…wenn die Logik nicht greift – Teil IV: Training für Gewichtsverlust

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Der Artikel hat mit Sicherheit einige Wochen auf meiner Platte gelegen – und bevor ich es noch vollkommen vergesse, wird es Zeit das gute Stück in den Raum zu werfen. Kiefers fabulöse “When logic does not apply”-Reihe endet somit auch mit dem vierten Teil, der sich mit einer recht interessant anmutenden Frage beschäftigt: Reicht es aus für eine Gewichtsabnahme einfach nur mit dem Sport anzufangen? Reicht simples Training – also mehr Bewegung – aus, um das Körperfett zu senken, eine schlanke Taille zu erhalten und somit seiner Idealfigur ein Stück näher zu kommen? 

Nun, rein logisch betrachtet macht das ja Sinn. Mehr Bewegung = mehr kcal-Verbrauch = höheres Kaloriendefizit (Energiemangel) = Gewichtsabnahme. Korrekt? Joa, aber wir wären hier ja nicht bei “when logic does not apply” wenn die Logik auch wirklich “applien” würde. Wie immer habe ich mich auch in diesem Installment durch eine Reihe von Studien gekämpft, um dem guten John Kiefer durch den verworrenen Pfad der Fitness- und Ernährungsmythen zu folgen – und mit +60 angeführten Studien macht es uns Kiefer gewiss nicht leicht.

Warum Training alleine, also ohne eine signifikante Ernährungsumstellung, euren Körper nicht derart formen wird, wie ihr es euch vielleicht erhofft, lest ihr aber am besten selbst. Für Research-Fanatiker habe ich mir desweiteren die Mühe gemacht und sämtliche Studien herausgesucht. Letzteres findet ihr am Ende des Artikel. GL & HF.

…wenn die Logik nicht greift – Teil IV: Training für Gewichtsverlust

aus dem Englischen von N.D. “Furor Germanicus” M. / copyright by elitefts.com/ John Kiefer 
 

Der Beginn des Jahres gibt immer für all jene, die ernsthaft am trainieren sind, massig Gründe sich zu ärgern. Zu Tausenden strömen Leute ohne Ziel und ohne Motivation in die Studios aber mit der festen Absicht, die nur darauf abzielt weitere 30-40 Euro in eine Studiomitgliedschaft zu buttern, die am Ende eh für nur 3 Wochen in Anspruch genommen wird. 

Die ganzen Anfänger bilden einen menschlichen Brei, der quasi dahinfliesst, sich wahllos die Kurzhanteln einverleibt und über sämtliche Maschinen ergießt oder – noch schlimmer – sich mit zertifizierten Coaches,  deren Rettungsringe als ein ganz neuer anatomischer Typus durchgehen würden (Hüftbrüste!), in die Bresche wirft.  Diese Leute haben nicht den blassesten Schimmer, wieso sie sich in dieser unechten Magazinrealität namens Studio befinden  – mit Ausnahme der Gewissheit, dass auf der anderen Seite des Crunch-Sets – oder des achtwöchigen Bootcamps – der Erfolg in Form des lang ersehnten Gewichtsverlustes auf sie wartet.

Und die Experten unterstützen diese Behauptungen mit felsenfestem Support: das Training erfordert Extra-Arbeit. Und Extra-Arbeit erfordert Extra-Energie. Diese Extra-Energie – in Form von Nahrung – ist der ausschlaggebende Grund, weshalb die Menschen überhaupt fett sind. Also bewirkt das Training in letzter Instanz, dass man schlankerer wird.

So verlockend diese Logik auch ist, so ignoriert sie doch einen wichtiges Faktum des menschlichen Körpers: der menschliche Körper ist in der Lage mit unterschiedlicher Effizienz zu arbeiten. Vom Standpunkt eines Physikers aus stellt der Körper lediglich ein Heizkraftwerk dar – eine weitaus komplexere Version dessen, was sich in eurem Auto befindet. Manchmal ist der Fahrleistung günstiger – mehr Distanz bei geringerem Verbrauch. Unser Körper funktioniert in etwa ähnlich und dies habe ich auch im letzten Teil dieser Artikelserie angesprochen (“…wenn die Logik nicht greift – Teil III: Eine Kalorie ist eine Kalorie“). Und dieser Artikel zeigt ganz eindeutig, dass eine Kalorie eben nicht gleich eine Kalorie ist.

Die Idee

Training & Bewegung – ohne Anpassung der Ernährung – reicht bereits aus um einen Gewichtsverlust herbeizuführen.

Die Logik

Sport verbraucht mehr Energie als andere normale, alltägliche Aktivitäten (z.B. herumsitzen, Videospiele spielen etc.), was im Endeffekt dazu führt, dass überschüssige Kalorien verbrannt werden. Die führt zu einem Energiedefizit – die Pfunde schmelzen weg.

Die Realität

In einem Zeitraum von zirka 9 Monaten führt ein in Angriff genommener Gewichtsreduktionsplan, sofern er nicht von einer Ernährungsumstellung begleitet wird, zu einem Gewichtsverlust von nahezu nullkommanix. Präziser: Training und Sport selbst verursacht keinen signifikanten Gewichtsverlust per se.

Ich werde hier jetzt nicht über die Wissenschaft der menschlichen Effizienz referieren. All das habe ich bereits im letzten Teil der Serie abgedeckt – und, wenn wir jetzt mal ehrlich sind – können wir den Gedanken, das Sport alleine einen Gewichtsverlust herbeiführt, viel leichter widerlegen, als unter Berücksichtigung der thermodynamischen Regulation des Körpers.

...wenn die Logik nicht greift - Teil IV: Training für Gewichtsverlust

Exercise. Poor mans surgery? Ja, aber nicht ohne begleitende Ernährung.

Denn wenn dem so wäre, dass Training alleine ausreichend wäre um einen signifikanten Gewichtsverlust zu verursachen, könnte man ein ganz einfaches Experiment durchführen, um die Menge zu determinieren: Man nehme eine Gruppe von Personen und weise sie an, rein gar nichts zu machen – das wäre dann unsere Kontrollgruppe. Jetzt nehme man eine zweite Gruppe, die beinahe alles wie gehabt hält, nur mit der Ausnahme, dass sie zusätzlich eine bis zwei Stunden pro Woche Sport treibt. Beide Gruppen sollten jetzt ihre Kaloriezufuhr auf einem identischen Level wie vor dem Experiment halten.

Dafür muss man jetzt kein Einstein sein. Die Kontrollgruppe würde natürlich im Verlauf der Testperiode niemals an Gewicht verlieren – und sie tut es auch nicht.  Die andere Gruppe, also jene die Sport treibt, müsste in dem Zeitraum bereits steinharte Waschbrettbäuche, eine gemeisselte Brust oder gar schlanke, einladende Hüften und muskulöse Arme haben. 

Das ist die Versprechung eines jeden “Exercise-only”-Programms, aber – und das ist das interessante – unsere trainierende Gruppe muss irgendwo im Verlauf ihrer Sportkur einem Haken auf dem Leim gegangen sein. Am Ende der Testphase waren Körpergewicht und -fettgehalt auf einem identischen Niveau, wie zum Beginn des Experiments.  Und versteht mich nicht falsch: das sind nicht die Ergebnisse einer einzigen Studie. Es handelt sich um sechs verschiedene Untersuchungen (7)(11)(14)(18)(19)(20).

Alles klar. Und was passiert, wenn wir jetzt noch eine Ernährungsumstellung in den Raum werfen? Das wird doch mit Sicherheit einen signifikanten Unterschied ausmachen, oder?  Nein, wird es nicht.  In vielen dieser hier aufgeführten Studien – und auch in Zusätzlichen – haben die Forscher sich mit einem anderen Set an Variablen begnügt.

Wir haben hier zwei Gruppen mit ähnlichen diätischen Veränderungen. Der Unterschied liegt lediglich darin, dass die eine Gruppe zusätzlich trainiert hat. Daher sollte sich die Trainingsgruppe demnach in einem viel größeren Energiedefizit befinden, als die Kontrollgruppe ohne Sport und – ein weiteres Mal  – hätte sie massive Fettverluste in einem direkten Vergleich verzeichnen müssen. Aber dieselben Studien haben wieder dieselben Ergebnisse geliefert: das Training hat rein gar nichts bewirkt.  Auf die Ernährungsumstellung lässt sich nachweißlich – zum Ende der Experimente – rund 100 %  der Gewichtsreduktion zurückführen.  Beide Gruppen haben einen identischen Gewichtsverlust erfahren was Fett- und Gewichtsverlust betrifft (1)(2)(3)(4)(5)(6)(7))(8)(9)(10)(11)(12)(13)(14)(15)(16)(17)(18).

Jetzt dürfte jeder Fitnessexperte und CrossFit-Anhänger irgendeine pseudowissenschaftliche, logisch-klingende Entschuldigung für diese Ergebnisse suchen und das selbst, wenn ihre beste Vermutung in einem “Ich glaube den Kram nicht – und ich werde so lange laut schreien, bis du mir glaubst” mündet. Sorry Kinder, es handelt sich hier um gut angelegte Studien und Fakten, die gewiss nicht lügen. Aber die Leute, die nicht in der Lage sind den archiaischen Ideen a la “eine Kalorie ist eine Kalorie” zu entkommen, werden es durchaus tun. Die Tatsache sieht so aus, dass knapp 23, gut geplante und durchgeführte Studien, eindrücklich zeigen, dass Sport alleine bei der Gewichtsreduktion rein gar nichts bewirkt (1)(2)(3)(4)(5)(6)(7)(8)(9)(10)(11)(12)(13)(14)(15)(16)(17)(18)(19)(20)(50)(51)(52).

Die vernünftige (und korrekte) Erklärung für den Mangel an handfesten Ergebnissen liegt offensichtlich in der Effizienz der Nährstoffverwertung. Man kann davon ausgehen, dass der Körper die zusätzliche Arbeit antizipiert und Maßnahmen für den zusätzlich nötigen Energieoutput trifft – z.B. dadurch, dass er die Produktion von Körperwärme reduziert (21)(22)(23)(24)(25)(26)(27). Und das um Energie für diese verrückten, neuen Aktivitäten einzusparen, in die sich unsere wilden Bürohengste werfen, ohne auch nur einen weiteren Gedanken an die Planung zu verschwenden. Wenn sie sich darüber keine Gedanken machen, dann wird der Körper diesen Part übernehmen.

Der Körper ist in der Lage seinen Stoffwechsel herunterzufahren – der Beginn eines energiesparenden Mechanismus und die Bestrebung der effizienteren Verwertung – und das innerhalb von drei Tagen bei jedwedem Grad eines negativen Energiedefizits (28)(29)(30)(31)(32)(33)(34)(35)(36)(37).

Ich verstehe nicht, warum dieses Konzept der Effizienz so schwer zu verstehen ist, wenn man es auf den menschlichen Körper überträgt. Jeder versteht es, wenn man ihm sagt, dass eine Person wesentlich effizienter arbeitet, als vielleicht noch vor zwei Wochen. Oder das ehemals untrainierte Muskeln im weiteren Zeitverlauf effizienter werden, wenn es um das Heben von schweren Gewichten geht – und das schon bei eine Woche (38)(3)(40)(41)(42)(43)(44)(45)(46)(47)(48)(49). Oder nehmen wir das Beispiel eines Autos, dass effizienter fährt, wenn es sich auf der Autobahn befindet, als wenn es im direkten Stadtverkehr unterwegs ist. Keine Sau interessierts

...wenn die Logik nicht greift - Teil IV: Training für Gewichtsverlust

You’re doing it wrong.

Aber, hey, sobald man sagt, dass der Körper sich darauf einstellt und effizienter arbeitet, um mehr Energie aus seiner zugeführten Nahrung zu extrahieren tauchen – urplötzlich – die Industriegurus auf und verspritzen ihr Gift in sämtliche Richtungen, ganz so, als ob das Effizienzkonzept eine krokodilsähnliche, medulla-oblongata-induzierte Wutantwort darstellen würde, die aus ihrem unmittelbaren Wissen der Ignoranz resultiert.

Es gibt eine groß angelegte Studie in Midwest, die die Gewichtsreduktionsphase von 131 Personen verfolgt hat. Nach zirka sechszehn Monaten kam das Forscherteam zu einem eindrucksvollen Ergebnis: absolut niemand sollte einen Gewichtsverlust alleine durch Sport erwarten – ohne Ernährungsumstellung – für mindestes 9 ganze Monate (53) Ihr lest richtig – keiner. Jetzt kommt ihr und behauptet, dass ein Bekannter von euch – oder gar ihr selbst – allein durch Sport einwenig abgenommen hat/habt. Aber sobald ihr mehr als nur ein Pfund pro Monat verloren habt, so werdet ihr – vielleicht auch unwillkürlich und unbeabsichtigt – eure Ernährungsweise angepasst haben (54)(55)(56). Es gibt keine andere Erklärung und das auch völlig unabhängig davon, wie sehr ihr den lustigen Disney Märchen auch glauben mögt oder dass euer Kumpel fernab der Tatsache irgendetwas Besonderes in dieser Beziehung darstellt.  Wir alle unterliegen den gleichen Beschränkungen, wenn es darum geht.

Fangt jetzt mit euren Gewichtsverlust-Neujahrsversprechen an und macht euch bereit auf die Ergebnisse im Jahre 2013, die weitaus schäbiger ausfallen werden, als ursprünglich angenommen. Nach den ersten neun Monaten dürft ihr eine totale Fettabnahme von maximal 6 Pfund erwarten. Ganze 365 Tage für einen Verlust von läppischen 6 kg: Ein frohes Neues!

Und bevor ich jetzt mit einer Schiffsladung Fragen überflutet werde: Nein, ich empfehle jetzt keine sportbefreites Gewichtsverlust-Protokoll. Im Gegenteil: Sport nimmt einen höchst essenziellen Part in dem Prozess ein, weil es Muskelabbau während einer hypokalorischen Ernährung minimiert (3)(4)(5)(16)(17)(57)(58)(59)(60)(61)(62)(63)(64)(65) Training ist wichtig und unverzichtbar, wenn es um die Gewichtsreduktion geht, aber es sorgt nicht allein dafür – abseits der vermeintlichen Logik – dass es ohne einen Eingriff in das Ernährungsverhalten zu einem stationären Gleichgewicht kommt, dass man auch halten kann – sofern eine Gewichtsreduktion überhaupt eintritt.

Macht Nägel mit Köpfen, wenn ihr euch ein Ziel setzt. Ändert eurer Ernährungsverhalten und absolviert die richtige Art der körperlichen Ertüchtigung (übrigens, eine gute Entschuldigung, um CarbNiteR, Carb-Backloading und das Shockwave-Protokoll durchzuführen). Wenn ihr tatsächlich beide Parameter verändert – Ernährung und Training – dann seid ihr auch dazu in der Lage euren Körper dermaßen zu transformieren, wie es keiner der Experten für möglich halten würde – und damit würdet ihr euch auch dem anschließen, was ich als den Rang des Super Heros in Training bezeichne.

Superhelden machen das Unmögliche. Und das Unmögliche passiert jeden Tag auf Dangerously Hardcore

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Quellen & Referenzen

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Über Damian Minichowski

Damian N. „Furor Germanicus“ Minichowski ist der Gründer und Kopf hinter dem Kraftsport- und Ernährungsmagazin AesirSports.de. Neben zahlreichen Gastautorenschaften schreibt Damian in regelmäßigen Abständen für bekannte Online-Kraftsport und Fitnessmagazine, wo er bereits mehr als 200 Fachartikel zu Themen Kraftsport, Training, Trainingsphilosophie, Ernährung, Gesundheit und Supplementation geschrieben hat.

Zu seinen Spezialgebieten gehört das wissenschaftlich-orientierte Schreiben von Fachartikeln rund um seine Passion – Training, Ernährung, Supplementation und Gesundheit.

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6 Kommentare

  1. Hmmm, ich würde die Studien einmal in Frage stellen.
    Mit der statitisch relevanten Probandengruppe von 1 (ich) konnte ich folgende Beobachtung machen.
    Durch Krafttraining wird der Kalorienverbrauch erheblich erhöht.
    Das Resultat –> HUNGER
    Ich denke das es bei den Studien kaum kontrolliert werden konnte, ob die Sport Gruppe nicht mehr gegessen hat.
    Ich halte es für sehr schwer Sport zu machen, ohne (unbewusst?) deutlich mehr zu essen.
    Meiner Erfahrung nach nehme ich auch ab wenn ich alles konstant halte und nur weniger Esse z.B. durch das wegfallenlassen vom Frühstück (was ich jetzt nicht für überraschend halte).
    Was mich die Studie in Frage stellen lässt ist das Zitat “Am Ende der Testphase waren Körpergewicht und -fettgehalt auf einem identischen Niveau, wie zum Beginn des Experiments.”
    Wenn sich Körpergewicht und Fettgehalt nicht geändert haben, kann sich auch die Muskelmasse nicht erhöht haben.
    Was haben die denn dann bitte für Sport gemacht, der überhaupt keinen Effekt auf die Körperkomposition gehabt hat????
    Cherio
    Bo

    • Ich denke auch das wie in der Studie angegeben 1-2 mal “Sport” in der Woche zu wenig ist. Wenn ich abnehmen will reduzier ich ca. 200kcal und treibe 3-4 mal Krafttraining und an freien Tagen 2 mal Cardio nach HIT (30min.). Dann läuft das auch..und das auch mit gleichbleibenden Kcal.

  2. Ich habe den Artikel jetzt drei Mal gelesen. Seine Kernaussage ist: Nur eine Ernährungsumstellung bringtbeine Gewichtsreduzierung. Sport allein oder zusätzlich bewirkt nichts.
    Ich weiß nicht, ob das stimmt – die Studien verstehe ich nicht, dafür genügen meine Englischkenntnisse nicht. Aber wenn das so ist: Warum überhaupt Sport treiben, wenn es nur ums Abnehmen geht? Und warum lauten dann 99,999 % aller anderen Empfehlungen im Netz und anderswo, nicht nur weniger bzw. anders zu essen sonder auch Sport zu treiben?

    • Grüß dich Michael,

      die Kernaussage ist nicht, dass eine Ernährungsumstellung keinen (langfristigen) Gewichtsverlust bringt, sondern dass die Aufnahme eines Trainingsprogramms – ohne eine Form der Kontrolle zur Kalorienzufuhr (wie auch immer geartet) – keine wirklichen Ergebnisse liefert/liefern wird, weil sich auch Hunger und Appetit an ein erhöhtes Bewegungsverhalten anpassen.

      Um abzunehmen, musst du aber mehr verbrauchen, als du isst – sprich: Ein Kaloriendefizit herbeiführen.

      Das Training selbst bietet aber dennoch viele (gesundheitliche) Vorteile und beeinflusst auch, wie sich der Gewichtsverlust zusammensetzt. Du willst ja in einer Diät keine Muskulatur, sondern Fett verlieren. Kraftsport verschiebt das Verhältnis zu Gunsten von Muskelerhalt und Fettverlust – und sorgt damit für eine optimalere Körperkomposition.

      • Danke für die Antwort. Eingehackt auf dem Tablet vor dem Einschlafen ist in der ersten Zeile zwischen “bringt” und “eine” ein “b” reingeschlüpft (mit dem Finger anstatt ” ” auf “b” gekommen) und das konnte ich rückwirkend nicht mehr korrigieren. Tur mir leid Du hast dies wohl irrig als “k”, also “keine” mißverstanden. Tatsächlich wollte ich den Tenor des Beitrags mit
        “Nur eine Ernährungsumstellung bringt eine Gewichtsreduzierung. Sport allein oder zusätzlich bewirkt nichts.”
        zusammenfassen. Und das ist nach wie vor die Aussage des Beitrags, ich habe es eben noch zwei mal gelesen, nachdem ich auf der Suche nach deutschsprachigen Beiträgen zum Kohlenhydrat-Insulin-Modell auf gegenteilige Aussagen andernorts (z.B.
        http://www.personal-trainerin.net/aktuelles/32-logi-im-spiegel-der-wissenschaft-ausgabe-72015)
        “Die Probanden wiesen eine negative Energiebilanz auf, die zum größten Teil durch eine erhöhte körperliche Aktivität bedingt war. ”
        gestoßen bin.
        Und – tut mir leid – aber ich kann Dir bei Deiner Interpretation der Aussage des Beitrags wirklich nicht zustimmen. Du rekurrierst auf nicht-Diät-konformes Verhalten, sei es unbewußt, sei es bewußt, wie underreporting oder dem Nachgeben auf gesteigerte Hungergefühle etc. Ich bin auch der Meinung, daß dies die unmittelbae Ursache für das Fehlschlagen von “Diäten” sein kann, zumal ich selbst die Erfahrung gemacht habe, daß es schwer ist und eine erhebliche Disziplin erfordert, exakt zu tracken und die Vorgaben einzuhalten – die einen haben diese Disziplin, Ehrlichkeit, Selbstkritik und Objektivität, die anderen eben nicht oder sind (williges) Opfer ihrer Psyche. Darum geht es aber in diesem Beitrag hier nicht sondern der Autor postuliert ausdrücklich, daß eine Erhöhung des Kalorienverbrauchs durch Sport allein nichts bringe. Außerdem postuliert er mit Sätzen wie

        “Die vernünftige (und korrekte) Erklärung für den Mangel an handfesten Ergebnissen liegt offensichtlich in der Effizienz der Nährstoffverwertung. Man kann davon ausgehen, dass der Körper die zusätzliche Arbeit antizipiert und Maßnahmen für den zusätzlich nötigen Energieoutput trifft – z.B. dadurch, dass er die Produktion von Körperwärme reduziert. … Der Körper ist in der Lage seinen Stoffwechsel herunterzufahren – der Beginn eines energiesparenden Mechanismus und die Bestrebung der effizienteren Verwertung – und das innerhalb von drei Tagen bei jedwedem Grad eines negativen Energiedefizits. …”

        einen Hungerstoffwechsel, eine Anpassung des Energieverbrauchs an ein Kaloriendefizit, hier aufgrund eines sportbedingt höheren Verbrauchs. Dies hat nichts damit zu tun, daß der Diätende falsch trackt und in Wahrheit über das Diät-Soll ißt oder (sportbedingt) gesteigertem Hunger nachgibt.
        Ich vermag nicht zu beurteilen, ob es einen Hungerstoffwechsel wirklich gibt oder dies nur ein Mythos ist (was mir natürlich lieber wäre), und was mir als Laie (evolutionsgeschichtlich) plausibel erscheint spielt keine Rolle. Allerdings erscheint mir nicht nachvollziehbar, daß ein sportbedingt erzeugtes Kaloriendefizit dieses Effekt, wie der Autor beschreibt (Anpassung des Stoffwechsels an das Defizit) haben soll, ein durch Umstellung der Ernährung (also verringerte Kalorienzufuhr, so verstehe ich dies) bewirktes Kaloriendefizit diesen Effekt nicht haben und zur Gewichtsverlust (Fettverlust) führen soll. Zumal: Sollte unser Organismus tatsächlich die Möglichkeit haben, den Betrieb des Systems “Körper” bei gleichem output effektiver zu gestalten, dann frage ich mich, warum ein per se, aufgrund des Überlebenszwecks, auf Effektivität und Optimum getrimmtes System dann nicht immer in diesem besonders effektiven Modus betrieben wird.

      • Hi,
        ich muß Dir widersprechen, in dem Artikel (ich weiß, Du bist “nur” der Übersetzer) steht an mehreren Stellen ausdrücklich: “Nur (zusätzlich) Sport treiben bringt keinen (Fett)Gewichtsverlust.” Nur zusammen mit einer Verringerung der Kalroienaufnahme passiere etwas. Begründung:
        “Der Körper ist in der Lage seinen Stoffwechsel herunterzufahren – der Beginn eines energiesparenden Mechanismus und die Bestrebung der effizienteren Verwertung – und das innerhalb von drei Tagen bei jedwedem Grad eines negativen Energiedefizits. ”
        Wenn dies stimmen sollte, dann dürfte aber auch eine Verringerung der Kalorienaufnahme keinen Gewichtsverlust bringen. Denn: Siehe Zitat: “bei jedwedem Grad eines negativen Energiedefizits.” Also egal, ob das Defizit auf mehr Sport bei gleichbleibender Kalorienaufnahme oder auf verringerter Kalorienzufuhr beruht.
        Explizit für letzteres – weniger Kalorienzufuhr – wird ja auch die Verringerung der Leptin-Ausschüttung bei zum einen Fettverlust und zum anderen Verringerung der Kalorienzufuhr insbesondere durch verringerte Kohlenhydratzufuhr angeführt (was über Verringerung des TSH zu weniger Schilddrüsenhormonen mit den bekannten Folgen führt).
        Nachtrag: Natürlich lassen sich Aussagen über eine (angeblich) gleichbleibende (oder verringerte) Kalorienzufuhr nur treffen, wenn dies wirklich konsequent getrackt wird. Das versteht sich von selbst. Und es mag durchaus sein, daß viele Leute, die sich über fehlenden Gewichtsverlust trotz (zusätzlichen) Sport beklagen, tatsächlich mehr essen und dies nicht wahrnehmen, weil sie ihre Nahrungsaufnahme nicht tracken. Aber dies nennt der Artikel gerade nicht als Erklärung für fehlenden Gewichtsverlust sondern eben u..a. auch wörtlich:
        “Der Körper ist in der Lage seinen Stoffwechsel herunterzufahren – der Beginn eines energiesparenden Mechanismus und die Bestrebung der effizienteren Verwertung – und das innerhalb von drei Tagen bei jedwedem Grad eines negativen Energiedefizits. ”
        Nachtrag 2: Die an anderer Stelle erfolgten Erläuterungen zum Leptin-Mechanismus beziehen sich neben Verringerung des KFA auf hypokalorische Diäten, also Verringerung der Kalorien-/Kohlenhydratzufuhr unter das “Soll”. Was ja bedeutet: Ein Kaloriendefizit.Dabei stellt sich natürlich die Frage: Orientiert dieses “Soll” (wie auch immer) am tätigkeitsunabhängigen Grundumsatz oder am Gesamtumsatz, also einschließlich der Tätigkeiten? Denn dann kommt es allein auf das Kaloriendefizit als solches an, dann muß es doch gleich sein, ob es durch “weniger Essen” bei gleicher Tätigkeit oder “zusätzlichen Sport” bei gleichem Essen zustandekommt: Defizit ist Defizit. Was jedenfalls die (eine) Aussage des Artikels “Zusätzlicher Sport allein führt nicht zum Fettgewichtsverlust” bestätigen würde – denn Defizit ist Defizit.
        Ist dagegen das Unterschreiten des “Grundumsatzes” (wie auch immer dies von “dem Körper festgestellt” werden könnte) maßgeblich, dann könnte man durch mehr Sport bei zumindest dem Grundumsatz entsprechender Nahrungszufuhr die Verringerung des Leptinpegels jedenfalls wegen dem Diäten als solchen verhindern. Oder ist gar – wegen der besonderen Abhängigkeit von den zugeführten Kohlenhydraten durchaus naheliegend – irgendwie die Dauer des Leerens des Leberglykogenspeicher (wie auch immer kombiniert) oder die Dauer der Neoglykogenese, für den Abfall des Leptinspiegels maßgeblich?
        Fragen über Fragen …

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