Whey Protein | Wirkung auf Muskulatur, Immunsystem & Darmgesundheit

Whey Protein | Wirkung auf Muskulatur, Immunsystem & Darmgesundheit

Von Brad Dieter | Benötigte Lesezeit: 7 Minuten |


Die Einnahme von Wheyprotein (WP) hat in der vergangenen Zeit immens an Popularität gewonnen, wenn es darum geht die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern. Es ist ein beliebtes Nahrungsergänzungsmittel auf Milchbasis, welchem nachgesagt wird, dass es die Muskelkraft und Körperzusammensetzung durch eine größere Menge essentieller Aminosäuren und einer höheren biologischen Wertigkeit verbessert (1)(2)(3)(4).

Zusätzlich hat die Einnahme von Whey Protein gezeigt, dass es oxidativen Stress durch die Steigerung der körpereigenen Glutathionsynthese mindert und darüber hinaus in Kombination mit intensivem Training die Darmgesundheit fördert (5)(6)(7)(8).

Dadurch, dass die Mehrzahl der Studien die in diesem Artikel verwendet werden, spezifisch auf Whey Protein gerichtet sind, möchte ich alle daran erinnern, dass vollwertige Nahrungsquellen von Wheyprotein (z.B. Milchprodukte) in Bezug auf Nährstoffsynergien möglicher Weise überlegen sind.

Im weiteren Verlauf des Artikels werden wir uns damit beschäftigen, welchen Einfluss Whey auf Körperkraft und Masse, sowie die körpereigene Abwehr und das Immunsystem nebst Darmgesundheit ausübt.

Whey Protein | Wirkung auf Muskulatur, Immunsystem & Darmgesundheit

Gesteigerte Kraft und Magermasse

Die meisten athletischen Sportarten erfordern einen Kraftaufwand der Muskulatur – und mit gesteigerter Fähigkeit Kraft zu erzeugen, steigt dabei auch die Leistung. Da Kraft = Masse x Beschleunigung ist, gehört die Steigerung der Muskelmasse zu den häufigsten Methoden, wenn es darum geht die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Hypertrophie der Skelettmuskulatur erfordert entsprechendes Wiederstandstraining und Ernährung wodurch die Muskelproteinsynthese (MPS) den Muskelproteinabbau (MPA) übersteigt.

Eines der Hauptkonzepte innerhalb der Literatur bezüglich Hypertrophie der Skelettmuskulatur ist die Idee, hinter der Nettoproteinbalance (NPB). Die NPB ist definiert durch die MPS abzüglich des MPA (NPB = MPS – MPA).

Ist die MPS also nun größer als der MPA, wird ein Muskelaufbau stattfinden (9). Einer der kritischen Faktoren der die MPS und MPA beeinflusst ist die Verfügbarkeit von Aminosäuren (10)(11). Whey Protein ist eine geeignete Quelle für biologisch hochwertige Aminosäuren und hat bewiesen, dass es die Muskelmasse und Kraft fördert.

Es besteht eine Vielzahl von Studien die die Effektivität von einer Whey Protein Supplementierung für die Steigerung der Kraft und Muskelmasse unterstützen. Auch wenn die Forschungsergebnisse nicht komplett unwidersprüchlich sind, legt eine signifikante Mehrzahl der Studien nahe, dass Whey sowohl die Kraft, als auch die Muskelmasse steigert (12)(13)(14)(15).

Darüber hinaus hat die Wissenschaft erst kürzlich gezeigt, dass Bestandteile des Whey Proteins einige Signalpfade hochreguliert, darunter mTOR, welches für die Muskelproteinsynthese und Muskelhypertrophie in hohem Maße verantwortlich ist (16).

Für weitere Informationen bezüglich der Zufuhr von Protein im Zuge des Muskel- und Kraftaufbaus siehe auch unseren Artikel: „Guide: 8 simple Richtlinien zur Optimierung der Proteinaufnahme“.

Whey Protein & Glutathion

Oxidativer Stress entsteht durch eine Dysbalance zwischen antioxidativer Abwehr und Produktion von reaktiven Sauerstoffspecies (ROS) (17). Der Sauerstoffkonsum während schwerem Training kann das bis zu 10-fache des normalen Verbrauchs in Ruhe annehmen, wodurch auch die Produktion freier Radikale gesteigert wird, was in oxidativem Stress resultiert. Auch wenn die Studienlage nicht gänzlich einstimmig ist, so bestehen Belege die zeigen, dass eine gesteigerte Produktion freier Radikale und zelluläre Schäden in Folge von schwerem Training entstehen (18).

Athleten tragen aufgrund der vermehrten pro-oxidativen Prozesse im Vergleich zu Nicht-Athleten generell ein höheres Risiko für eine gesteigerte Produktion von oxidativem Stress (19). Das gesteigerte Aufkommen von ROS, welches durch das schwere Training hervorgerufen wird, muss durch das körpereigene antioxidative System abgepuffert werden, um ein oxidatives Gleichgewicht zu wahren. Glutathion ist hierbei das im Körper am meisten vorkommende und wichtigste Antioxidans.

Es ist ein Tripeptid, hergestellt aus den Aminosäuren L-Cystein, L-Glutaminsäure und Glycin (20). Es ist die wichtigste Redoxverbindung und spielt eine entscheidende Rolle in der antioxidativen Abwehr, Nährstoffmetabolismus und der Regulation von essentiellen Stoffwechselvorgängen für die gesamte Körperhomöostase (21). Darüber hinaus ist Glutathion ein regulatorischer Bestandteil bei der Aktivierung der im Blut zirkulierenden Immunzellen, den Lymphozyten (22).

Es scheint als ob Glutathion ein entscheidender Bestandteil in der Aufrechterhaltung der Gesundheit ist und dass ein Mangel dieser Verbindung mit zahlreichen pathologischen Zuständen, wie Krebs, neurodegenerative Störungen, Mukoviszidose, HIV und Alterung verbunden ist (23). Glutathion ist besonders interessant für sportlich aktive Bevölkerungsgruppen, da die Glutathionspiegel, je nach Ernährungseinschränkungen, Training und oxidativem Stress sehr stark schwanken.   

Die intensiven körperlichen Erfordernisse des Trainings setzen den Körper eines Athleten hohen Mengen an physiologischem Stress aus. Glutathion ist ein essentielles Molekül, wenn es darum geht einen normalen Redoxstatus während des Trainings beizubehalten (24)(25).  Weiterhin konnte gezeigt werden, dass ein forderndes Training den Glutathionstatus reduzieren kann, was einen erhöhten Glutathionspiegel für Athleten sinnvoll erscheinen lässt (24)(25)(26).

Wissenschaftler fanden heraus, dass die Aminosäure Cystein den limitierenden Faktor bei der Synthese von Glutathion darstellt (27)(28). Aus diesem Grund scheint die Aufnahme cysteinreicher Proteinquellen effektiv zu sein, um die Wiederherstellung von Glutathion zu unterstützen.

Allerdings wird es nicht empfohlen Cystein als freie Aminosäure zu supplementieren, da sie spontan oxidiert und dadurch zu giftigen Endprodukten zerfällt (29). Nahrungsquellen in denen Cystein als Cystin (zwei Cystein-Moleküle verbunden durch eine Disulfidbrücke) vorliegt, sind stabiler als freies Cystein und werden auch vernünftig aufgenommen. Whey Protein Supplemente, darunter Whey Protein Isolate und Whey Protein Konzentrate sind cysteinreiche Proteinquellen und liefern Cystein für die Zellen über normale Stoffwechselwege (30)(31).

Durch das reiche Angebot an Cystein, erlaubt eine Whey Protein Supplementation den Zellen sich wieder aufzufüllen und Glutathion ohne negative Nebeneffekte herzustellen (31) (Abb. 1). Außerdem könnte eine Whey Protein Einnahme die endogene Produktion von Glutathion steigern, sodass ein Puffer angelegt werden kann, der der Reduktion der Glutathionspiegel durch intensives Training entgegenwirkt.  

Whey Protein | Wirkung auf Muskulatur, Immunsystem & Darmgesundheit

Glutamin: Nicht so nutzlos, wie viele heutzutage denken. Die Aminosäure spielt bei der Gluthionsynthese (wie auch Cystein) eine wichtige Rolle. (Bildquelle: Asgardfit.com)

Die Verwendung von Whey Protein als Nahrungsergänzungsmittel, um den durch das Training verursachten Abfall der Glutathionspiegel zu minimieren, wurde bereits ausgiebig untersucht.

Wissenschaftler konnten zeigen, dass Whey Protein vorteilhaft für die Aufrechterhaltung des normalen, physiologischen Glutathionspiegel bei Athleten und nicht Athleten in Folge von körperlichem Training ist (32)(33)(34).

Weiterhin fand man heraus, dass Whey Protein die Fähigkeit der Athleten, um mit akutem oxidativen Stress umzugehen, verbessert und dass es eine sichere und effektive Alternative zu anderen Antioxidantienlieferanten für die Prävention von Sportverletzungen und -krankheiten ist, die durch gesteigerte Mengen ROS hervorgerufen werden (35).

Die Forschung bezüglich Whey Protein Supplementen und Glutathionstatus unterstreicht die Verwendung des Proteinpulvers von Sportlern um den gesundheitlichen Zustand durch die Unterstützung des körpereigenen Antioxidationssystems zu verbessern 

Whey Protein und Immunsystem

Erschöpfendes und schweres Training wird mit einer gesenkten Funktion der Immunzellen in Verbindung gebracht (28)(36)(37)(39)(40). Weiterhin kann eine mangelnde oder unangebrachte Ernährung den negativen Effekt des harten Trainings auf die Immunabwehr verstärken. Eine Suppression des Immunsystems setzt die jeweilige Person einem erhöhten Risiko von Infektionen aus.

Athleten steigern typischer Weise sowohl das Volumen, als auch die Intensität ihres Trainings zu gewissen Zeitpunkten der Saison, was zu einem Zustand der Überlastung bis hin zum Ovearreching & Übertraining führen kann.

Neueste Untersuchungen ließen die Hypothese zu, dass die Immunfunktion tatsächlich von der Erhöhung der Trainingsintensität und des Volumens beeinflusst wird. Auch wenn diese Studien keine klinische Immunsuppression der Athleten zu diesen saisonalbedingten Zeitpunkten feststellen konnten, könnte sich herausstellen, dass es das Risiko für allgemeine Infektionen erhöht.

Da die Komponenten des Immunsystems in hohem Maße von Aminosäuren abhängig sind, können körpereigene und mit der Nahrung aufgenommene Aminosäuren den Immunstatus beeinflussen. Im Vergleich zu anderen Proteinquellen zeigten Studien, dass Wheyprotein einzigartig in der Fähigkeit ist, durch verschiedene vorteilhafte Bestandteile, wie Glutamin, α- und β-Laktalbumin und mengenmäßig weniger prominenten Serumproteinen wie Laktoferrin und einer Reihe von Immunoglobulinen, eine starke Immunität zu fördern (41)(42)(43).

Einige dieser Bestandteile können im Falle des Whey Protein Isolats, aufgrund des Herstellungsverfahrens, verloren gehen, insofern bleibt hier ein Ermessensspielraum inwiefern Whey Konzentrate den größeren Nutzen stiften, wenn es um die Immunabwehr geht.

Whey Protein und Darmgesundheit

Intensives körperliches Training führt zu reduziertem splanchnischem Blutfluss, verminderter Durchblutung des Darms und erhöhten intestinalen Temperaturen (44). Diese Umstände während des Trainings können zu Dysfunktionen der Darmbarriere durch erhöhte Durchlässigkeit der so genannten Tight Junctions führen (5)(8).

Die erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand wiederum führt zum Eindringen gramnegativer Darmbakterien und/oder deren toxischer Ausscheidungsprodukte (Endotoxine) in den Blutkreislauf (45)(46)(47).

Endotoxine sind hochgiftige Lipopolysaccharide (LPS) aus der äußeren Zellmembran gramnegativer Keime. LPS sind ein Hauptverursacher für die Induktion einer Immunantwort welche durch das Netzwerk an Zytokinen induziert wird (45). Dieser Prozess der Endotoxämie kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für infektiöse und autoimmune Erkrankungen durch die Aufnahme von Pathogenen/Toxinen in Gewebe und Blutkreislauf führen (48).

Das Forschungsfeld der Darmdurchlässigkeit ist relativ und Langzeitstudien müssen noch klar die potentiellen Gefahren von chronischer, unterschwelliger Darmdurchlässigkeit identifizieren. Neueste Untersuchungen zeigen jedoch eine Verbindung zwischen Darmdurchlässigkeit und einer Reihe von Immunerkrankungen, wie Morbus Crohn, Hashimoto Schilddrüsenentzündung, Lupus Erythmatose, Psoriasis und rheumatischer Arthritis (49)(50)(51)(52)(53). Zusätzlich dazu wurde die Darmdurchlässigkeit mit mentalen Erkrankungen, wie Schizophrenie und Depressionen in Verbindung gebracht (54)(55).

Wie im Vorfeld erwähnt, sind die Tight Junctions hauptverantwortlich für die Abwehr der Darmbarriere gegen das parazellulare Eindringen von Makromolekülen aus dem Darmlumen (56)(57). Aus diesem Grund ist die Regulation der Tight Junctions essentiell für die Aufrechterhaltung der Darmintegrität und Reduktion der Exposition des Körpers mit Endotoxinen. 

Die Aminosäure Glutamin spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht die Integrität der Tight Junctions zu bewahren (56). Glutamin, die im Blut mengenmäßig am häufigsten vorkommende Aminosäure, gilt als bedingt essentielle Aminosäure (Abb. 2) (56). Unter normalen Umständen wird Glutamin in ausreichenden Mengen vom Körper hergestellt um die normale Funktion des Körpers aufrecht zu erhalten. In Stresssituationen, wie Training, kann die körpereigene Synthese von Glutamin jedoch beeinträchtigt sein, wodurch der Körper gezwungen ist auf exogene Quellen (Nahrung) zurückzugreifen um seinen Bedarf zu decken.

Whey Protein | Wirkung auf Muskulatur, Immunsystem & Darmgesundheit

Die “Tight Junction” im Darm sorgen dafür, dass keine Fremdkörper in den Körper eindringen können, ohne entsprechend vom Darm absorbiert bzw. ausgeschieden zu werden. Eine durchlässige Darmwand (Leaky Gut) kann ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen haben. (Bildquelle: Asgardfit.com)

Die Supplementation mit Glutamin hat gezeigt, dass sie die Durchlässigkeit des Darmes durch die Wiederherstellung der Integrität der Tight Junctions durch physiologische Stressfaktoren reduzieren kann (58)(60).

Zusätzlich dazu hat die Supplementation mit Glutamin seine Effektivität bei der Reduktion der trainingsinduzierten Darmpermeabilität unter Beweis gestellt (62)(63). Darum könnte auch Whey Protein vorteilhaft für die Reduzierung der trainingsinduzierten Darmdurchlässigkeit und dem Risiko für Endotoxämie und Autoimmunkrankheiten sein. 

       

Abschließende Worte

Whey Protein ist eine herausragende Quelle einer Bandbreite an Aminosäuren und weiteren Nährstoffen, die vorteilhaft für die Gesundheit sind.

Es wurde gezeigt, dass es in Kombination mit Wiederstandstraining die Magermasse erhöhen kann, den Glutathionstatus verbessern kann, immunmodulatorische Effekte aufweist und die Darmgesundheit verbessert.

Eine Ergänzung der gesunden und ausgewogenen Ernährung eines Athleten durch Whey Protein, entweder über Nahrungsquellen oder Nahrungsergänzungsmittel, könnte sich als vorteilhaft herausstellen.

Du fandest diesen Beitrag zum Thema Whey Protein, Immunsystem & Darmgesundheit informativ & lehrreich? Dann wäre es schön, wenn du ihn mit Freunden und Bekannten teilst (sharing is caring), oder uns in Form eines Kommentars deine Meinung sagst.

Quellen & Referenzen

(1) Burke, DG., et al. (2001): The effect of whey protein supplementation with and without creatine monohydrate combine with resistance training on lean tissue mass and muscle strength. In: International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11591884.

(2) Coburn, JW., et al. (2006): Effects of leucine and whey protein supplementation during eight weeks of unilateral resistance training. In: Journal of Strength and Conditioning Research. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16686554.

(3) Frestedt, JL., et al (2008): A whey-protein supplement increases fat loss and spares lean muscle in obese subjects: A randomized human clinical study. In: Nutrition & Metabolism. URL: https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-7075-5-8.

(4) Willoughby, DS. / Stout, J. / Wilborn, C. (2007): Effects of resistance training and protein plus amino acid supplementation on muscle anabolism, mass, and strength. In: Amino Acids. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16988909.

(5) Lambert, GP. (2009): Stress-induced gastrointestinal barrier dysfunction and its inflammatory effects. In: Journal of Animal Science. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18791134.

(6) Low, PL., et al. (2003): Effect of dietary whey protein concentrate on primary and secondary antibody responses in immunized BALB/c mice. In: International Immunopharmacology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12639817.

(7) Micke, P., et al. (2001): Oral supplementation with whey proteins increases plasma glutathione levels of HIV-infected patients. In: European Journal of Clinical Investigation. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11168457.

(8) Pals, KL., et al. (1997): Effect of running intensity on intesttinal permeability. In: Journal of Applied Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9049739.

(9) Hulmi, JJ. / Lockwood, C. / Stout, J. (2010): Effect of protein/essential amino acids and resistance training on skeletal muscle hypertrophy: A case for whey protein. In: Nutrition & Metabolism. URL: https://nutritionandmetabolism.biomedcentral.com/articles/10.1186/1743-7075-7-51.

(10) Dickinson, JM. / Rasmussen, B. (2011): Essential amino acid sensing, signaling, and transport in the regulation of human muscle protein metabolism. In: Current Opinion in Clinical Nutrition & Metabolic Care. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3290995/.

(11) Li, JB. / Jefferson, L. (1978): Influence of amino acid availability on protein turnover in perfused skeletal muscle. In: Biochimica et Biophysica Acta. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/719005.

(12) Esmarck, B.,  et al. (2001): Timing of postexercise protein intake is important for muscle hypertrophy with resistance training in elderly humans. In: Journal of Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11507179.

(13) Cribb, PJ., et al. (2006): The effect of whey isolate and resistance training on strength, body composition, and plasma glutamine. In: International Journal of Sports Nutrition and Exercise Metabolism. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17240782.

(14) Buckley, JD., et al. (2010): Supplementation with a whey protein hydrolysate enhances recovery of muscle force-generating capacity following eccentric exercise. In: Journal of Science in Medicine and Sport. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18768358.

(15) Tipton, KD., et al. (2004): Ingestions of casein and whey proteins result in muscle anabolism after resistance exercise. In: Medicine and Science in Sports and Exercise. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15570142.

(16) Hulmi, JJ., et al. (2009): Resistance exercise with whey protein ingestion affects mTOR signaling pathway and myostatin in men. In: Journal of Applied Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19299575.

(17] Sachdev, S. / Davies, K. (2008): Production, detection, and adaptive responses to free radicals during exercise. In: Free Radical Biology & Medicine. URL: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0891584907004686.

(18) Adams, AK. / Best, T. (2002): The role of antioxidant in exercise and disease prevention. In: The Physician and Sports Medicine. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20086526.

(19) Lowery, L. (2001). Antioxidants supplements and exercise. In: J. Antonio, & J. Stout (Eds.): Sport Supplements. Philidelphia, PA: Lippincott, Williams and Wilkins. S. 260-278. Auf Amazon unter: http://amzn.to/2etccJC.

(20) Thomas, JA. (1999): Oxidative stress and oxidant defense. In: M. Shils, J. Olson, M. Shike, & A. Ross (Eds.): Modern Nutrition in Health and Disease. Baltimore, MD: Lippincott Williams & Wilkins. S. 751-782.  Auf Amazon unter: http://amzn.to/2fIxoJ0.

(21) Wu, G., et al. (2004): Glutathione metabolism and its implications for health. In: Journal of Nutrition. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14988435.

(22) Droge, W. (1996): Modulation of the immune response by cysteine and cysteine derivatives. In: Italian Society for Parenteral and Enteral Nutrition. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1928206.

(23) Townsend, DM. / Tew, K. / Tapiero, H. (2003): The importance of glutathione in human disease. In: Biomedicine & Pharmacotherapy. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12818476.

(24) Li, JJ. / Fu, R. (1992): Responses of glutahtione system and antioxidant enzymes to exhaustive exercise and hydroperoxide. In: Journal of Applied Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1559931.

(25) Kerksick, C. / Willoughby, D. (2005): The antioxidant role of glutathione and n-acetyl-cysteine supplements and exercise-induced oxidative stress. In: Journal of the International Society of Sports Nutrition. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18500954.

(26) Gohil, K., et al. (1988): Blood glutathione oxidation during human exercise. In: Journal of Applied Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3356628.

(27) Lyons, J., et al. (2000): Glood glutathione synthesis rates in health adults receiving a sulfur amino acid-free diet. In: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America. URL: http://www.pnas.org/content/97/10/5071.full.

(28) Rathbun, WB. / Murray, D. (1991): Age-related cysteine uptake as rate-limiting in glutathione synthesis and glutathione half-life in the cultured human lens. In: Experimental Eye Research. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1915676.

(29) Meister, A. (1984): New aspects of glutathione biochemisty and transport selective alterations of glutathione metabolism. In: Nutrition Reviews. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/6151157.

(30) Chitapanarux, T., et al. (2009): Open-labeled pilot study of cysteine-rich whey protein isolate supplementation for nonalchoic steatohepatitis patients. In: Hepatology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19638084.

(31) Sindayikengera, S. / Xia, W. (2006): Nutritional evaluation of caseins and whey proteins and their hydrolysates from Protamex. In: Journal of Zhejian University Science. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1363751/.

(32) Mariotti, F., et al. (2004): Acute ingestion of dietary proteins improves post-exercise liver glutathione in rats in a dose-dependent relationship with their cysteine content. In: Journal of Nutrition. URL: http://jn.nutrition.org/content/134/1/128.full.

(33) Middleton, N. / Jelen, P. / Bell, G. (2004): Whole blood and mononuclear cell glutathione response to dietary whey protein supplementation and trained male subjects. In: International Journal of Food Science Nutrition. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14985185.

(34) Vatani, DS. / Golzar, F. (2012): Changes in antioxidant status and cardiovascular risk factors of overweight young men after six weeks supplementation of whey protein isolate and resistance training. In: Appetite. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22889987.

(35) Xu, R., et al. (2011): Antioxidative effects of whey protein on peroxide-induced cytotoxicity. In: Journal of Dairy Science. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21787910.

(36) Gleeson, M. (2007):  Immune function in sport and exercise. In: Journal of Applied Physiology. URL: http://jap.physiology.org/content/103/2/693.

(37) Gleeson, M., et al. (1995): The effect on immunity of long-term intensive training in elite swimmers. In: Clinical & Experimental Immunology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1553334/.

(38) Baj, Z., et al. (1994): Immunological status of competitive cyclists before and after the training season. In: International Journal of Sports Medicine. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7822070.

(39) Bury, T., et al. (1998): Immunological status of competitive football players during the training season. In: International Journal of Sports Medicine. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9721061.

(40) Shepard, RJ. / Rhind, S. / Shek, P. (1994): Exercise and the immune system. Natural killer cells, interleukins and related responses. In: Sports Medicine. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7871295.

(41) Cribb, PJ. (2005): U.S. whey proteins in sports nutrition. In: U.S. Dairy Export Council. URL: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:7f6maGlo3ZYJ:www.thinkusadairy.org/Documents/Customer%2520Site/C3-Using%2520Dairy/C3.7-Resources%2520and%2520Insights/04-Nutrition%2520Materials/WheySportsNutrition_English.pdf+&cd=1&hl=en&ct=clnk&gl=de&client=firefox-b-ab.

(42) Cribbs, PJ. (2004): Whey proteins and immunity. In: U.S. Dairy Export Council. URL: http://leadingthewhey.com/sites/default/files/whey-and-immunity.pdf.

(43) Walzem, RM. / Dillard, C. / German, J. (2002): Whey components: millennia of evoluation create functionalities for mammalian nutrition: What we know and what we may be overlooking. In: Critical Reviews in Food Science and Nutrition. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12180777.

(44] Qarnar, MI. / Read, A. (1987): Effects of exercise on mesenteric blood flow in man. In: Gut. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1432887/.

(45] Jeukendrup, AE., et al. (2000): Relationship between gastro-intestinal complaints and endotoxaemia, cytokine release and the acute-phase reaction during and after a long-distance triathlon in highly trained men. In: Clinical Science. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10600658.

(46) Lambert, GP. (2008): Intestinal barrier dysfunction, endotoxemiz, and gastrointestinal symptons: the ‘canart in the coal mine’ during exercise-heat stress? In: Medicine and Sport Science. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19208999.

(47) Van Deventer, SJ. / Gouma, D. (1994:  Bacterial translocation and endotoxin transmigration in intestinal ischaemia and reperfusion. In: Current Opinions in Anaesthiology. URL: http://journals.lww.com/co-anesthesiology/abstract/1994/04000/bacterial_translocation_and_endotoxin.2.aspx.

(48) Lamprecht, M., et al. (2012): Probiotic supplementation affects markers of intestinal barrier, oxidation, and inflammation in trained men; a randomized, double-blinded, placebo-controlled trial. In: Journal of the International Society of Sports Nutrition. URL: https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/1550-2783-9-45.

(49) Sasso, FC., et al. (2004): Ultrastructural changes in enterocytes in subjects with Hashimoto’s thyroiditis. In: Gut. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1774342/.

(50) Caradonna, L, et al. (2000): Invited review: Enteric bacteria, lipopolysaccharides and related cytokines in inflammatory bowel disease: biological and clinical significance. In: Journal of the International Endotoxin Innate Immunity. URL: http://ini.sagepub.com/content/6/3/205.abstract.

(51) Apperloo-Renkema, HZ., et al. (1994): Host-microflora interaction in systemic lupus erythematosus (SLE): colonization resistance of the indigenous bacteria of the intestinal tract. In: Epidemiiology and Infection. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8150010.

(52) Hamilton, I., et al. (1985): Small intestinal permeability in dermatological disease. In: QJM. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3933045.

(53) Smith, MD. / Gibson, R. / Brooks, P. (1985): Abnormal bowel permeability in ankylosing spondylitis and rheumatoid arthritis. In: The Journal of Rheumatology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/4032403.

(54) Wood, NC., et al. (1987): Abnormal intestinal permeability. An aetiological factor in chronic psychiatric disorders? In: The British Journal of Psychiatry. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3651740.

(55) Maes, M. / Kubera, M. / Leunis, J. (2008): The gut-brain barrier in major depression: Intestinal mucosal dysfunction with an increased translocation of LPS from gram negative enterobacteria (leaky gut) plays a role in the inflammatory pathophysiology of depression. In: Neuroendocrinology Letters. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18283240.

(56) Rao, RK. / Samak, G. (2012): Role of glutamine in protection of intestinal epithelial tight junctions. In: Journal of epithelial biology and pharmacology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4369670/.

(57) Mitic, LL. / Anderson, I. (1998): Molecular architecture of tight junctions. In: Annual Review of Physiology. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9558457.

(58) Wilmore, DW., et al. (1988): The gut: A central organ after surgical stress. In: Surgery. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3055397.

(59) Peng, X., et al. (2004): Effects of enteral supplementation with glutamine granules on intestinal mucosal barrier function in severe burned patients. In: Burns. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15019120.

(60) Kozar, RA., et al. (2004): Enteral glutamine not but alanine maintains small bowel barrier function after ischemia/reperfusion injury in rates. In: Shock. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15087819.

(61) Hoffman, JR. et al. (2010): Examination of the efficacy of acute L-alanyl-L- glutamine ingestion during hydration stress in endurance exercise. In: Journal of the International Society of Sports Nutrition. URL: https://jissn.biomedcentral.com/articles/10.1186/1550-2783-7-8.

(62) Kotler, BM. / Kerstetter, J. / Insogna, K. (2013): Claudins, dietary milk proteins, and intestinal barrier regulation. In: Nutrition Reviews. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23282252.

(63) Benjamin, J., et al. (2012): Glutamine and whey protein improve intestinal permeability and morphology in patients with Chron’s disease: A randomized controlled trial. In: Digestive Diseases and Sciences. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22038507.


Opt In Image
Aesir Sports braucht deine Unterstützung!
Supporte uns auf Patreon, lese exklusive Inhalte

Erhalte Zugriff auf unseren Mitgliederbereich, in dem exklusive In Depth Artikel / Guides auf die warten und lese kostenlos unser monatlich erscheinendes Digital-Magazin, die Metal Health Rx*, indem du AesirSports.de auf Patreon unterstützt.

*Die Metal Health Rx (kurz "MHRx") ist eine digitale Fachzeitschrift im .pdf Format, die sich speziell an interessierte (Kraft-)Sportler & ernährungs-/gesundheitsbewusste Menschen richtet und regulär für 5,95 € erhältlich ist. Das Magazin wird von unserem, eigens dafür ins Leben gerufenen, MHRx Autoren-Team erstellt und von AesirSports.de verlegt & herausgegben.

 


Bildquelle Titelbild: Pixabay / Stevepb ; CC Lizenz


Über Brad Dieter

Brad Dieter (PhD) ist ein ausgebildeter Wissenschaftler, Ernährungscoach und Autor. Er ist der verantwortliche Editor von Science Driven Nutrition und strebt danach die Lücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu schließen. Sein Ziel besteht darin Informationen zum Thema Ernährung richtigzustellen und für jedermann leicht verfügbar zu machen.

Mehr über den Autor erfahren
Alle Beiträge ansehen
Opt In Image
Werde zum Fitness- & Ernährungsexperten!
Schlanker, stärker, ästhetischer, gesünder!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte - neben weiteren hochwertigen und einzigartigen Infos rund um Fitness, Gesundheit & Ernährung - regelmäßige Updates und Neuigkeiten rund um Aesir Sports.