Steigere deine Produktivität: Der unbequemste Stuhl im Raum

Steigere deine Produktivität: Der unbequemste Stuhl im Raum

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Von John Romaniello |

Oftmals sieht man Bilder von Selbstständigen, die in einer bequemen Position arbeiten – oder zumindest sieht es so aus, als würden sie das tun. Du weißt schon … in dieser einen Pose, wo sie mit ausgestreckten Beinen auf einer Couch sitzen, während sich der Laptop in ihrem Schoß befindet, sie darauf herumtippen und arbeiten und etwas kreieren, wobei sie so lächeln, als hätten sie den Plan.

Nun, ich gehöre nicht zu dieser Art der Selbstständigen.

Abgesehen von der Tatsache, dass ich mir voll und ganz bewusst bin, dass ich so gut wie nichts weiß, verachte ich die Idee einer bequemen Arbeit. Für mich ist das kein sehr angenehmer Gedanke.

Komfort ist für erfolgreiche Menschen, die sich dafür belohnen, dass sie etwas erreicht haben, was sie sich einstmals vornahmen. Wann immer ich also entspanne, bevorzuge ich es in einer bequemen Art und Weise zu tun. Aber nicht wenn ich arbeite.

Denn wenn ich mich morgens an den Schreibtisch setze, habe ich bisher exakt gar nichts erreicht. Kein Wort wurde geschrieben, keine Aufgabe erledigt. Die Punktzahl beträgt Null. Erfolgreich bin ich erst dann, wenn ich meine Arbeit beendet habe.

Steigere deine Produktivität: Der unbequemste Stuhl im Raum

Weil ich nicht erfolgreich bin, habe ich keinen Komfort verdient

Wenn ich schreibe, dann neige ich dazu es im Stehen zu tun. Wenn ich dagegen sitze, dann nehme ich mir den unbequemsten Stuhl im Raum. Ich sitze mit einem geraden Rücken, die Schultern angespannt und den Kopf nach vorn. Falls du nach einer poetischen Analogie suchst, dürfte ein Blick Game of Thrones ausreichen.

Der Thron, um den es hier geht wird auch als der eiserne Thron bezeichnet und es ist nicht besonders angenehm auf ihm zu sitzen. Geschmiedet im Atem von Balerion, dem Schwarzen Schrecken aus tausend Schwertern derer, die Aegon der Eroberer in seinen Schlachten bezwungen hat – der eiserne Thron verfügt über herausragende Teile, an denen man sich schneiden kann, wenn man nicht aufpasst.

Die Moral von dieser Geschichte ist Folgende: Aegon hat diesen Thron für seine Erben vorgesehen, so dass kein Herrscher jemals unaufmerksam auf dem Thron sitzen sollte. Genau so, wie sie auch nicht unaufmerksam herrschen sollten.

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Du musst bereit sein die Verantwortung zu übernehmen

Und wie genau lässt sich das auf unsere Situation übertragen? Wenn ich arbeite, dann bin ich hungrig und ehrgeizig. Ich versuche das Mindset eines hungrigen Eroberers zu manifestieren – und nicht das, eines gut genährten Königs. Doch weitaus tiefer ist etwas, dass ich sehr Ernst nehme: Verantwortung.

Ich sitze hier nicht rum und herrsche über die sieben Königreiche, aber ich habe mir mein eigenes Imperium (Romanfitnesssystems.com) herausgeschnitzt. Und ich weiß, dass meine Texte tausende von Menschen beeinflussen – und dafür bin ich derart dankbar, dass man dies kaum messen kann. Dies nehme ich nicht auf die leichte Schulter; sowohl ich, als auch Aesir Sports, tragen eine große Verantwortung gegenüber unseren Lesern, damit wir den besten Content kreieren können, der in unserer Macht steht. Und natürlich wollen wir versuchen immer besser zu werden.

Hierin gibt es auch eine Verantwortung gegenüber mir selbst: Weiter nach vorne stürmen, stets wachsen, die Dinge optimieren, meinen Schreibstil verbessern und am Ende ein größeres Vermächtnis zu hinterlassen. Soweit ich weiß gibt es keinen schnelleren Weg zur Stagnation als Bequemlichkeit.

In jeder Industrie – unabhängig davon, wie erfolgreich du auch sein magst – bist du niemals, niemals, niemals sicher. Es gibt immer jemanden, der an deinen Fersen hängt und diese Leute sind jünger und klüger oder wasauchimmer. Du kannst oben auf der Spitze des sprichwörtlichen Berges stehen, doch wenn du einfach am Gipfel stehen bleibst, ohne den nächsten (höheren) Berg zu erklimmen, dann war es das. Game Over.

Um noch einmal auf Game of Thrones zurückzukommen: Ich denke es wird ziemlich deutlich, dass derjenige, der es sich zu bequem auf dem Eisenthron macht, relativ schnell Ärger am Hals hat.

Ähnlich geartet ist es in – ebenfalls eine großartige Fantasy-Serie – dem Rad der Zeit, in dem ein Gegenstand vorkommt, der Krone der Schwerter genannt wird. Und das klingt so wie: Eine Metallkrone, die in der Art des Olivenzweigs geschmiedet ist, nur mit dem Unterschied, dass sie umringt ist mit kleinen Schwertern. Auch hier wird die Nachricht deutlich: Wer an der Macht sitzt, sollte niemals zu bequem werden.

Ich glaube sehr stark daran, dass das Gleiche in Sachen Erfolgreich sein gilt.

Werde nicht zu bequem. Niemals.

Selbstständige und Entrepreneure, die darüber sprechen wie bequem ihr Leben ist und ein Bild von sich zeigen, wie sie gerade am Strand rumlümmeln, während sie arbeiten?

Schön für sie! Und ich hoffe, dass es für sie funktioniert – doch diejenigen sollten am besten auch stets ein wachsames Auge haben und über ihre Schulter schauen.

Und für mich? Ich verschreibe mich dem Ideal, bei dem es heißt, dass nichts wirklich Großartiges jemals erschaffen wurde, ohne einen Hauch von Schmerz. Insofern ziehe ich es vor den Komfort zu vermeiden, wenn ich arbeite. Weil ich arbeite.

Dieser Stuhl in dem ich sitze ist unglaublich behindert, aber verdammt nochmal – ich liebe ihn. | Diskutiere den Artikel mit uns in unserer Facebook-Gruppe


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Über John Romaniello

John Romaniello ist ein Level 70 Orc Hexenmeister, der seine Tage damit verbringt schweren Scheiss zu heben und bei Nacht die Kriminalität zu bekämpfen. Und falls er das gerade nicht macht, arbeitet er als Chief Bro King des Roman Empires und Executive Editor bei RomanFitnessSystems.com (RFS). Romans Artikel kannst du (in deutscher Sprache) hier lesen oder ihn auf seiner Facebook-Seite verfolgen.

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