Iron body, iron mind: Die psychischen Effekte des Kraftsports

Iron body, iron mind: Die psychischen Effekte des Kraftsports
(Zuletzt aktualisiert am: 29. August 2018 )

Von Damian Minichowski | Benötigte Lesezeit: 18 Minuten |


Der mehrmalige Mr.Olympia-Gewinner und vielfach ausgezeichnete IFFB-Pro Ronnie Coleman sagte einst: „Everybody wants to be a bodybuilder but nobody wants to lift no heavy ass weights.“ Wenige Worte, große Bedeutung. Seit den 1970ern hing das Wort quasi in der Luft und wurde schon damals nur nur leise und voller Erfurcht in den Mund genommen. Damals hatte es noch diesen freakigen negativen Unterton, der erst im Laufe der darauffolgenden Jahrzehnten zunehmend gewichen ist und einer liberaleren Bedeutung Tür und Tor öffnete. Einen wesentlichen Beitrag hierzu dürfte auch ein bekannter Österreicher aus der beschaulichen Steiermark beigesteuert haben, dessen Lebensweg – geprägt von einer unterschütterlichen Erfolgsträhne – das geflügelte Wort in die Welt hinaustrug.

Fakt ist: Arnold Schwarzenegger hat dem Begriff des „Bodybuildings“ einen eindeutigen, persönlichen Stempel aufgedrückt. Doch Bodybuilding – und insbesondere Kraftsport – ist noch viel mehr, etwas, wovon jeder profitieren kann.

Doch am besten fangen wir einmal ganz von vorne an:

Es herrscht viel Verwirrung darüber, wer denn nun eigentlich ein „Bodybuilder“ ist und wer nicht. Doch man kann mit Fug und Recht behaupten, dass jeder, der in irgendeiner Form (subjektiv) schwere Gewichte stemmt bzw. hebt und dabei gleichzeitig das Ziel verfolgt, seinen Körper – optisch wie leistungstechnisch – zu verändern, als Bodybuilder bezeichnet werden kann. Bodybuilder – das heisst Körperbauer. Ob CrossFitter, Fitness-Junkie, Hardcore Pumper oder Powerlifter – wir alle sind Bildhauer und unser Körper ist der Granitblock, den wir behauen oder die Tonskulptur, die wir formen.

Nicht immer spielen die optischen Aspekte die hervorgehobene Rolle, aber niemand wird leugnen können, dass ihn das Training in einem weitaus tieferen Umfang geprägt hat, als es vielleicht den Anschein haben mag. Der Bauplan für die Maschine Mensch ist, wenn man einige mariginale Unterschiede außen vor lässt, nahezu identisch. Homogen. Wir alle haben ein pumpendes Herz, wir alle verfügen über ein Skelett und jeder von uns hat eine Nase, Ohren, Augen und einen Kopf (jedenfalls hoffe ich das jetzt mal). Manche sind dick, manche sind dünn. Einige sind von Natur aus stämmig, während andere wiederum wie Jack, die Bohnenstange, in die Höhe schießen und folglich über eine drahtige Gestalt verfügen. Und nur wenige sind von Natur aus muskulös – das sind die berühmt-berüchtigten „genetically gifted“ Mesomorphen. Auf der anderen Seite scheint es aber fast so, als würden in der westlichen Zivilisation viele gute Futteverwerter, also Personen mit endomopher Verlanglagung (>>“Die Dicken“<<), zu existieren.

„It isn’t where you came from; it’s where you’re going that counts.“ ― Ella Fitzgerald

Eigentlich handelt es sich bei einer solchen Behauptung um Bullshit. Bedenkt man, dass solche reinrassigen Körpertypen (Ekto-/Meso-/Endomorph) relativ selten auftreten und sich auch der Prozentanteil derjenigen, die krankheitsbedingt so geraten sind, im einstelligen Bereich bewegt.

Nüchtern betrachtet ist jeder von uns mit einer anfänglichen (oftmals gemischten) Ausstattung gesegnet und je nachdem, wie und auf welche Art man diese Ausstattung nutzt, verändern wir uns nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Dieses ganze Konzept kannten schon die antiken Griechen und sie nannten es Potentia – Potenzial. Es gibt nun gewisse Dinge, die es einem leichter machen sein Potenzial (das Unentwickelte; eine noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeit) zu enftalten bzw. zu erreichen. Natürliche Begabung (Talent) ist sicher eines davon. Ein weiteres ist die genetische Disposition (Genausstattung).

Oder um es simpel auszudrücken: Ich könnte mich dazu entschließen ein Sprinter zu werden. Egal ob ich ein Talent für das Sprinten habe oder nicht, egal ob ich die Genetik dafür habe oder nicht: Ich werde es nie erfahren, wenn ich nicht sämtliche Hebel in Bewegung setze und meine Ziele darauf ausrichte, es zu probieren. Ich könnte vielleicht der talentierteste Sprinter aller Zeiten sein, doch wenn ich stattdessen ein bewegungsfauler Buchmacher werde, der jeglichen Bewegung, beispielsweise in Form von Sport, meidet, dann werde ich es nie erfahren (und die restliche Welt schon garnicht).

Das realisierte Pozential welches uns allen innewohnt, ist die Summe unseres Talentes, unserer Genetik und unserem Willen, hart dafür zu arbeiten.

Iron body, iron mind – Die psychischen Effekte des Kraftsports

Der Geist befiehlt. Der Körper folgt.

Ein Punkt, der von vielen Seiten beim Kraftsport sträflich vernachlässigt wird, ist die mentale Komponente. Worauf will ich nun hinaus? Ganz einfach: Nur die Wenigsten von uns steigen in den Sport ein, weil sie genau wissen, wo sie in fünf oder zehn Jahren infolge des Trainings stehen werden. Klar, warum nicht ein paar Kilo Muskelmasse draufpacken und wie das Cover-Model von Men’s Health aussehen? Warum nicht wie Dwayne „The Rock“ Johnson oder Marky Mark Wahlberg herumlaufen? Natürlich hat man eine grobe Vorstellung davon, was man erreichen möchte, doch der Prozess des Muskelaufbaus ist ein dynamischer: Wir fangen an zu trainieren. Ein Monat geht vorüber. Zwei, dann drei Monate.

Es stellt sich heraus, dass die Dinge doch nicht so einfach sind, wie wir es initial angenommen haben. Der Körper scheint sich mehr oder weniger erfolgreich dagegen zu wehren, eine schnelle Adaption zu vollziehen. Viele werden durch diesen Prozess auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Traum von definierten Adonis in 3 Monaten? Für die meisten bleibt es ein Traum.

Die Spreu beginnt sich vom Weizen zu trennen.

Wer feststellt, dass er mehr Arbeit in seinen Traumkörper investieren muss, der wird seine Bemühungen steigern – oder relativ schnell aufgeben. Ein Großteil der ursprünglichen Fitness-Pilger, die sich auf den harten, beschwerlichen Weg gemacht haben, bleiben auf der Strecke (oder schludern monate- bis jahrelang nur herum).

Nach den ersten Jahren zeigt sich dann schließlich wer bereit ist Opfer zu bringen und wer lediglich eine „schnelle Nummer“ erhofft hat. Frohlocket, denn die Monate bzw die Jahre am Eisen werden schon bald sichtbare Spuren an den Körper derjenigen hinterlassen haben, die noch am Ball (Eisen) sind. Jedoch: Weitaus größere Veränderungen zeichnen sich nicht am Körper, sondern am Geist ab, denn:

Motivation is, what gets you started. Habit is what keeps you going.“

Wer die Zeit investiert und beharrlich an seinem gesetzten Ziel festhält – und diese auch nicht aus den Augen verliert – durchläuft eine Metamorphose, die ihn ähnlich einem perpetuum mobile am Laufen hält. Der Prozess des Trainings ist der Treibstoff, der das eigene Feuer am brennen hält und als ständige Nahrung für den unbändigen Hunger nach mehr – nach Perfektion – antreibt.

Nur wenige Kraftsportler behalten die Ziele, die sie sich zu Beginn ihrer Trainingskarriere gesetzt haben, in der originären Form bei. Die Messlatte wird schrittweise erhöht, die Ansprüche steigen. Erfolge bilden die Basis für weitere Bestrebungen. Sie zeigen einen Pfad auf, den man bereit ist zu gehen und wenn man schließlich einen Blick zurückwirft, wird man feststellen, dass man schon lange nicht mehr die Person ist, die man zu Beginn der Trainingskarriere war.

Der Körper folgt dem Geist, dem Architekten eures Lebens und das Training am Eisen fordert seinen Tribut. Stahlharter Körper? Ja, aber nicht ohne gestählten Geist. Es ist wie ein geschlossenes System, eine Art Kreislauf, die im Laufe der Zeit auf eure Art zu Denken einwirkt und euch dazu zwingt, euch weiterzuentwickeln. Die psychischen Effekte von Kraftsport und Bodybuilding beschränken sich aber nicht nur auf die Stunden im Gym.

Die Kultivation eues Geistes hilft euch auch in anderen Lebensbereichen und wappnet euch selbst für die härtesten Situationen im Leben. Doch was passiert zunächst augenscheinlich?

Eisen für körperliche Leistungsfähigkeit im Alter

Jeder, der für längere Zeit am Eisen trainiert, wird wissen auf welche geistige Entwicklung ich anspielen möchte. Es ist ein natürlicher Prozess, den jeder von uns durchläuft. Das Eisen hat Auswirkungen auf unseren Körper – ja – aber es formt auch den Charakter und führt zu immerwiederkehrenden Erfolgen, die in letzter Konsequenz dazu führen, dass man stets einen gesunden Appetit auf mehr behält. Gut reicht schon bald nicht aus und wird durch den Wunsch nach sehr gut ersetzt. Und was folgt nach sehr gut? Richtig: Exzellenz. Die pure Perfektion.

Peak-Performance

Jeder Mensch verfügt über rund 656 Muskeln in seinem Körper. Egal ob man Schwarzenegger oder Armstrong heißt. Ob Schmidt oder Müller. Ob Hänschen oder Gretel. Wir alle sind mit 656 Muskeln gesegnet und wie die Natur es nun einmal so will, folgt auf eine Phase des Wachstums auch irgendwann der Niedergang.

Nun, dieser Vorgang setzt dann an, wenn ein bestimmter Zenit erreicht wurde. Für den durchschnittlichen Homo sapiens dürfte das ungefähr im 30. Lebensjahr der Fall sein. Rein rechnerisch verlieren wir ab diesem Zeitpunkt im Laufe des nächsten Lebensabschnitts knapp 3-5 % an Muskelsubstanz pro Jahr. Natürlich nur wenn wir davon ausgehen, dass nichts dagegen unternommen wird. Spulen wir dann einmal dreißig Jahre nach vorne, dann ergibt sich damit ein Muskelmasseverlust von 30 % im Alter von 60 Jahren. Wir werden schwächer – unsere Körperkraft sinkt – aber das Gewicht steigt meistens noch. Logisch: wir werden nicht muskulöser, meine Freunde. Das Verhältnis von Muskelmasse und Körperfettanteil verschiebt sich zu Gunsten des Letzteren. Wir werden dicker, weicher und schwammiger.

Dem Verfall entgegenwirken

Doch was kann man angesichts einer solchen, gewiss nicht rosig aussehenden, Zukunft machen? Der Schalter muss im Kopf umgelegt werden. Wir müssen unsere Komfortzone verlassen und Etwas tun. Wir müssen uns fit halten, denn nur so werden wir auch im Alter fit und agil bleiben können. Und ich weiß nicht wie es mit euch ist, aber ich möchte auch später noch unabhängig sein und mich selbst versorgen können.

Kraftsport ist so ziemlich die effizienteste Option, die uns offen bleibt. Das Training mit Gewichten wirkt nicht nur dem Abbau entgegen, nein: es verschiebt den Muskelmasse:Fett-Anteil in günstigere Bahnen und verhindert damit gleichfalls die unweigerliche Fettzunahme. Doch was passiert unter der Haube? Unter der Karosserie? Ich sags euch…

Iron body, iron mind: Die psychischen Effekte von Kraftsport

Wen der Artikel bisher noch nicht davon überzeugt hat den gluteus maximus (= euren Hintern) zusammenzukneifen und endlich Nägel mit Köpfen zu machen, den sollten die folgenden paar Zeilen dazu anleiten (schert euch!).

Wir leben heute in einer hektischen Zeit, in der vielleicht nicht unbedingt der physisch Stärkere regiert (jedenfalls nicht außerhalb der Kneipe), man aber doch sehr schnell zum Spielball der Gesellschaft wird. Zu wissen, wer man ist, was die eigenen Ziele sind und wohin man möchte, ist neben einer gesunden Portion Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen und der Fähigkeit auch einmal Nein zu sagen, von unschätzbarem Wert. Kraftsport ist vielmehr als das Herumspielen am Nachmittag/Abend mit Gewichten, auch wenn es für die meisten zu Beginn eben genau das ist: ein Zeitvertreib mit gewissen Ambitionen. Doch je tiefer man sich mit dem Konzept beschäftigt und je „hungriger“ man wird, desto mehr und mehr wird diese Formel zu einer Art „Lebenskonzept“ – eine Philosophie.

Schon bald wird euch der Kraftsport – wenn ihr nur lange genug dabei seid – mehr abverlangen, als ein paar popelige Stunden in der Woche im Studio. Es ist eure Entscheidung, ob es sich dabei um eine Bereicherung oder eine Belastung handeln wird. Bodybuilding ist mehr als Muskelwachstum. Es ist Organisation und Wille. Es ist bewusstes Leben – jeden Tag. Training, Ernährung, Regeneration. Ein permanentes Wechselspiel zwischen emotionalen, körperlichen und mentalen Aspekten im Leben eines Athleten. Wahr: Es fängt an mit Fitness, entwickelt sich aber schon bald zu einer „Choice of Life“.

Persönliche Verantwortung

Seid ehrlich: Wie viele von euch sind nicht bereit im Alltag die Verantwortung für ihr Tun und Handeln – oder ihr Nicht-Tun und ihr Nicht-Handeln – zu übernehmen? Wir leben in einer Welt, in der Gewinne privatisiert und Verluste verstaatlicht werden. Sobald etwas gelingt, sind alle bereit die Lorbeeren einzuheimsen und ihren Scheffel ins rechte Licht zu rücken. Doch sobald sich die Dinge zum Schlechten entwickeln und etwas wortwörtlich „in die Grütze“ geht, sucht man vergebens nach demjenigen, der die Sache zu verbockt hat. In der Politik werden Bauernopfer ausgesucht – den schwarzen Peter bekommen andere. Kollegen werden angeschwärzt, nur damit man selbst mit heiler Haut davon kommt. Nächstenliebe? Ach was. Nach mir die Sintflut!

Es liegt in der Natur des Athleten, dass er sukzessive mit seinen Erfolgen und Niederlagen wächst. Es fängt an mit der Trainingsgestaltung, erstreckt sich über das Konzipieren von Trainingsplänen bis hin zur Periodisierung. Früher oder später ist man gezwungen sich über die eigene Ernährung Gedanken zu machen. Wann sollen welche Mahlzeiten in welcher Menge konsumiert werden? Wann ist der Tag ausgebucht und wann muss man umdenken? Welche Supplemente sollen zum Einsatz kommen? Kaum ein Athlet wird bereits zu Beginn in den Genuss eines Profi-Coaches kommen, der ihm all die viele Arbeit und Planung abnimmt. Die Gedanken kreisen permanent um das Training und die Ernährung. Habe ich ausreichend Regeneration? Sollte ich ein Nickerchen vor dem Workout einlegen? Und wie stelle ich meine persönliche Motivation sicher? Wie schaffe ich es langfristig am Ball zu bleiben und nicht vom rechten Weg abzukommen? Eine ganze Menge Fragen, doch wer liefert die Antworten?

Du!

Hier wird deutlich: Es gibt keine andere Möglichkeit, als Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen. Wenn die Erfolge ausbleiben und man sich umsonst abrackert, dann wird es vornehmlich an einem selbst liegen. Entweder hat man nicht alles bedacht oder Fehler in der Planung und Durchführung gemacht. Änderungen sind vonnöten. Dieser zentrale Aspekt des „Übernehmens von Verantwortung“ wird durch den Sport immer wieder auf eine harte Probe gestellt – und das nicht ohne Folgen, denn das wird auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Man lernt, für seine Fehler geradezustehen. Aber was noch viel süßer ist: Man wird auch die Erfolge auf das eigene Tun und Handeln zurückführen.

Merke: Nichts schmeckt besser, als Erfolg.

Durchsetzungsvemögen

Seit einigen Jahren boomen vielerorts Trainingsseminare, die ihren Teilnehmern vermitteln wollen, wie diese im Alltag die Kontrolle über ihr Leben übernehmen können. Neben der Fähigkeit Nein zu sagen, lehren die Veranstalter aber auch wie man seine eigene Meinung gegenüber den Mitmenschen durchsetzen kann. Durchsetzungsvermögen, das ist die Fähigkeit für seine Ziele und Ansichten einzustehen, auch wenn einem nicht immer die Sonne entgegen scheint. Nicht immer sind solche Wege ohne Hindernisse, nicht immer sind sie problemlos zu gehen. Eigentlich ist oftmals das Gegenteil der Fall: es erfordert Mühe und Geduld. Sprunghaftigkeit und dem Folgen von Launen sind jedoch nicht nur im Alltag tödlich, sondern auch im Training (z.B. wenn man ständig zwischen Trainingssystemen und Übungen hin- und herspringt).

Klar ist: Durchsetzungsfähigkeit ist wichtig und essenziell, doch warum für etwas Bezahlen, wenn man es infolge des engagierten Kraftsports auch als Dreingabe im All-Inclusive-Bundle haben kann? Ein Kraftsportler und Bodybuilder kommt im Laufe der Zeit gar nicht darum herum, sich ein dickes Fell und eine gehörige Prise Durchsetzungsvermögen zuzulegen – es ist ein Nebenprodukt des Trainings. Nur wer sich durchsetzen kann, wird auf Dauer im Training die nötige Intensität an den Tag legen können, ohne daran kaputt zu gehen.

Intensität und Durchsetzungsvermögen – der Sieg von grauer Substanz gegenüber kalter Materie, ist im Training Alltag und ohne diese Fähigkeit wird man schon bald auf Plateaus stoßen, die den Trainingsfortschritt zum erliegen bringen. Um diese Stagnationsphase zu überwinden, aber auch um Muskelwachstum generell anzuregen, muss der Athlet darin geübt sein, seine Grenzen und Limits permanent neu auszuloten. Das optimale Training wird ihm absolut alles abverlangen und ständig herausfordern, die Messlatte höher anzulegen, um Peak-Performance zu gewährleisten.

Und diese Aspekte ziehe ich mir nicht bloß aus den Fingern, denn mittlerweile ist an zahlreichen Stellen empirisch in der Literatur belegt: Bodybuilder berichten darüber, wie ihnen der Sport dabei geholfen hat, persönliche Charakterschwächen (z.B. Schüchternheit) abzulegen – und das obwohl dies sicher nicht die ursprüngliche Absicht derjenigen war, als sie mit dem Training anfingen. Der Eisensport formt nicht nur den Körper, sondern auch den Charakter.
No excuses“ – Kompromisse im Training gibt es nicht und jeder Tag bietet eine neue Herausforderung. Es gibt keine Abkürzung, man kann nicht drüber hinweg springen oder unten hindurchtauchen. Ausweichen ist keine Option. Was also bleibt ist der direkte Weg hindurch und entweder ist man bereit, die Mühe auf sich zu nehmen, oder man wird schnell feststellen, dass der Traum eben das bleibt: ein Traum. Der Wille muss stärker sein als das Fleisch – der Wille muss sich durchsetzen.

Doch die Kultivierung des Durchsetzungsvermögens hat noch einige weitere, positive Effekte. Das gute Körpergefühl – die externe Wahrnehmung des eigenen Körpers nach einer intensiven Anstrengung hinterlässt ein positives Selbstbild. Dieses Konzept wird – wie bereits zuvor diskutiert – auch auf andere Lebenssituationen transferiert und beschränkt sich nicht länger nur auf das Studio. Menschen, die Biss im Workout zeigen, neigen auch dazu in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im Beruf, durchsetzungsfähiger zu sein. Letztlich ist es der Wille, der über den Körper gebietet und ihn formt. Und es kommt nicht von ungefähr, dass Albert Bandura – ein weltbekannter, kanadischer Psychologe – die Annahme äußert, dass Personen mit hohem Selbstvertrauen eher dazu bereit sind, die persönliche Kontrolle über Situationen und Verhaltensweisen zu übernehmen – auch außerhalb des Sports und körperlicher Aktivität.

Wenn Ihr den Stahl bändigen könnt, dann dürftet ihr auch gute Karten haben, euch im Alltag durchzusetzen. Das Rüstzeug dazu habt ihr allemal!

Persönliches Selbstvertrauen

Wer seine Ziele im Training – einen muskulösen, starken Körper – erreichen möchte, für den sollte bereits jetzt klar sein: Es reicht nicht aus, sich dieses Ziel zu setzen – man muss auch alles Erdenkliche dafür tun, dieses Goal zu erreichen. Wurde Rom an einem Tag erbaut? Nein. Hat Da Vinci sein Lebenswerk innerhalb von einer Woche geschaffen? Nein. Hat Einstein die Relativitätstheorie im Laufe einer Stunde elaboriert? Nö.

Zuerst war die Vision oder Theorie und erst dann folgte die Umsetzung. Und wie man vielleicht auch annehmen kann, handelte es sich dabei meistens nicht um eine problemlose Abfolge von Ereignissen. Die Hürden, die es zu nehmen galt, waren gespickt mit Stolpferfallen, Hindernissen und Problemen und – ja, auch das – Fehlschlägen.

Die Kunst, sich ein Ziel zu setzen und dieses in mehrere Teilziele („chunks“) zu unterteilen, die wiederum selbst geprägt sind von Phasen der Problemlösung, ist eine Fähigkeit, die man sich im Laufe seines Lebens aneignen muss. Entweder man tut es, oder man bleibt ein Taugenichts und ewiger Drückeberger. Genauso, wie man die Verantwortung für seine Handlungen übernehmen muss, so obliegt es auch einem selbst an der Verwirklichung seiner Träume und Ziele zu arbeiten – jeden Tag. Der eigentliche Clou an der Sache ist aber jener: Erfolge bilden die Basis für weitere Erfolge. Es handelt sich um einen Kreislauf, der die Erfolgreichen weiterhin erfolgreich sein lässt, während die Pessimisten sich in ihrem eigenen Leid und ihren Problemen suhlen.

Der Kraftsport kann einem Athleten als eine generierende Erfolgs-Maschinerie dienen. Ihr möchtet definiert sein? Ihr macht eine Diät und setzt euch mehrere Teilziele der Gewichtsreduktion. Ihr wollt aufbauen, dann setzt ihr euch das stetige Ziele jeden Monat ein Kilo mehr auf die Waage zu bringen. Egal ob euer Ziel letztlich darin besteht, die Wettkampfbühne zu rocken, ob ihr beim Foto-Shoot wie ein junger griechischer Gott aussehen oder ob ihr am Strand eine gute Figur machen wollt – der Weg (über Teilziele) ist das Ziel. Die Erfolge, die ihr im Laufe eurer Trainingskarriere feiert, lassen euer Selbstvertrauen steigen. Vielleicht seid ihr vor eurer Transformation ständig in geduckter Haltung mit eingezogenen Schultern durch das Leben gerannt oder vielleicht seid ihr ständig ins Stottern geraten, wenn man euch überraschend ansprach. Nun, ich sag euch was: Nach ein paar Monaten oder Jahren dürften diese Dinge passé sein. Es gibt genug Studien im Kraftsportbereich, die sich mit den psychologischen Auswirkungen des Trainings beschäftigen und sie alle zeigen in eine bestimmte Richtung: Eisensportler berichten über ein gestiegenes Selbstbewusstsein, seitdem sie angefangen haben, mit Stahl zu hantieren. Und sie weisen generell bessere Werte im Bereich des Selbstbewusstseins auf, als Nicht-Sportler. Kopf hoch, Bauch rein, Brust raus!

Das persönliche Goal-Setting im Training, das kontinuierliche Überprüfen von Ist- und Soll-Zuständen und das permanente Überwinden von Hindernissen generiert Erfolge und sorgt für ein ausgeprägteres Selbstbewusstsein, eine „Ich kann“-Mentalität, die wie eine Flut in andere Bereiche des alltäglichen Lebens überschwappt: Ihr könnt 200 kg heben oder 150 kg beugen – warum solltet ihr also auch nicht die Hindernisse im Alltag überwinden können?

Euch ist nichts in den Schoss gefallen und wenn ihr euch an den Beginn eurer Karriere zurückerinnert, wisst ihr noch ganz genau, wie ihr damals mit der freien Stange angefangen habt, zu heben. Es war nicht immer einfach und sicher auch nicht angenehm, aber IHR habt dafür gearbeitet. Jeden Tag, jede Woche und jeden Monat. Jahr für Jahr. Es gab nichts geschenkt und wenn ihr euch im Spiegel betrachtet, dann wisst ihr ganz genau auf wen ihr diesen Erfolg zurückführen könnt. Alles in möglich, wenn man sich reinkniet und hart dafür arbeitet. Dieses Einstudieren von „positive thinking patterns“ hinterlässt euch mit einem Hunger nach mehr und sie stellen eine Art Automatismus dar – einen Erfolgskreislauf der letztendlich den eigenen Antrieb für noch mehr Selbstvertrauen darstellt.

Ihr wollt etwas bestimmtes? Klar, könnt ihr haben – ihr wisst es. Aber ihr wisst auch, dass ihr dafür arbeiten müsst. Es liegt an euch – und nur an euch!

Engagement

Es gibt mehrere Wegbereiter für Erfolg. Zwei der Prominentesten dürften aber mit aller Sicherheit Geduld und Disziplin sein. Wahr ist: Es macht nur dort Sinn zu warten, wo vorher gesät wurde. Diese Konzepte gelten nicht nur im richtigen Leben, sondern auch beim Training. Wir leben in einem Zeitalter, in der die Jugend mit einer relativ niedrigen Frustrationsgrenze gesegnet ist. Wo Internet, Fastfood und reiche Eltern regieren, möchte man am liebsten alles in großen Mengen und am besten sofort. „Immediate Gratficiation“ nennt man das – sofortige Belohnung. Was nicht sofort belohnt wird, ist in den Augen vieler oftmals auch keine Mühe wert; man möchte am liebsten ein „Instant Feedback“.

In seinem Buch „How we decide“ erläutert Jonah Lehrer, auf welcher Basis der Mensch seine Entscheidungen trifft und auf welcher Art und Weise die komplexe Bio-Maschine, in der wir alle sitzen, funktioniert. „Klar,“ werden nun einige von euch aufschreien, „ich weiß wie ich entscheide. Es ist mein freier Wille und sonst nichts.“ Die Realität gestaltet sich aber weitaus vielschichtiger, als man vielleicht annehmen könnte:

Die neurochemischen Prozesse, die sich in unseren Köpfen abspielen, sorgen jedes mal wenn wir ein positives Erlebnis erleben – oder eine Belohnung erhalten – für ein wohlig-angenehmes Gefühl, welches wir einer vermehrten Serotoninausschüttung zu verdanken haben. Jedes Mal, wenn wir diese positiven Gefühle erleben, verstärkt der Körper die Serotoninausschüttung. Umgekehrt wird die Ausschüttung reduziert wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die keine Belohnung oder keine angenehmen Gefühle hervorruft. Oder noch schlimmer: wenn wir mit negativen Konsequenzen aus der Handlung zu rechnen haben. Das führt dazu, dass Tätigkeiten mit positiver Assoziation tendenziell öfters durchgeführt (mehr Serotonin) und Arbeiten mit einer negativen Assoziation tendenziell seltener durchgeführt werden (bis hin zur Aversion, also dem Vermeiden der Tätigkeit).

Wir haben es mit dem selben Mechanismus zu tun der Kokainsüchtige eben kokainsüchtig macht, der Alkoholkranke an die Flasche bringt oder Schokoholics dazu verleitet, sich tafelweise Süßkram reinzuballern. Wann immer wir eine sofortige Belohnung erhalten, freuen wir uns und wiederholen es so schnell wie möglich. Und wenn etwas mehr Arbeit erfordert und nicht ad hoc belohnt wird, erscheint es nicht unserer Mühe wert.

Nun, es ist recht faszinierend, dass gerade Bodybuilder und Kraftsportler eine Fähigkeit entwickeln, die es ihnen erlaubt durch temporären Verzicht (z.B. schweres Training, statt am PC zu zocken; kcal-Restriktion statt Völlerei) in den Genuss größerer Erfolge zu gelangen. Muskelaufbau ist kein Tagesgeschäft und es bringt absolut gar nichts, die Dinge übers Knie zu brechen. 5-8 Stunden Training am Tag sind in den meisten Fällen weder zielführend, noch machbar (es sei denn, man ist Profisportler oder arbeitslos, aber dann gelten sowieso andere Umstände).

Dieser Prozess des „body buildings“ lässt sich einfach nur derart beschleunigen – Disziplin und Geduld sind Schlüsselfaktoren, auf die es ankommt. Der ambitionierte Bodybuilder lernt, dass die Mühe von heute die Früchte der Arbeit von morgen sind. Anders als bei dem Konzept der „immediate gratification“ lehrt uns der Sport, dass sich die Arbeit heute lohnt, nur damit wir morgen besser dastehen (und die Belohnung einheimsen! Nämlich einen wohlgeformten Körper). Es ist die Welt der „Delaying Gratification“ – der verzögerten Belohnung.

Wer ein bestimmtes „level of excellence“ im Training erreichen möchte, der muss sich ständig dazu motivieren, regelmäßig zu trainieren. Er muss auf seine Ernährung achten und ausreichend ruhen – und das selbst wenn er nicht sofort das Ergebnis dieser Dinge sieht. Er muss darauf vertrauen, dass es sich lohnt all die Arbeit auf sich zu nehmen und über einen längeren Zeitraum „durchzuziehen“.

Wer das Konzept der „Delaying Gratification“ nicht lernt (verlernt oder nie gelernt hat), der wird nach Fehlschlägen die Flinte schnell ins Korn werfen. Der Kraftsportler jedoch, der gelernt hat, dass sich das ernsthafte Engagement lohnt, wird dort triumphieren, wo Otto Normal aufgibt. Und gegebenenfalls auch mit mehreren Anläufen.

Die Praktische Perspektive & die physische Identität

Diesen Aspekt habe ich stellenweise schon im letzten Unterkapitel aufgegriffen. Wie Blair Whitmarsh treffend formuliert: Wir leben in einem „fast food age“ mit „fast food mentality“. Kein Schwein will warten und jeder will alles sofort, ohne auch nur einen Finger dafür krumm zu machen. Für Kraftsportler und Bodybuildier ist das Warten jedoch eine Tatsache, ein „fact of life“.

Wer langfristig dabei bleiben möchte, der muss auf dem Sport – seinem Training – mehr machen, als nur „die Crux, trainieren zu müssen“. Wer keinen Spaß und keine Freude am Training empfindet, der wird früher oder später damit aufhören und die Motivation verlieren. Engagement, Beharrlichkeit und Progressivität sind absolute Schlüsselelemente. Merke: Wollt ihr etwas schaffen, müsst ihr euch mit Herz und Kopf in die Dinge hineinknien. Ihr müsst sie leben, ihr müsst sie atmen. Ihr müsst Opferbereitschaft zeigen, denn nur dann könnt ihr einen Grad an Exzellenz erreichen, von dem andere nur träumen können.

Diese mentalen Fähigkeiten werden von Outsidern nur allzu häufig unterschätzt, dabei sind sie oftmals von entscheidenderer Natur, als die schiere Körperkraft. Doch insbesondere in diesem Bereich bietet das harte Training einige interessanten Einsichten in die eigene Psyche: Bodybuilding schult die psychische Identität.

Was meine ich konkret damit? Wieder ist es Whitmarsh, auf den ich in diesem Abschnitt zurückgreife: jeder von uns erlebt sich auf dreierlei Weise:

  • Das erlebte Selbst
  • Das reale Selbst
  • Das ideale Selbst

Das erlebte Selbst gibt an, was man von sich selbst hält, während das reale Selbst zeigt, wie man auch tatsächlich ist. Wer trainiert, der hat aber auch ein Bild von sich im Kopf, wie er aussehen möchte, also ein Ideal, dem er nachstrebt. Kraftsport hilft einem Athleten dabei, eine kritische aber durchaus reale Selbsteinschätzung an sich selbst vorzunehmen, seine Grenzen zu evaluieren und seine Limits zu kennen. Zwar besteht durchaus die Gefahr, dass man sich verrennt und eine verzerrte Selbstwahrnehmung daraus resultiert, doch kann hier insbesondere das Einholen objektiver Meinungen (z.B. Trainingspartner, Coach, Familie & Freunde) bei der Bestandsaufnahme behilflich sein.

Zu wissen, wo die eigenen Schwächen – und Stärken – liegen, hilft bei der Definition der eigenen Persönlichkeit, des eigenen Selbst – doch es hilft vor allem dabei, das eigene Potenzial zu entwickeln. Natürlich gibt es auch negative Fälle wo die eigene Wahrnehmung zwischen realem Selbst und erlebtem Selbst erhebliche Mängel aufweist (z.B. der Typ im Studio, der zu denken scheint, er wäre der King, obwohl er eigentlich nichts vorzuweisen hat), aber genau deshalb soll man auch die Meinung anderer einholen.

Warum ist das aber wichtig? Ganz einfach: die physische Identität stellt die Basis für alle weiteren entscheidenden mentalen Fähigkeiten im Kraftsport dar: das Goal-Setting, Entspannung, Visualisation, Konzentration und Selbstvertrauen. Gerade deswegen ist eine kritische Würdigung des eigenen Selbst quasi unerlässlich für die körperliche und charakterliche Entwicklung.

Schlussbetrachtung

Ich habe anhand dieses recht umfassenden Artikels versucht, den Begriff des Potenzials und seiner Realisiation greifbar zu machen. Wäre Arnold Schwarzenegger ein guter Polizist geworden, so wie es sein Vater für ihn angestrebt hat? Wir wissen es nicht. Wäre Michael Schumacher ein guter Immobilienmakler gewesen? Auch das wissen wir nicht. Und wäre Steven Seagal ein guter Pantomime geworden? Nun, auch das wissen wir nicht… äh Moment. Der Meister der Mimik und Pantomime? Lassen wir das lieber…

Worauf ich hinaus will: Innewohnendes Potenzial wird niemals realisiert, wenn man nicht bereit ist, dafür etwas zu tun. Egal ob man talentiert oder genetisch gesegnet ist: letztlich wird derjenige, der hart für seine Lebensziele arbeitet, den faulen Talentierten und genetisch Gesegneten „outperformen“. Vielleicht wird es nicht leicht. Ach was: Gewiss wird es das nicht, doch dafür erhält man eine gewisse Wertschätzung für die Früchte seiner Arbeit. Diese Überlegungen lassen sich ausnahmslos auf die Welt des Kraftsports und Bodybuilding – und vice versa – übertragen: Ihr könnt noch so eine gute Veranlagung haben, ihr könnt noch so stark sein – ohne Training (oder bei halbgarem Training) werdet ihr stets unter eurem Potenzial bleiben: ein ungeschliffener Rohdiamant.

In einem weiteren Gedankengang habe ich ferner versucht aufzuzeigen, welche benefitären Effekte der Kraftsport im Alter (physisch) und auf den Geist (psychisch) des Trainierenden haben kann. Wie ihr gesehen – und vielleicht auch schon am eigenen Leib erlebt habt – sind die Effekte mannigfaltiger Natur und umfassender, als vielleicht ursprünglich angenommen:

Zuerst profitiert das Training – und dann sämtliche anderen Lebensbereiche! Es beginnt beim Engagement, der Disziplin und Geduld („delayed gratification“!) und erstreckt sich darüber hinaus auf das eigene Selbstvertrauen, der Übernahme von Verantwortung für das eigene Tun und Handeln und das Durchsetzungsvermögen. Bodybuilding hilft bei der Persönlichkeitsentwicklung und bei der Wahrnehmung der eigenen physischen Identität.

Es handelt sich um nicht weniger als entscheidende Charakterzüge, die im sozialen und beruflichen Kontext von eminenter Wichtigkeit sind und euch bei dem Erreichen eurer persönlichen und karrieretechnischen Ziele behilflich sein können. Baut eurem geschärften Geist einen Tempel, in dem er mit Würde leben kann. Tut euch selbst einen Gefallen – fangt an Eisen zu stemmen, verdammt nochmal!


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Über Damian Minichowski

Damian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

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Bildquelle Titelbild: Fotolia / andy_gin