Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

    • Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

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      Training und Alkohol - Passt das zusammen? Wie ist eure Meinung darüber? Trinkt ihr? Wenn ja, wie oft? Generelle Abstinenz wird ja auch mit gesundheitlichen Nachteilen in Verbindung gebracht und viele Coaches sagen ja selbst, dass z.B. ein Gläschen Wein erlaubt ist ohne sichtlich die Erfolge zu schmälern.
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      "Perfection is achieved, not when there is nothing more to add, but when there is nothing left to take away." - Antoine de Saint-Exupery
    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Ich trinke unter der Woche im Normalfall kein Alkohol. Jedoch ab und an mal am Mittwoch ein Bier oder so.
      Am Wochenende hingegen trinke ich fast immer was. Aber immer in Massen. Meist so zwei Bier und ein Single Malt mehr nicht.
      Jedoch muss ich sagen, dass ich auch wirklich eusserst selten über die Stränge schlage. Übergeben wegen Alk habe ich ich mich mit 16 oder so einmal und dann nie mehr.
      Es gab aber eine Zeit da habe ich täglich 1 -1.5Liter Bier getrunken. Habe dann irgendwann die Bremse gezogen so von wegen Sucht und so.
      Daher gibt`s unter der Woche normalerweise nichts. Auf Hochtouren trinke ich Alkoholfreies Bier auf den Hütten, wegen der Regeneration nebst dem trinkt man auf +-3000 M.ü.M schnell mal zu wenig wegen der Höhenanpassung. Da muss man es dem Körper nicht noch schwerer machen.
      Don't tell people how to do things. Tell them what to do and let them surprise you with their results.
      Georg S. Patton (1885 - 1945

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    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      @ Quen

      Ja so gehts mir auch. Ich liebe das Zeugs und das seit rund 10 Jahren. Einmal Single Malt immer Single Malt. Ab und zu ein lecker Rum oder Gin aber sonst immer Single Malt oder auch gerne mal einen Bourbon oder ein Rye.

      @SonGoku
      Nun Alkohol als per se non-sense ab zu tun halte ich für falsch. Alkohol kann auch Vorteile haben. Sei es nun eine entspannende Wirkung oder auch Genuss. Sportler insbesondere BBler verzichten in sachen Genuss auf extrem viel. Da halte ich es nicht für falsch sich ab und zu mal was zu gönnen. Sonst brennt man unweigerlich aus.
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      Georg S. Patton (1885 - 1945

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    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Zum Glück kann ja jeder mündige Mensch seine eigenen Entscheidungen treffen. Mir war es nur wichtig aufzuklären und die so gern ignorierten Seiten der Volksdroge Alkohol, vor allem für den Sport, mal ins Licht zu rücken. Die allgemeine Akzeptanz einer Sache macht sie nämlich noch lange nicht gut! Sowas wird nur im Normalfall immer erst retrospektiv erkannt - wobei ich selbst das bei Alkohol anzweifle.
    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      das letzte mal war der 30.02.2014, an meinem Geburtstag und davor an Silvester und ein paar Tage danach.
      Jetzt wieder bis in paar Monaten/Wochen wenn man einfach mal wieder Lust hat, aber öfter als 10 mal im Jahr eigentlich garnicht garnicht. Meistens so alle 10-12 Wochen mal.

      Obwohl ich es versuche ganz zu lassen, aber manchmal will man mal einen heben und ich bin der letzte der ohne Alk nicht genauso drauf ist, wie die die einen im Tee haben.
    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Tetzel schön das du dich hier angemeldet hast.
      Du hast natürlich recht was die Wirkungen betrifft welche Alkohol im Körper auslöst. Mir ging es mehr um den psychischen Teil der Sache.
      Ich z.B. geniesse es wirklich wenn ich am Sonntag Abend mir einen Single Malt eingeissen kann und dazu in meinem Sessel Musik zu hören.
      Das gibt mir unglaublich viel. Da kann ich dann getrost darüber hinweg sehen, das dies meine Sportliche Leistungsfähigkeit etwas schmälert. Bin ja kein Profisportler.
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      Georg S. Patton (1885 - 1945

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    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Also erstmal: Das Video hat Sachen angesprochen, worüber man sich doch normalerweise keinen großen Kopf macht (z. B. Hormonhaushalt), fand ich schonmal jut die Sache von der Seite zu beleuchten und nicht den üblichen Kram abzuspulen, den man überall liest. Das Alkohol doof macht wissen wir doch alle...oder wussten wir es und habens vergessen, is ja auch wurscht *^^*

      Ich gehöre auch zu denen die ab und an mal ein Glässchen trinken. Wann ich das letzte mal wirklich volltrunken war ist aber auch aus meiner Erinnerung geflutscht. Und manchmal ist ja auch schwer nein zu sagen, muss man mal ehrlich sein. Gerade auf so angesprochenen Festivals oder wenn man mit den Jungs einen schönen Herrenabend macht, besonders wenn man wie ich eigentlich fast nur Nicht-Sportler zum engen Kreis zählt, da nimmt man sich halt mal nen Bier.

      Schätze solange man es wirklich bei dem ein oder anderen Drink in guten Abständen belässt, wird es jemanden der keine Profiambitionen hat nicht viel ausmachen etwas langsamer aufzubauen bzw. zu regenerien.

      Mich jedenfalls hat das Video doch ein wenig gestichelt und ich setzt mir jetzt mal den kleinen Anreiz meinen eh geringen Konsum auf Null zu schrauben und mal gucken, wie viel das ausmacht ;). Ob nur ein oder zwei Bier oder kein Bier dürfte ja wohl gesellschaftlich keinen Unterschied machen, für den Körper aber umso mehr, anscheinend.
    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Ohne jetzt eine Position einnehmen zu wollen (es bleibt ja jedem selbst überlassen) glaube ich nicht, dass 1-2 am WE sich negativ auswirken. Sollte man aber so ehrlich sein und es auch in der Bilanz berücksichtigen.

      Es gibt ja einige Stimmen die sagen, das ein geringer Konsum von Ethyl-Alkohol einen gesundheitlichen Nutzen bringt, insofern könntest du, Asator, bereits auf dem richtigen Weg gewesen sein

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      Health benefits of moderate alcohol use
      Moderate alcohol consumption may provide some health benefits. It may:

      - Reduce your risk of developing and dying from heart disease
      - Possibly reduce your risk of ischemic stroke (when the arteries to your brain become narrowed or blocked, causing severely reduced blood flow)
      - Possibly reduce your risk of diabetes

      Even so, the evidence about the possible health benefits of alcohol isn't certain, and alcohol may not benefit everyone who drinks. - Quelle: MayoClinic
      Dazu:
      - Drinking Alcohol And Benefits: medicalnewstoday.com/releases/…(this.href);return false;
      - Alcohol: Balancing Risks and Benefits: hsph.harvard.edu/nutritionsour…(this.href);return false;
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    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      Erstes Video, dass ich von dir sehen kann. Echt gut erklärt und deutlich artikuliert. :thumpup2:

      Alllohol ist aber ein ganz schwieriges Thema. Ich persönlich würde nie jemandem explizit eine Empfehlung zu dem Thema geben. Derjenige hält sich doch eh nicht dran. :biggrin:

      Im Bodybuilding hat Alkohol mit Sicherheit überhaupt nichts zu suchen. Wenn man da auch nur ein bisschen Erfolg haben will, sollte man an alle Schräubchen drehen. Und Alkohol ist bestimmt kein kleines.
      Im Sport allgemein hat Alkohol auch nichts zu suchen. Für mich (und auch viele andere) gibt es neben dem Sport aber noch ein Leben, dass sich nicht um PR, 3er Split oder Whey dreht. Und in dem Leben -ich schäme mich nicht dafür- gehört für mich ein Bierchen schon irgendwo dazu.

      Ich bin überzeugt, dass es in geringen Mengen, wie das berühmte Gläschen Rotwein am Abend, überhaupt keine negativen Einfluss auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit etc hat. Gibt ja auch genug Untersuchungen über die positiven Eigenschaften.
      Alles was darüber geht, bis zu der angesprochenen Rauschgrenze, kann man dann unter den Gesichtspunkten kritisch sehen aber ist irgendwo (für mich persönlich!) tolerierbar. Das ist dann bestimmt nicht mehr förderlich aber sooo schlimm auch nicht. Einfach am nächsten Tag einen km mehr laufen oder einen Satz mehr dranhängen.

      Alles was im Vollrausch mit morgendlichen Kater endet ist dann aber richtig scheiße. Da muss man glaube ich nicht diskutieren. Wenn ich zum Beispiel mein Training ausfallen lassen muss, weil ich mir die Getränke von gestern Nacht noch einmal durch den Kopf gehen lasse, hört der Spaß auf. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

      Das Beispiel mit dem Festival ist gut gewählt. Ich trinke relativ wenig Alkohol, weil ich (obwohl ich abends recht viel vertrage) fast immer einen heftigen Kater bekomme und für nichts mehr zu gebrauchen bin. Ich kann mir das zeitlich einfach nicht mehr leisten einen kompletten Samstag im Bett zu verbringen. Also versuche ich das ganze so gut es geht zu kultivieren (gruß an Songoku).

      "Feiern gehen" in Clubs etc geht bei mir ohne Alkohol auch überhaupt nicht. Die ganzen Zombies kann ich nüchtern überhaupt nicht ertragen. Wenn ich mal dancen gehe, dann brauch ich schon meinen Pegel -ok dafür schäme ich mich jetzt ein bisschen-
      Schau doch mal in meinem neuen Blog energyfoot.de/blog vorbei!
    • Re: Alkohol: Wie schlimm ist er wirklich?

      @gepostete Statistik von Furor aus Studie von Thun et. al 1997:

      ich denke, dass allgemein mehr Männer sterben die kein Alkohol trinken - egal an welcher Krankheit - an ganz anderen Ursachen liegt als daran, dass man kein Alkohol trinkt. Mal kurz überlegen, die Mehrheit der Männer in unserer Zivilisation die kein Alkohol trinkt ist wie charakterisierbar. Das sind meistens Männer in sehr hohem Alter kurz vor Ihrem Tod. Das sind Männer die an einer schweren Krankheit leiden und kein Alkohol trinken "dürfen". Das sind Männer die mehr oder weniger im Sterben oder mit einem relativ hohem Risiko zu sterben gerade im Krankenhaus liegen und dort natürlich kein Alkohol bekommen und trinken dürfen. Schließt das aus, dass sie Ihr früheres Leben Alkoholiker waren? Nein. Schließt das aus, dass sie vor der (vielleicht schon lang anhaltenden) Krankheit extensiv Alkohol gebechert haben? Nein. Zudem wenn solche Statistiken erhoben werden, geben dann manche Männer an, nicht, oder weniger zu trinken als es der Wahrheit entspricht? Oh, ja. Selbst wenn anonymisierung versprochen wurde (was hier bestimmt nicht der Fall ist)? Ja, selbst dann einige. Wurden gar in manchen Fällen des plötzlichen Versterbens wie z.B. bei einem Unfall die Familie/Verwandten des Toten zu dessen Trinkverhalten befragt und diese sagten in Trauer um ihr Familienmitglied -> kein Alkoholtrinker oder wenig, obwohl es doch schon mehr war?!
      Also aus dieser Statistik abzuleiten, dass gar Alkohol zu längerem Leben verhilft grenzt an Idiotismus. no offense vs furor - offense vs studie.