Sekundäre Pflanzenstoffe: Gute Gründe für mehr Gemüse & Obst auf dem Speiseplan

Sekundäre Pflanzenstoffe: Gute Gründe für mehr Gemüse & Obst auf dem Speiseplan

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Von Anna Kemper |

Studien haben ergeben, dass Menschen, die fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag konsumieren um 17% seltener an koronaren Herzleiden erkranken, als Menschen die höchstens drei Portionen Obst und Gemüse am Tag zu sich nehmen. Das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden reduziert sich um sagenhafte 26 % bei dem Konsum von fünf oder mehr Portionen Obst und Gemüse täglich.

Auf der anderen Seite wird ein geringer Konsum von Obst und Gemüse mit Mund-, Speiseröhren-, Magen- und Darmkrebs in Verbindung gebracht.

Es ist allgemein bekannt, dass Obst und Gemüse gesund ist. Genau deswegen durften wir als Kinder auch erst vom Tisch aufstehen, wenn der Blumenkohl aufgegessen war. Doch wusstest du, dass Obst und Gemüse so gesund ist, dass es das Schlaganfall Risiko um 25% senken kann? Woran mag das liegen?

„Natürlich an den ganzen Vitaminen und Mineralstoffen“, wird der Großteil der Leser jetzt vermutlich laut ausrufen. Damit haben sie nicht ganz Unrecht. Vitamine und Mineralstoffe tragen natürlich zu der gesundheitsfördernden Wirkung von Obst und Gemüse bei, doch spielen sie wie es scheint eher eine untergeordnete Rolle. Vielmehr heißt die Zauberformel hier sekundäre Pflanzenstoffe.

Diese sogenannten Phytochemikalien sind nämlich wahre Gesundheitsquellen und können uns vor so manchem berühmten Volksleiden bewahren [1]. Wie das genau funktioniert, möchte ich dir im nachfolgenden Artikel ein wenig erläutern.

Sekundäre Pflanzenstoffe: Gute Gründe für mehr Gemüse & Obst auf dem Speiseplan

Die Wunderwaffen der Pflanzen

Sekundäre Pflanzenstoffe sind Stoffwechselprodukte die, im Gegensatz zu Zuckern oder Aminosäuren, in einer Art Nebenstoffwechsel (sog „Sekundärstoffwechsel“) von der Pflanze produziert werden. Sie dienen nicht dem Energiestoffwechsel oder dem Wachstum der Pflanze, sondern haben eine ganze Reihe anderer Funktionen.

So helfen sie der Pflanze beispielsweise bei der Abwehr von Insekten, Pflanzenfressern, Pilz- oder Virusbefall. Sie können aber auch als Signalstoff dienen, um Insekten zur Bestäubung anzulocken. Sie können außerdem innerhalb der Pflanze gewisse Enzyme aktivieren und sogar mit der DNA in Wechselwirkung treten.

Kurz gesagt: Sekundäre Pflanzenstoffe sind echte Multitalente und Obst und Gemüse sind voll davon.

Bisher konnten mehrere zehntausend solcher Phytochemikalien identifiziert werden, die üblicherweise in drei Kategorien eingeteilt werden [3][4]:

  • Phenole
  • Isoprene
  • Alkaloide

Zu den Phenolen zählen etwa 10.000 verschiedene Substanzen – darunter Xanthone, Phenylpropanoide und Polyphenole wie Flavonoide, die mit  ca. 6.000 Substanzen die größte Gruppe der Phenole darstellen.

Phenole besitzen eine ganze Palette gesundheitsfördernde Eigenschaften. So wirken sie beispielsweise entzündungshemmend, anti-thrombotisch, kardioprotektiv, antioxidativ und antimikrobiell [5].

Auch die zweite Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die Alkaloide weisen so manche positive Auswirkung auf unsere Gesundheit auf und ihre Verwendung in der Medizin lässt sich auf über 5.000 Jahre zurückdatieren. Doch diese Gruppe der Phytochemikalien hat noch einiges mehr zu bieten. Zu den Alkaloiden zählen rund 12.000, meist giftige Substanzen. Wegen ihrer Giftigkeit dienen Alkaloide den Pflanzen zum Schutz vor Insekten und Pflanzenfressern. Ihre Toxizität macht die Alkaloide wohl zu der interessantesten Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe.

Alkaloide sind oft Bestandteil von Giften, diverser Drogen wie Kokain, Meth-Amphetamine und Opiate, oder werden als psychedelische Substanzen verwendet. Nikotin und Koffein gehören übrigens auch zu den Alkaloiden. Klingt zunächst alles andere als gesund, doch  finden  Alkaloide auch Anwendung in der Medizin. Viele haben antibiotische Eigenschaften oder eine schützende Wirkung vor Krebs. Chinin aus Chinarindenbäumen wird in Malariamedikamenten verwendet und Galantamin aus dem Schneeglöckchen zur Behandlung von Alzheimer [6].

Und auch die letzte Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die Isoprene, ist nicht zu verachten. Zu dieser Gruppe zählen unter anderem die Terpene mit etwa 30.000 Substanzen. In Pflanzen dienen Terpene beispielsweise zum Anlocken von Insekten zur Bestäubung. Sie haben aber auch eine antimikrobielle Wirkung. Auch in der Medizin finden sie Anwendung.

Artemisin, ein Terpen aus dem Beifuß wird in Malariamedikamenten eingesetzt und Taxol aus der Pazifischen Eibe wird zur Behandlung verschiedener Krebsarten verwendet. Beta-carotin die Vorstufe zu Vitamin A ist übrigens auch ein Terpen [4,7].

Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf unsere Gesundheit

Sekundäre Pflanzenstoffe & Entzündungen

Sekundäre Pflanzenstoffe haben also nachweislich schützende Wirkungen vor Krebs, koronaren Herzkrankheiten und degenerativen Erkrankungen unseres Nervensystems. Um zu verstehen, wie sie das anstellen, sollte man zunächst verstehen warum wir uns überhaupt mit solchen Leiden herumplagen müssen.

Wer meinen Artikel über chronische unterschwellige Entzündungen gelesen hat, der weiß, dass dauerhafte Entzündungen und oxidativer Stress (der meist Hand in Hand mit Entzündungen geht) allgemein als der Ursprung allen Übels betrachtet werden können, wenn es um typische Volkskrankheiten wie Krebs, koronare Herzleiden, Diabetes, etc. geht.

Genau hier kommen sekundäre Pflanzenstoffe ins Spiel: Sie packen das Problem der modernen Volksleiden nämlich direkt an Wurzel indem sie uns vor eben solchen chronischen Entzündungen und oxidativem Stress schützen. Ein Großteil der sekundären Pflanzenstoffe kommt nämlich mit entzündungshemmenden Eigenschaften daher oder hat antioxidative Wirkungen.

So können sie beispielsweise die Produktion von Entzündungsmediatoren und freien Radikalen blockieren und uns damit vor chronischen Entzündungen, oxidativem Stress und ihren unschönen Folgen für unsere Gesundheit bewahren. Man fand beispielsweise heraus, dass das Vitamin C eines Apfels nur zu etwa 0,4 % zu der antioxidativen Kapazität besagten Apfels beiträgt. Die restliche antioxidative Aktivität geht wohl auf das Konto der sekundären Pflanzenstoffe.

Das macht sekundäre Pflanzenstoffe zu einer mächtigen Waffe im Kampf gegen so manche Volkskrankheit und sorgt dafür, dass viele Phytochemikalien bereits Bestandteil diverser Medikamente sind und immer wieder in den Fokus medizinischer Forschung geraten [2][8].

Mit Pflanzenkraft gegen Gedächtnisschwund und Herzinfarkt

Sekundäre Pflanzenstoffe & Krebs

Eines der besten Beispiele ist die Krebsforschung. Schon seit mehreren Jahrzehnten werden sekundäre Pflanzenstoffe mit einer krebsvorbeugenden Wirkung in Zusammenhang gebracht und sind bereits Bestandteil einer Reihe von Krebs-Medikamenten. Einige der Top-Kandidaten beim Thema Krebsvorbeugung sind Curcumin aus der Kurkumawurzel und Gingerol aus dem Ingwer. Diese Stoffe verhindernTumorentwicklung und –Wachstum. Epigallocatechin gallate (EGCG) aus dem grünen Tee schützt vor durch UV-Strahlen verursachten Hautkrebs.

Resveratrol der sekundäre Pflanzenstoff aus der Weintraube dürfte dem fleißigen Aesir Sports Leser bereits ein Begriff sein. Auch dieses Polyphenol zeigte eine krebsvorbeugende Wirkung speziell bei Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Myeloischer Leukämie und UV-Strahlen induziertem Hautkrebs.

Nicht unerwähnt sollte auch Capsaicin bleiben, welches wir in der Chilischote finden können. Diese interessante Substanz kann die Zellteilung, also das Wachstum von Melanomen verhindern [1].

Sekundäre Pflanzenstoffe & Herz-Kreislauf-Gesundheit

Nicht nur gegen Krebs scheinen sekundäre Pflanzenstoffe eine effektive Waffe zu sein. Sie haben außerdem das Potential uns vor kardiovaskulären Krankheiten aller Art zu bewahren. So haben einige dieser Phytochemikalien wie Quercetin aus Zwiebeln und Äpfeln oder Kaempferol aus Kreuzblütlern eine LDL-Cholesterin senkende Wirkung. Sekundäre Pflanzenstoffe haben noch mehr drauf im Schutz vor koronaren Herzkrankheiten.

Ein Faktor für die Entstehung von Arteriosklerose und den damit verbundenen Herzkrankheiten ist die Oxidation von LDL-Cholesterin. Kommt es zur Oxidation von LDL-Cholesterin, so wird es von Makrophagen (Zellen unseres Immunsystems), die in den Gefäßwänden sitzen, aufgenommen. Diese verwandeln sich dann in sogenannte Schaumzellen und man spricht von „verkalkten“ Blutgefäßen, die wiederum der Ursprung koronarer Herzkrankheiten sind. Und hier kommen antioxidative sekundäre Pflanzenstoffe ins Spiel. Diese werden in das LDL-Cholesterin eingelagert und schützen es vor Oxidation indem sie sich selbst oxidieren lassen.

Einfach ausgedrückt: Sie opfern sich praktisch und sorgen so dafür, dass das LDL-Cholesterin und unser Herz unbeschadet bleiben. Natürlich spielt auch die entzündungshemmende Funktion der sekundären Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle im Schutz vor Herzinfarkt und Co. Chronisch Entzündungen fördern nämlich die Entstehung und das Fortschreiten von Arterienverkalkung [2].

Sekundäre Pflanzenstoffe & Hirnfitness

Vielen sekundären Pflanzenstoffen wird eine positive Wirkung auf die Gehirnfunktion nachgesagt. So fördern einige Phytochemikalien die Gedächtnisfunktion und das Lernverhalten. Andere haben eine schützende Wirkung vor neurodegenerativen Krankheiten, wie Parkinson oder Alzheimer. Aktuell wird an beinahe unzähligen Substanzen geforscht, denen eine solche Wirkung, teilweise schon seit mehreren tausend Jahren nachgesagt wird.

Curcumin zeigte beispielsweise eine schützende Wirkung vor einer Reihe neurologischer Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose, altersbedingte Neurodegeneration, und sogar vor Depression und Schizophrenie.

Eine weitere Pflanze, die im Zusammenhang mit verbesserter Gehirnfunktion nicht fehlen darf ist der Ginkgo biloba, der schon seit mehreren tausend Jahren Anwendung in der Medizin findet. Ginkgo Extrakt hat gleich mehrere bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe und ist das am weitesten verbreitete pflanzliche Behandlungsmittel bei Demenz und kognitiven Störungen.  

Auch Ginseng blickt auf eine 5000-jährige medizinische Anwendung zurück. Ginseng Extrakt zeigt angstlösende und stress-lindernde Wirkungen. Zudem fördert er die Gedächtnisfunktion und das Lernverhalten [9].

Fazit: Darum solltest Du auch weiterhin Deinen Blumenkohl aufessen

Bisher konnte man mehr als 1000 sekundäre Pflanzenstoffe mit chemoprotektiver, also krebsvorbeugender Wirkung identifizieren. Mit einer Portion Gemüse könnte man bis zu 100 dieser Stoffe aufnehmen.

Regelmäßiger Konsum von Obst und Gemüse senkt das Risiko an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken und letztendlich daran zu sterben. Gewisse sekundäre Pflanzenstoffe verbessern unsere Gehirnfunktion und können uns sogar vor Krankheiten wie Alzheimer schützen. Wir wussten alle schon längst, dass Obst und Gemüse gesund sind.

Aber mal ehrlich: Wie oft und regelmäßig isst Du denn Obst und Gemüse? Naja, spätestens nach diesem Artikel sollten es auf jeden Fall mindestens 5 Portionen täglich sein! | Diskutiere mit uns über diesen Artikel in unserer Facebook-Gruppe!


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Über Anna Kemper

Anna Kemper verfügt über ein abgeschlossenes Masterstudium im Bereich der Mikrobiologie, verfügt über eine Fitnesstrainer-B-Lizenz und arbeitet als Personal Trainer. Zurzeit absolviert sie eine Weiterbildung im Bereich des Rehasports, die sie voraussichtlich im April 2016 erfolgreich abschließen wird. Anna betreibt seit mehr als 10 Jahren Leistungssport im Bereich Judo und Brazillian Jiu-Jitsu und führt überdies hinaus ihre eigene BJJ-Schule. Im leistungsorientierten Kampfsport spielen neben dem technischen Können vor allem körperliche Fitness und insbesondere die richtige Ernährung eine große Rolle.
Ein wichtiges Thema im Kampfsport sind Diäten zur Gewichtsreduktion. Durch die langjährige Betreibung des Leistungssportes hat sich Anna sehr viel mit Ernährung, Diäten und Fitnesstraining auseinandergesetzt. Durch ihr biologisches Studium gilt dem Bereich Ernährung (vor einem wissenschaftlichen Hintergrund) besonderes Interesse.
Wenn du mehr über Anna und ihr Schaffen erfahren oder eine persönliche Betreuung möchtest, kannst du sie über ihre Seite auf VIP-Training-Frankenthal.de besuchen und kontaktieren.

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Quellen & Referenzen

[1] Surh, SJ. (2003): Cancer chemoprevention with dietary phytochemicals. In: Nature Reviews, Vol. 3: 768-780. URL: http://www.nature.com/nrc/journal/v3/n10/full/nrc1189.html.

[2] Liu, RH. (2003): Health benefits of fruit and vegetables are from additive and synergistic combinations of phytochemicals. In: The American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 78: 517-520. URL: http://insanemedicine.com/wp-content/uploads/2016/04/Health-benefits-of-fruit-and-vegetables-are-from-additive-and-synergistic-combinations-of-phytochemicals.pdf.

[3] Wink, M. (2010): Annual Plant Reviews Volume 39: Functions and Biotechnology of Plant Secondary Metabolites, 2. Auflage. Blackwell Publishing Ltd.
URL: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/9781444318876.ch1/summary.

[4] Miean, KH. & Mohamed, S. (2001): Flavonoid (Myricetin, Quercetin, Kaempferol, Luteolin, and Apigenin) Content of Edible Tropical Plants. In: J Agric Food Chem, Vol. 49 No. 6: 3106-3112. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11410016.

[5] Balasundram, N. et al. (2006): Phenolic compounds in plants and agri-industrial by-products: Antioxidant activity, occurrence, and potential uses. In: Food Chemistry, Vol. 99 No. 1: 191-203. URL: https://www.researchgate.net/profile/Samir_Samman/publication/222818290_Phenolic_compounds_in_plants_and_agri-industrial_by-products_Antioxidant_activity_occurrence_and_potential_uses/links/00b49533bcc893fc04000000.pdf.

[6] Roberts, M.F. & Wink, M. (1989):Alkaloids: Biochemistry, Ecology, and Medicinal Applications. Springer Science + Buisness Media, LLC, 1. Auflage. URL: https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=TMEGCAAAQBAJ&oi=fnd&pg=PA1&dq=alkaloids+medicine&ots=p4D5aRkWHo&sig=sCuaQQ1uZCy9cPhwgBDLgU7k0pc#v=onepage&q=alkaloids%20medicine&f=false.

[7] Raskin, I., et al. (2002): Plants and human health in the twenty-first century. In: Trends in Biotechnology, Vol. 20 No. 12: 522-531.

URL: http://202.206.48.73/tryw1/xxyd/Plants%20and%20Human%20Health%20in%20the%20Twenty-first%20Century.pdf.

[8] García-Medivilla, V., et al. (2007): The anti-inflammatory flavones quercetin and kaempferol cause inhibition of inducible nitric oxide synthase, cyclooxygenase-2 and reactive C-protein, and down-regulation of the nuclear factor kappaB pathway in Chang Liver cells. In: European Journal of Pharmacology, Vol. 557 No. 2-3: 221-229. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014299906012659.

[9] Kennedy, DO., et al. (2011): Herbal Extracts and Phytochemicals: Plant Secondary Metabolites and the Enhancement of Human Brain Function. Advances in Nutrition. Vol. 2: 32-50. URL: http://advances.nutrition.org/content/2/1/32.short.


Bildquelle Titelbild: Fotolia / udra11


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