Kraftsportler und Personal Trainer Samuel Zabel im Gespräch mit AesirSports.de

Kraftsportler und Personal Trainer Samuel Zabel im Gespräch mit AesirSports.de

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Das letzte Interview hier auf AesirSports ist schon ein wenig länger her und genau deswegen legen wir jetzt umso stärker nach: Wir haben Personal Trainer und Shredded Army Gründe Samuel Zabel zum Gespräch gebeten – und er hat natürlich ausführlich und detailreich geantwortet!

Wir wünschen allen Lesern viel Spaß mit diesem Interview und bedanken uns ganz herzlich bei Samuel dafür, dass er sich die Zeit genommen und Arbeit gemacht hat. ;)

Interview: Samuel Zabel im Gespräch mit AesirSports.de

Steckbrief – Samuel Zabel

  • Alter: 23 JahreSteckbrief - Samuel Zabel
  • Größe: 187cm
  • Gewicht (aktuell): 94kg
  • Wohnort/Herkunft: Hamburg
  • Wie lange trainierst du schon?: 7 Jahre
  • Webseite / Online-Präsenz:

Wie bist du zum Kraftsport / Bodybuilding / Sport gekommen?

Angefangen hat das Ganze eigentlich mit einem anderen Sport – ich war früher Leichtathlet (Mittelstreckenläufer) und hab das Ganze als Leistungssport betrieben.

Nach 6 Jahren dann musste ich verletzungsbedingt diesen Sport aufgeben. Um Gesundheitsrisiken vorzubeugen, suchte ich mir eine Sportart zum „abtrainieren“. Da das Gym auf meinem Weg nach Hause lag, war dies die einfachste Variante. So habe ich mich mit 16 im Fitnessstudio angemeldet.

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Was liebst du am Fitness-Lifestyle am meisten?

Ich mag das Wort „Lifestyle“ nicht – heutzutage wird das benutzt, um den Leuten eine Scheinwelt zu verkaufen. Bei mir ist es prinzipiell eine gesunde Einstellung zum Leben, bei der man aber eins nicht vergessen sollte: LEBEN!

Ich mag vor allem den Sport – das Training bildet für mich den Mittelpunkt des Ganzen. Es ist nicht das Stumpfe stemmen von Gewichten, sondern eine Form von Disziplin, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und auch manchmal eine Rekordjagd. Abgesehen davon gibt es oben drauf noch einen schönen Körper – Was will man mehr?

Die gesunde/ausgewogene Ernährung begleitet natürlich das Training. Ich liebe gutes Essen und das äußert sich bei mir auch dadurch, dass ich selber gerne koche.

Was hält dich bei der Stange? Wie motivierst du dich?

Hauptsächlich motiviert mich meine Arbeit. Das heißt, wenn sich Kunden durch die Zusammenarbeit mit mir verändern und das zum Positiven – dann ist das auch für mich immer wieder ein Ansporn.

Andererseits sollte man sich natürlich immer selbst gefallen. Ich möchte nicht in der Masse untergehen und dafür bietet dieser Sport genau die richtige Grundlage. Ein ästhetischer Körper gehört für mich persönlich inzwischen zu einem gesunden Erscheinungsbild und als Aushängeschild für meine Arbeit als Personaltrainer ist es auch von Vorteil.

Hast du irgendwelche Helden oder Idole? Auf welche Art und Weise inspirieren sie dich?

Helden und Idole eher nicht, aber es gibt gewisse Personen, die mich in verschiedenen Formen motivieren oder inspirieren. Personen wie Ryan Terry, Anton Antipov uvm. haben natürlich einen brutalen Körper.

Als Motivation für meine Arbeit und aus Unternehmenssicht stehen klar Arvin Lal und Tavi Castro an erster Stelle.

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Welches Trainingsprinzip/-system hat dir persönlich am meisten gebracht?

Ich verfolge generell keine speziellen Prinzipien. Ich denke der langfristige Schlüssel zum Erfolg ist Kontinuität. Selbst trainiere ich grundsätzlich mit einem 2er oder 3er Split, schweren Gewichten und einer sauberer Ausführung.

Verschiedene Trainingssysteme integriere ich dann immer oder wandle diese zu meinem persönlichen Vorteil ab.

Wenn du 3 Übungen wählen müsstest, nach denen du für den Rest deines Lebens trainieren dürftest: Welche Übung würdest du wählen und wieso?

Ich finde diese Übungen bilden ein solides Dreieck an Übungen für den Muskelaufbau. Gleichzeitig finde ich es eines der besten Gefühle, wenn du aus einem Satz alles rausholst und dann richtig platt bist. Diese Übungen mit richtiger Ausführung sind ein Garant dafür.

Steckbrief - Samuel Zabel

Stichwort „kurioseste Studiogeschichte“: Hast du eine für uns? Was war das härteste / lustigste was du jemals im Gym erlebt hast?

Über andere kann man sich immer lustig machen, über sich selbst ist eine Kunst – haha. Kurz gesagt: Dieser Moment, wenn beim Squaten deine Hose reist und du es nicht mitbekommst und weitertrainierst.

Aber was solls – die Tiefe schien gestimmt zu haben.

Was regt dich beim Training im Studio am meisten auf? Wie kann man dich auf die Palme bringen?

Wenn man mich während eines Satz ablenkt/stört oder ganz nah vor mir langläuft. Generell lange Gespräche beim Training finde ich auch eher störend und von unaufgeräumten Hantelecken mal ganz abgesehen.

Hörst du Musik beim Training? Wenn ja: Wie sieht deine Playlist zurzeit aus?

Musik ist auf jeden Fall ein Motivationsträger – von Progressive House über Hip Hop und Rock/Metal geht alles:

  • Beast – Rob Bailey & The Hustle Standard
  • Time Bomb – Fitness Glo
  • Survivor – Hardwell
  • Toca – Carnage ft. Timmy Trumpet
  • Meytal – Everybody Hates You now
  • Shout – Disturbed

usw.

Die Playlist wird immer wieder erneuert ;)

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Wie sieht das Trainingsplan/deine Trainingsroutine aus?

  • Montag: Oberkörper
  • Dienstag: Unterkörper + Bauch
  • Mittwoch: Oberkörper
  • Donnerstag: Pause
  • Freitag: Unterkörper + Bauch
  • Samstag: Schwachstellentraining Oberkörpertraining
  • Sonntag: Pause

Manchmal tausche ich auch und mache 3x Unterkörper + Bauch und 2x Oberkörper.

Bevorzugst du bei einer Diät eher traditionelles Cardiotraining oder HIIT?

Ich mach nicht viel Cardio, aber wenn dann HIIT. Während einer Diät vielleicht 1x die Woche für 20-30 Minuten auf dem Laufband. Ansonsten integriere ich HIIT in mein Krafttraining, was auch wunderbar funktioniert – oder mache ein Athletiktraining, welches mich dort auch genügend fordert.

Wenn du heute noch deiner Trainingskarriere noch einmal ganz von vorne beginnen könntest: Was würdest du anders machen im Gegensatz zu damals?

Mich definitiv früher mit der Materie beschäftigen und dem Sport auseinandersetzen.

Die ersten 3 Jahre habe ich das Ganze ziemlich unstrukturiert gemacht: Wenig Beintraining, 5er Split oder Sonstiges der gleichen. Heutzutage können junge Sportler mit einer so guten Grundlage starten, was man nutzen sollte. Natürlich gibt es aber auch viel unnützes Wissen auf dem Markt, welches als Anfänger schwer zu filtern ist.

Stichwort Coaching: Was hältst du davon und hast du dich selbst schon einmal coachen lassen (oder jemanden gecoached)?

Coachen tue ich durchgehend Leute – was mein Beruf ja mit sich bringt. Ob Online oder persönlich, alles ist möglich. Ich selbst wurde noch nicht gecoached, doch das wird demnächst der Fall sein, wenn ich mich für einen Wettkampf in London vorbereite. Solch eine Wettkampfvorbereitung ist ja noch einmal ein ganz anderes Themengebiet im Coaching, welches ich jetzt persönlich nicht abdecke und mich dazu persönlich auch nicht berufen fühle.

Steckbrief - Samuel ZabelEin gutes Coaching ist Gold wert – man kann sich viel Zeit sparen. Allerdings halte ich nichts von selbsternannten Online Coaches oder Trainern ohne jegliche Ausbildung, welche diesen Beruf und den Markt absolut zerstören. Auch distanziere ich mich von den ganzen Fitnessprogrammen – hauptsächlich ist das, was dort betrieben wird reines Marketing und Geld abschöpfen. Wer ein bisschen Ahnung hat weiß, dass man mit 3×20 Minuten nicht wirklich was reist und auch nicht in 10 Wochen.

Viele dieser Leute habe ich bei mir als Kunden, welchen das Programm eigentlich nur für ein Bild im Nachhinein was gebracht hat. Langfristig funktioniert das aber nicht! Meine Coachings sind so konzipiert, dass die Leute lernen und selbst anwenden können.

Wie ernährst du dich?

Generell ausgewogen und möglichst naturbelassen bzw. unverarbeitet. Heißt: viele Gemüse, Fleisch, Fisch, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Körner, Samen, Nüsse, usw.

Die Liste ist lang, aber prinzipiell versuche ich es möglichst abwechslungsreich zu gestalten und meine Makros zu decken. Ich gönne mir aber auch mal etwas Unkonventionelles: Schokolade, Pizza, Eis etc. Immer getreu der 80/20 Regel.

Viele überziehen das Ganze und haben selbst noch nicht erkannt, dass sie an der Vorstufe einer Essstörung leiden – Stichwort #cleaneating #ichtrackejedeKalorien.

Hast du Cheat-Meals/-Days? Wie sehen solche Tage und Mahlzeiten bei dir aus? Gehst du an solchen Tagen auch ins Training oder relaxt du lieber?

Ich mache das ganz flexibel.

Wie in der vorherigen Frage schon erwähnt gönne ich mir auch was. Aber nicht an einem Tag, sondern eher verteilt in kleineren Mahlzeiten. Das Training mache ich davon nicht abhängig. Cheat Days oder Meals sind für mich auch eine schlechte Nebenerscheinung des neuen Fitness Lifestyles.

Mach was für deinen Körper und du kannst dir ohne schlechtes Gewissen auch was gönnen – ganz einfach!

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Stichwort Nischenernährung: Was hältst du von Ernährungskonzepten wie dem Intermittent Fasting, Carb Backloading, der Paleo Diet und Co.?

Für jeden ist was anderes richtig. Immer abhängig davon was man mag – faktisch haben aber alle den gleichen Grundsatz, damit sie funktionieren: Steuerung über die Kalorienzufuhr. Und das ist auch der einzige Weg – bei jeder Ernährungsform!

Faktisch ist es aber so, dass es für verschiedene Personen auch unterschiedliche optimale Ernährungsformen gibt. Daher gibt es für mich nicht DIE perfekte Ernährungsform.

Steckbrief - Samuel Zabel

Wie sieht deine Supplementation zurzeit aus?

Die Basics

Nutzt du Trainingsbooster? Hast du einen Favoriten? Worauf kommt es dir bei einem guten Booster am meisten an?

Nutze ich nur sehr selten, aber wenn, dann ist mein Favorit „Alpha Drive“.

Booster mit zu viel Koffein sind nicht so mein Ding. Ein guter Booster ist für mich wenn der Fokus stimmt, es einen netten Pump gibt und keinen Crash Down.

Nenne uns 3 Supplemente, auf die du nur ungern verzichten würdest

Auf die vorher genannten Basics. Diese sind bei mir generell immer am Start.

Welches Supplement wird deiner Meinung nach überbewertet? Was hältst du für das sinnfreieste Produkt, welches auf dem Markt zu kriegen ist?

Alle Booster werden zu heftig gehyped. Es gibt sehr viele Produkte die durch den Markt getrieben sind und nicht wirklich im Preis-Leistungsverhältnis stehen. Fat Burner jeglicher Art sehe ich als unnötig an.

Vervollständige den Satz: Eine vernünftiges Post-Workout Meal besteht aus…?

…ein paar Kohlenhydraten, arginin-reiche Lebensmittel (auch ein YouTube Video zu gemacht) und Proteine.

Stichwort Coaching: Du bist selbst Personal Trainer. Als wie wichtig erachtest du ein Coaching? Ab wann sollte man sich einen Coach nehmen und wo siehst du die Vorteile, eines solchen gegenüber der „Do it yourself“ Methode?

Einen geeigneten Zeitpunkt gibt es generell nicht. Die meisten meiner Kunden kommen entweder zu mir, weil sie nicht weiterkommen oder eben möglich effektiv an ihrem Ziel arbeiten wollen. So ein Coaching kann schon sehr hilfreich sein, da man auf Wissen zurückgreift, welches man selbst noch nicht hat. Man spart sich einfach eine Menge Zeit.

Hätte ich damals das nötige Kleingeld gehabt, hätte ich das auf jeden Fall auch in Anspruch genommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man natürlich viel Zeit sparen kann. Viele wollen immer möglichst schnell ihr Ziel erreichen – ich versuche dann immer zu vermitteln, dass es prinzipiell nur langfristig Erfolge bringt, aber man natürlich zeitsparend das Ganze optimieren kann. Und darum geht es letzten Endes. Den Leuten beizubringen und zu zeigen, wie sie möglichst zeitsparend an ihr Ziel kommen.

Thema Muskelaufbau: Welche 5 Tipps würdest du jemanden geben, dessen Ziel bei der Maximierung des Muskelmasseanteils liegt?

  1. Steckbrief - Samuel ZabelGeduld und Durchhaltevermögen aufbringen!
  2. Hartes Training mit Gewichtssteigerungen bei sauberer Ausführung.
  3. Effektives Training (intensiv, zeitsparend, Grundübungen integrieren)
  4. Angepasste Ernährung mit einem Grundsatz an
  5. Zeit nehmen für die Regeneration.

Thema Ernährung: Welche 5 Tipps würdest du jemanden geben, der sich sport- und bedarfsgerecht ernähren möchte bzw. mit einer Umstellung seiner Ernährung liebäugelt.

  1. Du solltest die Ernährung langsam anpassen, wenn man komplett mit Unwissenheit startet. Nicht alles auf einmal wollen, sondern schrittweise zum Ziel. Andernfalls verliert derjenige vielleicht schnell die Motivation.
  2. Kalorienbedarf ermitteln – sei es über einen Online Rechner oder die professionelle Variante über eine Messsystem wie das BodyMedia oder FitBit.
  3. Makros für das Ziel ermitteln – Ganz egal ob Aufbau oder Definition. Es gibt immer gewisse Grundsätze bei der Makroverteilung an die man sich halten kann (immer abhängig von der gewählten Ernährungsform. (Bei mir: 2-2,5g Protein/kg, 0,8-1g Fett/kg und Rest Kohlenhydrate)
  4. Streiche nicht alles aus deinem Ernährungsplan! Wichtig ist, dass du dich auch belohnst wenn du etwas gut gemacht hast. So kannst du auch möglichst lange dein Motivationslevel halten.
  5. Und auch hier wieder: In Geduld üben! Nichts kommt von heute auf morgen. Du willst etwas? Dann arbeite hart dafür.

Du betreibst einen eigenen Fitness-Channel auf YouTube – Wie ist es dazu gekommen? Was wir die Motivation dahinter? Gibt es deiner Meinung nach ein „Alleinstellungsmerkmal“ das dich von der Konkurrenz abhebt?

Anfangs war es eher so, dass ich es gemacht hatte, weil ich dachte: „So ein Channel muss ich haben, das gehört dazu“. Heutzutage nutze ich es eher als Unterstützung um manche Themen einfach persönlicher und besser zu erklären können.

Für mich ist es wichtig, dass ich auch dort so bleibe, wie ich bin. Manchmal ist das natürlich schwer, weil ich es dann ziemlich gut machen will und manche Videos öfter drehen muss, weil ich es persönlich nicht perfekt finde. Aber gerade das ist gar nicht immer entscheidend! Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal gibt es nicht – außer meinen Trailer am Anfang jedes Videos. :D

Welche Reaktionen bekommst du von den Leuten auf der Plattform? Gibt es Hater? Wie gehst du mit positiver und negativer Kritik um?

Hater gibt es immer. Die stören mich aber nicht, sondern bestätigen meine Arbeit. Ich persönlich mache meine Arbeit ehrlich und verdiene nicht mit der Unwissenheit der Kunden mein Geld. Von daher kann ich zu mir stehen und Kritik auch immer sachlich beantworten. Kritik ist nichts Schlechtes – so entstehen Diskussionen und ich bekomme direktes Feedback von den Usern. Bei mir ist es noch immer verhalten mit den Kommentaren – das würde ich mir sogar mehr wünschen.

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Hast du selbst Fitness-Kanäle auf YouTube abonniert? Gibt es bei dir eine Top 5 Liste? Wie sähe diese aus?

Na klar – man lernt ja nie aus. Eine Top 5 habe ich nicht, aber informativ finde ich die Channels von

  • Johannes Luckas
  • Brandon Carter oder
  • Bradley Martyn super.

Bei allen anderen Channels schneie ich immer mal wieder vorbei.

Steckbrief - Samuel Zabel

Welche 5 Tipps würdest du jemandem geben, der vorhat in deine Fußstapfen zu treten und einen solchen Kanal zu gründen?

Ich denke dafür bin ich noch nicht das Vorbild mit den vielen Abos. Aber prinzipiell sollte man sich nie verstellen, das kommt nicht gut an und wird auch bemerkt. Super ist, wenn man etwas an seiner CI schrauben kann – heißt Logoentwicklung, eine Grundkenntnis zum Videoschnitt, und vielleicht etwas Bearbeitung. Alles andere auf YouTube ist Sympathie, Kontinuität gepaart mit ein wenig Fachwissen.

Die hoch informativen Channels sind ja oftmals nicht die, welche wirklich erfolgreich sind…

Hast du ein Lieblingszitat / Motto?

Mein Coachingleitsatz:

“Was wir am nötigsten brauchen, ist ein Mensch, der uns zwingt, das zu tun, was wir können.”

Wenn du gerade nicht am trainieren bist – was machst du dann? Hast du noch andere Hobbies abseits des Sports?

Hobby ist Beruf, das ist das Schöne. Nebenbei habe ich gerade meine eigene Klamottenmarke auf den Markt gebracht (www.shredded-army.de ) – das wollte ich schon immer machen! Jetzt heißt es diese voranzubringen.

Ich habe noch viele Ideen die ich da gerne umsetzen würde. Alle Kleidungsstücke entwerfe ich dabei selbst und habe daran auch persönlich sehr viel Freude. Daher heißt es hier: dranbleiben!

Wie wichtig ist dir der Sport und das Training? Könntest du dir vorstellen „ohne“ zu leben?

Nein – möchte ich auch gar nicht! Für mich ist das einfach ein Ausgleich zum Alltag, wo ich mich auch mal wieder selbst fordern kann und meine ganz eigenen Kämpfe austrage. Gesundheitlich hat das Ganze natürlich auch Vorteile, welche man gerne mitnimmt.

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Wie geht dein persönliches Umfeld mit deinem leidenschaftlichen Hobby um? Musst du dir manchmal dumme Sprüche anhören?

Steckbrief - Samuel ZabelAnfangs schon. Inzwischen wissen die Leute, dass ich es ernst meine. Jetzt ist es eher so, dass Sie dem Ganzen auch Vorteile abgewinnen und auf mich zukommen und nach Tipps & Tricks fragen. Das freut mich natürlich, weil ich dadurch auch einen gewissen Grad an Akzeptanz merke und meine Arbeit wahrgenommen und respektiert wird.

Bist du religiös?

Die Kirche des Bizeps – Spaß. Ich glaube an Gott und bin evangelisch erzogen. Ich lebe es sicher nicht immer vorbildlich aus, aber gläubig bin ich trotzdem.

Worauf bist du am meisten stolz?

Das ich von mir sagen kann, dass ich bisher noch keins meiner Ziele aus den Augen verloren habe. Ich bin noch immer in der Spur und arbeite täglich dafür, diesen einen Schritt näher zu kommen.

Hast du irgendwelche Träume, Pläne und Ziele, die du in den kommenden Jahren realisieren möchtest? Woran arbeitest du zurzeit?

Mein Traum ist natürlich von meinem Beruf sehr gut leben zu können. Momentan steht natürlich meine Klamotten-Marke im Vordergrund, welche ich aufbauen möchte. Weitere Projekte sind in der Planung. Manche sind schon in der Vorbereitung, andere sind als Konzept im Kopf und momentan noch Träume. Ich kann nur nicht zu viel sagen, weil es manche Dinge auf dem Markt noch nicht gibt ;)

Das langfristige Ziel ist es, irgendwann meiner Familie ein tolles Leben bieten zu können mit allen Facetten. Wie sich das äußert schauen wir dann einmal ;)

Was hat dich im Leben besonders weit nach vorne gebracht? Welchen Rat kannst du unseren Lesern geben?

Wenn man etwas wirklich will, dann sollte man dafür einstehen und dran glauben – egal was die anderen Leute davon halten. Sie leben schließlich nicht dein Leben. Das gilt für jede Situation im Leben. Ich denke auch, dass es wichtig ist möglichst positiv durchs Leben zu gehen bzw. allen Menschen so auch entgegenzukommen. So wird einem auch selbst positives widerfahren.

Vielen Dank für das Interview, Samuel!


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Bildquelle Titelbild: Samuel Zabel


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