Leistungsoptimierung – Teil 2: Giftleber, Entzündungen & saures Blut

(Zuletzt aktualisiert am: 14. Juli 2018 )

Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 14 Minuten |


Wer bis hierhin gedacht hat, dass wir das gröbte mit dem niedrigen Testosteronspiegel, dem erhöhten Östrogenspiegel, dem (chronisch) erhöhten Kortisolspiegel und der Nebennierenwäche behandelt haben, den darf ich an der heutigen Stelle beruhigen: nicht im Ansatz.

Das heutige Topic beschäftigt sich mit drei weiteren Problemfeldern, deren Ursache aufs Konto der  „Geiz-ist-geil“-Mentalität geht.  Industrialisierung, Umweltverschmutztung, Turbomast – die vermeintlich billigen Lebensmittel in Deutschland (und der EU) sind nur augenscheinlich günstig. In Wahrheit erkaufen wir uns diesen (Junk)-Luxus jedoch auf Kosten unserer Lebensqualität und unseres Wohlbefindens. Dioxin-Eier, mit Pestiziden verunreinigte Tomaten, Gammelfleisch, mit Hormonen belastete Fleischprodukte, massenweise Konservierungsstoffe und letzlich auch Nahrungsmittel, auf die unser Nährstoffransportsystem (der Blutkreislauf), das Immunsystem und unsere Leber nicht im mindesten vorbereitet sind, finden ihren Weg in unseren Körper und sorgen damit auch für viele der Zivilisationskrankheiten, derer die westliche Welt (und nicht nur die) anheim fällt.

Noch vor rund 100 Jahren gaben die Deutschen rund 57 % ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Heute sind es gerade einmal 14,20 %. [155] Statt Qualitätskriterien bei der Wahl des Essens anzulegen, sparen wir lieber für den Urlaub auf Malle, kaufen uns teuren Elektro-Schnick-Schnack und schmeissen die Fuffies durch die Clubs.

Brave New World. Quantizifieren wir einmal den genauen Preis unseres Hedonismus.

Leistungsoptimierung – Teil 2: Giftleber, Entzündungen & saures Blut

Problem No. 5: Giftleber

Der menschliche Körper ist schon bemerkenswert, denn Mutter Natur scheint an alles gedacht zu haben – auch an eine eigene Filteranlage, die sämtliche Schadstoffe und unnützen Dinge trennt, recycled und speichert. Dabei handelt sich bei der Leber um ein nur allzu oft unterschätztes Filterorgan, welches nebenbei bemerkt auch gleichzeitig die größte Drüse des menschlichen Organismus darstellt.

Direkt bzw. indirekt ist die Leber also bei sämtlichen Stoffwechselvorgängen beteiligt, aber sie ist auch Steuerungsorgan zahlreicher Hormone, u.a Glucagon und Insulin. In Zeiten der Nahrungskarenz sorgt sie darüber hinaus, dass der Blutzuckerspiegel via Glykogenabbau auf einem konstanten Level gehalten wird. Hier findet die Gluconeogenese (Eiweisverzuckerung), die Ketonkörperproduktion  (bei kohlenhydratarmer Ernährung) und die Cholesterinsynthese statt.

Unsere Leber ist DAS zentrale Regenerationorgan schlechthin und sie sorgt dafür, dass wird gesund bleiben. Umweltgifte und Stoffwechselprodukte werden in der Leber abgebaut und ausgeschieden, darunter Ammoniak (via Umwandlung zu Harnstoff), Hormon- und Medikamentenrückstände, sowie Gifte. Kein Wunder also, dass die menschliche Leber permanent unter „Dauerbeschuss“ steht und an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten muss. Die heutige Ernährung, gespickt mit zahlreichen Chemikalien und Zusatzstoffen von denen niemand die tatsächliche Langzeitwirkung kennt (kennen kann!), sorgt zusätzlicherweise nicht gerade dafür, dass der Job leichter wird.  Der Einsatz von Pestiziden im konventionellen Anbau sorgt selbst bei einer vermeintlich „gesunden Ernährungsweise“ dafür, dass wir auf passive Art und Weise unseren Körper vergiften.

Alles was in den Körper kommt, wird von der Filteranlage aka Leber genauestens inspiziert und kontrolliert. Dies resultiert oft in einer „überarbeiteten“ Leber, sowie z.T. mit erheblichen Einbußen bei der körperlichen Leistungsfähigkeit und dem allgemeinen Wohlbefinden.  Typische Erkrankungen, wie etwa die „Fettleber,“ die infolge von Alkohol- und Medikamentenmissbrauch oder einer zu üppigen Ernährungsweise auftreten kann (nämlich wenn der Körper nicht mehr weiß, wo er das viele Fett (u.a. aus Kohlenhydraten), abladen kann) oder die Hepatitis (Entzündung).

Lasst es nicht soweit kommen! Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, so könnt ihr mehr als nur sicher sein, dass sich dieser Zustand auch im Training bemerkbar machen wird.

Wie ist das Problem zu beheben?

  • Kein Alkohol [70][71][72]
  • Esst organische, natürliche Lebensmittel statt Produkte aus konventionellem Anbau, die häufig mit Schadstoffen und Pestiziden verseucht sind (und eure Leber unnötig belasten)
  • Esst mehr kreuzblättriges Gemüse (Kohl, Broccoli etc.) [93]]94][95][96]
  • Fastet bzw. setzt auf Undereating-Phasen (hypokalorische Phasen im Tagesverlauf), dies gibt euren
  • Verdauungsorganen und der Leber Zeit zur Regeneration [73]
  • Trinkt frisch gepresste Gemüsesäfte (geringe Mengen Apfel/Grapefruit erlaubt) [76][77]
  • Trinkt frisch gepressten Saft aus Zitrusfrüchten (z.B. jeden Tag eine frisch gepresste Zitrone mit einem Glas lauwarmen Wasser) [78]
  • Trinkt frisch gepressten Saft auf Cranberries [89][90]
  • Setzt verschiedene Kräuter in eurer Ernährung ein, wie z.B. Mariendisteln (sparsam!),  Thymian, Rosmarin, Kurkuma und Oregano [74][75][79][80][81][82][83][84][85]
  • Führt 1-2 Gramm Salz auf nüchternen Magen zu bzw. führt regelmäßig Salzbäder durch [91]

Problem No. 6: Entzündungen (Inflammation)

Entzündungen sind eine Reaktion auf einen inneren oder äußeren Reiz, der von unserem Körper als eine potenzielle Gefahr wahrgenommen wird. So bezeichnet man beispielsweise die Entzündung des Magens als Gastritis, die des Herzmuskels als Myokarditis oder die der Gelenke als Arthritis. Die meisten von uns werden vermutlich eher was mit „äußeren Entzündungen“ in Form von Verletzungen anfangen können, doch darum geht es in diesem Punkt nicht. Ich rede von Entzündungen in unserem Körper die wir augenscheinlich nicht wahrnehmen, die aber unser Wohlbefinden – und unsere Leistungsfähigkeit – kompromieren und einschränken.

Exkurs: Der gute Cop

Spricht man von Entzündungen, so kommt man nicht umhin die „guten“ (weil nötigen) Seiten anzusprechen. Vielfach ignoriert und schier vergessen ist nämlich die Tatsache, dass ohne diesen „Reperatur“-Prozess auch kein Muskelwachtum stattfinden würde. Daher ein (wirklich ganz) kurzer Primer in die Inflammation-Theorie der Muskelhypertrophie:

  1. Der Muskel-Overload (vornehmlich exzentrischer Natur) sorgt für feine Risse, sogenannte Mikrotraumata, innerhalb der Muskulatur – technisch gesehen handelt es sich um Verletzungen.
  2. In der Folge findet eine Entzündungsreaktion im Muskel statt, die dafür sorgt, dass Makrophagen (weiße Blutkörperchen ; Fresszellen) in großer Zahl zur „Unfallstelle“ gerufen werden ; ihr Ziel: beschädigtes Gewebe beseitigen – sie räumen also quasi den „Bauschutt“ weg, bevor die neue Wand errichtet werden kann.
    Die Muskelreperatur, die Regeneration von Gewebe und das Wachstum (beinhaltet die Aktivierung von Satellitenzellen, wie sie hier beschrieben wurde) stehen in einer wechselseitigen Beziehung zur Makrophagen-Invasion.
  3. Den Entzündungsvorgang nehmen wir üblicherweise als Muskelkater wahr – ein notwendiges Übel für Hypertrophie. Sogenannte „inflammatory cells“ sorgen für eine vermehrte Hormonproduktion wie beispielsweise IGF-1.
  4. Experimente an Ratten, denen man ein Antikörperserum verabreicht hat, welches die Makrophagen-Invasion hemmte, zeigten signifikante Ungleichgewichte bei der Reperatur von beschädigtem Gewebe (und es verhinderte das Wachstum der Muskelfasern)
  5. Weitere Experimente an Mäusen, die ein Defizit in einem Protein namens MCP-1 (Monocyte chemotactic protein-1), einem potenter Makrophagen-Aktivator, aufwiesen, zeigten ebenfalls diese Dysbalance bei der Reperatur und Adaption der Muskulatur.
  6. Eine besondere Fähigkeit dieser Makrophagen besteht auch darin, dass sie in der Lage sind den Stickstoffmonoxidgehalt zu erhöhen und somit für eine verbesserte Durchblutung des Muskels sorgen zu können (was wiederum weitere Makrophagen zur „Unfallstelle“ befördern kann). Nifty cycle, dat.
  7. Und hier der Twist für alle, die gerne mit NSAIDs (Aspirin, Ibu) herumspielen: Einige Experimente (wiederum an Ratten), denen man nach einer mechanischen Belastung eines der Schmerzmittel verabreicht hatte, zeigten eine um bis zu 50 % kompromittierte Hypertrophie. Eine weitere Studienreihe mit NSAID-Medikation weißt ferner auf eine beeinträchtigte Satellitenzellen-Aktivierung und einer einhergehende Erhöhung der Myostatin-Produktion auf (Myostatin ist ein Protein, welches den Muskelaufbau limitiert ; ein paar Worte dazu habe ich im CBL-Guide in der Supplementations-Sektion verloren).
  8. Die Einnahme von NSAIDs VOR der Belastung (dem Training) resultierte darüber hinaus in einer verminderten Proteinsynthese.

Oder um es mit R.J. Durand’s Worten auszudrücken:

„In conclusion, don’t take any NSAIDS unless it’s absolutely necessary for alleviating pain. NSAIDS reduce muscle protein synthesis and inhibit muscle hypertrophy. Muscle inflammation and repair is an essential part of hypertrophy process, and although you may be sore as hell, the benefits you will reap from the pain are bigger and stronger muscles.” [154]

Ihr seht also: es ist nicht alles schlecht an diesem Reparaturprozess. Problematisch wird es nur, wenn sich chronische Entzündungsherde im gesamten Körper ausbreiten (und ihr somit eine globale Baustelle darstellt), die eure Leistung abseits des Trainings behindern. Einen wesentlichen Faktor spielt hierbei die Ernährung.

Der böse Cop: chronische Entzündungsherde

Die Gesichter der (chronischen) Entzündung sind vielschichtig, doch sie rücken in letzter Zeit immer mehr in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Schadstoffbelastungen in unserer Umwelt und allen voran in den Lebensmitteln die wir zu uns nehmen, beeinträchtigen viele von uns auf subtile Art und Weise, ohne dass man die Symptome darauf zurückführt – und das oftmals deswegen, weil diese sich z.T. zeitversetzt bemerkbar machen. Chemische Reize (Säuren/Laugen, Gifte und Autoallergene), aber auch diverse Mikroorganismen (Bakteren/Viren/Pilze) gehören zu den auslösenden Schädlingen.

Die Einflüsse sind mannigfaltig, doch mittlerweile ist man zu der Überzeugung gelangt, dass insbesondere die Ernährung einen signifikant großen Einfluss auf das Innenleben unseres Körpers nimmt. Wer kennt es nicht? Man isst eine bestimmte Sache und findet sich kurze Zeit später schon auf der Toilette wieder, um dem Porzellangott zu huldigen. Egal ob wir nun von einer Laktoseintoleranz, einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) oder eine Fruktosemalabsorption sprechen. Manch einer verträgt kein Soja oder hat eine Nussallergie: die Tatsache, dass man bestimmte Arten von Lebensmitteln nicht verträgt, ist ein Signal des Körpers, der sich bemerkbar machen will: „Halt, Stop. Da lassen `mer lieber die Finger von. Das bekommt mir (dir) nicht gut.“

Insbesondere im Kraftsport hat sich aber eine Art zu Denken manifestiert, die oftmals gegen jedwedem gesunden Menschenverstand geht und zwar dann, wenn man „ohne Rücksicht auf Verluste“ auf Lebensmittel setzt, die man eigentlich gar nicht verträgt und das nur weil man a.) Geld sparen, b.) massig Protein oder c.) irgendeine beliebige weitere Substanz in Mengen aufnehmen möchte, die man offensichtlich nicht verträgt. Die Folge? Der Körper ist damit beschäftigt die vielen Entzündungsherde im Körper zu bekämpfen, das Immunsystem wird geschwächt und man kämpft mit steifen Gliedern und Gelenkschmerzen. Werden die Symptome aber langfristig ignoriert, kann man sich irgendwann eine chronischen Entzündung einfangen und dann, meine Freunde, heisst es: shit just got serious.

Daher: Lasst es nicht dazu kommen. Hört auf euren Körper und ignoriert seine Alarmsignale nicht. Die Problematik der Entzündung ist heutzutage sehr weit verbreitet, einfach aus dem Grund, weil der Mensch (und seine Nahrung) sich immer weiter von der Natur entfremdet hat. Wir essen Dinge, für die unser Verdauungsapparat nicht gemacht ist mit Substanzen, die er nicht im System haben will. Die typischen Garanten für ernährungsbedingte Entzündungen sind Produkte aus Zucker (hoher GI), [103] Getreide (Gluten), [100][101] Hülsenfrüchte (Lektine, Agglutinin), [102][157][158][159] pasteurisierte Milchprodukte (ausser Naturjoghurt),[98] Soja [97] und Mais. [99]

Erfahrungsgemäß kann man mit einer Intermittent Fasting-Ernährung z.T. Intoleranzen eliminieren, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass der Verdauungstrakt zur Ruhe kommt und seine Enzyme regenerieren kann („enzyme-loading“). Doch das heisst nicht, dass man dennoch auf Lebensmittel zurückgreifen sollte die eine hohe Entzündungswahrscheinlichkeit haben. Ein zentraler Aspekt der Renegade Diet ist die sogenannte „gut health“ – eine gesunde Verdauung (im dritten Teil werdet ihr sehen, dass die fehlende Darmgesundheit Hand in Hand mit Entzündungen gehen kann).  Ihr wollt stark und muskulös werden? Dann bringt eure Verdauung auf Vordermann und eliminiert typische Entzündungsherde, denn nur so könnt ihr eine optimale und nicht belastende Aufnahme der Nährstoffe gewährleisten.

Eine hohe Entzündungsrate wirkt sich nicht nur schlecht auf euer Immunsystem aus, sondern beeinträchtigt auch das gesamte körperliche Wohlbefinden. Dies kann sogar bis hin zur Ausprägung depressiver Symptome gehen. [104]

Wie ist das Problem zu beheben?

  • Meidet Produkte aus Zucker (nein, nicht nur Kohlenhydrate, sondern solche, wo extra Zucker en masse hinzugefügt wird), Getreide, Hülsenfrüchte, pasteurisierte Milchprodukte, Soja und Mais.
  • Fastet bzw. setzt auf Undereating-Phasen (hypokalorische Phasen im Tagesverlauf), dies gibt euren
  • Verdauungsorganen und der Leber Zeit zur Regeneration [73]
  • Reduziert euren Stresslevel (siehe Problem No.3)
  • Supplementation: Omega-3 Fettsäuren bzw. biologisches, grasgefüttertes Rindfleisch essen [105][106][107]
  • Supplementation: Systematische Enzyme supplementieren (bessere Verdauung)

Problem No. 7: Saures Blut

Ich möchte an dieser Stelle gewiss nicht in das gleiche Wespennest stechen, wie es zahlreiche andere Anhänger der Homöopathie tun und über die fortwährende Schlechtigkeit von Übersäuerung und einen unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt lamentieren. Wie könnte ich das auch, wenn sich selbst die Fachmänner darum streiten, welche Rolle die (wohlmöglich unausgeglichene) Bilanz im Alltag und bei hohen Leistungsanforderungen spielt? Aber was muss, das muss.

Ist euer Blut stark übersäuert, so spricht man auch von einer sogenannten „Azidose,“ (konträr: ist euer Blut alkalisch, spricht man von „Alkalose“), die im schlimmsten Fall zum Koma oder Tod führen kann, nämlich dann, wenn euer Körper (theoretisch) sämtliche Pufferkapazitäten aufgebraucht hat. Damit ist der Säure-Basen-Haushalt eine essenzielle Komponente, die für eine ganze Reihe von wichtigen Körperfunktionen zuständig ist. Den Säuregrad des Blutes misst man in Form der Wasserstoffkonzentration (H+) – der negative dekadische Logarithmus ergibt damit den pH-Wert. Um euch eine kleine Vorstellung darüber zu liefern, welche Systeme an den Säuregrad eures Blutes gekoppelt sind

  • Die Proteinaktivität (und damit auch die Enzymaktivität)
  • Die Molekülform der Proteine (und damit auch die Struktur der verschiedenen Zellbestandteile)
  • Die Permabilität (Durchlässigkeit) der Zellmembranen
  • Die Sauerstoffbindungsfähigkeit des Hämoglobins (eine niedrige Bindungsfähigkeit wird auch als sogenannter „Bohr-Effekt“ bezeichnet)

Während sich das venöse Blut typischerweise um einen ph-Wert von 7,37 bewegt, ist das arterielle Blut mit einem Wert von 7,44 basischer. Weichen diese Werte in größerem Ausmaße von diesen Angaben ab, so kann dies in letzter Konsequenz zum Tod führen. Alles was von der Norm (~7,4) abweicht, wird dann entweder als Azidose bzw. Alkalose bezeichnet. [119]

[110] Remer, T. (2011): Der Säure-Basen-Haushalt

Wird der Säure-Basen-Haushalt übrschätzt? Nein, doch in ihren beiden Büchern „The Art & Science of Low Carboydrate Living“ und „The Art & Science of Low Carbohydrate Performance“ elaborieren Jeff Volek und Stephen Phinney die Auswirkungen einer ketogenen Ernährung (und damit den Primärbrennstoff Fett, der über die Ketogenese gespeist wird). Einer fett- und proteinbetonte Kost (und damit „lowcarb“) wird oftmals bei vorliegender Gichterkrankungen skeptisch betrachtet. Dass heisst aber nicht, dass dies der Wahrheit entsprechen muss. Insbesondere bei der komatösen Azidose herrscht viel Bro-Science. In den beiden Büchern sprechen Volek/Phinney das Thema ebenfalls an:

 „There is a persistent myth that a nutritional ketosis results in clinically significant acidosis, despite overwhelming evidence to the contrary. Yes, the modest rise in serum ketones will shift serum chemistries a bit towards the acid end, but blood pH and serum bicarbonate values most always remain well within the normal range. And the degree of this shift in pH is considerably less than seen with just 5-7 days of total fasting, which is part of normal human physiology. Put another way, the buffering capacity of otherwise healthy humans is able to compensate across the full range of nutritional ketosis without any significant metabolic disturbance.” – [86] Volek/Phinney, 2011, S. 167.

Die Pufferkapazitäten des menschlichen Körpers, namentlich also die Bicarbonatpuffer (der größte Puffer im extrazellulärem Raum!), die CO2-Abatmung und der Filtermechanismus der Nieren sind vorzüglich in der Lage auch bei einer ketogenen Ernährung und einer Domination von Ketonkörpern im Blut, ein gesundes Gleichgewicht zu halten. Heute nimmt man an, dass unser Knochenskelett mit dem darin eingelagerten Kalzium u.a. als großer Pufferspeicher zur Säureneutralisation dient  (und somit der Osteoporosis bei ansonsten mangelnder Ernährung (Vitamin D3, Kalzium Vorschub leisten kann). [126]

Aber: Eine komatöse Azidos, wie sie oft von Medizinern, Ernährungsberaten und vermeintlichen Experten beschworen wird, ist bestenfalls für Diabetiker Typ II von  latenter Gefahr (sogenannte „diabetic acidosis“ [140] – das ist eine Entgleisung des Stoffwechsels! Da kommt man als Gesunder nicht ohne Weiteres hin!). Wichtig ist die Unterscheidung zwischen der „nutritional ketosis“ (0,5-3 Millimolar Ketonkörpergehalt im Blut und einer „starvation ketosis“ (~ +3,5 Millimolar Ketonkörpergehalt im Blut) bzw. Ketoazidose, die zum Koma führt (jenseits der +10 Millimolar-Grenze Ketonkörpergehalt im Blut). Durch Intermittent Fasting bzw. eine ketogene Ernährung kommt der gesunde Normalsterbliche üblicherweise nicht in die Nähe des Gefahrenbereiches. [120]

Gibt es ein theoretisches Problem bei der Bestimmung des Säure-Basen-Haushaltes? Ja, die gibt es definitiv, denn wie ich oben bereits ausgeführt habe, sind die einzelnen Prozesse in diesem System noch nicht gänzlich aufgeklärt. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die gängigen Thesen teils diametral widersprechen. Um euch diesen Wust an Informationen zu ersparen (das ist Stoff für einen weiteren umfassenden Artikel, glaubt mir!), folgt nun eine kleine Auflistung der gängigen Theorien:

Die klassische Sicht

        • Ernährung beeinflusst signifikant den Säure-Basen-Haushalt
        • Organische Säuren werden im Körper verbrannt und ausgeschieden (spielen also keine Rolle)
        • Entscheidend ist, was nach Abschluss des Verdauungsprozesses im Körper übrig bleibt
        • Lebensmittel, die tierischen Ursprungs sind, gelten in der klassischen Sicht als säurebildend
        • Gemüse und Obst sind basenbildend (wg. anionischer AS & Abbau von Salzen)
        • großes Puffersystem ist die CO2 Abatmung

Bei klassischer deutscher Ernährung (*hust*) fällt rein rechnerisch im Schnitt ein Säureüberschuss von 50 mmol an. Das ist aber kein Problem, da unsere Nieren mit einer Ausscheidungskapazität von bis zu ∓/li 1000 mmol/Tag relativ flott sind. Nach dieser Annahme kann selbst bei einer starken, proteinbetonten Ernährung kein „Säureüberschuss“ (Azidose) entstehen.

Theorie nach Remer/Manz (starke Vereinfachung der klassischen Sicht)

  • Prominentester Vertreter dieser Theorie: Die LOGI-Methode
  • Säurebelastung gerechnet auf einen Zeitraum von 24 Stunden
  • Säureveränderung im Urin beeinflusste nicht den Körper pH-Wert (Blutplasma)
  • Versuchstiere hatten selbst dann noch eine hohe Säureausscheidung, wenn keine nahrungdsinduzierte Säurebelastung vorlag
  • These: Säuren werden zeitweiße in bestimmten Körperbereichen zurückgehalten – eine ganz normale Gegensteuerung, wie sie auch bei anderen „überschiessenden“ Reaktionen der Fall ist (Blutzucker)

   Problem: viele Lebensmittel, die sich aus dieser Theorie als säurehaltige Lebensmittel anbieten und die auch sauer sind, sind in Wahrheit basenbildend und vice versa.

Theorie nach Schaub

  • demnach richten Säuren im Körper (konträr zu Klassik und Remer/Manz) Schäden im Körper an, dabei argumentiert man z.B. das säurehaltige Lebensmittel den Zahnschmelz schädigen (deswegen empfiehlt man auch nicht, dass Leute Zähneputzen, nachdem sie saure Lebensmittel gegessen haben)
  • das gilt dann auch für sämtliche Organe
  • ständiger Konsum von sauren Lebenssmitteln führt zu Vitamin C und Kalziumverlusten
  • Basischer Urin heisst: Körper übersäuert
  • Saurer Urin heisst: Körper enthält mehr Basen
  • Behindert die Protein-Synthese und stimuliert katabole Effekte [115]

In der Schaub-Theorie wird argumentiert, dass ein gemessener Überschuss in Wirklichkeit einen Verlust charakterisiert (Substanz X wird ausgeschieden, Zustand im Körper verschiebt sich zu Gunsten von Y). Saurer Urin wäre beispielsweise ein realisierter Säureverlust (kein Indiz für eine Übersäuerung) und damit eine Verschiebung zu Gunsten der Basen.

Es gibt noch eine weitere Randtheorie, die die Beeinflussung mittels Mikroorganismen zum Gegenstand hat, die z.B. aussagt, dass Kohlenhydrate indirekt über jene Mikroorganismen säurebildend wirken.

Ihr seht also, die Meinungen gehen stark auseinander und es wird sicher nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Es gibt jedoch Anzeichen dafür, dass eine „saure Ernährun“ (wer soll das definieren können?!) zu einer erhöhten Entzündungsrate führen kann (Problem No. 7), [87] womit auch notwendigerweise Leistungseinbußen, Unwohlsein und eine schlechtere generelle Gesundheit einhergehen würden. Dies könnte auch der Grund dafür sein, weshalb sich viele MMA-Kämpfer einer „alkaline diet verschrieben haben. [88][138]

Eine weitere gängige Annahme besteht darin, dass eine proteinlastige Ernährung  stark azidös sei, doch stimmt das wirklich? Viel Protein = saures Blut? Nein, Remer (2001) zeigte bereits in einer jüngsten Untersuchung, dass eine hohe Proteinaufnahme nicht zwangsweise eine Belastung für den Körper darstellt und liefert damit einen weiteren Baustein zur Zerschlagung eines hartnäckigen Mythos. Dabei führt er maßgeblich zwei Gründe an, die ihm als Erklärung dienen: Erstens muss man auch die Lebenmittel mit einem alkalischen „load“ gegenrechnen (was oftmals zum Ausgleich beiträgt) und zweitens erhöht Protein selbst die Nierenfilterkapazität (durch eine Erhöhung der körpereigenen  Ammoniak-Reserven).[122][134]

Wie ist das Problem zu beheben?

  • Ernährt euch basischer, esst mehr Gemüse (u.a. Yams-Wurzeln, Kürbis, rote Beete) [120][121] ; eine ausführliche Liste findet ihr hier
  • Ersetzt stark säurebildende Lebensmittel durch neutral/basische Lebensmittel [108] und achtet auf eure Phosphor-, Kalium-, Kalzium – und Magnesiumzufuhr [123][124][125][127]
  • Trinkt mehr Kaffee, Tee Wein oder Kakao (basenbildende Getränke ; nach Remer/Manz)
  • Basenbildendes Obst essen [121][127]
  • Supplementation: Sodium-Bicarbonat („Backpulver“), vor allem vor hochintensiven anaerobischen Belastungen [111][113][116][117][143]
  • Supplementation: β-alanine [112][139]
  • Regelmäßig intensiven Sport (z.B. Gewichtheben, HIIT) betreiben (Steigerung der Pufferkapazität) [118][141][142]
  • Sorgt um & achtet auf eure „Knochengesundheit“ – beugt Osteoporose vor (insbesondere wenn ihr eine Frau seid); esst genug Protein [129][130] ; supplementiert Vitamin D3 & Vitamin K. [126][127][128][137] ; esst mehr Obst [135][136][137], esst getrocknete Pflaumen [131] & Nüsse [133] ; trinkt moderat, aber sauft nicht soviel. [132]

Angesicht der Widersprüche ist es in diesem Fall nicht so leicht, Licht ins Dunkel zu bringen. Einen guten Artikel rund um den Mythos „Säure-Basen-Haushalt“ hat Michael McEvoy geschrieben, den ihr hier findet (allerdings in englischer Sprache). [109]

Schlussbetrachtung & Ausblick auf Teil III

Giftleber, Entzündungen und Übersäuerung – drei Problemaspekte, die wir im Zuge der Industrialisierung zu Lasten unserer Umwelt und unseres Körpers erkauft haben. Viele Nahrungsmittel, die wir heute quasi selbstverständlich im Supermarkt kaufen können, kannte der Mensch vor wenigen Jahrzehnten noch gar nicht. [156] Der menschliche Körper folglich auch nicht. Unsere Lebensmittel sind heute keimfrei und würden vermutlich einen nuklearen Winter – wohlverpackt in der Dose – überstehen. Sie sind knackevoll mit Substanzen, Chemie(kalien) und leider auch Pestiziden wie Hormonen – Dinge, die nach gesundem Menschenverstand eigentlich rein gar nichts darin zu suchen haben. Noch nie musste das menschliche Immunsystem derart auf Zack sein, wie es in der heutigen Zeit der Fall ist. Die Folge? Autoimmunerkrankungen. Zu keiner Zeit des Menschendaseins musste die Leber vermutlich mehr Arbeit verrichten, als es heute der Fall ist. Die Folge? Hepatits und Fettleber.

Viele sehen die Lösung in der Pharma-Industrie: gerissene, gut verkapselte Medikamente, die gegen jedes Wehwechen helfen sollen. Warum auch nicht? Alles andere wäre vermutlich viel zu kompliziert und vor allem mühsam. Man müsste sich informieren, nachdenken, umsetzen. Doch damit setzen die meisten Menschen auch auf das falsche Pferd und die naheliegendste Lösung, nämlich das Überdenken der eigenen Ernährung, die für eine Vielzahl der Zivilisationskrankheiten der heutigen Generation verantwortich ist, sehen nur die Wenigsten. Für Kraftsportfanatiker und Persönlichkeiten die Leistung erbringen wollen (physisch wie psychisch) sind die oben erwähnten Aspekte in höchstem Maße von Interesse und sollten folglich auch mit allen Mitteln und erdenklichen Mühen bekämpft werden.

Der dritte Teil der Reihe wird sich mit den letzen zwei Problemfällen beschäftigen: der schlechten Verdauung (und damit Nährstoffutilization) und der mangelnden bzw. geringen Insulinsensivität (ein Pferd, das wir schon lange totgeritten haben, was aber zur Vollständigkeit dieser Serie essenziell ist.


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Über Damian Minichowski

Damian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

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Quellen & Referenzen

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[78] Dioso, F. (2010): Lemon Juice Liver Cleanse. URL: http://www.livestrong.com/article/137433-lemon-juice-liver-cleanse/ .

[79] Shati, AA. / Elsaid, FG. (2009): Effects of water extracts of thyme (Thymus vulgaris) and ginger (Zingiber officinale Roscoe) on alcohol abuse. In: Food and Chemical Toxicology: 2009; 47 (8); S.1945-1949. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691509002245 .

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Bildquelle Titelbild: Flickr / David Long ; CC Lizenz


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