Buchrezension: Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg

Buchrezension: Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg
(Zuletzt aktualisiert am: 17. März 2018 )

Von Robin Köhler |


Gewohnheiten – jeder von uns hat sie egal ob gute oder schlechte Gewohnheiten. Wer spontan über sie nachdenkt dem fallen mit Sicherheit einige Gewohnheiten ein und man kann schnell beurteilen, ob jene seinem Leben förderlich oder eher schädlich sind.

Das Buch von Charles Duhigg beschäftigt sich damit, woher Gewohnheiten überhaupt kommen, wie man sie ändern kann  und welche Gewohnheiten im Leben zu finden sind, mit denen man auf den ersten Blick nicht rechnet.

Wer etwas in seinem Leben verändern möchte, dem kann Duhigg definitiv einen Weg zum Positiven vermitteln.

Buchrezension: Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg

Die Macht der Gewohnheit | Steckbrief

  • Titel: Die Macht der Gewohnheit: Warum wir tun, was wir tunBuchrezension: Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg
  • Buchautor: Charles Duhigg
  • Verlag: Piper Verlag / Berlin Verlag
  • Genre: Ernährung & Gesundheit
  • ISBN: 3492304079
  • Sprache: Deutsch
  • Seiten: 432
  • Bewertung: 4,5 von 5 Sternen (Amazon)
  • Preis: 12,00 € (Taschenbuch) / 16,99 € (Gebundene Ausgabe) / 9,99 € (Kindle Edition)
  • Amazon Link: Klick

Die Macht der Gewohnheit | Zum Buch

Das Buch ist bei allen großen Online-Versandhäusern erhältlich. Der Preis beläuft sich auf 12,00 € für das Taschenbuchformat und hat ein schlichtes Cover. 432 Seiten Lesespaß mit vielen interessanten Beispielen machen das Lesen leicht und man findet leicht Verknüpfungspunkte mit seinem eigenen Leben.

Zum Autor |Charles Duhigg

Der Autor Charles Duhigg, geboren 1974, ist Wirtschaftsredakteur und investigativer Journalist für die New York Times und das dazugehörige Magazin.

Als weltweit bekannter Journalist hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten und war 2009 im Finale für den Pulitzer Preis, einen Preis für ausgezeichnete Belletristik von amerikanischen Autoren.

Ein weiteres, von ihm verfasstes Buch, ist: „Smarter, schneller, besser: Warum manche Menschen so viel erledigt bekommen – und andere nicht“.

Die Macht der Gewohnheit | Inhaltsverzeichnis

Gewohnheiten als Therapie

Erster Teil: Die Gewohnheiten von Individuen

  • Die Gewohnheitsschleife: Wie Gewohnheiten funktionieren
  • Die Gelüste des Gehirns: Wie man neue Gewohnheiten schafft
  • Die goldene Regel der Veränderung von Gewohnheiten: Weshalb Veränderungen möglich sind

Zweiter Teil: Die Gewohnheiten erfolgreicher Organisationen

  • Schlüsselgewohnheiten oder die Ballade von Paul O’Neill: Auf welche Gewohnheiten es ankommt
  • Starbucks und die Kultur des Erfolgs: Wenn Willensstärke zu einem Automatismus wird
  • Kraft in der Krise: Wie Führungsunternehmen durch Zufall und Planung Gewohnheiten schaffen
  • Woher Target weiß, was Sie wollen, bevor Sie es wissen: Wenn Unternehmen Gewohnheiten vorhersagen (und manipulieren)

Dritter Teil: Die Gewohnheiten von Gesellschaften

  • Die Saddleback Church und der Montogomery-Busboykott: Wie Bewegungen entstehen
  • Die Neurologie des freien Willens: Sind wir für unsere Gewohnheiten verantwortlich?

Anhang: Wie man die eigenen Gewohnheiten ändern kann

Ein paar Praktische Ratschläge

Danksagung

Anmerkung zu den Quellen

Anmerkungen

Register

Die Macht der Gewohnheit | Zum Inhalt

In seinem Buch „Die Macht der Gewohnheit“ betrachtet Charles Duhigg Gewohnheiten auf den drei soziologischen Ebenen der Gesellschaft – nämlich der Mikro-, Meso- und Makroebene. Zunächst betrachtet er die Individuen und fragt sich wie unsere Gewohnheiten überhaupt entstehen, dann Organisationen und schließlich beleuchtet er die Gewohnheiten von Gesellschaften. An allen Stellen führt er regelmäßig lebhafte Beispiele ein, sodass formal gesehen eher abstrakte Themen trotzdem greifbar und leicht verständliche werden.

Zu Anfangs beschreibt Duhigg die Kraft von Gewohnheiten anhand von Verwandlungen:

  • Ein Mann der sich aufgrund einer Veränderung im Gehirn nach einem schlimmen Unfall an nichts mehr erinnern kann, was länger als fünf Sekunden vergangen ist, kann noch viele weitere Jahre normal weiter Leben?
  • Eine Frau, die 30 Kilo Übergewicht und ihren Job verloren hatte, also quasi vor dem Nichts stand. Jetzt ist sie diverse Marathi gelaufen und hat eine neue Stelle in einer führenden Position?

Na klar von sollen Fällen hört man immer wieder, jedoch sind sie eher die Ausnahme. Charles Duhigg beschreibt die Wandlung solcher Fälle ganz klar der Umwandlung von Gewohnheiten zu. Jeder kann eine solche Meisterleistung vollbringen, er muss nur seine Gewohnheiten verändern und dann wird ihm nichts unmöglich sein.

Erster Teil: Die Gewohnheiten von Individuen

Der erste von drei Teilen des Buches „Die Macht der Gewohnheit“ ist auch gleichzeitig der Wichtigste. In diesem erklärt Charles Duhigg, wie Gewohnheiten funktionieren, wie man neue Gewohnheiten schafft und wie man diese dann verändern kann.

Laut Duhigg beruht jede Routine auf einer Gewohnheitsschleife. Diese setzt sich aus Auslösereiz, der Routine selbst und der am Ende stehenden Belohnung zusammen. Den Ansatz für die Bildung von Gewohnheiten findet man im Gehirn, genauer gesagt in den Basalganglien. Eine Folge von Handlungen wird durch „Chunking“ (Portionierung) in eine Routine verwandelt.

Ein gutes Beispiel hierfür spiegelt das Autofahren wieder, während man am Anfang noch alle Schritte während der Fahrt im Kopf durchgehen musste, fährt man nun automatisch und kann dabei mehr oder weniger wild diskutieren oder den neuesten Hit aus dem Radio trällern. Doch wieso das Ganze? Das Gehirn versucht immer so energiesparend wie möglich zu agieren, daher ist ein solch „kraftsparender“ Instinkt eine hervorragende Möglichkeit. Vor jeder Gewohnheit muss jedoch ein spezieller Auslösereiz betätigt werden, dieser Reiz setzt dann eine für ihn konzipierte Gewohnheit in Gang. Beispielsweise will man nicht lernen und schaut dann nach neuen Videos bei Youtube.

Im Anschluss erklärt Duhigg wie sich Gewohnheiten verändern und neu aufbauen lassen. Für neue Gewohnheiten müssen wir auch wieder die Gewohnheitsschleife betrachten. Nur durch einen starken Auslösereiz lassen sich neue Gewohnheiten schaffen. Der Mensch muss ein Verlangen bekommen eine bestimmte Tätigkeit unbedingt ausführen zu müssen.

Für das Schaffen einer neuen Gewohnheit müssen drei Regeln beachtet werden: Sie brauchen einen klaren Auslösereiz und eine klare Belohnung. Das Wichtigste ist jedoch eine klare Belohnung am Ende.

Diese Belohnung muss nicht als objektiv wahrgenommen werden, es reicht wenn das Gehirn das Abschlussergebnis als Belohnung definiert. Erst dann kann eine Gewohnheit verankert werden.

Die goldene Regel für die Änderung von Gewohnheiten: Eine schlechte Gewohnheit kann man nicht beseitigen, man kann sie nur verändern.

Dieser Satz zeigt, dass das verändern von Gewohnheiten elementar ist.

Wenn man keine Gewohnheit gänzlich abstellen kann, so muss man alles daran setzen eine neue Gewohnheit über die alte zu spielen oder die alte „schlechte“ Gewohnheit in eine Bessere umformen (siehe hierzu auch den Gewohnheits-Guide von Greg). Eine Änderung von Gewohnheiten kann erst erzielt werden, wenn man sich bewusst macht, wann eine bestimmte Gewohnheit eingesetzt wird.

Wie im Vorherigen beschreiben ist eine Gewohnheit immer eine Reaktion auf einen Reiz, sobald man diesen Reiz ausfindig gemacht hat, kann man versuchen das gewohnte Verhalten zu verändern. Doch wer jetzt glaubt, dass Gewohnheiten einfach zu verändern sind, der wird enttäuscht sein, wenn er erfährt, dass es keine Folge präzisierter Schritte gibt, die immer funktioniert. Eine Umformung geschieht immer individuell von Mensch zu Mensch verschieden. Ein entscheidender Punkt ist jedoch, dass man selbst glauben muss, dass eine Veränderung möglich ist. Erst dann kann man sich bewusst dafür entscheiden eine Gewohnheit zu verändern und jene neue auch in kniffligen Situationen anzuwenden.

Zweiter Teil: Die Gewohnheiten erfolgreicher Organisationen

Im ersten Abschnitt des zweiten Teils, indem Duhigg die Gewohnheiten von erfolgreichen Organisationen beschreibt und versucht herauszustellen was diese Organisationen so erfolgreich macht.

Duhigg’s erstes Argument beschreibt die Implementierung von Schlüsselgewohnheiten. Diese sind schwierig zu finden, jedoch haben sie bei erfolgreicher Umsetzung weitreichende Folgen für weitere Gewohnheiten und Verhaltensweisen. Findet man Schlüsselgewohnheiten in einem Unternehmen, welche momentan nicht gut ausgebildet sind, so sollte man versuchen alle daran zu setzen, diese aufzubauen.

Eine gelungene Implementation einer solchen stellt sich dadurch dar, dass alle Mitarbeiter anfangen an dieses Verhalten zu glauben bzw. wissen, dass es sie und auch das Unternehmen voranbringen wird. Nach einiger Zeit ist dieses Verhalten zu einer Gewohnheit geworden, sodass schwerwiegende Schritte bei Missachtung von allen mitgetragen werden. Bei der Alcoa Company, dem größten Aluminiumhersteller der Welt brachte die Schlüsselgewohnheit der Arbeitssicherheit den gewünschten Erfolg und lies das Unternehmen um ein Vielfaches wachsen.

Eine zweite erfolgsversprechende Gewohnheit ist die Willenskraft. Diese Gewohnheit stellt das Zentrum des erfolgreichsten Kaffeeunternehmens weltweit dar: Starbucks. Die Willenskraft ist eine Verhaltensweise, die jeder von uns in sich trägt, bei den einen ist sie stärker ausgeprägt und bei den anderen schwächer, nun stellt sich die Frage inwiefern die Willenskraft eines einzelnen positiv für ein ganzes Unternehmen sein kann. Solche Willenskraft-Gewohnheiten werden in speziellen Schulungen für die Mitarbeiter des Unternehmens entworfen. In für sie kritischen Situationen, wie einem verärgerten oder besonders ungeduldigen Kunden, sollen sie ein Muster für sich entwerfen. Diesem Muster folgen sie stringent und haben somit die Gewissheit der Situation immer einen Schritt voraus zu sein. Sie fühlen sich sicher. Durch die Schaffung von solchen Gewohnheiten schafft es Starbucks, dass die Mitarbeiter die Kunden besser einschätzen können und ihnen Wünsche von den Augen ablesen und dass die Mitarbeiter stets freundlich und ruhig agieren können, denn sie haben ein solches Situationsmuster ja schon zigmal im Kopf durchgespielt. Es braucht somit klare Anweisungen was in einer bestimmten Situation zu tun ist, erst dann kann eine automatische Abfolge an Handlungen erfolgen. Dies gilt für die Baristi in den Starbucks-Cafés wie für jeden normalen Menschen auch.

Der dritte Teil dreht sich um Krisen. Krisen gehören zum Leben – sie machen uns zu dem der wir sind. Diese meist leidvollen Erfahrungen müssen nicht nur Individuen machen, auch erfolgreiche Organisationen machen solche. Doch was hat das jetzt mit Gewohnheiten zu tun?

In Organisationen äußern sich Gewohnheiten meist institutionell. Jedoch gilt es immer zwischen Organisationen in denen jene sorgfältig konzipiert wurden und Organisationen in denen sie planlos durch Rivalitäten und Angst entstehen, zu unterscheiden. Die einen können der Organisation zu neuer Blüte verhelfen, die anderen wirken toxisch und werden die Organisation über kurz oder lang in den Ruin treiben. Manche müssen erst durch eine Krise gehen, um ihre Gewohnheiten zu verändern.

Zwei amerikanische Wissenschaftler Nelson und Winter, die Autoren des „Evolutionary Theory of Economic Change“, sehen die Routinen als Grundbedingung für Organisationen, da sie ohne Routinen nicht effizient arbeiten könnten und ein organisationales Gedächtnis darstellen, an das sich Mitarbeiter unbewusst über Jahre hinweg halten können. Somit werden bestimmte Verhaltensweisen nicht weiter hinterfragt, sondern geschehen nach dem Prinzip, dass es ja immer schon so gemacht worden ist. Auch verhindern Routinen Kriege zwischen den verschiedenen Gruppen innerhalb einer Organisation:

Wenn man den etablierten Mustern folgt und sich an die Waffenruhe hält, werden Rivalitäten das Unternehmen nicht zerstören, es wir Gewinne erwirtschaften und schließlich werden alle reich werden.

Nelson und Winter bezeichnen ein Unternehmen nicht als einen idyllischen Ort an dem alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, sondern als Gebiet unterschiedlicher „Reviere“, in denen Führungskräfte um Macht und Anerkennung konkurrieren. Menschen spielen sich gegeneinander aus, nur um selbst besser dazustehen. Unternehmen werden nur deshalb durch solche Kämpfe nicht zerstört, weil jeder etablierten Mustern folgt, in denen er genau weiß, was er machen muss, um mit einem Vorteil aus einer Situation herauszugehen. Routinen und Waffenruhe ein Unternehmen somit in die richtige Richtung, da jeder Mitarbeiter wachsen will, es bei übertriebenem Ehrgeiz jedoch zum eigenen Untergang, durch Verbündung vieler anderer Kollegen gegen dich, kommt.

Der letzte Abschnitt im Kapitel „Gewohnheiten von Organisationen“ handelt von einem Großhändler. Duhigg beschreibt auf teilweise besorgniserregende Weise, wie jener schon im Voraus weiß, was Kunden bei ihm kaufen werden und so individualisierte Werbeprospekte verschickt. Klingt nach reiner Kontrolle, beruht aber eigentlich auch lediglich auf Gewohnheiten. Denn was die Menschen, in bestimmten Lebenssituationen, kaufen beruht wie so oft auf reinen Gewohnheiten. Diese werden in einer Käufer-ID, wie auch weitere Daten beispielsweise Online-Surfgewohnheiten, Name mit Adresse und Zahlungsmittel oder Onlineeinkäufe, gespeichert. Aus all diesen Daten ergibt sich dann ein komplexes Bild aus denen ein Großhandel ableiten kann in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet und was man für den Moment gewillt ist einzukaufen. Mir hat dieser Ausflug zu denken gegeben, vielleicht sollten wir uns beim Einkaufen nicht nur Gewohnheiten, sondern auch von Intuition leiten lassen, dann würden wir es den Unternehmen schwerer machen und uns nicht direkt ausgeleuchtet fühlen.

Dritter Teil: Die Gewohnheiten von Gesellschaften

Im dritten Teil geht es um die Gewohnheiten von Gesellschaften. Nachdem nun schon die Gewohnheiten von Individuen und Organisationen von Duhigg beschrieben wurden, gestalten sich die Gewohnheiten von Gesellschaften wiederum ein wenig anders. In Gesellschaften geht es stets darum, Kontakte zu pflegen und mit Menschen zu kommunizieren. Diese sozialen Verhaltensweisen können auch Gesellschaften nutzen.

Im Falle von Bewegungen einer Gruppe von Menschen kommen genau diese sozialen Gewohnheiten zu tragen. Solche Bewegungen expandieren immer in einer Gemeinschaft, die oft auf losen Bindungen beruhen. Die Anführer einer solchen Bewegung vermitteln neue Gewohnheiten und diese verschaffen der Gruppe dann ein neues Identitätsbewusstsein und vermitteln das Gefühl, das eigene Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können. Zum anderen entstehen soziale Bewegungen oftmals nur durch lose soziale Bindungen. Jeder kennt es: Wirklich enge Freunde hat man wenige, viele Menschen im täglichen Umgang sind Bekannte, die man hin und wieder sieht und mit welchen man auf einer freundschaftlichen Ebene vertraut ist. Aber eben solche Bekanntschaften sind es, die neue Nachrichten wie Lauffeuer verbreiten lassen und durch die eine Art Gruppenzwang entsteht. Man will mitreden können und nicht als Außenseiter dastehen.

Solche Muster und Verhaltensweisen gepaart mit einem „starken“ Anführer, der einen klaren Plan vermittelt, lassen Bewegungen entstehen, die Verhaltensweisen auseinandersprengen, die mehrere Generationen angehalten haben: wie die Montgomery-Bewegung in den USA.

Der letzte Teil Duhigg’s Buches beschäftigt sich mit der Frage, ob wir wirklich Herr über unsere Gewohnheiten sind und diese unserem freien Willen entsprechen.

In diesem letzten Teil vergleicht Duhigg einen Mann der seine Frau im Schlafwandeln ermordet hat mit einer Frau, die spielsüchtig ist, ihr gesamtes Vermögen – und später noch ihr Erbe – verprasst. Während der Mann freigesprochen wurde, stellte man der Frau Schuldfähigkeit aus und sie musste das verspielte Geld zurückzahlen. Er stellt sich die Frage inwiefern eine Urteilsfindung zustande kommen kann und ob beide Verhaltensweisen auf Gewohnheiten beruhen.

Schlussendlich kommt Duhigg zu der Entscheidung, dass, wie in den vorherigen Kapiteln beschrieben, alle Gewohnheiten formbar sind und man sie somit bewusst steuern kann. Dennoch nimmt er den mordenden Mann in Schutz, da er von seiner Mordlust während des Schlafwandelns nichts gewusst hat, diese Gewohnheit somit auch nicht bewusst steuern konnte oder versuchen zu ändern. Die spielsüchtige Frau hält er im Gegensatz für schuldfähig, da sie wusste dass der Auslöser für die Gewohnheit darin besteht ins Casino zu gehen – und trotz dem dieser großen Verlockung nicht widerstehen konnte. Er ist somit im Einklang mit den Entscheidungen des Gerichts.

Die Macht der Gewohnheit | Fazit

Charles Duhigg’s Buch „Die Macht der Gewohnheiten“ bringt auf den Punkt worum es bei Gewohnheiten geht. Er beleuchtet Gewohnheiten aus jeder möglichen Lebenslage und vielen verschiedenen Blickwinkel. Das Buch bietet anhand von vielen Geschichten gute Beispiele, die den Rahmen dieser Rezension jedoch sprengen würden.

Im Allgemeinen fällt mein persönliches Fazit zu diesem Buch sehr positiv aus. Ich konnte viel daraus mitnehmen und es fiel mir nicht schwer mich mit den Sequenzen zu identifizieren. Es bleibt jedoch zu sagen, dass es ein typisch amerikanisches Buch ist, d.h. es gibt viele Abschnittswechsel zwischen den einzelnen Kapiteln und Geschichten. Unter diesen leidet der Lesefluss. Aber dies ist nur ein kleiner Makel an den man sich mit der Zeit des Lesens gewöhnen kann.

Schlussendlich kann ich dieses Buch allen empfehlen, die sich mit dem Thema Gewohnheiten spezieller auseinandersetzen wollen oder die alte „schlechte“ Gewohnheiten loswerden möchten. Durch sinnvolle Praxistipps am Ende bietet der Autor seinem Leser eine volle Entfaltungsfreiheit in der Bildung neuer Gewohnheiten.

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Buchrezension: Die Macht der Gewohnheit von Charles Duhigg

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Bildquelle Titelbild: Amazon / Piper Verlag