5 Schritte um die Bevölkerung vor Scharlatanen und Betrügern in der Fitnessindustrie zu schützen

5 Schritte um die Bevölkerung vor Scharlatanen und Betrügern in der Fitnessindustrie zu schützen

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Von Alan Aragon |

Ein steiler aber nobler Aufstieg

Es ist unglaublich einfach sich die allgemeine Laien-Bevölkerung als Vögel auf der Stange vorzustellen, die durch die Scharfschützengewehre der Pillenverkäufer ins Visier genommen werden, um ihnen das eine magische Produkt zu verkaufen.

Als jemand der beruflich und enthusiastisch in der Gesundheits- und Fitnessindustrie arbeitet und ein hohes Maß an Verständnis für die Wissenschaft (und Moral) mitbringt, ist dies nicht einfach mit anzusehen. Aber wir sind ständig dazu gezwungen den Fall der Laien-Bevölkerung in die Arme dieser Betrüger mit ihren haltlosen Ideen, Produkten und Programmen mit anzusehen.

Es gibt Menschen in dieser Industrie die den Kampf gegen diese Scharlatane und ihre Handlanger aufgegeben haben und glauben es sei reine Zeit- und Energieverschwendung dagegen vorzugehen. Wenn man davon ausgeht, dass sich diese Verkäufer (Quacksalber) wirkungsloser Produkte schneller ausbreiten, als die guten Jungs mithalten können, ist es dann die einzige Lösung Scheuklappen aufzusetzen, jegliche öffentliche Kritik zu vermeiden und sich nur auf unser eigenes Geschäft zu konzentrieren?

Ich glaube nicht. Hier ist mein Vorschlag, wie man das Ganze adressieren sollte.

5 Schritte um die Bevölkerung vor Scharlatanen und Betrügern in der Fitnessindustrie zu schützen

Schritt #1: Erzeuge Aufmerksamkeit in dem du aufschreist

In meinen Augen geht es in unserem Job nicht nur darum den Kunden (sowohl Profis, als auch Laien) mit hochqualitativen, wissenschaftsbasierten Informationen zu versorgen, sondern auch die Öffentlichkeit vor minderwertigen, nichtbelegten Informationen zu warnen.

Einer der besten Wege um die Bevölkerung gegen diesen Unsinn zu wappnen ist es, sie mit einem skeptischen Blick auszustatten. Einige werden jetzt argumentieren, dass das Hinweisen auf die schlechten Infos den Profitgeiern mehr Aufmerksamkeit zukommen lässt, als sie sich wünschen, aber für mich ist das einfach ein notwendiges Opfer, welches man erbringen muss. Berühmte Scharlatane bringen eine unglaubliche Menge an Ressourcen für ihr Marketing auf, sodass sie ohnehin schon sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Warum also nicht die Popularität dieser Quacksalber nutzen um sie mit validen Gegenargumenten an den Pranger zu stellen?

Das einfache Informieren der Öffentlichkeit über populäre Ideologien und Produkte, die sich hinter fälschlicherweise als „wissenschaftlich fundiert“ ausgeben, wird viel Aufmerksamkeit über die Existenz dieses nutzlosen Mists erzeugen und – ja – es gibt eine MENGE sinnloses Zeug was ich die Leute einverleiben.

Ein großer Teil der allgemeinen Bevölkerung wird hoffentlich einsehen, dass eine anspruchsvollere und kritischere Herangehensweise sie eventuell davor bewahren kann, viel Geld und Zeit zu verschwenden – und es schützt sie außerdem vor verschiedenartigen Nebenwirkungen.

Paradebeispiel: Bulletproof Coffee

Wenn wir schon über verschwendete Zeit, Geld und Mühe reden (mit der Zugabe von potentiellen Nebenwirkungen), ist ein Paradebeispiel dafür der „Bulletproof Coffee“.

Kurz gesagt sind Zeit und Mühe schon allein mit der Zubereitung und dem saubermachen des Mixers vergebens. Geld wird verschwendet durch die Notwendigkeit spezieller Butter, Kaffeepulver und speziellem MCT-Öl (was nicht viel mehr tut als Kalorien hinzuzufügen). Das ganze Zeug kostet ungefähr das Doppelte von normaler Butter, normalem Kaffee und gewöhnlichem MCT-Öl. Das Lustige daran ist, dass mit der potentiellen Mykotoxinbelastung in herkömmlichen Kaffee argumentiert wird, was aber so gut wie nicht relevant ist [1][2].

In Bezug auf potentielle Nebenwirkungen verglich man den Effekt von Butter auf die Blutfettwerte direkt zu denen von Sahne. Rosquist et al. fanden heraus, dass Sahne, welche  signifikant mehr Milchfett-Mizellenmembranen (MFGM) enthält, keinen signifikanten Einfluss hatte, wohingegen die Butter das nicht-HDL-Cholesterin und den Anteil an Apolipoprotein B erhöhte [3]. Beide Ergebnisse steigern signifikant das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen [4][5]. Offensichtlich ist MFGM ein eingebauter Schutzfaktor vor kardiovaskulären Erkrankungen in der Sahne. Der Verarbeitungsprozess, der aus Sahne Butter macht, zerstört dabei einen signifikanten Teil des MFGM.

Nun, das macht die Butter jetzt nicht zu einem „bösen“ Lebensmittel, was man unbedingt vermeiden sollte, aber sie bietet auch nicht diesen natürlichen gesundheitlichen Benefit – besonders im Vergleich zu Sahne (welche nebenbei bemerkt auch keinen Mixer benötigt, um sie in den Kaffee zu mischen).

Unterschätze niemals die Minderheit an deiner Seite

Sicher, ein großer Teil der Bevölkerung will einfach nur an etwas glauben. Leider sind einige Leute nicht dazu in der Lage oder nicht gewillt, Argumenten auch nur zuzuhören, die nicht in ihre eigenen Impulse und Emotionen passen. Das sind keine Leute die du erreichen kannst, aber das ist okay. Du kannst nicht die ganze Welt retten.

Allerdings wird es immer eine Minderheit geben, die sowohl unvoreingenommen, als auch intelligent genug sind, um die Vernunft anzuhören. Ich habe das aus erster Hand erlebt: Viele meiner Follower und Studenten fingen an als Personen, die im Grunde von mir „geschult“ wurden (entweder direkt oder durch etwas was ich geschrieben habe) und somit ihre Ansichten in Frage stellen zu begannen. Diese Personen agieren nun als meine Verbündete im Kreuzzug gegen Fehlinformation.

Der Punkt ist, dass du mit dem Verständnis arbeiten musst, dass du jemanden helfen wirst, aber nicht jedem. Aber die die du rettest, sind die Mühe auf lange Sicht wert.

Schritt #2: Beginne mit den Grundlagen und arbeite dich zu den Details vor

Die beste Herangehensweise zur Unterrichtung der Laienbevölkerung besteht darin erst einmal die grundlegenden Dinge bereitzustellen (und nur so viele Details, wie sie auch sicher aufnehmen können). Achte darauf, dass die Länge und Art deiner Message zum Interessens- und Wissensstand der Zuhörer passt.

Um nicht in die Falle eines Diät- oder Supplementbetrugs zu fallen ist es nicht nötig, dass die Leute Wissenschaftler sind, aber sie brauchen ein grundlegendes Verständnis für bestimmte wissenschaftliche Prinzipien und sie müssen eine wissenschaftliche Denkweise entwickeln.

Wenn die Person gewillt ist zu lernen (was durch eine höheres Fragen-zu-Erzählen-Verhältnis hergestellt werden kann), beginne damit die Art deiner Antwort auf die Art der Frage abzustimmen. Die Menschen werden entweder Fragen zu grundlegenden Konzepten haben, was durch eine allgemeinere Antwort adressiert werden kann, oder sie haben spezielle Fragen zu Produkten oder Inhaltsstoffen, die spezifischer beantwortet werden können.

Wenn jemand beispielsweise nach der besten Diät für den Gewichtsverlust fragt, könnte dies mit einer mehrstufigen Antwort beantwortet werden – beginnend mit der Tatsache, dass es keine einzig beste Diät gibt, abgesehen von dem was die Einzelperson langfristig durchhalten kann und dass es darum geht, Nahrungsmittel zu verwenden, die man mag, während man trotzdem ein Kaloriendefizit von Woche zu Woche und Monat zu Monat einhält.

Aha, hast du das gesehen? Das Publikum hat soeben etwas Neues gelernt: Es gibt keine einzig wahre Diät die für jeden funktioniert, aber ALLE Diäten müssen einem langfristigen Kaloriendefizit erliegen, um zu funktionieren. Es sind diese Grundlagen, die wir als Profis für selbstverständlich erachten – aber überraschender Weise sind Laien komplett ahnungslos, wenn es um diese wichtigen, fundamentalen Dinge geht.

In deiner Antwort suchen sie nach bestimmten Nahrungsmitteln die sie vermehrt zu sich nehmen oder vermeiden sollen oder aber sie suchen nach einer bestimmten Diät, die du bewirbst und empfiehlst. Am besten befreist du sie von Anfang an von diesem Nonsens. Von da an kannst du dann mehr ins Detail gehen, wie die Individualisierung der Makronährstoffe.

Sobald das Publikum von der Fessel des Glaubens an die Existenz einer „magischen“ Diät oder „schlankmachenden Lebensmitteln“ befreit ist, kannst du weitere Schichten der Information aufbringen.

Jemand der mehr an den technischen Details interessiert ist, wird dich eventuell nach Insulin oder einem anderen Wirkstoff fragen, der im derzeitigen Wahn von Diätbüchern schlecht dargestellt wird, bei denen der Anstieg des Übergewichtes auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden soll. Das gibt dir die Möglichkeit, einige interessante Konzepte der Wissenschaft zu präsentieren, die diese Halbwahrheiten relativieren.

Das erste Konzept ist, dass eine starke Vereinfachung – kombiniert mit Spekulationen – genau das ist, was die meisten Diätbücher verkaufen. Die wirklichen Fakten sind langweilig und längst bekannt. Es liegen keine neuen Diät- oder Fettverbrennungs-Geheimnisse in den Seiten dieser Bestseller verborgen und die Leute müssen das begreifen. Auch wenn es gute Diätbücher gibt, so sind diese nicht aufregend genug, um die Leute zum Kauf anzuregen.

Wenn dein Publikum noch aufmerksam ist, kannst du das Konzept der Evidenz anbringen. Die Öffentlichkeit ist größtenteils unwissend darüber, dass es wichtig ist, nach den Belegen hinter den Aussagen auf dem Label, in dem Buch oder beim Guru selbst zu fragen. Wenn es eine wichtige (und möglicherweise kostspielige) Entscheidung zu fällen gilt, fragen wir uns automatisch wieso wir ein bestimmtes Produkt, Weg oder Person für einen bestimmten Zweck wählen würden oder wieso nicht. Überraschender Weise übertragen wir diese Skepsis oder kritischen Gedanken nicht auf Entscheidungen, die wir über Ernährung und sportliche Betätigung treffen.

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Was die „Geburt“ selbsternannter Gurus angeht, geschieht es meist wie folgt…

Da wir alle essen, tendieren wir dazu jemandem automatisch Expertise auf diesem Gebiet zuzusprechen. Dasselbe gilt für die Bewegung; Wenn jemand regelmäßig trainiert und dadurch beeindruckende Werte erreicht hat, dann ist die Chance hoch, dass ihm eine gewisse Autorität zugesprochen wird.

Diese vorbestimmte Autorität ist nicht so weit verbreitet in Gebieten wie Recht, Technik, Architektur, etc. da nicht jeder auf diesen Bereichen zumindest eine Grundvorstellung hat. Aber in Sachen Ernährung und Training … nimm dich in Acht – jeder ist hier Experte. Vorhergehendes Training und Ausbildung scheinen irgendwie nicht nötig zu sein. Gurus werden die Bildung oftmals als durch die Regierung oder Lobbyisten vorgegeben ablehnen. Das sind die Gründe weshalb die Gesundheits- und Fitnessindustrie vollgepackt mit Scharlatanen ist. Manche von ihnen haben zwar gute Absichten, aber alle von ihnen versprühen Fehlinformationen und viele sorgen sich nur um eines: Geld zu machen. Sie predigen vor ihrer Gemeinde oft in einem verlockenden, leidenschaftlichen Ton der die Zuhörer einfängt.

Oberflächlich scheint dies nicht so tragisch zu sein, aber unqualifizierte Gurus führen oft zu einer negativen Beeinflussung der Gesundheit ihrer Zuhörer. Diese Effekte können akut und katastrophal sein, aber in dieser Industrie sind es meistens hartnäckige, stufenweise aufbauende Manifestationen kontraproduktiver Gewohnheiten über die Zeit. Und genau aus diesem Grund muss sich die generelle Bevölkerung eine evidenzbasierte Handlungsweise aneignen, wenn sie Informationen in Bezug auf Gesundheit und Fitness anzuwenden versucht. Es ist absolut notwendig den Laien zu vermitteln, dass sie informierte Entscheidungen treffen müssen, statt blind zu folgen, wenn es um Ernährung und Training geht. Informierte Entscheidungen zu treffen, bedarf die Voraugenführung der Evidenzgrundlage der angeführten Werbeaussagen.

Bilde dein Publikum darüber was zu einer starken Beweislage gehört (peer-reviewte, unabhängige Replikation der Ergebnisse, Zusammenführung von Evidenz aus beobachteten und experimentellen Daten, etc.) und Vertrauen, ob etwas „funktioniert“ oder nicht (oder überhaupt einen Versuch wert ist). Damit einhergehend muss die Laienbevölkerung auch wissen was zu einer schwachen Beweislage gehört (Anekdoten, Tradition, vermeintliche Autorität) und damit ein hohes Maß an Vorsicht verlangt.

Für interessierte Laien ist eine einfache Unterhaltung über die Stärken und Schwächen von experimentellen gegenüber beobachteten Daten sehr hilfreich, um die Zahnräder im Kopf zum Laufen zu bringen, wenn es Zeit wird die Beweislage zu überprüfen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Laien oftmals glauben, dass eine einzelne Studie die gesamte Faktenlage auf den Kopf stellen kann. Es sollte vielmehr als ein Teil des Puzzles innerhalb einer größeren Sammlung von Studien zu dem Thema gesehen werden.

Andere Konzepte, wie statistische gegenüber praktischer Signifikanz, interner gegenüber externen Validität, populationsspezifische Relevanz, etc. können je nach dem wie es das Interesse erlaubt vorbereitet werden.

Für Leute die beruflich oder auch nichtberuflich in dem Feld unterwegs sind und über ein fortgeschrittenes Wissen und Verständnis der Wissenschaft verfügen, gibt es einige gute Nachschlagewerke, um in die verschiedenen Designs und Details abzutauchen. Ich werde die Volltextreferenzen in den Quellenangaben [7][8][9][10][11][12][13][14][15][16][17] zur Verfügung stellen.

Ein sehr zu begrüßendes Ergebnis, neben der Tatsache, dass das Publikum etwas gelernt hat, ist, wenn sie realisieren, dass sie noch eine Menge mehr zu lernen haben. Zumindest jetzt haben sie dich damit als Quellenangabe in ihrem eigenen Bildungs-Tagebuch.

Schritt #3: Lass das Publikum über die Intensität und Länge deiner Rede entscheiden

Diejenigen die schon einmal vor einem aufnahmefähigen, interessierten Publikum gesprochen haben, werden festgestellt haben, dass die Regeln zum Gewinnen von Leuten „aus der Wildnis“ ein wenig anders sind. Der effektivste Weg um Laien etwas beizubringen ist es, den Unterricht an die Situation anzupassen – was fast nie einer Gruppe Leute entspricht, die bezahlt haben um rumzusitzen und dir für einen längeren Zeitraum zuzuhören.

Erlaube es dem Schüler Fragen zu stellen, die das Ausmaß deiner Antwort bestimmen. Ein häufiger Fehler ist es mehr zu erzählen, als die Leute hören wollen, wodurch man nur ihre Aufmerksamkeit verliert. Wiederstehe der Verlockung dein gesamtes Wissen auf einmal zu ergießen. Die meisten Menschen, die Fragen stellen möchten eher simple Antworten.

Nochmal: Lass sie die Konversation durch Fragen, aufbauend auf deinen vorherigen Antworten leiten. Wenn sie aufhören Fragen zu stellen ist das dein Hinweis, dass deine Ausschweife zu einem Ende kommen und du beim nächsten Mal erneut anfangen kannst (falls es ein nächstes Mal gibt).

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Schritt #4: Zerlege den Bullshit (nicht den, der ihn verbreitet)

In anderen Worten – Thematisiere die Information, nicht den Informanten. Sofort den geliebten Guru zu beschießen, könnte dich entfremden und davor bewahren, die Aufmerksamkeit deines Publikums zu erlangen. Wir haben alle schon mal einen Guru erniedrigt und ihm alle möglichen Spitznamen gegeben, aber das bringt die Leute eher dazu dich selbst zu diskreditieren, anstatt sie in die Stimmung zu bringen dir zuzuhören (was auch so schon schwierig genug ist)

Eine effektive Herangehensweise ist es, zunächst jegliche Informationen des Gurus zu thematisieren, die es wert sind. In der Regel ist auch eine bestimmte Menge fundiertes Wissen unter all dem Mist. Sprich also erstmal die Aussagen an, die wissenschaftlich belegt sind und dann stelle den Müll als das dar, was er ist – natürlich nur unter der Zuhilfenahme wissenschaftlicher Gegenbelege.

Wenn man den Leuten auf eine ruhige Art und Weise zeigt, dass diese Gegenbelege ihr bisherige Meinung überragen, wird vielleicht eine Phase der kognitiven Dissonanz (unangenehmer Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat, die nicht miteinander vereinbar sind) folgen. Aber diejenigen, die unvoreingenommen und offen sind, werden deine Meinung ernsthaft in Betracht ziehen. Und manche dieser unvoreingenommenen Menschen werden ihre eigene Meinung, basierend auf ihrem neuen Wissen verändern, welches sie dankend durch dich erlangt haben.

Schritt #5: Zeige die Limitationen der Medien auf und biete Alternativen an

In unserer eigenen kleinen Fantasiewelt würde jeder Laie eine lehrreiche Diskussion bekommen, die ihn gleich zu den Büchern [18][19][20][21][22] und Studien [23][24][25][26][27][28][29][30][30][31][32][33][34][35] weiterleiten würde, in die er abtauchen kann.

In der Realität aber haben die Leute zu denen wir sprechen sehr verschiedene Bildungsstände und Interessenlevel. Nur ein kleiner Teil des Laienpublikums wird dazu tendieren sich mit dem komplexen, technischen Zeug auseinander zu setzen.

Die Quacksalber wissen das nur zu gut, also wissen sie genau wie stark sie auf die emotionalen Knöpfe der Leute drücken und pseudowissenschaftlichen Jargon verwenden müssen, damit sich der Laie gut informiert fühlt. Es ist unsere Verantwortung die Öffentlichkeit über die Tücken der Laienpresse zu belehren. Sie hat so gut wie keinen wissenschaftlichen Standard – keine vorhergehende Begutachtung, minimale bis keine Qualitätskontrolle und wenig bis keine Beschränkungen für die Autoren.

Wir können vor dieser blindwütigen Irreführung schützen indem wir unser „abgesichertes Wissen“ aus den wissenschaftlichen Quellen bereitstellen auf eine Art, wie es auch für einen Laien zugänglich ist.

In der Quellenangabe habe ich eine Handvoll Ressourcen aufgelistet [26-68]. Bitte beachte, dass die meisten davon Freunde von mir sind, die regelmäßig kostenlosen Content zur Verfügung stellen, der mich selbst interessiert. Daher sind das nur die Quellen die mir als erstes in den Sinn gekommen sind. Es ist keinen Falls eine umfassende Liste, da ich hier zweifelsfrei (und bedauerlicherweise) viele sehr wichtige und verdiente Personen vergesse.

Auf jeden Fall tue ich mein Bestes diese Liste auf dem Laufenden zu halten, wenn mir eine weitere angemessene Quelle in den Sinn kommt. In der Zwischenzeit können wir aber die Laienbevölkerung gut ausrüsten indem wir diesen Artikel mit ihnen teilen.


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Über Alan Aragon

Alan Aragon ist ein Ernährungswissenschaftlicher und –lehrer mit über 20 Jahren an Erfahrung auf diesem Sachgebiet. Er ist als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der Fitnessindustrie-Bewegung bekannt, die auf evidenz-basierte Informationen setzt. Zu seinen bekanntesten Klienten gehören u.a. Stone Cold Steve Austin, Derek Fisher und Pete Sampras.

Alan publiziert ein monatlich erscheinendes Research Review (AARR) und liefert brandaktuelle theoretische und praktische Informationen. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Magazinen sowie wissenschaftlicher Literatur mit Kreuzgutachten (Peer Review) veröffentlicht. Er ist eine der Co-Autoren von Nutrient Timing Revisited, einem der häufigsten angesehenen Artikel in der Geschichte des Journal of the International Society of Sports Nutrition.

Darüber hinaus entwickelt Alan spezielle Trainingsprogramm für Freizeitsportler, Olympioniken und Profi-Athleten.

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / Andy Dean


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