Transglutaminase – Von Fleischskandalen und Klebefleisch

(Last Updated On: 10. Januar 2017)

Mh, lecker, lecker. Nun, der Begriff „Formfleisch“ war mir ja bereits seit längerem bekannt, aber mit „Klebefleisch“ betrete auch ich – ehrlichgesagt und traurigerweise – Neuland. Das Zauberwort um das es hier geht, ist in Wirklichkeit ein Enzym, welches auf den Namen Transglutaminase hört und dafür sorgt, dass einzelne Fleischstücke (und Fleischreste) quasi zusammenkleben und wie gewachsen aussehen.
 
Nach Skandalen mit Gammelfleisch, Analogkäse und Co., sorgt nun Klebefleisch für den nächsten Knüller am Lebensmittelmarkt. Das unten angefügte Video zeigt, wie systematisch die Hersteller dabei den Verbraucher täuschen. Denn wer hätte schon unter dem zart-blassrosa gekauften Lachsschinken der Marke Gutfried schon vermutet, dass das Produkt in Wirklichkeit ein mit Hilfe von Transglutaminase hergestelltes Stück (Rest?)fleisch ist? Und die noch krassere Frage, die sich mir stellt ist: Wenn selbst renommierte Markenhersteller, wie es Gutfried ohne Zweifel einer ist, schon zu solchen Mitteln zurückgreifen und dabei die Ware nicht einmal als solche deklarieren – wie tief ist der Sump dann eigentlich wirklich? 
 

Das der Fleischhandel heutzutage nicht ganz koscher ist, dürfte im Grunde keine neue Erkenntnis sein. Die Methoden werden immer dubioser, die Ware gewiss nicht frischer und schon bald darf man wohl froh sein, wenn es überhaupt auf natürlichem Wege entstanden ist – Gen-Zeitalter, wir kommen.


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weiterführende Links:
Wikipedia-Artikel: Transglutaminase (deutsch)
Focus-Artikel
Welt-Artikel