Zuckersubstitut mit Tücken: High-Fructose Corn Syrup

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Erst letztens musste ich mir von einem “studierten Oecothrophologen” anhören, dass es nur auf die Kalorienbilanz ankommt, ob man zu- oder abnimmt. Nun, vielleicht ist diese Aussage nicht völlig falsch, aber mit Sicherheit macht es einen großen Unterschied WORAUS diese Kalorienbilanz sich zusammensetzt. Ob man vermehrt schlechte Fette, kurzkettige Kohlenhydrate und Eiweiß minderer Qualität zu sich nimmt: am Ende bedankt sich der Körper mit einer deftigen Quitting in Form der Körperzusammensetzung.
 
Wissenschaftler der Princeton University wollen derweil herausgefunden haben, dass Lebensmittel und Getränke, welche mit dem Zuckersubstitut “High-Fructose Corn Syrup” (kurz: HFCS bzw. zu deutsch “Maissirup”), zubereitet sind, ein signifikantes, höheres Risiko bergen an Körperfett zuzunehmen, als mit herkömmlichen Zucker. Und das selbst, wenn die Testsubjekte eine identische Kalorienmenge an Zucker und HFCS zu sich nahmen.
Nur gut, das der Zusatz von Maissirup als Zuckerzusatz eine vermehrte Praktik der USA ist und Europa zum Größten Teil von etwaigen Produkten bislang verschont geblieben ist (jedenfalls sind mir noch nicht allzu viele “gängigen” Lebensmittel in meinem Supermarkt untergekommen). Vielleicht ein weiterer Faktor für das steigende Übergewicht im Amiland? Wie so oft zeigt sich auch hier: Der Teufel liegt ihm Detail.
 
“Golden Corn Syrup” – Smart Choice? Nun…nicht wirklich!



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1 Kommentare

  1. Aus meinem Verständnis heraus ist “Maissirup” praktisch reine Glucose (max. 5% Fructose). Der problematische Anteil beim “High-Fructose Corn Syrup” ist dagegen nicht die enthaltene Glucose sondern die zugesetzte Fructose, um die Süßkraft zu verstärken. In Deutschland auch als Glucose-Fructose oder Fructose-Glucose (je nachdem liegt der Anteil der Fructose zwischen 5% und 95%). “Maissirup” darf nur dagegen nur maximal 5% Fructose enthalten, was wohl eher unproblematisch sein sollte.
    Viele Grüße,
    Jürgen

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