Visualisierung: Ein mentaler Ansatz fürs Training

Visualisierung: Ein mentaler Ansatz fürs Training

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Von Kratosguide.com / Frank Yang |

Viele Leute fragen mich bezüglich meines Vertical Jump Trainings und wollen, dass ich ihnen das exakt gleiche Kraft-/Plyometrik-Programm zusammenstelle, welches ich verwendet habe, um 102 cm Grenze beim Vertikalsprung zu knacken.

Doch da jeder von uns einen unterschiedlichen Körper hat und dieser Körper unterschiedliche Entwicklungsstufen durchläuft, sollte deutlich werden, dass ein bestimmter Ansatz nicht für jeden gleich gut funktioniert.

Am Ende gebe ich diesen Leuten immer einen kleinen Ratschlag mit auf den Weg, der beim Fitnesstraining oftmals übersehen wird. Es ist in der Tat so, dass es da ein Element in deinem Training geben sollte, welches unter allen Umständen konstant sein sollte – egal welches Trainingsprogramm oder –protokoll gegenwärtig auch absolvierst. Es gibt um eine MENTALE Vorbereitung durch Visualisation und Vorstellungskraft.

Ein mentaler Ansatz fürs Training

Der Schlüssel zum Erfolg beim Training (egal ob im Vertikalsprung oder im Kraftraum) besteht darin einen Geist zu haben, der die Fähigkeit besitzt lebensechte Bilder in deinem Kopf zu projezieren.

Die meisten Sportler und Athleten haben eine dominante rechte Gehirnhälfte und das bedeutet, dass sie gut darin sind Dinge und Situationen zu „visualisieren“. Sie besitzen viel Vorstellungskraft und können willentlich klare Bilder in ihrem Kopf hervorrufen. Und sie haben die Bewegungsabläufe immer und immer wieder in ihrem Geist durchlaufen, so dass ihre Neuronen bereits feuern, die tatsächlichen Bewegungen in den präzisen und korrekten Mustern und die strukturellen Bewegungen, die sie extern durchführen werden, initiieren.

Von der Visualisierung zur Realität

Nach meinem kleinen Ausflug in die Welt der Skulpturen habe ich festgestellt, dass es nur einen geringen Unterschied zwischen dem Erschaffen eine Skulptur und der Durchführung eines hohen Vertikalsprungs gibt. Beide Tätigkeiten sind kreativer Natur und beide erfordern den Akt der Übertragung von der visuellen Vorstellung hin zur Realität.

Je besser du darin bist oder wirst diese Bilder in deinem Kopf entstehen zu lassen und zu manipulieren, desto besser wird dein „Endprodukt“ in der Realität. Beim Erschaffen einer Skulptur sind die Produkte – natürlicherweise – die Skulpturen selbst, doch beim Gewichtheben oder Springen sind die Produkte das Selbst – ein Lebewesen, zu dem du dich wortwörtlich konditioniert hast.

Ich springe mit meinem Geist, nicht mit meinem Körper, denn alles hat seinen Ursprung im Gehirn und Nervensystem.


Du möchtest mehr über mentale und praktische Ansätze erfahren, die dir dabei helfen können deine Leistung im Training zu steigern? Dann solltest du einen Blick in das Buch “Mind & Muscle: Psych Up, Build Up” von Blair Withmarsh werfen, in dem du einen umfassenden Leitfaden (auch zu Visualisierungstechniken im Kraftsport) findest.

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Bildquelle Titelbild: Wikimedia / Allan Ajifo ; Public Domain Lizenz

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