Big Business! Wie man richtig Geld verdient

Big Business! Wie man richtig Geld verdient

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Von Christian Zippel  

Viele träumen von Geschäften mit hohen Tieren…

die wenigsten denken dabei an den Handel mit Giraffen. Das wäre auch nicht sehr lukrativ. Aber wie funktioniert Big Business wirklich? Wie kann man richtig Asche machen? Und was bedeutet eigentlich „richtig“?

Bei uns im Kapitalismus bedeutet „richtig“ oftmals nur so viel wie: maximaler Profit um jeden Preis. Zumindest ist so das Magengefühl vieler Geschäftsleute. Da ist es nicht weit bis zum Arschloch.

Gehen wir mit dem Maßstab der „Wille zur Kraft-Philosophie“ an derartige Subjekte heran, fällt auf, dass sie körperlich, charakterlich und gemeinschaftlich meist stark verkümmert sind: Fett, schwach, verspannt, Mitglied in vielen gesundheitlichen Risikogruppen, vom Ehrgeiz zerfressen und vom Egoismus getrieben. Allein – zwischen Schleimern, Arschkriechern und weiteren seelenlosen Materialisten.

„Allein“, weil diese Gemeinschaft auf Egoismus und Profitdenken fußt. „Wer mir wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorteil bringt, ist mein Freund.“ Welch schwache Grundlage! Fern ab wahrer Freundschaft. Ebenso schnell, wie man hier „Freunde“ findet, wird man sie auch verlieren, wenn sie einem oder man ihnen keinen finanziellen Vorteil mehr bringt, das wusste bereits Seneca. Dabei definiert sich echte Freundschaft gerade darüber, dass sie gelebt wird, obwohl man keine materiellen, bezifferbaren Vorteile dadurch erfährt!

„Nicht alles was man zählen kann, zählt auch und nicht alles was zählt, kann man zählen.” – Albert Einstein

Big Business! Wie man richtig Geld verdient

Viele verstehen das nicht…

(Bildquelle: Wikimedia.org / Chris ; GNU Free)

 Macht. Muschies und Moneten: Wenn es nur um den Profit geht, dann wird es hässlich… (Bildquelle: Wikimedia.org / Chris ; GNU Free)

…und wollen das nicht verstehen. Doch etwas tief in ihnen drin verspürt diese tiefe, kalte Leere, die von ihrem Leben Besitz ergreift, je mehr sie in den Abgrund sinn-losen Profitstrebens hinabtauchen. Ein starker innerer Trieb versucht diese gefühlte Minderwertigkeit zu kompensieren: Macht, Muschis und Moneten werden zwanghaft anvisiert. Luxus und Konsum stehen ganz oben. Das ist cool, das ist männlich… Das ist Blödsinn! In Ermangelung wahrer Werte, von denen sich solche Menschen immer weiter entfernen, schmachten sie nach einem kläglichen Ersatz und glauben, ihn in Gütern und gekauften Kontakten finden zu können. Aber das klappt nicht so ganz. Ein erfülltes Leben stellt sich nicht ein. Wer „Wert“ mit „Preis“ verwechselt, hat viel Holz unter seinen Füßen.

Wertvolles lässt sich nicht kaufen. Es lässt sich nur leben! Wie abgrundtief ist die Menschheit in den letzten Zweitausend Jahren gesunken, um tatsächlich glauben zu können, Werte seien käufliche „Güter“? Wie erbärmlich ist es, zwischenmenschliche Nähe durch monetäre Mittel zu erwerben? Das ist alles nicht echt. Es ist eine billige Plastikwelt – ganz egal, wie viel Gold an ihr hängt. Gold ist wert-los. Zuneigung, Warmherzigkeit und Vertrauen sind wertvoll. Sie müssen gelebt werden, müssen verdient werden. Hängt man ein Preisschild daran, so verflüchtigen sie sich wie das Licht der Kerze, dessen Flamme erstickt wird.

Nicht gerade wenige Menschen…

…sind auf diesem Trip. Ich selbst kenne viele, die in diesem Dunkel tappen, die Karriere-Leiter hochsteigen und doch nicht vorankommen. Sie sind wohlhabend, viel unterwegs, kennen „wichtige“ Leute und doch sind sie arm und allein. Wo bleibt der Sinn, wo die Erfüllung und Menschlichkeit?

Würden sie nur sich selbst dadurch ent-werten, wäre das zu verkraften. Aber ihre Macht und ihr Profit gehen auf Kosten unserer Welt und somit geht es uns alle was an! Mutter Natur wird vergewaltigt und viele Menschen müssen schuften und leiden, damit einige wenige im Kaviar baden und sich von Plastikhuren einen blasen lassen können. Unsere Kultur hat noch so viel zu lernen… Spätere Generationen werden uns verlachen und gleichzeitig beweinen, was wir da auf Kosten unserer Mitmenschen und unseres Heimatplaneten alles angerichtet haben, was wir alles zuließen, ohne mit der Wimper zu zucken. Solange wir uns noch von Fast Food, RTL II und oberflächlichen Promi-News befriedigen lassenm wie der verpickelte Teenager von seinen Internet-Pornos ist ja alles tutti, oder?

NOT. Das ist alles nicht echt und der beste Weg zu einer billigen, verweichlichten, wert-losen Gesellschaft. Das Traurige? Das ist kein Albtraum. Es ist Realität. Wir sind mitten drin und auch Du bist schuld daran!

Es wird Zeit…

Braver Arbeiter

Ein Stück  vom Kuchen: In der Regel bekommen die meisten nur ein paar Krümmel. Fette Asche machen nur Wenige und die Moral bleibt dabei häufig auf der Strecke. (Bildquelle: Flickr / Pesoneelsnet ; CC Lizenz)

…umzudenken und aktiv zu werden. Es gilt zu lernen, wie man richtig Geld verdient. Wo, wie und warum man arbeiten sollte. Das gilt es zu lernen, denn wenn nicht all die vielen Menschleins sich sinn-los für eine Hand voll Euros verkaufen würden, dann würde es bei uns ganz anders aussehen.

Das gilt es zu verstehen: Die da oben mögen vielleicht die Fäden ziehen, aber ihr da unten seid die Marionetten, die mit einem gekünstelten Grinsen und oftmals nur zu gerne nach ihrer Pfeife tanzt, um einen Bruchteil des Geldes zu „verdienen“, dass ihr ihnen vormals für wertlosen Ramsch und oberflächliches Vergnügen in den Rachen geworfen habt. Eine sehr intelligente Taktik, die bis heute wunderbar funktioniert – obwohl die Konsequenzen bereits mit einem Vorschlaghammer auf das Brett vor unserem Kopf einprügeln.

Gibt es dafür eine Entschuldigung?

Oft heißt es: „Irgendwie muss man ja Geld verdienen“ oder „Die Befriedigung der Grundbedürfnisse ist wichtiger als Erfüllung und Moral.“

Das sind Ausreden! Genau diese Einstellung, die vor Gemütlichkeit nur so strotzt, ist schuld an der Misere. Solange Menschen dazu bereit sind, eine wert-lose Plastikgesellschaft zu unterstützen, wird sich nicht viel ändern. Jeder freie Mensch hat eine Wahl und entscheidet, wohin sich die Welt entwickelt!

Zudem ent-wertet man sich dadurch nur selbst. Glück und Erfüllung sind garantiert nicht aus Plastik. Ein Grund weshalb sie in unserer Gesellschaft zu Raritäten verkommen sind. Griesgrämig sitzen wir morgens in der S-Bahn, den Blick gen Boden. Augenkontakt wird gemieden. Die Furcht im kümmerlichen Antlitz der anderen Mit-Fahrer einen Spiegel vorgehalten zu bekommen ist zu groß. Ein Lächeln so selten wie Liebe in der Prostitution. Dabei ist der Absprung gar nicht so schwer…

Der Weg zu sinnvoller Arbeit

…steht jedem offen. Man muss es nur wagen und sich an simplen Prinzipien orientieren. Denn wofür leben wir überhaupt? Um Geld zu verdienen? Die Familie am Leben erhalten zu wollen ist natürlich. Aber ist es nicht ebenso wichtig, ihr ein Vorbild zu sein und eine sinnvolle Zukunft zu gewährleisten? Denn was ist das Über-Leben noch wert, wenn alles Lebenswerte dafür aufgezehrt wird? Ein erfülltes Leben auf der Grundlage von Liebe und Vertrauen in einer herrlichen, atemberaubenden Natur? Kommt es nicht vielmehr darauf an?

Mit Geld hat das jedoch nur am Rande zu tun. Es gibt unzählige Familien in bescheidenen Verhältnissen, die aufrichtig, liebend und glücklich leben. Ihnen entgegen steht die moderne „Erfolgsfamilie“: materiell reich, doch moralisch und gemeinschaftlich tot. Wer ist hier wirklich arm? Also…

Wie verdient man nun „richtig“ Geld?

(Bildquelle: klett-cotta.de)

 Mihaly Csikszentihalyi, der Glücksforscher hat zahlreiche Werke zum Thema “Flow” veröffentlicht – auch auf der beruflichen  Bahn lässt sich Flow erleben. (Bildquelle: klett-cotta.de)

Eine gute Antwort darauf findet man in Mihaly Csikszentmihalyis Buch Flow im Beruf: Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz.

“Finde einen Beruf, den Du liebst und Du musst keinen Tag Deines Lebens mehr arbeiten.“ – Konfuzius

Jeder Mensch hat eine Berufung und verborgene Talente. Befreit er sich aus der Betäubung durch Konsum und Massenmedien, so wird er sie finden. Diese gilt es zu leben und macht man dies mit Aufmerksamkeit und Hingabe, dann wird sich nicht nur gut damit überleben lassen… noch bedeutend mehr lässt sich so bewerkstelligen. Tatsächlich erwachsen die erfolgreichsten Unternehmen auf solch einer Grundlage. Da sind Visionäre am Werk, die ohne materielle Basis in der heimischen Garage danach streben, die Welt zu verändern. Viele erfolgreiche Menschen begannen genau so. Die Liste ist lang und geht von dem zweifachen Nobelpreis-Träger Linus Pauling über Henry Ford bis hin zu Bill Gates. Schon früh lernten sie, dass ihre materiell ärmlichen Verhältnisse sie nicht daran hinderten, ihren kreativen Reichtum auszuleben. Sie strebten nach Exzellenz und folgten intuitiv einem einfachen Prinzip:

Strebe nach Besserem! Csikszentmihaly dazu:

„Es war nicht die Finanzierung, die ihren Erfolg begründete, sondern die Überlegung, wie sie die Dinge besser machen könnten, als dies bis dahin geschehen war. Kreativität ist in der Tat eine nicht versiegende Quelle der Innovation – man kann eine Sache von Mal zu Mal besser machen. Sie ist auch ein sehr demokratischer Prozess: Man muss nicht reich sein, man braucht keine guten Beziehungen, man muss nicht einmal besonders gebildet sein, um mit einer neuen und guten Idee auf den Plan zu treten.“

Hier muss sich jeder selbst an die Nase fassen. Die meisten Emporkömmlinge wollen auf genau diesen Zug aufspringen, aber sie fahren in die falsche Richtung. Sie streben überhaupt nicht nach Besserem, sie glauben es nur. Tatsächlich streben sie nach Geld und verzehren sich nach einer weltbewegenden Innovation, die ihre Taschen füllen soll.

So geht das jedoch nicht – zumindest nicht auf aufrichtigem Wege. Vielen ist das aber egal. Ganz bewusst produzieren sie Müll oder produzieren ihre Produkte mit geplanter Obsoleszenz (gewollten Mängeln, die die Lebenszeit des Produktes verkürzen). Diesen Würmern im Nadelstreifenanzug geht es darum, die Menschheit abzuzocken. Hauptsache die Brieftasche wächst. Alles andere ist ihnen scheißegal – auch ihre eigenen Werte. Je höher das sinn-los erwirtschaftete Einkommen, desto tiefer die Würde! „Wurm“ ist genau der richtige Begriff, denn rein biologisch betrachtet handelt es sich hier um Parasiten, die einzig und allein auf Kosten ihres Wirtes leben. Eine Schande, dass so viele Menschen sich unreflektiert als Wirt anbieten und dann auch noch glauben, das würde ihr Leben bereichern.

Verständlicherweise sollte man sich anders orientieren, liegt einem etwas an unserer Gesellschaft. Das zweite Prinzip für „richtiges“ Geldverdienen ist ebenso simpel wie das erste: Helfe den Menschen!

Dieser Gedanke muss keineswegs mit hohen Profiten im Widerspruch stehen. Vielmehr bedingen sie sich gegenseitig, denn nur, was die Menschen langfristig weiterbringt, wird sich auch bewähren. Parasitäre Unternehmen überdauern keine Jahrhunderte. Würmer haben kein langes Leben. In Symbiose hingegen (im gegenseitigen Austausch zum Nutzen beider) lässt sich viel bewegen. Man wächst zusammen und will diese Partnerschaft überdauern lassen – so wie Mann und Frau. Parasiten will man schleunigst loswerden, weshalb diese sich mit immer durchtriebeneren Täuschungsmanövern als nützlich darzustellen versuchen. Nur zu gerne spielen sie mit unseren Ängsten, Träumen und Trieben – wie listige Abmahn-Anwälte, esoterische Gurus und die Menschenhändler der Rotlicht-Branche.

Holzauge sei wachsam! Was in Deinem Leben ist symbiotisch, was parasitär? Ich durchforste mein Leben, konnte bereits viel ausmisten und nur wenig ist übrig geblieben. Das hat mich enorm bereichert. Jeder Mensch sollte sich einer Entwurmungs-Kur unterziehen. Er wird überrascht sein, wie viel Leben und Potenzial sich in ihm entfalten wird, je mehr er diese lästigen Blutsauger loswird.

Es gibt so viel Nöte auf unserem Planeten, die gestillt werden müssen und mit denen sich „gutes“ Geld verdienen lässt. Wie gesagt: Es geht nicht darum, sich aufzuopfern, sondern um Symbiose – zum Nutzen beider. Wer mit gutem Gewissen ins Bett gehen will – was ich für unabdingbar halte, um glücklich zu sein – der sollte tunlichst vermeiden, in parasitären Verhältnissen zu arbeiten. Csikszentmihalyi dazu:

„Ebenso wie das Streben nach Exzellenz ist der Wunsch, anderen Menschen dienlich zu sein, eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration. Für einen Unternehmensführer bieten sich immer Möglichkeiten, das Leben anderer Menschen zu verbessern, seien es die eigenen Beschäftigten oder andere, die das Produkt oder die Dienstleistung des Unternehmens nutzen. Es ist ein Ziel, das immer von neuem befriedigt, ob man es aus Liebe zu Gott oder zu Buddha oder deshalb verfolgt, weil man zutiefst davon überzeugt ist, dass alle menschlichen Wesen diese Anstrengung wert sind.“

(Bildquelle: deviantart.com / dRixlr8t ; CC Lizenz)

Für eine bessere Zukunft und mehr Nachhaltigkeit: Geld verdienen und sich dabei morgens im Spiegel in die Augen gucken können: Das geht. Wie? Helfe den Menschen.(Bildquelle: deviantart.com / dRixlr8t ; CC Lizenz)

Schließlich müssen wir alle beginnen, für unser Handeln Verantwortung zu übernehmen. Was wir bereits in jungen Jahren jedem Kleinkind predigen, scheint in der freien Marktwirtschaft null und nichtig zu sein. Ein feines Vorbild und der beste Weg in eine beschissene, wert-lose Welt. Dem gilt es Einhalt zu gebieten: Hier und Jetzt! Als drittes, abrundendes Prinzip für „richtiges“ Wirtschaften gilt daher: Schaffe eine bessere Welt!

Wer nicht bereit ist, unsere Entwicklung voranzubringen, aber sich dennoch an ihr gütlich tun will und sie dafür sogar noch ausbremst – indem z.B. langlebige, innovative, effiziente und z.T. lebensrettende Patente aufgekauft und zurückgehalten werden – der ist von der Schlechtigkeit durch und durch infiziert wie die Gassenhure mit der Syphilis. „Gute“ Unternehmer sind glücklicherweise gar nicht so selten, wie man denkt. Sie beteiligen sich mit hohen Beträgen an kulturellen, pädagogischen, wissenschaftlichen und umweltfreundlichen Projekten. Schwer ist zu erkennen, wer dies nur aus Marketinggründen tut. Unabhängig davon, sollte man auf so etwas achten und nur die Unternehmen unterstützen, die uns auch etwas für diesen Einsatz zurückgeben – und damit meine ich mehr als nur den Lohn und einen Freizeitausgleich für unbezahlte Überstunden. Für ein Unternehmen zu arbeiten, das die Welt zu einem besseren Ort macht, erfüllt das eigene Leben weit mehr als es eine pralle Brieftasche je könnte.

Sehen wir den Tatsachen ins Auge

Die alte Mär, dass die freie Marktwirtschaft im wert-freien Raum schwebt, ist eine Illusion. Alles hat Konsequenzen und geht auf Kosten unserer Welt und zukünftiger Generationen. Das gilt für sinn-losen Konsum ebenso wie für parasitäre Arbeitsverhältnisse. Es sind auch nicht nur die anderen Schuld. Wir müssen lernen, den Finger umzudrehen und auf uns selbst zu zeigen. Wie viel Opportunismus, Gemütlichkeit und Unwürdigkeit steckt wirklich in mir?

Taten lügen nicht. Ich bin es Leid zu hören, dass man sowieso nichts daran ändern kann. Das ist die wahre Lüge, monotones Gelaber von synchronisierten Ja-Sagern und doch sind genau sie die ewigen Klager. Welch geknechtetes Leben!

Verdient reich wird nur…

…wer sich an die drei genannten Prinzipien hält. Sie sind simpel und eröffnen ein weites Feld. Jeder gute Mensch wird sich mit ihnen einverstanden erklären und sollte danach streben, sein Geld „richtig“ zu verdienen. Dies ist die Grundlage für ein glückliches und erfülltes, ein wahrhaft reiches Leben. Wer dies versteht, wird erkennen, dass Reichtum und Geld nicht viel gemein haben, aber tatsächlich doch Hand in Hand einhergehen, wenn man auf einem sinnvollen Weg danach strebt.

„Wenn all diese Elemente der Vision – das Streben nach Exzellenz, das tätige Interesse an den Menschen und das Gefühl der Verantwortung für die größere Umgebung – vorhanden sind, wird aus ‘business’, aus der Geschäftstätigkeit als Instrument zur Gewinnerzielung, ein kreatives, humanes Experiment mit dem Ziel der Lebensverbesserung.“

Es liegt in Deiner Hand

(Bildquelle: Flickr / Damian Gadal ; CC Lizenz)

Jeder von uns braucht hin und wieder eine helfende Hand… (Bildquelle: Flickr / Damian Gadal ; CC Lizenz)

Viele Menschen in Ländern, in denen Freiheit kein Grundrecht ist, haben es schwer, derart hohe Ideale zu verwirklichen. Aber wir haben die Wahl. Du hast die Wahl! Alles, was Du tust, hat Konsequenzen. Überdenke Deine Werte und dann lerne, diesen entsprechend zu handeln. Werde kompromissloser!

Ich habe in meinen jungen Jahren viel Zeit mit zwielichtigen Gestalten verbracht. Tatsächlich sind es nicht gerade wenig, mit denen wir uns umgeben. Man erkennt sie nicht auf Anhieb. Viele treten äußerlich sehr ansprechend auf. Doch hinter diesem geschleckten Auftreten schlummern oft wert-lose Parasiten, denen wir viel zu viel Respekt entgegen bringen. („Wert-los“ bedeutet nicht, dass sie als Mensch nicht wertvoll wären, sondern dass sie selbst keine inneren Werte haben bzw. verfolgen.) Erkenne sie und kehre ihnen den Rücken, werde ein guter Mensch, der sein Geld „richtig“ verdient und sei ein Vorbild für alle anderen, denn nur so lässt sich generelles Umdenken in Gang bringen. Es beginnt beim einzelnen Individuum und wird spätestens dann zur Nachahmung animieren, wenn anderen Menschen bewusst wird, dass dies der Pfad zu einem erfüllten Leben und einer besseren Welt ist.

“Geschäftstätigkeit, die nichts zum menschlichen Wachstum und Wohlergehen beiträgt, ist es nicht wert, getan zu werden, unabhängig davon, wieviel Gewinn sie auf kurze Sicht abwirft.” – Mihaly Csikszentmihalyi

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Über den Autor

Dr. Christian Zippel ist Urheber des 2013 geschlossenen und offline genommenen Kraftsport- und Bodybuilding-Blogs „Der Wille zur Kraft“. Er ist mehrfacher Autor, darunter von Werken wie „Der Wille zur Kraft – Die zehn Gebote kompromissloser Leistungssteigerung“, „HFT: Hochfrequenztraining & Autoregulation“ „Rosenrot – Oder die Illusion der Wirklichkeit“, „Leider geil, fett & faul“ oder „80/20 Fitness – Wenig investieren, viel erreichen“ und promovierte im Bereich der Philosophie.

Auch wenn er sich vielleicht selbst nicht so bezeichnen würde, so ist Christian doch das, was man als „Neuzeit-Philosoph“ bezeichnen könnte. Seine Werke und Artikel – selbst jene, die sich der Leibesertüchtigung verschrieben haben – sind durchtränkt mit philosophischem und erziehendem Charakter. Seine Lehrer? Seneca, Nietzsche, Bruce Lee. Sein Motto? Die Einheit von Körper und Geist. Mens fortis in corpore forti – ein starker Geist in einem starken. Körper.

Er selbst hat sich weitestgehend aus dem Internet zurückgezogen und ist nicht mehr in Blogs oder Foren aktiv. Die hier veröffentlichten Artikel sind aus seinem früheren Blog „Der Wille zur Kraft“ übernommen, da er sie kurz vor Torschluss zur Verfügung gestellt hat.

2014 gründete Christian den Fitness-Buchverlag „Faszination Fitness“, der vor kurzem mit seinem Erstlingswerk von sich reden machte, einem Crowdfunding-finanziertem Buchband namens „Stark & Schön“ in Zusammenarbeit mit Corinna Walther und Andreas Trienbacher.

Wer für ein Coaching oder geistigen Austausch den direkten Kontakt zu Christian sucht, der wird hier fündig: http://www.christian-zippel.de

Suchbegriffe, die Leser auf diese Seite geführt haben, sind: Big  Business, Ehrliche Arbeit, erfolgreich sein, wie man erfolgreich wird, Wie man Menschen hilft, Der Wille zur Kraft.

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  • Hi Christian,

    danke für die vielen Denkansätze im Beitrag.
    Das große Problem beim Geld verdienen ist meist, dass die Ansprüche mit dem Einkommen wachsen und man relativ gesehen nicht reicher wird, manchmal sogar ärmer.
    Daher sollte man sich dem „Problem“ Geld immer auch aus der Perspektive des Konsums nähern. Schließlich ist man genau dann reich, wenn man weniger braucht als man hat.

    Gruß Micha

  • Vidar

    Sehr schöner Artikel. Ich bewundere den hier beschriebenen Optimismus, doch leider scheint es, so schwer es mir fällt das zu schreiben, in Utopie zu gipfeln.
    Menschen haben schon immer um die Ressourcen des Planeten gewetteifert. Es gibt kein “Fairgame” nach den Regeln der Globalisierung. Nur scheinen bestimmte Gruppen dieses Spiel schon seit langem durch miese Tricks, zum schaden aller gewonnen zu haben. Man muss nur dem big money folgen. Und hinter den feelgood Wörtern wie Nachhaltigkeit und der Maske der “green economy” verbergen sich leider die gleichen Fratzen. Orwell lässt grüßen. Wen es interessiert google agenda 21. Mehr sage ich dazu nicht.

    Der im Artikel beschriebene Werteverfall im Bezug auf Geld und Arbeit findet nicht erst seit gestern statt. Es gab ihn schon öfters.
    Die Gründe für den Untergang Roms waren nahezu die Gleichen, die heute den Westen infiziert haben.
    Der Bevölkerung Europas wird die kulturelle Identiät verweigert und monotone Weltkultur als Fortschritt verkauft. Wie es schon in Rom der Fall war. Wen es juckt der recherchiert coudenhove kalergi…
    ansonsten enjoy the decline!
    peace