Neues vom Mixer: Gesund und viel essen?

Neues vom Mixer: Gesund und viel essen?

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Von Christian Zippel |

Kochen ist eine Kunst und durchaus männlich.

Bla bla bla… wen interessierts. Ich kann gut kochen. Aber wer hat schon Bock, täglich mehrmals in der Küche zu schmoren? Insbesondere, wenn man eigentlich Besseres zu tun hat? Essen ist ganz nett… aber kochen? Insbesondere in Phasen, in denen man jeden Tag mehrere Tausend Kalorien benötigt, um voranzukommen… Geht’s noch? Da wird das tägliche Zubereiten und Futtern nur noch zur Mühsal – genauso wie alle anderen Haushaltstätigkeiten. Grmbl!

Wer ernsthafter Athlet ist und vielleicht sogar täglich trainiert, der lebt aber nun einmal in einem Körper, in dem täglich unzählige Ab- und Aufbauprozesse vor sich gehen. Da ist im eigenen Leib die Hölle los. Verletzte Strukturen werden repariert, Energiespeicher betankt, das Immunsystem stabilisiert, das Hormonsystem tanzt Tango und auch der Glanz der Haare und Nägel, die Geschmeidigkeit der Haut usw. all dies hängt von unserer Nährstoffzufuhr ab. Also doch täglich kochen?

Neues vom Mixer: Gesund und viel essen?

Momentchen…

(Bildquelle: Pixabay.com / Public Domain Pictures ; CC Lizenz)

Wer schnell viele Kalorien tanken will, ist bei Fast Food an der richtigen Adresse. Das Problem? Sehr gesund ist es nicht und es macht einen Unterschied, mit welchem Sprit du dein Auto betankst. (Bildquelle: Pixabay.com / Public Domain Pictures ; CC Lizenz)

…da gibt es doch noch Fast Food. The American Way of cooking: Packung aufreißen und ab in die Mikrowelle damit. Bing – Fertig! Und runter damit. Unzählige Fertiggerichte warten in den Supermarktregalen und Tiefkühltruhen darauf, von uns entdeckt und assimiliert zu werden. Auch außerhalb der heimischen Küche gibt es genug Möglichkeiten, sich gebührlich mit Fast Food vollzustopfen. Seien wir ehrlich! Die meisten Athleten ernähren sich genau so: Kein Bock aufs Kochen, gegessen werden muss trotzdem… also schnell und billig. Wird schon laufen so. Und mit den ganzen Geschmacksverstärkern kann auch der Gaumen damit leben.

Tatsächlich…

…wird er jedoch nur verarscht. Sieht man sich mal die Inhaltsangaben der gängigen Fast Food-Verpackungen an, so wird man ohne einen Abschluss in Lebensmittel-Chemie nicht viel verstehen. Zudem ist fast jedes dieser Fabrik-Mittel mit Zucker durchtränkt wie ein Schokokuchen mit Kakao. Wann hat dieses Elend ein Ende? Gibt es nicht schon genug Kohlenhydrate auf diesem Planeten? Gerade für all die Athleten, die auf ihr Körperfett achten und deswegen die Carbs reduzieren, ist das doch ein Schlag ins Gesicht. Ein Wunder, dass in der Zahnpasta noch kein Zucker ist.

Mal ehrlich: Die meisten Fertigprodukte sind schlichtweg MüllMüll für die eigene Leistungsfähigkeit, für die Regeneration, für die Befindlichkeit, für die Schönheit und vor allem auch für die Gesundheit. Viele Zivilisationskrankheiten stehen im Verdacht durch die wahnwitzige Zucker- und Stärkemast unserer lieben Lebensmittel-Industrie bedingt zu sein. („Fat Chance – The Hidden Truth About Sugar“, „Pur, Weiß, Tödlich – Warum Zucker uns umbringt”, “Dumm wie Brot: Wie Weizen schleichend Ihr Gehirn zerstört“)

Nicht nur der "American Way of Cooking" ist ene Sackgasse. Wer es gerne Chinesisch mag, fährt auch nicht unbedingt besser, wenn er auf Industrienahrung zurückgreift. (Bildquelle: Flickr / Richard Masoner ; CC Lizenz)

Nicht nur der “American Way of Cooking” ist ene Sackgasse. Wer es gerne Chinesisch mag, fährt auch nicht unbedingt besser, wenn er auf Industrienahrung zurückgreift. (Bildquelle: Flickr / Richard Masoner ; CC Lizenz)

Aber nein… Schuld ist doch das viele Fett und das pöse Cholesterin, heißt es und dann wird erst einmal genüsslich der „Fitness-Joghurt“ verköstigt, der mehr Zucker als Joghurt enthält, aber ja zum Glück fettarm ist. So ein Blödsinn. Also ob Eier jemals fehl am Platze wären!

Sehen wir den Tatsachen ins Auge

Es gibt (noch?) keine Tatsachen! Die Trophologie (die Lehre von der Ernährung) hat längst nicht en detail verstanden, welche Ernährungsformen zu welchen Vorteilen und zu welchen Nachteilen führen. Natürlich weiß der Volksmund was anderes. Vitamine sind gesund, Getreide auch und Geschmacksverstärker sind unschädlich – schließlich wären sie ja sonst nicht zugelassen. Aber so leicht ist das alles nicht. Ständig werden angebliche „Wahrheiten“ widerrufen und neue aufgestellt.

Einige schwören auf tägliche Vitamindosen im Grammbereich, andere wiederum haben nun belegt, dass Vitamine die Sterblichkeit erhöhen. Getreideprodukte bildeten für viele Jahrzehnte in den Lebensmittelpyramiden verschiedener Ernährungsgesellschaften die Basis der festen Nahrung. Mit Fisch, Eiern, Milchprodukten und Fleisch solle man vorsichtig sein und Nüsse bzw. Öle wurden von ihrem Gesundheitswert schon fast mit Süßigkeiten gleichgestellt. Jeder ernährungsbewusste Athlet kann sich hier nur an den Kopf fassen. Derartige Empfehlungen grenzen bereits an Fahrlässigkeit. Sie zeugen von dem Unwissen, das wir Menschen bis heute über korrekte Ernährung haben. Zudem dürfen wir davon ausgehen, dass auch die Industrie bei der Entscheidung, was „gesund“ ist und was nicht, ihre gierigen Griffel im Spiel hat.

Doch welche Zivilisations-Krankheit wie entsteht, ist noch lange nicht geklärt. Wo kommt das böse Cholesterin im Blut her, warum wird der eine fettleibig, der andere nicht. Diabetes… Herzprobleme… Ernährungsstörungen. Natürlich spielen Genetik und Psychologie hier eine große Rolle. Nichtsdestotrotz sind Epi-Genetik und die Wahl der eigenen Nahrungsmittel ebenso von Bedeutung für unseren körperlichen (und geistigen) Zustand – für seine Entwicklung und auch für seinen Verfall.

(Wer mehr über den Sinn und Unsinn von „cleaner Ernährung“ lesen möchte, klickt hier)

Solange…

Gesundes-Essen

Ein gemeinsamer Nenner: Viel Gemüse ist ein guter Anfang für eine gesunde Ernährung. Aber irgendwie muss man das Zeug doch auch bekömmlich(er) hinkriegen, oder? (Bildquelle: Pixabay.com / condesign ; CC Lizenz)

…hier noch nichts endgültig feststeht (wird es jemals feststehen?) sollten wir uns von den chemisch durchtränkten Erzeugnissen, den kohlenhydratlastigen Mastmitteln der Zivilisation und den Menschen-Experimenten der Lebensmittel-Industrie fernhalten! Für eine natürliche Entwicklung bedarf es auch nichts anderes als das, was uns die Natur zu bieten hat.

Im Klartext: Für jeden Athleten mit Verstand sollte Fast Food tabu sein. Zumindest, wenn er nicht nur an seiner Entwicklung arbeitet, um ein paar Muskeln aufzubauen, sondern wenn es ihm vielmehr darum geht, einen gesunden, schönen, robusten und leistungsfähigen Körper aufzubauen. Eine ausgewogene, naturbelassene Ernährung ist alles, was wir für dieses Ziel benötigen – denn genau an diese Ernährung ist unser Körper in Hunderttausende Jahre langer Evolution herangewachsen. Sollte das, was sich ein paar Chemiker innerhalb von ein paar Jahren im Labor zusammenbasteln, da wirklich mithalten können? Ich denke nicht, Tim.

Wenn..

…sich da nicht früher oder später der liebe Küchenfrust wieder einstellen würde und die Lust, täglich mehrmals zu kochen bzw. in großem Umfang vorzukochen, ebenso dahinschwinden würde, wie der Schnee in der Frühlingssonne. (Falls sich noch jemand daran erinnern kann, wie Schnee aussieht.) Hinzu kommt ein weiterer nerviger Aspekt der Nahrungsaufnahme – insbesondere in der Massephase. Wer sich nämlich regelmäßig durch den einen oder anderen Trog futtert, wird wissen, dass so eine umfassende Mahlzeit schon mal über eine Stunde und noch länger dauern kann. Je zeitaufwändiger das Ganze wird, desto nervenaufreibender wird es auch von Tag zu Tag.

Wie lösen wir das Problem?

(Bildquelle: Pixabay.com / opaye ; CC Lizenz)

Ein Mixer: Vielseitig einsetzbar, ist er des Muskelfreaks bester Freund. (Bildquelle: Pixabay.com / opaye ; CC Lizenz)

Na mit dem Lieblingsküchenhelfer aller Athleten: Mit einem gewaltigen, leistungsstarken Mixer! Der Mixer ist das göttliche Gerät, das den Athleten vor der Verdammnis zur Küchenmagd bewahrt. Der heilige, 650 Watt starke Gral der minimalistischen Lebensmittelzubereitung.

Nachdem mein vormaliger Küchengehilfe mechanischen Ungehorsam beim Zerkleinern ganzer Haselnüsse geleistet hat und sich nun die Mülldeponie aus nächster Nähe ansieht, habe ich mich zum Ausklang des Jahres mit dem aktuellen Angebot näher bekannt gemacht.

Schlussendlich habe ich mich für diesen Kollegen hier entschieden: Philips HR2095/90 Avance Collection Standmixer 700 Watt, schwarz

Ihn kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Er fasst gute 2Liter, hat bis jetzt wirklich alles in Sekundenschnelle klein gekriegt, ist solide und sieht gut aus. Mit diesem feinen Gerät kann man wirklich spartanisch „kochen“. Obst in großen Stücken – auch Gehäuse und Kerne – häckselt er klein, ganze Nüsse, etwas Gemüse (z.B. Karotten, Tomaten oder Sellerie) oder was auch immer. Quark dazu, mit Milch oder Wasser auffüllen, evtl. ein Schuss Öl und schwupps sind bis zu 3000 kcal servierfertig. Je nach Stoffwechsel und Entwicklungsziel kommt man damit gut über den Vormittag oder gar über den ganzen Tag. Nebenbei kann man immer mal schnell ein Gläschen trinken oder – noch praktischer – man trinkt direkt aus der Kanne. So wie es sich gehört. Und schmecken tut es dank Nüssen, Obst und z.B. Zimt auch noch wunderbar ;)

3000 kcal hingegen erst einmal mit naturbelassenen Lebensmitteln und auf herkömmliche Weise schmackhaft zuzubereiten (ohne Geschmacksverstärker ist das gar nicht mal so einfach) und dann auch noch zu futtern und danach die Küche aufzuräumen usw. Das ist deutlich mehr Aufwand – viel zu viel. Natürlich kommen bei mir auch noch täglich Gemüse, Fisch/Fleisch, Käse und Eier auf den Tisch. Aber dank des Mixers stehe ich nun „nur“ noch 1-2mal täglich am Herd. Welch Luxus! Danke lieber Mixer… nun verstehe ich auch Aristoteles Ausspruch:

„Jedes Werkzeug erhält erst seine Vollendung dadurch, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient.“

Eine kleine Auswahl erlesener Mixer auf Amazon, die einen näheren Blick wert sind, wenn du auf Qualität und Leistung wert legst:


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Über den Autor

Dr. Christian Zippel ist Urheber des 2013 geschlossenen und offline genommenen Kraftsport- und Bodybuilding-Blogs „Der Wille zur Kraft“. Er ist mehrfacher Autor, darunter von Werken wie „Der Wille zur Kraft – Die zehn Gebote kompromissloser Leistungssteigerung“, „HFT: Hochfrequenztraining & Autoregulation“ „Rosenrot – Oder die Illusion der Wirklichkeit“, „Leider geil, fett & faul“ oder „80/20 Fitness – Wenig investieren, viel erreichen“ und promovierte im Bereich der Philosophie.

Auch wenn er sich vielleicht selbst nicht so bezeichnen würde, so ist Christian doch das, was man als „Neuzeit-Philosoph“ bezeichnen könnte. Seine Werke und Artikel – selbst jene, die sich der Leibesertüchtigung verschrieben haben – sind durchtränkt mit philosophischem und erziehendem Charakter. Seine Lehrer? Seneca, Nietzsche, Bruce Lee. Sein Motto? Die Einheit von Körper und Geist. Mens fortis in corpore forti – ein starker Geist in einem starken. Körper.

Er selbst hat sich weitestgehend aus dem Internet zurückgezogen und ist nicht mehr in Blogs oder Foren aktiv. Die hier veröffentlichten Artikel sind aus seinem früheren Blog „Der Wille zur Kraft“ übernommen, da er sie kurz vor Torschluss zur Verfügung gestellt hat.

2014 gründete Christian den Fitness-Buchverlag „Faszination Fitness“, der vor kurzem mit seinem Erstlingswerk von sich reden machte, einem Crowdfunding-finanziertem Buchband namens „Stark & Schön“ in Zusammenarbeit mit Corinna Walther und Andreas Trienbacher.

Wer für ein Coaching oder geistigen Austausch den direkten Kontakt zu Christian sucht, der wird hier fündig: http://www.christian-zippel.de

Bildquelle Titelbild: Pixabay.com / Healthy Food Images ; CC Lizenz

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