Review: Raw Natural Extracts – R.N.E. v2 in „neutral“ von Turbo-D im Test

Review: Raw Natural Extracts – R.N.E. v2 in „neutral“ von Turbo-D im Test

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Von Simon Goedecke

Ein Jahr ist es jetzt her, dass wir hier auf Aesir-Sports die erste Version des Raw Natural Extracts (R.N.E) unter die Lupe genommen und bewertet haben. Kurze Zeit später folgte das Video-Review von Carmine auf unserem Youtube-Kanal.

Ein Jahr in dem viel passieren kann und Turbo-D wäre nicht Turbo-D wenn er sich auf seinen Lorbeeren ausruhen würde. Ob die zweite Version nun besser ist oder nicht, klären wir im heutigen Review. Natürlich werden wir auch hier für alle Interessierten wieder eine detaillierte Studiendiskussion durchführen.

Review: Raw Natural Extracts – R.N.E. v2 in „neutral“ von Turbo-D im Test

Steckbrief: Raw Natural Extracts – R.N.E. V2 von Turbo-D ; Geschmacksrichtung “Neutral”

“Bei „Turbo D’s Raw Natural Extracts (R.N.E.) V2“ handelt es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel, welches sich vornehmlich an sportlich aktive Menschen richtet. Eine Packung R.N.E. enthält 60 Portionen zu je 1,5 g je Scoop (im Lieferumfang enthalten).

R.N.E. v2 Turbo SupplementsAchtung: Hierbei handelt es sich um die weiterentwickelte Version (V2) mit Yerba Mate und Tomentosa Uncaria Extrakt.

Aufgrund der rigorosen und restrikten „Health Claims“-Verordnung der EU dürfen wir an dieser Stelle die Effekte und das Wirkungsspektrum der R.N.E.-Mixtur nicht bewerben. Wir haben uns jedoch die Mühe gemacht und die bisher erschienenen Erfahrungsberichte der zahlreichen Testkandidaten im BBSzene.com-Forum (unserem offiziellen Partner) in einem PDF-Dokument verdichtet, welches ihr hier herunterladen könnt, um euch einen Eindruck über die Potenz von Turbo-D’s Raw Natural Extracts zu machen.“ – Turbo-D Homepage

  • Typus: Natürliches Pre-Workout Supplement ohne Stimulanzen auf Pflanzenbasis.
  • Verpackungseinheit: 90g (60 Portionen á 1,5g)
  • Preis: 49 € zzgl. Versand
  • Inhaltsstoffe: Pinien-Extrakt (Pine Bark Extract), Tomentosa Uncaria Extrakt, B.Diffusa Extrakt (Boerhavia Diffusa), Yerba Mate Extrakt, B. Papyrifera Extrakt (Broussonetia Papyrifera), Schwarzer Pfeffer Extrakt (Piperin)
  • Wo zu kriegen? Hier (Turbo Supplements)

Kurz vorne weg…

Es handelt sich hierbei nicht um einen klassischen „Pre-Workout Booster“, sondern um eine Mischung aus pflanzlichen Extrakten, die positiven Einfluss auf die Gesundheit, das Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit haben können. Man darf aufgrund der fehlenden Stimulanzien und Substrate keine übermäßig aufputschende Wirkung erwarten. In Kombination mit herkömmlichen „Boostern“ kann es jedoch die Wirkung verstärken, bzw. ergänzen.

Was ist neu?

Das ist die spannende Frage. Der Übersicht halber habe ich mich für eine kleine Tabelle entschieden:

R.N.E. v1R.N.E. v2
InhaltsstoffMenge pro 1,5gInhaltsstoffMenge pro 1,5g
Pinienrinden Extrakt300mgPinienrinden Extrakt300mg
Boerhaavia Diffusa Extrakt300mgBoerhaavia Diffusa Extrakt300mg
Tunera Diffusa Extrakt300mgTomentosa Uncaria Extrakt300mg
Broussonetia Papyrifera Extrakt300mgYerba Mate Extrakt300mg
Weißer Tee Extrakt290mgBroussonetia Papyrifera Extrakt290mg
Schwarzer Pfeffer Extrakt10mgSchwarzer Pfeffer Extrakt10mg

Wie man aus der Tabelle entnehmen kann, haben sich zwei neue Extrakte in die Mischung geschlichen, wodurch zwei andere gewichen sind, um den Scoop von 1,5g nicht zu überschreiten und um den R.N.E. nicht übermäßig teurer zu machen. Tunera Diffusa wurde durch Tomentosa Uncaria ausgetauscht, während der White Tea Extrakt durch einen potenten Yerba Mate Extrakt ersetzt. Broussonetia Papyrifera wurde in der Dosierung um 10mg gekürzt, wohingegen dem neuen Tee-Extrakt nun 10 mg mehr zugesprochen werden.

Wie sich das ganze letztendlich auswirkt, werden wir später sehen.

Aufmachung (4/5)

Aufmachung (4/5)An der Aufmachung hat sich seit der ersten Version nicht viel getan – außer dass nun andere Inhaltstoffe den Weg auf das Label gefunden haben und ein „v2“ hinter dem „R.N.E.“ steht. Der Natural Booster kommt also weiterhin in einem kompakten kleinen schwarzen Zip-Beutel daher.

Die Verpackung ist recht schlicht, macht aber gerade deshalb einen klassischen und edlen Eindruck.

Verpackung

Der kleine aber feine Beutel macht eine gute Figur und hält die Verpackungskosten auf einem angenehmen Level. Wie bereits im ersten Review zur Originalversion erwähnt, ist diese besonders auf Reisen oder in der Sporttasche sehr praktisch, da sich diese Art der Verpackung je nach Füllstand im Platzbedarf anpasst und einfach nicht so sperrig ist, wie eine entsprechende Dose. Kleiner Nachteil des Beutels ist jedoch, dass man an die letzten Portionen ganz unten nur schwer mit dem Messlöffel heran kommt.

Auch das Label ist attraktiv gestaltet und beinhaltet neben einem Bild vom Erfinder alles was man wissen muss: Angefangen beim Namen des Produktes, über die Inhaltsstoffe und Zufuhrempfehlung, bis hin zur Firmenanschrift. Unter der Überschrift „Turbo-D“ in Orange steht in blauer Schrift „R.N.E.“, was die Abkürzung für „Raw Natural Extracts“ – zu Deutsch: Unbehandelte natürliche Extrakte – repräsentiert.

Aussehen / Konsistenz

Im Vergleich zur ersten Version des R.N.E. hat sich optisch nicht allzu viel getan. Das Pulver ist immer noch erdig braun und hat ein sehr feinkörniges, puderartiges Erscheinungsbild.

Geruch / Geschmack

Das Pulver hat diesen typisch phenolischen Geruch den man unter anderem auch von Grüntee kennt. Geschmacklich ist es pur mit Wasser leider keine Freude – aber was will man erwarten, es sind schließlich nur Extrakte enthalten. Keine Aromastoffe, keine Emulgatoren und keine Farbstoffe.

Ich für meinen Teil trinke das Zeug in meinem Kaffee, in den auch immer etwas Süßstoff/Stevia und/oder FlavDrops/Aromapulver hinein kommen. So lässt sich das ganze sehr gut trinken. Wichtig ist, dass man das Pulver vorher in die Tasse gibt und dann den Kaffee darauf schüttet, denn andersherum bekommt man es niemals gelöst.

Alternativ kann man es auch mit anderen Sachen Mischen, die man sowieso zu sich nimmt. Beispielsweise Creatin, BCAA’s oder Booster – vorzugsweise mit Geschmack, die man ohnehin zu sich nimmt.

Also auch bei v2 kein sensorischer Höhenflug, aber mit ein paar Tricks kann man es gut aushalten.

Inhalt (4/5)

Makronährstoffverteilung

Bei derartigen Kräuterauszügen müssen keine Nährwerte deklariert werden, weil es da ganz einfach nicht viel geben kann, was Makronährstoffe liefert (bei einer Portionsgröße von 1,5g). Den R.N.E. kann man also als nahezu kalorienfrei einstufen.

Löslichkeit & Einnahme

Wie bereits erwähnt, gebe ich das Pulver in eine Tasse und gieße es mit Kaffee auf. So lässt es sich einwandfrei lösen. Wenn man es jedoch mit Wasser trinken möchte, dann ist die Löslichkeit sehr schlecht.

Daher noch einmal der Tipp: Das R.N.E. erst mit einem anderen Pulver, wie Creatin oder BCAA’s mischen und dann in einem Shaker mit Wasser shaken, so klappt es auch einwandfrei.

Verträglichkeit

Ich selbst habe keinerlei Probleme mit der Verträglichkeit, aber manche Personen, wie unser Häuptling Damian können bei Einnahme auf nüchternen Magen eine leichte Übelkeit verspüren – das liegt vornehmlich am hohen Gehalt an Bitterstoffen, die sich vor allem in Tee-Extrakten wiederfinden.

Aus diesem Grund sollte man vorher prüfen, inwiefern die nüchterne Einnahme problemlos ist (z.B. indem man mit 0,5g anfängt). Ansonsten kann man den R.N.E. auch zu Mahlzeiten einnehmen, wenn man damit besser klarkommt (aber nicht zu Milchprodukten!)

Hauptallergene wie Soja, Nüsse, Milch, Nüsse oder Schalentiere sind hier allerdings ausgeschlossen.

Inhaltsstoffe

Da sich vier von sechs Inhaltsstoffen aus dem Vorgängermodell nicht geändert haben, werde ich hier auf die bereits bestehende Ausarbeitung von Damian zurück greifen und diese bei den beiden neuen Extrakten ergänzen.

Auch wenn man es nicht vermutet: Der Pinienextrakt ("Pycnogenol") bat es faust-dick hinter den Ohren. (Bildquelle: Wikimedia.org / Dcrjsr ; CC Lizenz)

Auch wenn man es nicht vermutet: Der Pinienextrakt (“Pycnogenol“) bat es faust-dick hinter den Ohren. (Bildquelle: Wikimedia.org / Dcrjsr ; CC Lizenz)

Pine Bark (Pinienextrakt / Pycnogenol)

„Bei Pine Bark handelt es sich um einen Pinienextrakt, was vielleicht im ersten Moment „nicht so spektakulär“ klingt – dies täuscht, denn Pine Bark wird – nicht zuletzt unter dem patentierten Namen Pycnogenol – seit einiger Zeit aufgrund seiner generellen gesundheitlichen Effekte, sondern auch aufgrund seiner anti-diabetischen Eigenschaften hin untersucht (und in unserem Kraftsport-Jargon heißt anti-diabetisch so viel wie Insulinsensitivität steigernd – oder jedenfalls optimierend). Pine Bark steht auch in dem Ruf das Blut-fettprofil zu verbessern [9][10][11], die NO-Synthese (Stickstoffproduktion) anzuregen, wodurch die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Muskeln gefördert wird, sowie Bluthochdruck abgemildert werden kann [6][7][8].

Die Wunderkraft der Pinie lässt sich auf ihren hohen Gehalt an Procyanidinen – starke Antioxidantien bestehend aus Katechin-Ketten – zurückführen (Pycnogenol ist z.B. auf einen Procyanidin-Gehalt von 65-75 % standardisiert). Pine Bark ist, neben Grape Seed und Kakao (nein, nicht Kaba, sondern der echte Kakao), einer der Hauptlieferanten dieser Substanzen in unserer Ernährung. Es erscheint daher nicht abwegig, dass der Extrakt der Pinie anti-oxidativ wirkt (↓ nF-kB Aktivtät (Entzündungsmarker) [14][15]) [6][9] und in der Lage ist Schmerzen und Symptome, die auf eine Osteoarthritis zurückzuführen sind (Gelenkschmerzen), zu reduzieren [12][13].

Erwähnenswert dürfte auch der konzentrations-steigernde Effekt sein, der an 61 hyperaktiven Kindern in einer Studie nachgewiesen wurde, die über einen Zeitraum von 4 Wochen andauerte (ab 1mg/kg) [1] und die bereits repliziert werden konnte [2]. Ähnliche Ergebnisse konnte eine Studie an gesunden Studenten (über 8 Wochen) nachweisen, wo sich auch ein stimmungsaufhellender Effekt zeigte [3]. (Es gab aber auch Versuche, wo weder Pycnogenol noch Ritalin Verbesserung brachten [4])

Frauen, die in einem 8-wöchigen Zeitraum mit 100mg Pycnogenol supplementierten, berichteten dagegen von einer Milderung der postmenopausalen Symptomatik [5].

Für Ästhetik-Freunde dürfte es aber vor allem die Hemmung von Fettansammlung in Adipozyten sein (mit schwacher lipolytischer Eigenschaft [18][19]), die Pycnogenol attraktiv erscheinen lässt [16][17] – und das nicht nur während der Aufbauphase. Der Wermutstropfen? Es könnte auch die GLUT-4-Aktivierung (in Fett und Muskeln?) negativ beeinflussen [20].

Erste Effekte zeigen sich bereits ab einer Dosiermenge von 40-60 mg, wobei die „Standarddosis“ eher im Rahmen von 100-200mg liegt. Turbo D’s R.N.E. enthält pro Gabe 300 mg Pine Bark Extrakt. (Und mehr würde ich auch nicht empfehlen, da es ansonsten zu Verdauungsproblemen kommen kann)“

Boerhaavia Diffusa - kurz "B.Diffusa" - stellt einen elementaren Bestandteil der Grundformel von Turbo-D R.N.E. dar: Die Pflanze ist ein echtes Multi-Talent und wird z.T. als "Stress-Killer" bei Burnout im Endstadium zur Stimmungsaufhellung genutzt. (Bildquelle: Wikimedia.org / Neha Vindhya ; CC Lizenz)

Boerhaavia Diffusa – kurz “B.Diffusa” – stellt einen elementaren Bestandteil der Grundformel von Turbo-D R.N.E. dar: Die Pflanze ist ein echtes Multi-Talent und wird z.T. als Stress-Killer” bei Burnout im Endstadium zur Stimmungsaufhellung genutzt. (Bildquelle: Wikimedia.org / Neha Vindhya ; CC Lizenz)

Boerhaavia Diffusa (B.Diffusa)

„Boerhaavia Diffusa – kurz „B.Diffusa“ – stellt einen elementaren Bestandteil der Grundformel von Turbo-D R.N.E. dar: Die Pflanze ist ein echtes Multi-Talent und wird z.T. als „Stress-Killer“ bei Burnout im Endstadium zur Stimmungsaufhellung genutzt. (Bildquelle: Wikimedia.org / Neha Vindhya ; CC Lizenz)

Ich habe mir vor wenigen Tagen die Mühe gemacht und einen kleinen Guide zu B.Diffusa verfasst. Wer die Entwicklung von Turbo-D’s R.N.E. von Anfang an verfolgt hat, der wird wissen, dass die Basisformel aus B.Diffusa + Pine Bark + Piperine bestand. Meiner Meinung nach ein STACK, der alleine für sich lohnenswert ist (und, wenn Turbo sich dazu durchringen würde es so anzubieten, auch wesentlich günstiger wäre).

Für mich sind die nachfolgenden Zutaten nettes Beiwerk (außer Piperine, welches einfach dazugehört), welches das Grundgerüst vom R.N.E. bildet. Für eine ausführliche Studiendiskussion solltest du den oben verlinkten Guide zu Rate ziehen. Ich werde die Effekte nachfolgend kurz subsummieren.

Grundlegend sei erwähnt, dass B.Diffusa bereits seit vielen Jahrhunderten in der ayurvedischen Medizin verwendet wird, wo es unter dem Namen „Punarnava“ bekannt ist (und das bedeutet so viel „das eine, was den Körper erneuert“) – damit sei gesagt: B.Diffusa ist eine Anti-Aging-Substanz, die nicht nur zur Schmerzbehandlung eingesetzt wird, sondern auch Menstruationsbeschwerden lindert, leber- und nierenschützend wirkt und die Entzündungsrate im Körper senkt.

Sein Wirkungsspektrum: Anti-Diabetisch, anti-oxidativ, anti-aromatisch, anti-kanzerogen (Krebsschutz), entwässernd und immunisierend. Es gilt auch als probater (natürlicher) Stress-Killer und besitzt adaptogene Eigenschaften. (Studien siehe Guide)

Was die Dosierung betrifft, so gibt es keine genaue Empfehlung. In Asien nutzen sie die Pflanze als Gemüse und seltener als Extrakt. Wenn es nach Examine.com geht, dann dürfen es ruhig mehrere Gramm sein, wobei im R.N.E. 300mg pro Dosis enthalten sind. Nach eigener Erfahrung (und der vieler anderer) reicht das vollkommen aus. Okay, ich würde vielleicht auf 500mg hoch gehen, aber darüber hinaus habe ich keine merkliche Verbesserung gespürt.

Wer will, der kann einzelnes B.Diffusa sicherlich noch bei Turbo selbst beziehen – notwendig ist das aber nicht, wenn du schon den Turbo D R.N.E. hast.“

Tomentosa Uncaria, auch als "Katzenkralle" bekannt, kommt überwiegend in den Regenwäldern Süd-Amerikas vor. Es ist reich an Terpenoiden und Sterolen (darunter Beta-Sitosterol), Flavonoiden,  Procyaniden und Katechinen. Extrakte der Katzenkralle unterstützen vor allem das Immunsystem, indem sie die Phagozytoseleistung von Fresszellen verstärken. (Bildquelle: Wikimedia.org / Vinavaraj ; CC Lizenz)

Tomentosa Uncaria, auch als “Katzenkralle” bekannt, kommt überwiegend in den Regenwäldern Süd-Amerikas vor. Es ist reich an Terpenoiden und Sterolen (darunter Beta-Sitosterol), Flavonoiden,  Procyaniden und Katechinen. Extrakte der Katzenkralle unterstützen vor allem das Immunsystem, indem sie die Phagozytoseleistung von Fresszellen verstärken. (Bildquelle: Wikimedia.org / Vinavaraj ; CC Lizenz)

Tomentosa Uncaria

Tomentosa Uncaria wird auch Katzenkralle genannt und findet seine traditionelle Anwendung als entzündungshemmender Kräuterextrakt, sowie bei der Behandlung von Arthritis, Bursitis, Lupus, chronischem Erschöpfungs-Syndrom, sowie Magen- und Darmbeschwerden [56][57]. Einer der Hauptwirkstoffe in der Katzenkralle ist das Mitraphyllin, welches in einer Studie gezeigt hat, dass es effektiv die Ausschüttung der Entzündungsmediatoren TNF-α, IL-1α und IL-1β um 50-70% reduzieren kann [58].

Die Katzenkralle Verfügt über Eigenschaften als Östrogen-Hemmer – zumindest ergab das eine in vitro Studie. Demnach findet eine nicht-kompetitive Hemmung der Östrogenrezeptoren statt, wodurch Östrogen selbst nicht mehr am jeweiligen Rezeptor wirken kann. Das Ganze ist sogar so effektiv, dass eine Reduktion der Estradiol-Wirkung um 47,2% festgestellt werden konnte.

Zum Vergleich: Dieselbe Menge Tamoxifen, welches ein anerkanntes Medikament zur Behandlung von Brustkrebs oder Gynäkomastie ist, erreicht eine Reduktion um 69,3%. Ich finde dafür, dass es sich hier um ein natürliches Kraut handelt, sind wir da nicht so weit von entfernt [59].

Manche Personen berichten auch von einer leicht entwässernden Wirkung von Tomentosa Uncaria, jedoch ließen sich hierzu keine exakten Studien finden.

Ein kurzes Wort zur Dosierung. Die meisten Humanstudien mit Tomentosa Uncaria verwenden 250-350mg des Extraktes. Turbo-D liegt mit 300mg ganz gut in der Mitte. Ich vermute, dass es hier hauptsächlich aufgrund der Östrogen-blockenden Eigenschaften eingesetzt wird. Der geläufigste Einsatz in der Alternativmedizin ist jedoch zur Behandlung von Gelenkschmerzen und Arthritis.

Gut für das Immunsystem? Yerba Mate wirkt anti-oxidativ und anti-entzündlich - kann somit also auch etwas für deine Regeneration tun. (Bildquelle: Flickr / Paula Rey ; CC Lizenz)

Gut für das Immunsystem? Yerba Mate wirkt anti-oxidativ und anti-entzündlich – kann somit also auch etwas für deine Regeneration tun. (Bildquelle: Flickr / Paula Rey ; CC Lizenz)

Yerba Mate

Zu diesem Kraut gibt es auf Aesir-Sports bereits einen ausführlichen Guide, weshalb ich an dieser Stelle nur einige markante Punkte nennen möchte. Für genauere Infos und Quellenangaben verlinke ich euch hier den Text von Damian.

Das frische Blatt des Mate-Strauchs enthält etwa 17,5mg Koffein pro Gramm, sowie einige sekundären Pflanzenstoffe wie Katechine, Xanthine und Flavonoide. Daher ist die grobe Zusammensetzung ähnlich der des grünen Tees und gilt als mildes Stimulanz. Aufgrund dieser Eigenschaft gibt es mittlerweile eine Vielfalt von angesagten Limonaden auf Mate-Basis, die besonders gerne von Jutebeutel-tragenden Studenten mit langen Haaren konsumiert werden. ;)

Des Weiteren bietet Yerba Mate Vorteile in Hinsicht der Herz-Kreislauf Gesundheit, die durch seine anti-oxidative und anti-entzündliche Wirkung erklärt werden. Außerdem konnte gezeigt werden, dass dieser Tee den Blutzucker, sowie den Langzeitblutzucker (Hb1c Wert) signifikant senken kann, sowie die Lebenszeit von Makrophagen verlängern kann, wodurch das Immunsystem gestärkt wird.

Am Eindrucksvollsten finde ich jedoch eine Studie von Alkhatib und Kollegen aus dem Jahre 2014, die den Effekt von Yerba Mate an 14 gesunden Probanden untersuchten. Dabei heraus kam, dass der Energieverbrauch während Belastungen im niedrigen Intensitätsbereich im Vergleich zur Kontrollgruppe um 24% höher ausfällt, wenn die Probanden vorher Yerba Mate konsumiert haben und dabei der Anteil an Fetten bei der Energieverbrennung ebenfalls gesteigert ist. Man kann also sagen, dass dieser Kräuterextrakt ein wahrer Fatburner ist. (Siehe auch unser Studien-Review: „Yerba Mate Extrakt erhöht Fettverbrennung und Energieverbrauch beim Training um bis zu 24%“)

Die Dosierung im R.N.E. v2 ist mit 300mg angegeben. Gängige Dosierungen liegen im Bereich zwischen 500 und 1000mg, jedoch wird dabei immer das reine Blätterpulver oder höchstens ein 4:1 Extrakt verwendet. Im R.N.E. ist jedoch ein 10:1 Extrakt verbaut, der die 10-fache Wirkstoffkonzentration gegenüber den reinen, getrockneten Blättern hat. Somit ist die Dosierung dennoch im wirksamen Bereich.

Die Japanische Papiermaulbeere aka "Broussonetia Papyrifera" ist in Asian weitaus bekannter, als in Europa. Am interessantesten ist vermutlich ihre anti-oxidative und anti-aromatische Kapazität.(Bildquelle: Wikimedia.org / Yug ; CC Lizenz)

Die Japanische Papiermaulbeere aka “Broussonetia Papyrifera” ist in Asian weitaus bekannter, als in Europa. Am interessantesten ist vermutlich ihre anti-oxidative und anti-aromatische Kapazität.(Bildquelle: Wikimedia.org / Yug ; CC Lizenz)

Broussonetia Papyrifera

„Von den 5 “Hauptzutaten“ dürfte Broussonetia Papyrifera (Paper Mulberry oder auch „Papiermaulbeere“) der am wenigsten bekannteste und erforschte Extrakt sein und ich kenne auch kein Supplement, indem diese Substanz ansonsten zu finden wäre (wer eins kennt -> Kommentarsektion!). Wie der Beiname „Japanische Papiermaulbeere“ vermuten lässt, findet sich dieser Strauch überwiegend im ost-astiatischen Raum, wo vor allem die rohe Frucht selbst konsumiert wird (Proteingehalt: 16-21 % [40], was für Obst ordentlich ist!)

Gemäß chinesischer Volksmedizin ist die Papiermaulbeere ein Tonikum für Leber und Nieren und sorgt für eine klare Vision (ist also wohltuend für die Gesundheit der Augen) [40]. Die Maulbeere wird darüber hinaus zur Abmilderung von Schmerzen bei Knien und in Lendengegend eingesetzt [40]. Weitere Einsatzgebiete sind gegen Blutarmut (z.B. bei starker menstrualer Blutung), gegen Schwindel und gegen Impotenz [40].

Broussonetia Papyrifera soll wohltuend für die Haut sein und das Hautbild verbessern [40], wodurch es auch eine potenzielle Verwendung in Kosmetika zu geben scheint (z.B. als flüssiger Extrakt).

Das ist alles schön und gut, aber für den Kraftsportler dürften es vor allem die anti-oxidative [37][41] (bessere Regeneration) und anti-aromatische [38][39] (mehr Testosteron) Wirkung sein, die für eine Nutzung von Broussonetia Papyrifera sprechen – Letzteres ist dem hohen Gehalt an Apigenin, Kaempferol, Scopoletin, Vitexin, Kuteolin-7-O-β-D-Glucopyranosid und Dihydrochalcone zu verdanken [38]

Leider gibt es für diesen Extrakt, wie auch für T.Diffusa keine genaue Dosierempfehlung – im Turbo-D R.N.E. sind 290mg enthalten.“

Piperine als Aufnahmeverstärker: Möglich macht es eine Hemmung der Glucoronidierung. (Bildquelle: Inhumanexperiment.blogspot.de / Lambert et al. (2004))

Piperine als Aufnahmeverstärker: Möglich macht es eine Hemmung der Glucoronidierung. (Bildquelle: Inhumanexperiment.blogspot.de / Lambert et al. (2004))

Piperin

Hinter dem Namen Piperin verbirgt sich der Schwarze Peffer Extrakt, zu dem es hier auf Aesir Spots bereits einen mehr als ausführlichen Guide gibt. Die wichtigsten Informationen folgen auszugsweise:

„Was den Wirkstoff Piperine – eigentlich „Schwarzer Pfeffer Extrakt“ betrifft – habe ich bereits einen ausführlichen Artikel geschrieben, den du unter dem Titel „Piperin und Bioverfügbarkeit: Schwarzer Pfeffer als Substanzverstärker“ finden kannst. Man mag es nicht vermuten, aber so etwas Simples wie schwarzer Pfeffer kann dank seiner Inhaltsstoffe (hier: Piperine, das „Scharfe“ im Pfeffer) dafür sorgen, dass oral aufgenommene Substanzen in ihrer Wirkung verstärkt werden (und auch teilweise länger wirken) – dies ist der Grund, weshalb man es neuerdings in vielen Boostern wiederfindet. Die Idee dahinter? Entweder mit weniger Inhaltsstoffen eine gleichwertige oder bessere Wirkung zu erzielen (oder einen noch intensiveren Effekt herbeizuführen).

Wie Piperine das schafft? Ganz einfach: In der Leber, dem Filterorgan des Körpers, werden Bestandteile, die über den Urin ausgeschieden werden sollten, durch das Anhängen von Glucuronsäure markiert – so weiß der Körper Bescheid, was raus soll. Dummerweise sorgt dies dafür, dass bioaktive Substanzen, darunter Koffein [55], Q10 [53], Resveratrol [54] oder EGCG [52], nicht vollständig dort ankommen, wo sie hinsollen (oder nicht in der Menge), da sie vorher ausgeschieden werden – diesen „Prozess“ nennt man Glucoronidierung [51].

Vorsicht ist geboten, wenn man neben Supplementen auch verschreibungspflichtige Pharmaka einnimmt, da dies ebenfalls zu Wechselwirkungen führen kann. Der Sinn und Zweck von Piperine im R.N.E.? Ist doch logisch: Die Wirkungsverstärkung der anderen Substanzen und ggf. auch ein Enhancement, wenn ein konventioneller Booster ohne Piperine dazu gestackt wird.

Wie „effektiv“ Piperine ist? Nun…es ist so effektiv, dass es die Bioverfügbarkeit von Curcumin (was in Kurkuma enthalten ist und eine große anti-oxidative Kapazität hat) um 2.000 % steigert (kein Tippfehler) [50].

Die „übliche Dosis“ liegt bei 10-20 mg (Ja, so wenig!) – Turbo D liefert dir eine effektive Dosis von 10 mg. (Deswegen auch nur 290 mg Broussonetia Papyrifera – runde Summe dat!).“

Preis (5/5)

Eine Packung R.N.E. v2 kostet mit 49€ genau so viel wie das Vorgängermodell. Wer Geduld hat und ein wenig sucht, der findet ab und an auch Rabattcodes zwischen 10 und 20 Prozent. Ohne Rabatt landen wir mit 60 Portionen pro Packung bei 81 Cent pro Portion – was ich für absolut vertretbar für dieses Produkt halte.

Der Preis ist etwas höher, als bei herkömmlichen Boostern, jedoch sind dort meist nur 20 bis 30 Portionen enthalten, wodurch sich der Preis wieder relativiert. Bei den meisten Boostern ist es darüber hinaus auch üblich, 2 oder 3 Messlöffel zu nehmen, was beim R.N.E. nicht notwendig ist. 60 Portionen heißt also auch wirklich 60 Portionen. Wie anfangs bereits erwähnt kann man diese Mischung auch nicht wirklich mit gängigen Pre-Workout Supps von anderen Herstellern vergleichen.

Mit einer Packung R.N.E. kommt man also 2 Monate aus, wenn man es nur vorm Training nimmt auch länger; je nachdem wie oft man ins Gym geht.

Wirkung (5/5)

Wirkung (5/5)An dieser Stelle noch einmal zu beachten, dass R.N.E. nicht als Booster zu verstehen ist, wie man sie kennt, sondern eher als Lifestyle-Supplement, welches gesundheitliche Ziele in den Vordergrund stellt. Ein Nebeneffekt, der den R.N.E. so interessant für Kraftsportler und Bodybuilder macht: Es kann die Wirkung von konventionellen  Boostern verstärken und eignet sich daher wunderbar als Stack oder stimulanzfreier/-armer „Pick-Up“ Booster.

Ich habe das Produkt sowohl einzeln, mit normalem Kaffee, mit Decaf (entkoffeiniertem Kaffee), mit „Turbo-X“ und in Kombination mit verschiedenen Boostern getestet. Einzeln, bzw. mit Decaf wirkt es nach 5-10 Minuten stark stimmungsaufhellend und man verspürt einen Drang sich zu bewegen, bzw. Eisen zu verbiegen ;). In Kombination mit normalem Kaffee kommt natürlich eine gesteigerte Wachheit und Aufmerksamkeit hinzu. Das ganze kann mitunter bis zu 3 Stunden anhalten, weshalb es ideal für die Zeit vor dem Training geeignet ist.

Der Pump, bzw. Blutfluss ist spürbar erhöht, jedoch lässt sich das mit 100mg vom so genannten „Turbo-X“ noch viel weiter steigern. (Turbo-x ist ein weiterer spezieller Extrakt, der einen verbessertes Pumpgefühl herbeiführt, und nicht nicht mit dem von Citrullin oder Arginin vergleichbar ist. 

Doch zurück zu R.N.E., deutlich zu spüren ist die verstärkte Thermogenese, die vermutlich auf das B- Diffusa zurückzuführen ist. Auch die Vaskularität ist in diesem Zuge erhöht, was aber nur ein optischer Benefit ist. Auch eine leicht entwässernde Wirkung konnte ich am Anfang feststellen. Sobald sich der Körper daran gewöhnt hat, geht aber alles wieder seinen normalen Gang und das ist aus gesundheitlicher Sicht auch gut so.

Die Kombination mit anderen, Stimulanzien basierten Pre-Workout Boostern ist jedoch nochmal etwas vollkommen anderes. Da diese Produkte meist an sich schon zu einem gesteigerten Wohlbefinden und Wachheit führen, kann die Wirkung mit dem R.N.E. v2 nochmal gesteigert werden. Man spürt aber, dass das nicht einfach so „On Top“ ist, sondern dass ein Synergismus zwischen den zwei Produkten entsteht. Die genaue Wirkung ist dann von der jeweiligen Kombination abhängig.

Im Vergleich zum Vorgängermodell muss ich sagen, dass die Wirkung bei mir definitiv noch einmal einen Schub in der Stimmungsaufhellung gebracht hat. Die erste Version der Kräutermischung hat am Anfang sehr gut bei mir angeschlagen, aber durch die tägliche Einnahme über mehrere Monate kam es zu einer Gewöhnung, was nicht bedeutet, dass die gesundheitlichen Vorteile verblassen. Man spürt nur nicht mehr diesen Kick, den man am Anfang nach der Einnahme verspürt hat. Beim Test von v2 kam es dann jedoch zu einem Dejavu.

Gesamtnote/Fazit

Ich denke das meiste ist bereits gesagt. Man kann Turbo-D’s R.N.E. nicht mit anderen „Boostern“ vergleichen, denn ist eher in Lifestyle-Supplement, welches nebenbei Vorteile für das Training bietet. Die Inhaltsstoffe finden seit Jahren in der alternativen Medizin Verwendung und sind in der Kombination äußerst vielseitig.

Man kann es sich fürs Training aufsparen, aber wer das nötige Kleingeld hat, dem würde ich definitiv empfehlen es einmal über längere Zeit sowohl morgens, als auch vor dem Training zu testen. So kann es sein Potential noch besser entfalten.

Der R.N.E. als Stand-Alone ist ein interessantes Pre-Workout Produkt für all jene, die eine stimulanzienfreie Zeit einlegen möchten. Kleine Kompromisse muss man allerdings beim Geschmack in Kauf nehmen.

Der Weihnachtsbonus – 20% Rabatt auf R.N.E. v2

Bis einschließlich 03.01.2015 bekommst du mit dem Code „christmas20“ eine Ermäßigung auf den R.N.E. v2 und R.N.E. Basic – damit lassen sich fast 10 € pro Tüte sparen. Einfach an der Kasse im entsprechenden Code-Feld eingeben und sparen.

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Über den Reviewer – Simon Goedecke

Simon aka „Simme“ verstärkt seit 2012 als Autor und aktiver Moderator das Aesir Sports Team und hat bereits durch zahlreiche elaborierte und fundiert-recherchierte Artikel seine Expertise im Fachbereich der Ernährung, Ernährungsberatung und Supplementation bewiesen. (Seine Ingredenzien-Analysen suchen mittlerweile seinesgleichen im deutschen Sprachraum).

Als Experte in Sachen Ernährung hält Simme den Moderatorposten (Bereich: Ernährung, Supplements und Diät im Bodybuilding) im Forum der größten deutschsprachigen Bodybuilding-Website im Netz, „der Szene“ (BBSzene.com), inne.

Als passionierter Eisenkrieger, verfügt über ein breites Wissensspektrum im Kraftsport und interessiert sich vor allem für das Wettkampfbodybuilding.

Simon hat sein Studium der Ökotrophologe beendet und widmet sich derzeit seinem Master an der Universität Jena. (Hauptfach: Master of Molecular Nutrition)

Quellenangaben (draufklicken)

[1] Trebatická J, et al. (2006): Treatment of ADHD with French maritime pine bark extract, Pycnogenol. In: Eur Child Adolesc Psychiatry. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16699814.

[2] Dvorakova, M., et al. (2006): The effect of polyphenolic extract from pine bark, Pycnogenol on the level of glutathione in children suffering from attention deficit hyperactivity disorder (ADHD). In: Redox Rep. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16984739.

[3] Luzzi R, et al. (2011): Pycnogenol® supplementation improves cognitive function, attention and mental performance in students. In: Panminerva Med. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22108481.

[4] Tenenbaum S, et al. (2002): An experimental comparison of Pycnogenol and methylphenidate in adults with Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder (ADHD). In: J Atten Disord. URL: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12142861

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Keywords: Katzenkralle, Mitraphyllin, Tomentosa Uncaria, R.N.E., Raw Natural Extract, Raw Natural Extrakts, Tubo-D, Pre-Workout, Natural Pre-Workout, Booster, R.N.E. v2, RNE v2, Review RNE, Review R.N.E, Turbo-D, Yerba Mate, Piperin, Schwarzer Pfeffer Extrakt, B.Diffusa, Pycnogenol, Pine Bark, Boerhaavia Diffusa , Broussonetia Papyrifera.

Review: Raw Natural Extracts – R.N.E. v2 in „neutral“ von Turbo-D im Test - Übersicht
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