Dosis dieser Substanz reinquetschen können soll.

Vitamin D3 (Cholecalciferol)

Vitamin D spielt bei der Erregbarkeit der Muskulatur eine herausgehobene Rolle – hat aber noch viele andere Effekte im Körper (darunter auf das Immunsystem und den Knochenstoffwechsel). Eine ausführliche Diskussion zu Vitamin D und seinem Wirkungsspektrum bekommst du hier und hier.

Im Amino X sind 500 IU (Internationale Einheiten) enthalten, was jetzt nicht sonderlich viel ist. Dieses Vitamin ist zwar wichtig, kann vom Körper aber mit ausreichender Sonneneinstrahlung über die Haut selbst gebildet werden. Es macht gerade für Sportler Sinn in der kalten (und sonnenarmen) Jahreszeit mit hochdosiertem Vitamin D3 nachzuhelfen.

Ich sehe jetzt keinen großen Nutzen der Substanz in einem solchen Produkt, wie dem Amino X.

Fazit zur Efforsorb EnDura Composite Matrix

Der wirklich sinnvolle Inhalt beschränkt sich maßgeblich auf die hier enthaltenen BCAAs. Die anderen Zusatzstoffe versuchen dem Amino X eine Position als Intra-Workout Aminosäuren Drink zu verschaffen sind hierzu aber entweder unterdosiert oder sinnfrei eingesetzt.

Nüchtern betrachtet taugt das Produkt also nur als BCAA-Supplement – was jetzt an und für sich nicht schlecht ist. Man hätte den ganzen anderen Kram auch einfach rauslassen können und das Label „BCAA Supplement“ draufklatschen können.

Geschmack & Löslichkeit (2/5)

Review: Amino X „Watermelon“ von BSN im TestDer Geschmack ist bei vielen Anwendern von Aminosäuren fast wichtiger, als die anderen Faktoren. Gerade für jemanden, der das erste Mal ein geschmacksneutrales BCAA Produkt trinkt, wird einen guten Geschmack zu schätzen wissen.

Meine Version kommt in der Geschmacksrichtung „Wassermelone“ daher, doch es gibt auch noch 4 weitere Geschmäcker, nämlich „Blue Raspberry“ (Blaue Himbeere), „Fruit Punch“, „Grape“ (Traube) und „Green Apple“ (Grüner Apfel).

Die Farbe ist jedenfalls fernab von jeder Verwandtschaft mit einer Melone. Ein klares Neonfarbiges Rosa/Lila. Was beim ersten Trinken auffällt, ist ein geringer Anteil an Kohlensäure sowie der abwesende Geschmack einer Melone – der Melonengeschmack ist eher subtil und erinnert mich an eine Mischung aus Melone mit einer leicht kohlensäurehaltigen und sauren Apfelsaftschorle. Rein vom Geschmack her, ist das Amino X nicht besonders lecker, aber auch nicht abartig.

Die Löslichkeit habe ich folgendermaßen getestet: 14,5g Amino X in ein Glas, 250ml kaltes Wasser dazu und für 30 Sekunden mit einem Teelöffel gerührt. Gelöst hat sich fast alles, bis ein paar Rückstände, die sich hartnäckig am Boden des Glases gehalten haben. Ich würde an dieser Stelle von einer 95%igen Löslichkeit sprechen – also wirklich gut.

Mein Fokus liegt auf dem Geschmack des Produktes, denn etwas länger Shaken oder Rühren kann man bekanntlich immer, um das Produkt besser aufzulösen. Den Geschmack lässt sich dagegen leider nicht „weg-shaken“.

Preis (2/5)

Beim Preis konnten erhebliche Unterschiede gefunden werden. In meiner Bewertung möchte ich mich gerne auf den durchschnittlichen Preis von ungefähr 23,13€ beziehen (Amazon). 23,13€ für 30 Gaben – das entspricht einem Preis von 0,77 € pro Gabe. Wie so oft, bietet Body & Fit einen Bestpreis, der bei 19,90 € pro Dose liegt (das entspricht dann einem Preis pro Dosis von 0,66 €)

Dominant sind in dem Produkt die 10g Aminosäuren pro Gabe, wobei der größte Teil auf BCAAs entfält – weshalb ich zum Vergleich andere BCAA Produkte heranziehe und den Preis pro Gabe zu je 10g BCCAs berechne. Hierbei spielt neben dem Hersteller selbst auch die Packungseinheit eine Rolle. (Damit der Vergleich fair bleibt, vergleiche ich nicht die 435g Dose mit 1kg oder 100g Packungseinheiten, sondern vornehmlich 500g (oder im annähernden Bereich dieser Menge).

Die Produkte von Myprotein, White Supps, Profuel und TNT liegen in dem erwähnten eingegrenzten Bereich in einem preislichen Rahmen zwischen: 0,50 € – 0,76€ pro Gabe. Klar könnte man nun sagen, dass das Amino X neben den BCAAs noch weitere Inhaltsstoffe enthält – es ist also kein reines BCAA-Produkt. Der Argumentationsstruktur des Reviews folgen, sehe ich das allerdings nicht als stichhaltige Begründung, denn wirklich effektiv ist nur die Menge an BCAAs im Amino X.

Wer auf der Suche nach einem BCAA-Produkt ist und eine günstige Bezugsquelle für das Amino X findet, der bekommt ein gutes Produkt. Wer allerdings durch die weiteren Komponenten mehr erwartet, kann sich hier nun leicht verarscht vorkommen – daher gibt es auch nur 2 von 5 Punkten in der Konzeption des Produkts (siehe oben)

Gesamtnote/Fazit

Was soll man zum Amino X nun sagen? Als Kombi-Produkt überzeugt mich das Ergebnis leider nicht. Als BCAA-Produkt reiht es sich dagegen im mittleren Segment ein (je nachdem, wie viel man dafür bezahlt).

Der Geschmack war jetzt nichts besonderes, als dass man jetzt behaupten könnte, dass es das Formeldesign herausreist – im Zweifelsfall handelt es sich allerdings um ein K.O. Kriterium, welches dann doch noch zum Kauf überzeugen kann.

Das ernüchternde Fazit und die Botschaft an BSN: Schmeißt den unterdosierten Kram raus und nennt es BCAAs X®.

Das Gute an der ganzen Geschichte ist, dass es das Amino X bei Body & Fit für 19,90 € pro Dose (d.h. 0,66 € pro Portion) zu kaufen gibt – und das relativiert den Kosten-/Nutzenfaktor (selbstverständlich nur wenn du auf der Suche nach einem BCAA-Produkt bist.)

HIER geht es zur Forendiskussion

HIER kannst du das Amino X von BSN für 19,90 € pro Dose kaufen

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Bildquelle: Youtube / BSN

Über den Reviewer

Antonio De Pascali kam mit Fitness in Berührung durch sein Übergewicht in der Jugend (130kg bei 175cm). Somit war das erste und einzige Ziel im Fitnessstudio der Gewichtsverlust. Nach schnellen Erfolgen im Fitnessstudio und dem Erreichen eines Körpergewichts unter 90kg, rückte das Training immer mehr in den Vordergrund, woraus sich das Interesse am Kraftsport entwickelt hat und heute seine Leidenschaft ist.

Antonio hat Elektrotechnik studiert und interessiert sich heute für alles Wissen rund um die Themen Training, Ernährung und Gesundheit.

Quellenangaben (draufklicken)

[1] Sureda, A., et al. (2010): L-citrulline-malate influence over branched chain amino acid utilization during exercise. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20499249.

[2] Ochai, M.,et al. (2012): Short-term effects of L-citrulline supplementation on arterial stiffness in middle-aged men. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21067832.

[3] Perez-Guisado, J. / Jakeman, PM. (2010): Citrulline Malate Enhances Athletic Anaerobic Performance and Relieves Muscle Soreness. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20386132.

[4] Orozco-Gutierrez, JJ. et al. (2010): Effect of L-arginine or L-citrulline oral supplementation on blood pressure and right ventricular function in heart failure patients with preserved ejection fraction. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21154265.

[5] Pansani MC., et al. (2012): Atrophic cardiac remodeling induced by taurine deficiency in Wistar rats. In: PLoS One. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22844478.

[6] Trachtman H., et al. (1992): Taurine attenuates renal disease in chronic puromycin aminonucleoside nephropathy. In: Am J Physiol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1733287.

[7] Nandhini, AT. / Thirunavukkarasu, V. / Anuradha, CV. (2005): Taurine modifies insulin signaling enzymes in the fructose-fed insulin resistant rats. In: Diabetes Metab. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16369195,

[8] Nandhini, AT., et al. (2005): Effect of taurine on biomarkers of oxidative stress in tissues of fructose-fed insulin-resistant-rats. In: Singapore Med J. URL:http://www.sma.org.sg/smj/4602/4602a5.pdf.

[9] Nandhini AT. / Anuradha CV. (2002): Taurine modulates kallikrein activity and glucose metabolism in insulin resistant rats. In: Amino Acids. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12025872.

[10] Ra SG., et al. (2013): Additional effects of taurine on the benefits of BCAA intake for the delayed-onset muscle soreness and muscle damage induced by high-intensity eccentric exercise. In: Adv Exp Med Biol. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23392882.

[11] Rutherford, JA. / Spriet, LL. / Stellingwerff, T. (2010): The effect of acute taurine ingestion on endurance performance and metabolism in well-trained cyclists. In: Int J Sport Nutr Exerc Metab. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20739720.

[12] Balshaw TG., et al. (2012): The effect of acute taurine ingestion on 3-km running performance in trained middle-distance runners. In: Amino Acids. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22855206.

[13] Di Pasquale, M. (2012): Amino Acids and Proteins for the Athlete. 2 Auflage. CRC Press. URL: http://aesirsports.de/2015/04/review-buchempfehlung-amino-acids-and-proteins-for-athletes-von-mauro-di-pasquale/.

[14] McDonald, L. (2007): The Protein Handbook. Lyle McDonald Publishing http://goo.gl/EfRjtk

[15] Srere, PA. (1992): The molecular physiology of citrate. In: Curr Top Cell Regul. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1386801.

[16] Beeckmans, S. (1984): Some structural and regulatory aspects of citrate synthase. In: Int J Biochem. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6370751.

[17] Wachman, A. / Bernstein, DS. (1968): Diet and osteoporosis. In: Lancet. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4172759.

[18] Marangella M., et al (2004): Effects of potassium citrate supplementation on bone metabolism. In: Calcif Tissue Int. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15255069.

[19] Bishop, D. / Claudius, B (2005): Effects of induced metabolic alkalosis on prolonged intermittent-sprint performance. In: Medicine and Science in Sports and Exercise. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15r870629.


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